Die Roland Aira TR8 kompetent erklärt mit Charlston Maschine und Pfft

Tr8
Heinz Schmitz, seineszeichens Schlagzeuger und Computer Journalist beim Computer Club, gibt euch hier sein Knowhow über Rolands neue TR8 weiter, das Ergebnis ist ein pitoreskes Howto der ganz besonderen Art

(Via Ian Pooley)

Kommentare (11) Schreibe einen Kommentar

  1. das ding ist ja leider nicht analog und deswegen sehe ich da keinen grossen Vorteil gegenüber Plugins oder Samples der 808 und der 909…schade ich finde Roland hat da echt Potential verschenkt. Im prinzip ein Coltroller mit draufgespielter 808 und 909 Software…schade.

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    • Finde ich nicht. Plugins sind ne ganz andere Baustelle. Und viele Leute wollen einfach nicht nur Samples, sondern den Step-Sequencer und Möglichkeiten Sounds schnell zu verändern, um das Live-Feeling zu haben.

      Und das alles zu einem erschwinglichen Preis. Ich kritisiere Roland recht oft (z.B. fehlender Win/Mac Editor für JP50/80 usw.), aber hier finde ich das Konzept schon o.k.

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  2. Trotzdem ist die TR8 ein “Analog Modeling Synthesizer” und simuliert daher intern die Schaltkreise von anno dazumals. Interessant wäre ne Einstellung in der Maschine wo man sozusagen die altersbedingten Verzerrungen, die das ganze ja auch interessanter machen, nachsimulieren könnte. Das sollte in der Software eigentlich locker gehn.

    Für das sonstige “Digital-gehate” kann ich nur dieses Video empfehlen: “There are no stairsteps in digitalaudio!”

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    • Das Video ist ganz interessant. Nur ist es halt eine Werbevideo von einem Softwarehersteller für DAWs etc. Die werden sicher nicht ne Hymne auf analoge Audiotechnik bringen.

      Habe mit einem Dipl. Ing gesprochen, dem Chef von ADT (http://www.adt-audio.de/). Der baut digitale und analoge Technik. Sagt aber selbst, dass die analoge Technik nach wie vor vom Klang überlegen ist, weil einfach die digitale Rechenleistung immer noch nicht ausreicht, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen.
      Er hat dazu auch Artikel geschrieben, wenn es Dich interessieren sollte
      (http://www.adt-audio.de/ProAudio_WhitePapers/GrenzenDerDigitaltechnik_1.html)

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  3. voll ärgerlich das teil. die sounds sind jetzt nach ca. 30 jahren durch und was dazu kam ist auch nicht besser. vor allem hat die tb-8 keinen druck, das kliengt schon ziemlich wie vinyl in mp3 gepresst, es fehlt was und es ist dünn.

    hört auch mal bitte die elektron rytm dagegen an, das kracht, aber richtig! ok, kostet mehr, aber was solls…

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    • @peter

      die sounds der 808 und 909 oder Derivate davon stecken immer noch in jedem 2. Techno, House, Electro Track.

      Und das mit dem Druck ist kompletter Unsinn. Ich hatte bis vor kurzem ne 808 und ne 909 und benutze jetzt nur noch Samples davon in der MPC. Da merkt kein Mensch einen Unterschied. Und dies ist ebenfalls jetzt seit über 20 Jahren so. Zudem sind die meisten Sounds aus der 808 und der 909, v.a. die Kick und die Snare noch mit FX (z.b. Kompressor) versehen. Da spielt dann der Druck erst recht keine Rolle mehr. Der Sound der 808 und 909 ist v.a. die Kick ist für viele Genres einfach ne sehr effiziente Lösung, die sich gut zu den restlichen Sounds einfügt.

      Und wenn jetzt Roland davon ne digitale Ausgabe macht, die o.k. klingt. Warum nicht. Dann sind die Sounds halt mal verfügbar in einer Maschine, die auch erschwinglich ist.

      Und wenn Du Sounds brauchst die krachen, dann drehe einfach die Lautstärke lauter. Irgendwann krachts dann immer…

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  4. (“reusper reusper hrrhrhrhr!”) ohne mich aus dem fenster lehnen zu wollen, wer da ein problem mit digital/analog hat, kann sich immer noch ne´gebrauchte airbase von jomox anstoepseln. so von wegen was auch immer.

    herzlichst und RAVE ON

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  5. gibt es eine mòglichkeit mit einer software dir drauf geschriebenen tòne mit andere auszutauschen?

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  6. tja wohl etwas mehrdeutig gefragt?

    no samples, “nur” physical modelling in etwas spezieller form.
    meinst du vielleicht die midi-noten der presets e.t.c. und willst sie als midi-spur aehnlich dem pattern-out ueber midi der roland d2 nutzen?

    ansonsten gibt es reichlich editoren und es ist eben auch kein rompler, dem man sonst noch anderwertig haette beikommen koennte.

    in einer hochspezialisierten welt, eine echtes nischenprodukt, wo der Fachmann staunt & der laie sich wundert. oder war das umgekehrt?

    vielleicht schaffst du es, die frage etwa spezifischer zu stellen?

    soll nicht an mir liegen, nur der kern ist mir nicht klar.

    herzlichst

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