Die Drosselkom Ratio

Die Telekom erklärt jetzt wie weit man mit 75 GB kommt, also der Menge ab der ein 16 mBit Anschluß zukünftig zurück in die Steinzeit Modemzeit zurück gedrosselt werden soll. Für mich liest sich das alles als wollten die nur Kunden wie meine Eltern, denen man das dickste Entertainpaket aufschwatzt obwohl sie das Internet kaum nutzen, da geht die Rechnung vielleicht sogar noch auf. Internetaffirne Familien mit zig Devices wird folgendes Schaubild nur noch hysterisch Schnapplachen lassen

Drüben bei Netzpolitik hat sich jemand die Mühe gemacht mal auszurechnen, was das bei einer vierköpfigen Familie pro Person pro Tag ausmacht, homöpathische Dosis ist wohl der gängige Begriff dafür: 0,08 Filme pro Tag, 0,05 HD Filme pro Tag, 1/2 Stunden Radio pro Tag, 3,3 Fotos pro Tag, 0,125 Stunde gamen pro Tag, 1,6 Musikstücke pro Tag und 8,3 Webseiten

Hier geht’s zur Petition gegen ein Zweiklassennetz und für Netzneutralität
Wehret den Anfängen!

Kommentare (8) Schreibe einen Kommentar

  1. sind dann nich nur telekom kunden angearscht ?!

    auch witzig das die immer rumjammernde musik, film und game industrie noch nich am aufschrein ist… grade hier wird es doch kritisch…kauft man sich heude zb n spiel is da meist nur der key in der verpackung…das spiel muss man sich runterladen..da sind ma eben 10-20-30 gb weg…dazu der online zwang…

    dann die musik software die man sich online kauft…

    ein bisschen youtuben… und joa… die restlichen 20 tage dann 56k ? :-D

    und für mp3 djs wird das ja erst recht witzig..vorallem für leude die nur wav. laden… viel spass….oda drauf zahlen….

    schon komisch…der trend sollte nach oben gehn und nun ?

    naja telekom war ja schonma weg vom fenster..bald wohl wieder…

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  2. Telekom empfand ich schon immer als totalen Dreck!
    Wird hierdurch nochmals kräftig bestätigt!!!

    Man kann nun hoffen, das andere Anbieter da nicht mitziehen!

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  3. was man so von anderen Anbietern hört liebäugeln die auch mit sowas, falls die Telekom damit durchkommt dauert es nicht lange und die anderen ziehen nach. Dabei wird so getan als wären wir internetmäßig so weit vorne, wenn man jedoch andere Länder wie Schweden oder den asiatischen Raum betrachtet, wo schon 400 mbit für ca. das gleiche Geld zu haben sind, kratzt man sich am Kopp. Auch vordergründig haut das alles nicht hin, es geht alleine darum langfristig aus dem Internet sowas wie Kabelfernsehen mit bisschen AOL dran zu machen, der Rest kostet extra.

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  4. Besonders eng wird es auch für diejenigen werden, welche sich dem linearen Mainstream-Pool entsagt haben um alternative Medienkanäle aufzubauen, deren Inhalte breitgefächerter und investigativer sind als dieser marode und oberflächliche Schubladenjournalismus, welcher uns täglich dickfällig aufgetischt wird. Es liegt an jedem Einzelnen ob und wie weit er dabei noch mitmacht. :)

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  5. Der Punkt ist, selbst *wenn* das monatliche Volumen ausreicht, der Zähler im Kopf läuft immer mit. Das erzeugt ein unangenehmes Gefühl des “Aufpassen müssens” und vorsichtig seins, komplett kontraproduktiv, in jeder Hinsicht.

    Flatrates finanzieren sich quersubventioniert von der Gesamtheit der Kunden, das ist wie eine Versicherung. Solidarität nennt man das – eine Errungenschaft, für deren Erhalt nun gekämpft werden muss!

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  6. fangen sie an überall öffentlich wlan zu schaffen in bus und parks…und nun die aktion…

    ma schaun mein internet anbieter gibt es offiziel garnicht mehr, genau wie meine tarife… vielleicht lieg ich ja in einer grauzone :-D

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