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    • Hallo zusammen,

      mich würde es auch so sehr interessieren was aus denen geworden ist. Schade das keiner die richtigen Namen kennt, sonst könnte man mal bei Facebook oder so suchen.
      Aber das mit dem Artikel oben könnte echt Jochen sein. :(

      Weiß jemand mehr über jemanden aus der Doku oder was aus denen geworden ist?

      Viele liebe Grüße.

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  1. Danke für die Verlinkung zu dem Video! Mich würde interessieren, was die Protagonisten heute so machen und wie sie drauf sind. Ich werde irgendwie immer depri, wenn ich so was sehe… damals war die Welt für mich noch groß , bunt und spannend… heute bin ich einfach nur ernüchtert über die verlogenen kapitalistischen Zustände. Zwar fanden ich und meine Clique die Mainstreamgesellschaft auch scheiße, dem gegenüber standen aber einfach noch jugendliche Energie, Hoffnung und Naivität.

    Und eine Bemerkung am Rande: Damals ohne Handy konnte man noch “verschwinden”. Wenn man aus dem Haus ging war man wirklich “weg”.
    Oder so wie im Video auf der Mayday, wo sich die vier zum Teil verlieren.

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  2. Solche partytouren wären heute unbezahlbar. Die blonde sieht auch nicht aus wie vierzehn.
    Die werden wahrscheinlich heute in ihrem Einfamilienhaus sitzen , pur hören und sich über die verdorbene Jugend von heute mokieren.

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  3. Vielen Dank fürs verlinken. Track ID 14. Minute als Jochen auflegt?

    Danke.

    Gruß,
    Jorge

    Bester Spruch von Jochen: “Ich bin so kopfleer!” ;-)

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  4. Ein Ausschnitt des Videos ist auch hier zu finden: http://www.youtube.com/watch?v=Fu2gHmOzEac

    Dort behauptet ein User namens minkowski4d folgendes:

    “Jochen K. wohnt bei mir um die Ecke. Tragische Geschichte. Er leidet an Schizophrenie, ausgeloest durch die Drogen die er damals nahm. 196 Ist die KRankheit bei ihm ausgebrochen….das letzte mal als ich ihn? getroffen habe, war er aufgequollen durch die ganzen MEdikamente, die er nehmen musste! Er hat keinen Job und muss regelmaessig in die Psychatrie zurueck…

    das erste mal, als ich Jochen traf, bei einem gemeinsamen Kumpel sahen wir die Tagessschau. Dagmar Berghoff falls jemand sie noch kennt. Jedenfalls dreht sich Jochen zu mir? um, und fragt, warum die Sprecherin eigentlich fortlaufend englisch spricht…soviel dazu….ist verdammt traurig, gerade weil er ein sehr netter, friedfertiger Mensch ist.”

    Ich kann den Wahrheitsgehalt dieser Aussage nicht überprüfen. Das Userprofil zeigt mir nichts augenscheinlich verdächtiges, es scheint kein Hater zu sein und das Alter könnte auch hinhauen.

    @Username : Das kann schon gut sein, dass die so drauf sind. Wenn man genau hinschaut und sich nicht vom “Crazypartypeople Bild” blenden lässt, sieht man imho vier typisch deutsche angepasste Mittelschichtsspießer. (Vielleicht den einen jungen Mann ausgenommen, der über Unity und Gesellschaftsnormen spricht).

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  5. die db-lehrwerkstatt der kommunikationselektroniker in wuppertal vohwinkel sah zu der zeit auch nicht viel anders aus. 1995 hatte die bahn gerade die marktwirtschaft erfunden und die meisten azubis wurden ebenso wie bei telekom nicht uebernommen. die jochen´s dieser welt haben es dennoch irgendwie geschaft.
    manche(r) ist nur scheisse leise geworden, ob des taeglichen kampfes mit den (rest)realitaeten und der stetigen desillusionierung frueherer vorstellungen von der zukunft.

