20 Minuten Techno in Frankfurt 1994

Alles dabei, Omen, XS, Gray, Spoon und wenn man das mit Dokus über Berlin vergleicht merkt man doch, es gab da doch gewisse Unterschiede.
Für mich persönlich lustig Locations wie das Wiesbadener Flanell wieder zu sehen, mit so einer der Gründe warum ich von dort geflüchtet bin ;)

Kommentare (53) Schreibe einen Kommentar

  1. den clip haben doch berliner gemacht? so aus purer boshaftigkeit, um der welt zu zeigen, wie wenig frankfurt mit richtigen techno zu tun hat ;)

    hihi…

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  2. Also man muss schon fairerweise sagen, dass die Doku garnicht per se nur Techno beobachten wollte. Im Original hieß die Doku auch”Aufgedreht und Abgetanzt – Disco-Kult in Frankfurt”.

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  3. “Zeremonienmester des Techno” gibts scheinbar einige aus Frankfurt. Erstaunlich wieviele INHALTLICHE paralellen das mit der Väth Doku aufweist :D

    Haha. Sein echter Name ist Löffel und früher war er koch. Köstlich, könnte von Loriot sein, aber ist ernst gemeint.

    Danke :)

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    • Über den Spruch “Sein Name ist Löffel und früher war er Koch” habe ich mich gerade auch schwer amüsiert.

      PS: Was macht Starlet Anette wohl heute? Meld dich mal auf meine Mail Adresse, meine Teuerste…

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        • nein, sicher nicht. aber deine generalisierende aussage: “90er Techno ist fuchtbar eal ob in Frankfurt oder Berlin” kommt mir vor, als wäre sie rein provokativ gemeint.
          aber vielleicht bin ich auch im irrtum darüber, wie und warum jemand in diesen blog liest und schreibt? ich zumindest dachte, dass jeder der hier liest weiss, dass tanith 90er techno nicht nur nicht furchtbar, sondern sogar richtig gut findet?
          ich für meinen teil muss dir in 2 dingen widersprechen. erstens transportieren die technodokus aus berlin aus jener zeit wirklich vollkommen andere klischees und zweitens sind die alles andere als das, warum sich hier so viele amüsiert bis entsetzt über den inhalt der frankfurt-techno-doku äußern :)

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    • Du scheinst Dich nicht wirklich mit der Vielgestalt des Techno in den 90′ern auszukennen. Es gab doch nun wirklich alles. Vom leicht verdaulichen, Charts-kompatiblen Trance aus FFM, über Sachen aus Detroit, House in allerlei Richtungen, Hardcore, Jungle, Ambient und, und , und. (Ich fasse einfach mal alles unter der Terminus “Techno” zusammen. Damals war das so.)
      Wenn man nur das Frankfurter Zeug betrachtet, dann war “Techno” sicher nicht das Gelbe vom Ei, auch wenn es da wiederum Ausnahmen gab. Die haben den Weg für Blümchen und Ötzi geebnet, während Berlin, mit der Verbindung zu Detroit, immer ein wenig intellektueller und avantgardistischer war.
      Aber ich denke auch, dass es in der Doku hier eigentlich nicht wirklich um “Techno in Frankfurt” ging, sondern eher um das Nightlife an sich.

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  4. alta falta…
    druff auf drogen angesprochen zu werden kommt immer gut… körperlicher verfall..für die wissenschaft marc spoon in wenigen jahren… wie fit der aussah…

    und das dorian grey? erklärt mal nen jungen hamburger… flughafen restaurante mit tanzsaal ?!

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    • Am WE im World Music Dome im Frankfurter Stadion gibt nen VIP Dorian Grey Memorial Floor inkl Dag. Für 200Geld biste dabeil.
      Sachen ändern sich nie

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  5. Sie bestellen einen Orgasmus, eine Mischung aus Sambuca und Baileys. Der erste Höhepunkt des Abends.

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  6. Funny! Eins muss man sagen, die Definition zu Techno der Beiden zum Schluss (17:30) ist perfekt!! ;-))

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  7. wenigstens gings da auf der tanzfläche noch ordentlich zur sache. aber kein wunder: die musik war ja auch tanzbarer, härter und schneller als heute :-)

    das partyhopping war auch typisch 90er.

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  8. Wenn immer dieselben drei Nasen interviewt werden kann nichts anderes bei rauskommen. Dabei gab es soviel mehr in Rhein-Main und in Berlin war auch nicht alles Gold was glänzt wie es gerne dargestellt wird. Da gabs auch genug Proll Techno Läden, wie heute übrigens auch noch, was aber grosszügig gerne unter den Tisch gekehrt wird. Also mal schön die Kirche im Dorf lassen Kinners.
    Was wäre Berlin nur ohne die zugezogenen, damals wie heute. Und über die Optik der Raver kann man sich heute natürlich köstlich amüsieren, da waren schon schöne Ausfälle dabei, aber nur nach heutiger Sicht ;-)
    Für bisschen “richtige” Frankfurter Geschichte kann ich übrigens das Robert Johnson Buch wärmstens empfehlen.

