Vormerken: 27.7, 23:00, Arte: Party auf dem Todesstreifen

Wendeklang
Ich freu mich schon sehr auf den Termin, denn auch da werde ich zum ersten Mal sehen was aus dem Nachklapp zum Buch “Der Klang der Familie” in Bild und Ton geworden ist. Das gleiche Team aus Sven van Thülen und Felix Denk, erweitert um Bild- und Tonleute hat viele Zeitzeugen, ja auch mich, und Interviews erneut zusammengetragen um den Soundtrack zur Wende auch mit anderen Sinnen nochmal erfahrbar zu machen.
Der Titel ist ein bisschen blöd, aber das geht auf’s Artekonto, wurde mir zugetragen ;)
Den Trailer gibt’s jetzt schon:

Soundtrack of change from Along Mekong Productions on Vimeo.

Kommentare (36) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Hallo, verfolge deinen block regelmäßig, und wollte einfach mal ein theme vorschlagen, dass meiner Freundin und mir eingefallen ist:
    Wenn Tanith Musikprofessor wäre.
    MfG und mach weiter wie bisher
    Andre

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  2. Cool danke, hab einen Timer gemacht, aber da bin ich in Belgien auf einem Festival, glaube eher weniger dass ich es sehen kann : /

    Mag es vlt jemand aufzeichnen?

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  3. hach ja .. typisch berliner szenehelden. “also wir technoleute .. wir waren ja schon vor dem mauerfall die david hasselhoffs und danach erst recht.” man ey .. techno hören/machen und darüberhinaus schnauze halten. bitte. es geht/ging um musik, ballern und nichts weiter; und nicht um eine epochenverändernde kultur. fragwürdige versuche, sein eigenes “lotterleben” sinnstiftend zu untermalen, nerven hart.

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        • Macht man was ist das nicht richtig, macht man nichts ist auch falsch. Sowas kann man nicht mal in der Pfeife rauchen.

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          • ich glaube kommt immer darauf was man macht, und wie die leute das beurteilen.

            Beispiel:

            psychoterror:
            also du hast jemanden der passt dir nicht, also hackst du seinen computer, brichst bei ihm ein, klaust ihm seinen schlüssel etc. und lässt ihn das übers internet ganz suptil in texten wissen.
            um andere leute ins boot zu bekommen nimmst irgendeinen aufhänger, sex z.b., geld oder sowas, und dann geht der wahnsinn für denjenigen los.
            zu gut er letzt postierst du wenn möglich noch leute in der wohnung über ihm die den überwachungsstaat komplett machen, und dann freud sich der mobb natürlich.

            kritik nennt man sowas….mit den informationen – ob richtig oder falsch wen interessierts – zieht man denjenigen auch noch durchs mediale wasser – kiel holen – wohlwissen das eigentlich nichts passieren kann, obwohl für sowas knast ansteht. aber wir haben es ja gut gemeint.
            ob derjenige damit klar kommt oder nicht, who cares, dem sein leben war je eh nicht lebenswert….also alles gut

            am besten man sucht sich jemanden von ganz unten, da funktionierts am besten.

            fazit: sobald ich in jemandens wohnung einbrech und er kommt nicht damit klar, dann, ich machs nochmal ist der einzige aufhänger der plausibel ist denjenigen endgültig den garaus zu machen.

            also ist es manchmal falsch was zu tun, und manchmal nicht….

            situationsabhängig.

            und lass doch die heranwachsenden wissen wo techno herkommt und wie es sich ausgebreitet hat, noch dazu wo man techno am anfang kein jahr gegeben hat…
            die anderen können in erinnerungen schwelgen.

    • wenn das deine Sicht der Dinge ist, dann guck’s doch einfach nicht, versteh jetzt nicht wo dein stinkstiefliges Problem liegt :D

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  4. Ich schätze Dein Zitat im “Klang der Familie” auf Seite 355 sehr! Der Termin für die Doku ist notiert ????

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  5. seid ihr damals eigentlich da überall eingebrochen, oder, hat nu rniemanden interessiert.
    schöne zeiten.

    hier meinen auch welche immernoch einbrechen zu müssen, auch wenns einem nicht recht ist und selbst dann wenn der fall eigentlich schon geklärt ist…

    schöne leute, aber was tut man nicht alles für geld

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  6. also keine bisschen eleoquent spaceace, voller fehler, grundschul-niveau, aber inhaltlich volltreffer…

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  7. Wird wahrscheinlich wieder das übliche geblubbere: Waren kleine Gemeinschaft ,wo jeder jeden kannte. Alles supi toll. Tresor total toll da im Todesstreifen jeder machen konnte, was er wollte. Nachwendezeit in Berlin total toll. Ufo und Turbine, planet war auch toll. Dann böse low spirit. Mayday Ausverkauf. Somewhere over the rainbow peinliche. Motte hatte oder hatte nicht idee zur loveparade. Früher alles besser. Vinyl ist toll. David Guetta ist blöd….

