Traktor Kontrol S8 News

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Nun denn, ich bin mir immer noch nicht sicher ob ich die Features der S8 wirklich brauche, aber es ist schon beeindruckend was mit der Kiste geht, wenn man sich das neueste Video anschaut. Sicherlich keiner braucht davon wirklich alle Features, aber bei welcher Soft/Hardware ist das schon so? Trotzdem finde ich es großartig welcher Weg da beschritten wird und welche Mixingmöglichkeiten da für die Zukunft geschaffen werden. Natürlich werden die Hater hier auch wieder genug zum haten finden, ich persönlich finde den Weg weg von Jogwheels und hin dazu, den Platz anders zu nutzen nur folgerichtig, wenn man sich die anderen Controller wie x-1 oder z-1 von Native Instruments anschaut und dazu noch die Wellenformen auf der Konsole, was für sich genommen schon ein Träumchen ist.Für knapp 1200 € inklusive der natürlich perfekt angepaßten Software ist das mit Sicherheit kein Schnäppchen, verglichen damit was ein CDJ Setup oder andere Controller in dieser Region plus Software bieten und kosten,durchaus gerechtfertigt. Bleibt halt die Frage ob es einem das wert ist. Zumal der Laptop halt doch immer noch mit muß.

und noch Ian Golden der die Features etwas ausführlicher vorstellt

Nachtrag: Wie man im Video sieht ist die S8 doch noch um einiges voluminöser als sie S4 und das könnte zumindest beim Transport für Probleme sorgen, angefangen von der passenden Transportmöglichkeit, mir ist keine Tasche oder Gigbag bekannt die da passen würde und ob diese Gehwegplatte noch als Handgepäck bei Flügen durchgeht ist auch eher fraglich

Kommentare (23) Schreibe einen Kommentar

  1. Naja für das Geld bekommst du nen Behringer 606 und 4 Gemini CDJs, das sind Nexus Lite Clones und sogar noch den kleinen Pioneer RMX.

    Aber wenn du sparst und vlt deinen 606 und 2 Geminis zusammen verhökerst und dir dann die Kiste dafür holst, mit 2 CDJs und dem RMX drann, daaaann hast du sehr viel Spaß vermutlich :D

    Das mit dem Lappi ist jetzt auch nicht so das Drama, denn habe ich im Normalfall eh immer mit und würde ich auch nie daheim lassen, höchstens im Hotelzimmer/Pennplatz :D Immerhin sind Zugfahrten und Hotelaufenthalte oft eher fad, da kommt ein Lappi zum Spielen/Arbeiten/Surfen/Musik hören/Film gucken wie gerufen (dann stört es auch nicht im Ibis pennen! :P). Die Tasche wird dann eher leichter, weil alles andere dann zusammen mit dem Klopper in ne passende Kiste kommt.

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  2. 1200 Euro? Shut up and take my money! Und dann nächstes Jahr wieder, und dann wieder, und dann wieder .. neee Danke.

    Evtl in 2-3 Jahren mal ein S4 gebraucht.

    PS: Ich warte ja bis heute auf den kreativen Durchbruch bei diesen Dingern, den die Kultur von Techno bis heute erfolgreich zu verhindern scheint. Mir tun immer die Leute leid die glauben, viel Geld ausgeben zu müssen, weil diese Dinger wohl so viele Möglichkeiten haben. Aber die Vergangenheit zeigte, dass das Spannende und interessante Subkulturelle zumeist nicht mit, sondern gegen die Industrie als DIY entstand. Siehe Sampling, Grandmaster Flash, Kool Herc, etc

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    • Ich wüßte nicht was Sampling in der Reihe zu suchen hätte, das wurde von Firmen wie Roland, EMU und Akai befeuert. Wenn du das einsetzen von vermeindlich obsoleter Technik wie analogen Synths Ende der 80er ausgehst, geh ich vielleicht ja sogar noch ein Stück weit mit, aber Plattenspieler und Mischpulte wurden auch von Firmen hergestellt, die man wohl der Industrie zurechnen könnte

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      • Da hat Fresh Meat schon recht. In Zeiten als die Industrie die CD pushte bauten die DJs fast im HipHop, Techno, House-Bereich auf Vinyl. Und wenn ich mir die Möglichkeiten von diesen Kisten ansehe, dann sieht das alles immer ganz toll aus, aber raus kommte immer nur etwas FX-Gespiele. M.E. sind 99% der User gar nicht in der Lage mit den Features etwas kreatives zu leisten.

