The Return of the living Monika Dietl


Radiolegenden sind ja wirklich selten geworden, welche die noch leben noch weniger und Moni D gehört sicher zu dieser seltenen Spezies. Sie sorgte mit ihrer Radiosendung dafür das bei der Wiedervereinigung Ost und West in Sachen Acid und was bis dahin so auf der Ebene Elektronischer Tanzmusik passierte alle auf dem gleichen Bildungsstand waren. Dann, lange Geschichte, war sie weg und jetzt ist sie mal wieder da, am 5.2. auf Radio Eins, dafür aber auch gleich 3 Stunden, von 10:00 bis 13:00. Sie hatte mich sogar in die Sendung eingeladen, ich mußte aber unter Weh und Ach absagen, weil ich da mitten im Umzug stecke und zusätzlich noch die Nacht zuvor im SO36 auflege. Ich hoffe auf eine weitere Chance unter besseren Bedingungen

Kommentare (31) Schreibe einen Kommentar

  1. Ja, ich habe das bei radioeins gelesen und bin vor Verzückung aus dem Häuschen gewesen. Monika Dietl war quasi der Grund, warum ich zur elektronischen Musik kam. Ich hörte eines Nachts durch Zufall ihre Show und war infiziert. Ich bin gespannt, wie die Session wird.
    Auf jeden Fall eine schöne Idee von den Radio Einsern.

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  2. Back to the Oldschool ..werde ich auf alle fälle reinhören..Moni war schließlich mein Medium für die Nacht^^

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  3. yeah, was für ne schöne Nachricht!
    freu ma eckig ihre smoothe, hauchige Stimme bald wieder zu hören… war auch 4me ne Initalzünderin…

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  4. Beste Nachricht seit 20 Jahren. Die verschollene ist zurück! Sie hat geprägt, bekehrt und das rrrollende “R” einfach unvergesslich. Ich freu mich auf den 5. auch wenn Tanith (man der iss ja och schon so alt ;-) ) nicht dabei sein kann aber somit hat er einen Grund Monika regelrecht zu zwingen wieder richtig mit Radio anzufangen (obwohl ob heute noch Platz für alte Pioniere ist?)

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  5. @tanith
    willste nicht versuchen, Zeit zu haben. wird eher ne einmalige kiste und ihr beide könntet doch mal schön aus dem nähkästchen….

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  6. (…neuer alter Mensch):
    so kurz vor knapp moechte ich hierzu sagen:
    Puuuuh ist das aber schoen!!!!! wer haette das gedacht?
    ich hoffe, nach der Sendung ist das noch genauso schoen, geht ja auch schon mal nach hinten los wenn man sooooo gespannt ist….
    hammer wäre gewesen, Du Tanith kaemest auch zu moni, geht das nicht noch irgendwie?
    Love and Peace!

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  7. Der hatte ich 1992 mal nen Mix geschickt von mir und die hat 20 Min davon gespielt… :-D Das warn noch Zeiten, Goldgräberstimmung…

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  8. Hat jemand eine Aufnahme von ner damaligen Sendung?
    Und: Falls jemand vorhat am 5.2. mitzuschneiden, wäre es schön, wenn man den Mitschnitt irgendwo runterladen könnte!
    Vielen, vielen Dank!

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  9. so ansich ganz kool, aber der ganze mist zwischendurch (werbung, gewinnspiel, nachrichten, etc.pp.) nervt !!! :-/ das radio von heute ist leider nix mehr….

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  10. …und wenn man so die (kontra)kommentare im fratzenbuch liest, ist man froh, dass das “techno”lebensgefühl” doch noch nicht im mainstream angekommen ist!

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  11. Die ganzen Unterbrechungen haben mich auch genervt, aber:

    Sie hat Steffi Lotta / Kater Holzig (“Die Party ist der Star”) entgegengesetzt: “Heute ist der DJ der Platz, wo man sein Getränk abstellt”..

    Die Musikauswahl war auch nicht schlecht.

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  12. Hab in die Sendung heute morgen nur kurz reinhören können, weil ich ohne WLAN unterwegs war, aber trotz low quality streaming aufs phone übers Handynetz war wieder sofort alles wie vor 25 Jahren: Die Sendung beginnt mit einem Track, von dem man sofort wissen will, was das ist – bevor dann nach wenigen Minuten Moni D. mit Ihrem typisch R hereinrollte und klarstellte, was man da gerade hörte. Es ist einfach unglaublich, dass es nach mehr als 25 Jahren im Prinzip immer noch die gleiche Musik ist, die in ihrer Relevanz für “die Jugend” immer noch nicht durch Neues abgelöst wurde.

    Elektronische club music ist seit mindestens 25-27 Jahren, seit Acid House und EBM, der einzige und alleinige Treibstoff dessen, was man früher als Jugendkultur bezeichnet hat, und das heute nicht mehr so heißen kann, weil dessen Klientel heute auch Mittfünfziger umfasst – einfach, weil es schon so lange da ist. Die club culture und ihre Musik ist seit damals so stark und so sehr zur Basis all dessen geworden, was ein großstädtisches, zeitgenössisches Lebensgefühl ausmacht, dass einfach noch nichts Neues an seine Stelle treten konnte.