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    • Zitat: “…Wird wahrscheinlich wieder das übliche geblubbere:…”

      So was ähnliches ist mir auch sofort eingefallen. Ist aber wohl normal bei solchen Themen. Diejenigen, die bei Woodstock dabei waren, haben im Prinzip auch alle das gleiche erzählt. Da hat halt jede (temporäre) Szene ihre eigene Story. Ganz anders bei uns früher im Dorian Gray: Da waren wir eine kleine Gemeinschaft…. ;-)

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      • Ist doch egal…

        Ich finde die Dokus gut und inspirierend. Auch wenn es outdated ist, man erfährt sehr viel wie Dinge früher gelaufen sind. Und glaub es oder nicht, du kannst es immernoch so machen.

        Ohne diese Dokus würde ich noch dümmere Sets auflegen un vermutlich sehr viel Geld für Votes, Likes und Followers verpulvern, wie alle anderen die in das BIZ reinwollen.

        So hab ich mir das ersparrt, ich kann für mich selber behaupten, Verstädniss oder sogar einen Link zu den Ursprüngen zu haben. 25 Jahre nachdem das angefangen hat…

        Ich kann nur danke sagen an alle, die bei diesen Dokus mitmachen, die noch immer an die Musik glauben.
        An Tanith für diesen Blog und ach ja! an Motte und Co fürs einfach nur nichtabgehoben sein (und fürs Folgen natürlich!)

        Was die vinyls angehst machste aber nen Punkt! :D

        Und zum Gray: Sellout, siehe komendes Weekend.

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    • Dann geh doch zu den sog. “Montagsdemos”, ist ja so eine Art Gemeinschaft für Jammerlappen. Kannste später mal deinen Kindern erzählen. :)

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  8. Wo ist der substantielle Unterschied zu “We Call It Techno”? Sieht für mich im Trailer nach den selben Leute die zum selben Thema interviewt werden aus.

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    • ich hab’s doch selber noch nicht gesehen, aber Unterschied ist schonmal: WE Call It Techno ging um gesamt D, hier geht’s nur um die Berliner Anfänge, also wie in dem Buch auch

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  9. Ick freue mich immer altes bild-und ton material zusehen bzw. zuhören.war halt die schönste zeit in meinem bescheidenen leben.ist halt schwer für jemandem das ganze nachzuvollziehen der den ganzen spaß nicht miterleb hat.
    und wie sagst du immer so schön tanith….don’t feet the troll … viel spaß beim feiern cheers

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  10. ein (konzeptionelle) unterschied zu “we call it techno” ist (zumindest im buch) überaus deutlich. hier ist techno eigentlich (nur) der soundtrack zu dem, was vor, während und nach der wende in BERLIN passiert ist. es ist eine dokumentation über die subkultur in berlin.

    ich behaupte auch hier nicht zum ersten mal, dass dieser sound damals einfach nur am besten zu unserem lebensgefühl gepasst hat. gegeben hat es techno eigentlich schon immer. daher ist jede diskussion darüber “wer hat techno erfunden?” oder “wo kam techno her?” eigentlich vollkommen bescheuert.

    das buch “klang der familie” machte das bereits sehr deutlich: es gab eine menge einzelprotagonisten. aber keiner von denen war es (allein). es waren die umstände, die zufälle, das chaos, der wahnsinn, die naivität, die lust am leben…
    wenn zb ein “arne” 1987 in schöneiche kein illegales konzert mit der band von achim kohlberger (späterer atonalveranstalter/ufo/tresoreigner) veranstaltet hätte, dann wäre er vielleicht nicht im ersten ufo gelandet und wir wären am 10.11.1990 mangels westgeld nicht an sandra molzahns ufo-tür (die damalige freundin von kohlberger und loveparade-mitveranstalterin sass an der kasse) vorbeigekommen. es wäre weder zu einer begegnung von mir und tanith gekommen, noch hätten wir helge birkelbach, mjik van djik…. johnny hätte dimitri und achim nicht kennegelernt. ich keinen ralf regitz. es hätte kein tekknozid, keinen tresor, keinen planeten, kein e-werk gegeben. ohne “dieta” keine technics im sez, ohne mjik kein flyer für tekknozid, ohne elias keine begegnung mit barry graves… die zufälle des kennenlernens, die bereitschaft aufeinander zuzugehen, sich zu helfen, mitzumachen, die begeisterung andere mitzureissen… nichts kann man wirklich losgelöst voneinander sehen. welche rolle spielt da ein einzelner track, den sich irgendein studionerd in detroit, frankfurt, belgien oder uk ausgedacht hat?