    RAVE ON

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  6. Die Doku ruft Wehmut hervor, obwohl sie schon bissl fremdschämen verursacht! Es war definitiv die geilste Zeit mit der geilsten Musik. Auch du Tanith hast damals noch geil gelegt, ich erinnere mich gern an Partys in Leipzig, Halle und Berlin zurück. Die Musik der heutigen Zeit ist so nervig, weil auf jedem Volksfest Paul Kalk-Guetta läuft und das alles Teile sind ohne Aussage, austauschbar und Deppentauglich. Auch die ganzen Unarten wie Dubsteb und Minimal mit ihren ganzen Untergruppierungen gehen garnicht. Die wenigen Partys die ich besuche mit ordentlich Trance/ Hardtrance findet man selten im Osten der Republik, in Frankfurt und Hamburg ist da noch gutes Potential zu finden und es ist auf jeden Fall eine Reise wert.
    Grüße aus Sachsen

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  7. @username: warum sollte das so sein, bzw. wieso ist Eigenheim gleich spiessig? Spießigkeit ist eine Kopfsache, keine der Umstände.
    Ich kenne aus der Ecke noch einige die zwar nicht mehr so unterwegs sind wir früher, aber immer noch im Kopf wach geblieben sind, auch wenn sie mittlerweile Familie haben und im Eigenheim sitzen, feiern tun die gelegentlich auch noch so heftig das die jungen sich wundern.

    @Michael Owen: hängen bleiben kann man wohl auf unterschiedlichste Arten ;)

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  8. @username
    Für mich z.B. ist typisch spiessiges Verhalten wenn sich jemand über das Leben von Menschen ein Urteil erlaubt ohne diese überhaupt zu kennen.

    Meine Eltern hören fürchterliche Musik, sind spiessig ohne Ende aber trotzdem mag ich sie. :D

    Dieses Zeitdokument ist irgendwie saukomisch und gruselig zugleich.
    Genau so wie die verpeilten Wochenenden mit einer Menge von Aufputschern damals.

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  9. Ja coole Doku…
    Zum Thema spießig stimme ich TANITH zu, das ist ne kopfsache. Jeder definiert das anders. War TANITH damals spießig als er mit nem Benz durch die Gegend Gefahren ist? Manche fanden damals, ja.
    Ist jemand spießig der vor seinem Kamin sitzt und Techno Classics hört?
    Weiß doch eh keiner, woher “Spießbürger” kommt :)
    “Entstehung des Begriffes [Bearbeiten]

    Der Begriff geht auf die im Mittelalter in der Stadt wohnenden Bürger zurück, die ihre Heimatstadt mit dem Spieß als Waffe verteidigten und damit im Gegensatz zu den in der Vorstadt wohnenden Pfahlbürgern standen. Später wurden eher ärmere Bürger so benannt, die, nur mit einem Spieß bewaffnet, bei den städtischen Fußtruppen Dienst taten. Der Spieß als Waffe war relativ günstig herzustellen und zugleich gegen die adligen Ritterheere des Hoch- und Spätmittelalters effizient einzusetzen (siehe Pikeniere). Er verhalf Bürgern und Bauern in den Bauern- und Hussitenkriegen zu hohen Siegen in den Schlachten gegen die adlige Kavallerie. Ab dem 16. Jahrhundert waren die Bürger den im Formationskampf ausgebildeten Landsknechten und später den ersten stehenden Heeren unterlegen, die mit Schusswaffen bewaffnet waren.”

    Da bin ich doch gerne Spießer….. :)

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  10. das sieht auch so gestellt aus… ich mein so druff und die eltern bring keckse ? zu dem die vorstellung jochen aufa gegenfahrbahn sonntag nachmittag zubegegnen find ich auch nich so gut :-D

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  11. Den Vibe des guten alten Omens kann man auch heute noch spüren. Der Laden war extrem subversiv und würde heutzutage sicherlich kurzfristig geschlossen. Wie überall im Leben gibt es Licht und Schatten. Für mich überwiegen rückblickend definitiv die positiven Erinnerungen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nur in Clubs gegangen bin und sauber geblieben bin :-)

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  12. neun Mark für ein widerwärtiges Römerpils fand ich auch ziemlich subversiv …………….

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  13. War erst mal froh, wieder auf Acid Phase von Emmanuel Top gestossen zu sein – das waren schon geile tracks damals…

    Was die Doku angeht -> Ja, so war das damals. Ich hatte aber keine Kumpels, wo man im Pool relaxen konnte. Da hat man der Mutti früh um 8 artig die Brötchen vom Bäcker mitgebracht. :-)

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  14. Das war genau der Punkt, an dem ich ausgestiegen bin. Zu viele verpeilte Kiddies, die irgendwann völlig durch waren, weil sie ihre Kräfte falsch eingeteilt hatten. Für mich hatte das nichts mehr mit dem zu tun, was ich an der Musik und der Kultur gemocht hatte.