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    • du hast das buch offensichtlich nicht gelesen?

      sonst wüsstest du bereits, wo die unterschiede liegen werden. es sind nämlich nicht genau “die drei gleichen nasen” – das buch zeigt bereits sehr deutliche unterschiede zu vielen anderen dokumentationen zu diesem thema. denn auch wenn ich einer der drei nasen bin, so muss ich zugeben, dass der “klang der familie” viel näher an der wahrheit ist, als alles andere zuvor. und das liegt daran, dass man das “zuvor” beleuchtet und scheinbar unwichtige leute (also bisher unbekannte) mit einbezieht. damit wird deutlich, dass es eben nicht ein paar wenige protagonisten waren (die 3 nasen), sondern durch so eben nur durch die speziellen umstände der geteilten/zusammenwachsenden stadt möglich war.

      ich habe das buch vielen leuten erfolgreich empfohlen, die mit techno eigentlich gar nichts zu tun hatten. das feedback ist überwältigend: es ist das vielleicht beste wendebuch überhaupt. darin findet sich eine ganze generation und ihr leben in einer sehr aufregenden zeit wieder. es scheint den autoren gelungen, dies so spannend zu schreiben, dass selbst menschen aus fernen ländern und aus allen altersgruppen sich davon mitreisen lassen.

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  9. Die Dame, die den Artikel vor mir geschrieben hat, hat vollkommen recht – und sorry – zu der besagten Zeit, damals, war Frankfurt cooler als Berlin….

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  10. herrlich!
    nach dem ich 91 berlin richtung wuppertal verlassen hatte, standen eigentlich immer 3 staedte fuer das wochenende zur auswahl.

    koeln
    frankfurt
    berlin

    zum glueck machte irgendwann der u-club in wuppertal auf.
    da haben fast alle gespielt, ausser leider die berliner fraktion. das ist nicht wertend gemeint, muss aber anscheinend heute wohl in oeffentlichen medien dazugeschrieben werden.

    in summe bleibt es aber bei oben genannter reihenfolge. so rein aus eigenem erleben berichtet. danke.

    RAVE ON

    ps: ja, krefelder koenigsburg und tor 3 duesseldorf auch nicht vergessen.

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  11. Köstlicher TV-Bericht. Ja, ja, Frankfurt war eine ganz andere Welt! Für uns berliner kaum vorstellbar, wie es da abging… “Eine lockere Party, aber ohne Exzesse” TRAURIG für 1994!

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  12. Lieber Wolle, mit den drei gleichen Nasen oder lass es von mir aus auch vier oder fünf gewesen sein meinte ich die Frankfurter Fraktion. Von den Leuten die im Untergrund gewerkelt habe ich in solchen Berichten nie jemanden gesehen und genau deswegen spiegelt das eben nur dir breite Masse wieder, nicht aber 100% das was wirklich los war.
    Das wäre wie wenn du in Berlin immer nur Motte, Westbam und Dimitri interviewt hättest.

    Naja und dieselben Nasen sind es in Berlin trotzdem auch immer, nur weil dann mal Quoten mäßig fünf andere dazu kommen macht das den Schnitt auch nicht besser. Insgesamt war es doch sehr überschaubar und die meisten kannten sich.

    Und nach über 20 Jahren ist eh alles anders als es war. Das ist dann alles schön weichgespült und im Laufe der Jahre wurde dann einiges vergessen und neues dazu gedichtet. Aber so ist das halt mit der Geschichte. Und da hat auch jeder seine eigene Wahrnehmung und Wahrheit die nicht immer unbedingt die Realität 100% widerspiegelt.

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  13. Also die Nightlife-Doku ist ganz einfach so, wie man das bei den Privaten erwartet und daraus ‘ne Wertung über die FFM-Szene zu stricken ist einigermaßen absurd.

    Mir fallen bei FFM & Rhein-Main noch so viele andere Aktivisten ein, die damals wirklich so gar nix mit Kommerz & Kohle zu schaffen hatten (PCP, Pooley & Gerlach, Force Inc, Station Rose, Ata, Heiko, Jörg ….. usw.)

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  14. Kai-Uwe, kennt Wolle alles nicht und er steht auf verallgemeinern. Aber Berlin war ja auch nur Low Spirit und Westbam und die Mädels haben sich alle die Augenbrauen grün gefärbt ;-)

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  15. haha… der Frankfurt-Berlin Beef ist wieder da… :)

    Naja, wenn man glaubt, 1994 wäre in Frankfurt ohne Exzesse gefeiert worden, der war zu dieser Zeit nie in Frankfurt.

