Morgen, 5.6.2014: The Sound of Belgium – Film Screening and Q&A at Platoon Kunsthalle


Es gab eine Zeit vor Techno, die Älteren hier werden sich erinnern. In fact war es ein langer Weg bis zu Techno, der in den frühen 80ern seinen Anlauf nahm und Belgien viel zu verdanken hat, angefangen von Front 242 über The Weathermen versuchte man sich dort schon früh an der Tanzbarkeit von elektronischer Musik. Zeitgleich mit Acid schwappte dann hier New Beat an, das zwar einige Parallelen hatte und doch völlig anders war, man merkte ihm seine Wurzeln im EBM noch deutlich an, der im Nachhinein etwas stumpfe Beat und die gröbere Agessivität der Sounds ließen daran nicht zweifeln. Vor allem letzteres machten ihn damals attraktiv für meine Sets, das mit der groben Kelle einschenken mischte sich wunderbar mit Acid und diesem Prä-Techno, den ich damals für meine Sets suchte. Aus New Beat wurde dann irgendwann Techno, auf Labels wie Music Man, R&S, SST und weiteren, die allesamt ihre Wurzeln wiederum im New Beat hatten. Für die ausführliche Geschichte hat praktischerweise gerade die Groove einen Artikel draußen und wer es ganz ausführlich will, dem empfehle ich morgen das Screening der Doku The Sound Of Belgium, wo ich nach der Vorführung dann auch bei einer Paneldiskussion dabei sein werde um zu eruieren, wie wichtig dieses Land und seine Epochen für das sind, was wir heute Techno nennen.

Als Bonus noch hier meine New Beat Top 3:

Agaric I’m Gonna Beat This

Zsa Zsa Laboum – Something Scary

Edwards & Armani- Acid Drill

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