    Für mich ist mit dem Duisburger Love Parade Debakel der ganze ekelhafte, kommerzielle, rummelige, kulturarme Zweig der Entwicklung abgestorben, und mit dem Wiederauftauchen eines leading club wie dem Berghain und den vielen kleineren venues in Berlin gibt es mittlerweile einen Lebensraum für diese Kultur, der trotz Touristenandrang und GEMA-Terror gut da steht, und der durch die immer neuen Möglichkeiten dieser Stadt ständig neue Energien tankt.

    Der Nachteil ist, dass ich mich trotz Alter und Job und Kind etc. in meinem Musikgeschmack immer noch als Teil der “Jugendkultur” fühlen muss, weil die eigentliche Jugend noch nichts Anderes und Neues hat liefern können.

    Moni D.s Sendung heute, die ich mittlerweile ganz gehört habe, war da ein merkwürdig gestriges(wg. Monis Stimme) und, dank der Studiogäste und Musikauswahl, gleichzeitig aktuelles Erlebnis, auch weil sich die ganze Nähkästchenplauderei sehr in Grenzen hielt und für Nostalgie wenig bis überhaupt kein Raum war.

    Ich hoffe nur, jetzt kommt kulturell mal bald sowas wie der neue Punk o.ä., damit ich endlich aus dieser gefühlten Zeitschleife befreit werde. Bis dahin würde ich aber wieder gerne regelmäßig Moni D. auf Radio Eins hören.

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  13. Sehr schöne Sendung!
    Aus der Diskussion ist mir noch mal bewusst geworden –
    entscheidend ist doch, was aus den Boxen kommt!
    Wie die Musik in die Boxen kommt (Vinyl, CD, Laptop, Instrumente, junger DJ, alter DJ…) ist doch völlig egal!

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  14. Mir hat die Sendung sehr sehr gut gefallen. Einzig Ellen Allien als Interviewgast fand ich ein bischen unglücklich gewählt. In der Auseinandersetzung mit Ulrich Schnauss um Clubkultur und Kommerz hat sie sich ein wenig verrannt und schien am Ende ziemlich angefressen. Monika aber war toll. Ich bin ehrlich traurig, ihre Sendung seinerzeit nicht bewusst verfolgt sondern erst kurze Zeit später all diesen Wahnsinn entdeckt zu haben.

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  15. ich habe die sendung nun doch gehört. ich finde sie super.
    die moni. integer. geil. ich finde auch die anderen nicht schlecht. am ende etwas agressiv (erinnert ein wenig an diese einspruch-sendung ;) auch wenn se alle eine andere meinung haben. sie haben alle recht. allerdings war klar, dass bei dieser fragestellung die emotionen hoch schlagen würden und die zeit kaum reichen würde, um das abzuklären….

    ich würde mir jedoch wünschen, dass es so eine art radio wieder gbit. ich würde mir wünschen, dass eine solche radiosendung weder infantile, noch einseitig ist. das schöne an moni d radiosendungen war, dass sie natürlich ihre persöhnlichen vorlieben zum themeninhalt ihrer sendungen gemacht hat. aber ihre persöhnlichen vorlieben waren/sind eben nicht einseitig, sondern waren offen vor allem gegenüber schrägen, innovativen… auch wenn das thema keine aussicht auf kommerziellen erfolg hatte..
    doch vor allem war sie eine herzblut-journalistin. sie hat fast für jede sendung aufwendig recherchiert. sie hat leute interviewed, von denen man noch nie was gehört hat und die monate später auf einmal die monster erfolge hatten (oder auch nicht. aber das war ihr egal). ihre radiosendung hatte deshalb bereits mitte der 80er internationale berühmtheit. sie hat leute zb wie dr.dree und den gefährlichen recherchen bei den gangster-gangs (crips/bloods!) und die geheimnisvollen produzenten hinter snap (ja, das war ein gehmeinnis) genauso interviewed, wie später die macher von warp, alex peterson und und und… egal ob mir jedes thema musikalsich zusagte, es war immer spannend und man hatte das gefühl, diese sendungen erweitern den eigenen horizont (das auch als kritischen hinweis an jene moderatoren, bei denen der eindruck entstehen könnte, eine radiosendung besteht nur aus dem vorspielen der promos von freunden und dem ansagen von partydates.

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  16. Auch ich habe die Sendung teilweise live und am abend nochmal in Ruhe gehört. (Wer nach einem Mitschnitt sucht sollte bei radioeins fündig werden) Seit langer langer Zeit habe ich also das Radio angeschaltet um eine bestimmte Sendung zu hören halt wie früher. Heute schaltet man unbewusst ein und läst sich bedudeln bis es nervt. Hat die Sendung meine Erwartungen erfüllt? Ja und Nein. Wenn Monika Dietl nie weg gewesen wäre, hätte sich diese Sendung wunderbar eingefügt in ihre Art Radio zu mache. Wie oben schon gepostet aktuell gut recherchiert die wichtigen Projekte angeschnitten. Aber sie war nun 20 Jahre einfach mal weg und ich hatte gehofft zumindestens für eine von den 3 Stunden hätte sie die gute alte Zeit hochleben lassen können. Was mir an ihrer Stimme auffiel (und im Videomitschnitt sieht man es auch) klang sie ein wenig nervös und aufgedreht. In der Sendung vorher hatten sie ein zwei Soundschnippsel von damals da klang sie cooler und ruhiger. Wie auch immer für mich war es ein großer Tag sie wiederzuhören und auch zu sehen (gab es ja damals alles nicht nur per Post eine ausgedruckte Playlist). Monika, lass uns nicht wieder 20 Jahre warten!

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