    Wer glaubt, dass Frankfurt in den 90s nur für Trance steht und Berlin für Detroit Techno hat wohl vergessen, woher Kid Paul, Paul van Dyk und Cosmic Baby kommen. Von dem ganzen Low Spirit Gedöns mal ganz zu schweigen.

    btw. ausnahmslos alle Detroit Größen waren in Frankfurt in schöner Regelmäßigkeit zu Gast, da hatte Berlin keinerlei Alleinstellungsmerkmal.. sorry! :)

    Ich hab sogar mal Tanith im Omen gehört. Er hat sein Set mit Loops & Things eröffnet. Harhar… :)

    Was Berlin Frankfurt definitiv voraus hatte, waren die abgefuckten Locations und Parties, die bis Montag, Dienstag gingen…

    Was Frankfurt Berlin voraus hatte, war definitiv, und da kann man heutzutage von ihm halten, was man will…. den Sven Väth der Neunziger. Harthouse, Omen, Omni etc….

    Ich bin schon damals immer sehr gerne nach Berlin gefahren, um zu feiern. Aber hier mein Frankfurt auf Yuppietum runterzubrechen… Ne, das geht nun wirklich net ;)

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  16. Auf jeden Fall ist jetzt in Frankfurt nicht mehr soviel los … Außerdem kann man in einer Stadt wie Frankfurt nicht so abgehen wie in Berlin wie sollte das gehen ?!?!

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  17. “also, der wahre hero des berichts ist doch der stecher vom annettsche”

    das stimmt. kurz, prägnant, ausdrucksstark. So ganz anders als das, was landläufig oft abfällig Lude genannt wird …

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  18. Soweit ich weiss, lebt Annette leider auch nicht mehr. Sie verstarb bei einem Autounfall. Leider ist auch fast die gesamte Frankfurter Technoszene verstorben, sehe immer wieder gerne Erinnerungen aus dieser Zeit und finde es schade, es nicht mit erlebt zu haben. Finde die Frankfurt-Berlin Vergleiche auch albern, heute könnt Ihr in Berlin stolz drauf sein, die einzige übrig gebliebene Technocity zu sein, in die tausende Easyjetter jedes WE strömen. Wir klappen derweil in Frankfurt mal den Bürgersteig nach oben. Gute Nacht.

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  19. Meine Lieblingsdoku aus dieser Zeit ist jene

    http://www.youtube.com/watch?v=FPRlF9jWNhs

    aus heutigert Sicht einfach ultra komisch. Der eher biedere Alltag der beiden gepaart mit Technoexessen im Omen und Gray. Hier sieht man evtl. einen Unterschied zu Berlin, die Excesse enden pünklich Sonntag abend, weil man geht zur Arbeit. Oder wie es Jochen im Film sagt: Chemie kann man ja von der Steuer absetzen ;-)

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  20. zwischen den dokus und deren aufmachung gibts schon einige unterschiede, hier sind sie auch in Frankfurt unterwegs, aber es ist nicht gar so schickimicki wie in der anderen:
    https://www.youtube.com/watch?v=FPRlF9jWNhs

    wobei ich nie ein fan war so einer “du kommst hier ned rein!” türpolitik, das ist aber auch schon das einzige was einen stören könnte, frankfurt techno hatte halt nen eigenen reiz… es gibt wohl auch kaum einen der musik mässig nicht auf irgendwas aus frankfurt und umgebung stand.

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  21. Da mein Bruder in Köln lebte und immer noch lebt hab ich leider die Berlinersachen in meiner Teenagerzeit später mitbekommen. In erster Linie waren es Zoth among und später die Harthouse Sachen. Klar Unterground Resistance hab ich auch schon wahr genommen…Seawolf war das erste Stück an was ich mich erinnern kann und frühe MFS Platten. Ob Frankfurt oder Berlin ist doch auch heutiger Sicht egal. Gute Musik gab es in beiden Städten…

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  22. Ich lach mich grad kaputt…

    ES sollte sich jeder mal fragen, was in Berlin noch los wäre, wenn es nicht Subventionen für fast jeden und alles gäbe…

    Das Dorian Gray am Flughafen hat sein Geld jedenfalls selbst verdient und ist nicht erstmal bei öffentlichen rechtlichen Einrichtungen mit dem Hut rumgegangen. ..Die Klientelpolitik war eine direkte Folge davon- von ein paar Abfahrern die auf Speed oder Extasy Sonntagmorgen zu Hardcoretechno rauf und runter hüpfen kann halt kein Club leben.
    Die Frankfurter Clubs, die diese Erkenntnis ignoriert haben, gibt es eben nicht mehr. Und das waren eine ganze Menge.

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    • Wo gibt’s denn hier noch Subventionen? Die sind doch seit Mauerfall schon weg, haben also mit Techno so rein gar nix zu tun.
      Das das hier durch die Decke ging lag an der Situation das da eine halbe Stadt leer stand und die Lebenshaltungskosten niedrig waren

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