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  15. “ich hab eher geschaut dass ich der mutti morgens um acht nicht begegne ”

    der klassiker… schnell rein huschen…
    bei mir wars meist so..zimmer tür zu und dann kam leben inne bude und ich lag komatös im bett :-D

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  16. @weini
    In einem älteren Eintrag soll er angeblich selbst geschrieben haben und hat Sven Väth seine Handynummer hinterlassen. Er schrieb damals, dass es kurz vor seiner ersten Psychose war.
    Ich muss allerdings sagen, dass ich den Kommentar um 2010 rum gelesen habe, als ich die Doku im Piratenradio zur love’n’rave spielte.

    Scheint also so, dass schon was dran is. Den Jochen hats ganz derbe erwischt. Leider kennt man zu viele Leute, denen es so ergangen ist :-/
    Wir Anderen haben verdammt Glück gehabt.

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  17. @weini, @nb:

    Trotzdem sind mir die Aussagen dieses Youtube-Users suspekt. Seine Aussagen über Jochen sind zusammenhangslos. Es gibt aber noch weitere Gründe:

    Der User schreibt:
    “Jochen K. wohnt bei mir um die Ecke. Tragische Geschichte. Er leidet an Schizophrenie, ausgeloest durch die Drogen die er damals nahm. 196 Ist die KRankheit bei ihm ausgebrochen….das letzte mal als ich ihn? getroffen habe, war er aufgequollen durch die ganzen MEdikamente, die er nehmen musste! Er hat keinen Job und muss regelmaessig in die Psychatrie zurück…

    das erste mal, als ich Jochen traf, bei einem gemeinsamen Kumpel sahen wir die Tagessschau. Dagmar Berghoff falls jemand sie noch kennt. Jedenfalls dreht sich Jochen zu mir? um, und fragt, warum die Sprecherin eigentlich fortlaufend englisch spricht…soviel dazu….ist verdammt traurig, gerade weil er ein sehr netter, friedfertiger Mensch ist.”

    Insgesamt komische Geschichte. Vor allem warum erinnert er sich gerade an diese Szenen? Woher kennt er das Datum, an dem die Krankheit ausbrach? im Kopf? Er müsste ihn ja schon 20 Jahre lang kennen! Sehr reißerisch geschrieben ist es auch! Komischerweise benutzt der User außerdem Stichworte, die alle in der Doku selbst gefallen sind: Schizophrenie, arbeitslos (Trotz Ausbildung), Drogenkonsum, netter Mensch – es wäre daher leicht gewesen, eine solche Geschichte zu erfinden!

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    • ja, schizophrenie ist eine harte sache….

      muss echt hart sein, wenn man eine geschichte im kopf hat aber die wahrheit mit beweisen eine ganz andere ist.

      stell ich mir furchtbar vor, besonders wenn man nicht weiß was einen dann alles erwartet.

      aber die ausrede steht wenigstens, die drogen warens.

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  18. Habe die Reportage gerade auch mal wiedergefunden.Lange ist es her.
    Finde es auch immer sehr schade das man nie erfährt was aus den Leuten geworden ist, womit ich beim Thema wäre.
    Zum letzten Post, denke auch, da könnte e s sich wirklich um den Jochen aus dem Video handeln.
    Ich bin gebürtig aus der Nähe von Neukirchen, wo Steffi (die Blonde) herkommt.
    Soweit ich mich erinnern kann, war es bei ihr Selbstmord.Wann und weshalb genau, weiss ich leider nicht mehr.Habe auch extra nochmal rumgefragt und es wurde mir bestätigt.Eigentlich wusste damals und auch heute noch, jeder, was da so abging und wie sie drauf war.
    Sie ist/war nur 2 Jahre älter als ich aber meine Zeit war definitiv später, so ab 99.
    Ich war und bin wirklich gerne mal “unterwegs” … aber mit 14 Jahren mit sowas anzufangen war wohl etwas früh.

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  19. Bin heute durch Zufall wieder auf diesen Thread gestoßen. Den Zeitungsartikel im obigen Posting kann man leider nur noch lesen wenn man sich bei der Zeitung anmeldet. Das ist inzwischen wohl überall üblich. Zum Zeitunkt der Threaderstellung war der Artikel noch problemlos komplett zu lesen. Wollte noch darauf hinweisen, dass die gleiche Zeitung eine Woche später einen weiteren Artikel dazu schrieb.

    https://www.morgenweb.de/suedhessen-morgen_artikel,-viernheim-psychisch-kranker-muss-in-geschlossene-klinik-_arid,818894.html

    Demzufolge ist Jochen inzwischen in einer geschlossenen Anstalt.
    Falls jemand mal den (bzw. beide) ganzen Artikel liest wäre es cool ihn hier mal zu posten.

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