Das ABC des Draußenfeierns

Dringlicher denn je, jetzt wo’s wieder losgeht. Ich kann da sehr viel wahres drin lesen.
Exzerpt:
Fünfzig Idioten
Mittelschwer angetrunkene Gruppe meist männlicher Besucher, die schwarmartig über Draußenfeiern aller Art herfällt; neben dem -> Anwohner die größte Sorge des -> Veranstalters. Selbst die trickreichsten Maßnahmen, um das Aufkreuzen der Fünfzig Idioten zu verhindern (limitierte handgeschriebene Einladungen, kryptische Wegbeschreibungen mit Geheimtinte) bleiben oft wirkungslos. Erreichen die Fünfzig Idioten trotz aller Vorkehrungen den Veranstaltungsort, gelingt es ihnen mit traumwandlerischer Sicherheit, die Draußenfeier ins Chaos zu stürzen. Beliebte Methoden: Bierflaschenwurf, Schlägereien, Sabotage des -> Generators, -> Wildpinkeln in Cabrios (-> Anwohner), gefolgt von -> “Bullen!”-Rufen.

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Das ABC des Draußenfeierns

(via O du auf fb)

07. Mai 2013 von Tanith
Kategorien: Musik | 6 Kommentare

Kommentare (6)

  1. Au ja, darauf musste ich nun üner 20 Jahre warten. Die Süddeutsche erklärt uns das Open Air für Houseschulabsolventen. Es gibt echt Zeiten, da wünscht man sich selbst eine alte Frontpage zurück und die Ketaminraver zum Tierarzt. Demnächst Spiegel enthüllt: Die Krusetagebücher. Dag Lerner schreibt die Katastrophenromangeschichte neu (verdammt, das ist schon real). Sven Väth überarbeitet zusammen mit zeit.de die Biographie von Justin Bieber und fügt eigenes hinzu. Dieter Bohlen erklärt die Mayday bei DSDS. Lena sagt bei Carmen Nebel, dass es im Tresor gar nicht so schlimm war, wie die dealer immer behauptet haben….Alien Ellen entzaubert Dubstep bei Gailileo….wenn das so weiter geht, habe ich eine ungefähre Ahnung, wie schlimm sich der Altenpflegesektor noch in 20 Jahren entwickelt.

  2. die Kampfhund-Fraktion war auch immer ganz töfte.

  3. Nicht zu vergessen, wenn der Förster kam und mit den Bullen gedroht hat, weil wir wohl mit dieser lauten Musik die Tiere verscheucht haben. :)

  4. Hervorragend: Der Nachbericht! Ich kanns auch schon nicht mehr hören :D

    Wird auch in normaler Clubumgebung immer wichtiger. Mittlerweile ists ja schon fast ein Verriss, eine gute Veranstaltung “nur” als normalen, gelungenen Abend zu bezeichnen.

    Ohne alberne Hyperlative jenseits jeder Realität gehts scheinbar nicht mehr… Understatement und Bescheidenheit war mal, heutzutage wird wieder zweckoptimistisch angegeben, geprahlt und gelobt wie zum Peak der Kokain-Disco-Welle Ende der Achtziger Jahre. Nur noch prolliger :D

  5. Made my day. Danke für den Link. *g

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