    schaut euch die damalige disco- realität zb in frankfurt an…. http://www.youtube.com/watch?v=wUIw3VYQ_rM … daraus wäre nie und nimmer das geworden, was techno ab mitte der 90er war. vielleicht doch? wer weiss das? aber es spielt eigentlich keine rolle. so ist es passiert. die herangehensweise von “klang der familie” ist daher vielleicht sogar noch richtiger ist, als die von “we call it techno”. dabei erhebt der “klang der familie” überhaupt nicht den anspruch, zu erklären, dass techno aus berlin kommt. er beschreibt einfach nur die berliner subkultur dieser zeit und macht klar, dass diese vollkommen aus sich selbst gewachsen ist. es gab und brauchte dafür keine vorbilder und auch keiner superwichtigtuer…

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  11. Ähm nun…da es hier ja um Musik geht…würde mich mal interessieren, ob es die Being Boiled Mische aus dem Trailer als Release gibt!?

    Freue mich auf Eure Antwort : )

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  12. Es gab ja schon einige gute Dokus…We call it Techno, die deutschen Anfänge…Universal Techno global gesehen…High tech Soul, welches die Detroiter Seite zeigte. Ich weiss nicht, ob man da noch eien Doku braucht, die sich nur mit Berlin beschätigt. Da fand ich Universal Techno von Arte am besten. Dort wurde Berlin, Detroit, Tokyo und auch leute wie Aphex Twin und Mark bell gezeigt. Aber auch Juan Atkins, Derrick may und Mike Banks kamen zu Wort. Dort wurde ein schöner Bogen gespannt von den Anfängen aus Detroit bis zur Loveparade. Und gerade die Detroiter, selbst Derrick may wirkt sehr bescheiden und von den Jungs sagt keiner, hey wir waren die ersten. Ich fand den Satz von Juan Atkins mal gut, der alles auf den Punkt bringt: “ich möchte nicht die Lorbeeren für das aufkommen elektronischer Musik bekommen, die gab es schon immer, auch in Detroit, aber niemand nannte sie Technomusik, bevor wir anfingen sie Technomusik zu nennen”…Was ich ja echt witzig finde, dass es da in Detroit eine Musik gab, die sich Techno nannte und dann dass es seit 84 ja auch den Technoclub gab in Frankfurt , der ja eine ganz andere Musik spielte…2x Techno und doch so unterschiedlich…

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  13. ich finde es scheisse, dass die Kids heute die Roots nicht mehr kennen und diese ganzen Dokus sehr einseitig sind und vieles Selbstbeweihräucherung ist und die Roots nicht mal aufzeigen…mal butter bei den Fischen…ich hab wolle schon gefragt…zeig mir von 87 ein Stück dass wie Nude Photo von Derrick May klingt….da gab es NIX so futuristisches !!!

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    • Das ist Gerde von einem “alten Herren” :) NATÜRLICH kennen die Kids die Roots nicht. Hat mich damals auch nicht interessiert. Und das kann man nun wirklich niemandem vorwerfen. Ich kann Dich aber durchaus verstehen. Mir geht das auch manchmal so. Aber dann muss man sich doch klar werden dass ab 30/Mitte 30 der Kontakt zur Jugend eben doch nicht mehr so gegen ist und man über bestimmte Dinge schlicht anders denkt. Frischlinge der Jetztzeit kennen am ehesten Minimal. Na und? Ist doch super. Zeit (und man sieht/hört es ja schon) ein paar alte Sounds in die moderne Musik zu packen.

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  14. oh Gott, mit mitte 30 sollte man sich noch nicht alt nennen. Ich war gerade mal 11/12 wo das Damals in Berlin richtig los ging und hab auch später erst die ganzen Roots kennengerlernt. Musste mal über ein Statement eines jugenlichen lachen , der meinte”scheiss Hip Hop…mag diese ganze schwarzen Musik nicht…ich höre lieber house und Techno ;-)

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  15. Habe die Doku eben gesehen, auch als Nicht-Berliner habe ich eine Gänsehaut bekommen.

    Meine Frage dazu: Kann mir jemand sagen wie das Lied ab 3:50 heisst? Ein Killer-Track!

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