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  3. Ich würde mir mal wünschen, dass die Kisten mit ihren vielen Möglichkeiten auch mal dementsprechend von DJs genutzt werden und man so mal richtig anfängt zu staunen… Die meisten machen doch nur Standardkram, obwohl sie so tolle Mixer haben. Perlen vor die Säue! ;)

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    • frag ich mich auch immer…100 buttons und knöpfe und am ende kommt doch nur sync button 2 tracks im endlos loop und ab und zu n neuer track “reingemixt”

      aba naja…. hardware is ja immer ganz schön zum anfassen :-)

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      • haltet mich für konservativ oder gar reaktionär, aber ich gebe ganz unumwunden zu, dass ich der meinung bin, dass sich ein dj nicht zu wichtig nehmen sollte. das betrifft auch den einsatz von skills (und eben auch solcher technik). sie sind ein mittel zum zweck, bei dem es nicht darum geht, unbedingt was totalgeilneuabgefahrenes zu kreieren, sondern ekstase auf der tanzfläche zu erzeugen. dazu taugen tatsächlich viele im studio produzierte tracks in ganz herausragender weise. dabei ist ekstase vielleicht noch nicht einmal das schwerste. noch schwerer sind trancezustände oder zb “deep feelt”-atmosphären uä…

        die aufgabe eines djs ist imho nicht, sich durch irgendwas in den vordergrund zu spielen oder sich durch besonders abgefahren trickreichen einsatz von technik und skills bemerkbar zu machen. das nervt. fast jeden.
        früher waren es die selbstdarsteller mit ihren ellebogenscratches, heute hat diese art von affen sonstwas für blinkeblinkedinger am start und präsentiert möglichst alle effekte auf einmal. NERV!

        klar habe ich respekt vor den skills eines dj. aber zuviel ist zuviel. das habe ich unzählige male beobachten können. zb bei dj godfather, aber auf allen partys, wo ich ihn habe spielen sehen, hat am ende kaum jemand getanzt. und er gehört dabei definitiv zu denen, die ihre skills beherrschen.

        als ich die s4 neu hatte, haben mich die möglichkeiten total geflashed. ich war begierig darauf, sie möglichst schnelle voll auszunutzen. ich habe stundenlang rumprobiert und gelooped, gesampelt undundund. tanzen hätte dazu jedoch niemand können. dazu habe ich mir unzählige videos im netz angesehen und war sogar auf einem remixdeck-workshop.
        im ergebniss all dessen bin im zweifel, ob sich an dem konzept “dj” durch diese geräte etwas wirklich signifikant positives revolutionieren lässt. das konzept “dj” ist kein liveact. liveacts langweilen in den meisten fällen nach relativ kurzer zeit.

        ABER: die geräte ermöglichen eine nicht unwesentliche erweiterung und damit verbesserung des konzepts “dj”. gegenüber vinyl man kann mit traktor schneller suchen und finden. man kann auch tracks vermischen, die man mit vinyl niemals zusammen bekommen hätte. man kann stücke strecken, man kann unliebsame teile heraussschneiden, man kann die bassline des einen tracks sampeln und und unter einen anderen track mischen… man kann tasächlich tausend sachen machen – aber niemand will das hören. es muss sich am ende so rüberkommen, als würde es all diese dinge gar nicht geben und es wäre ein normaler dj mit 2 platten :)

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        • doch, hören will man das, nur eben nicht alles auf einmal und in hektischer Manier. Aber alleine die Loopmöglichkeiten und der Sync dazu haben dem modernen Djing schon sehr viel gegeben, Effekte sind halt genau das, Effekte, die kann man bratzig einsetzen oder eben…effektiv :D Das ist wie mit den Filtern bei der Fotografie, weniger ist meist mehr und am besten merkt man es gar nicht.

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  4. Je mehr ich über die S8 nachdenke, umso besser gefällt sie mir. Wenn der Mixer der S8 im Standalone einigermaßen taugt ist, dann nur noch zwei 1210er und zwei CDJs daneben gestellt und man deckt schon mal einen richtig großen Bereich ab.

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  5. oh um das ganze mal sehr doof zufragen

    das ding würde auch stand alone funktionieren ?
    also büro zuklappen und 2 plattenspieler ran und ich könnte quasi von der platte was loopen…bekomm das als audio spur angezeigt und kann das dann editieren und mit effekten versehn etc und dazu jagen ??

    das fehlt mir eigentlich hab zwar ne loop funktion im mixer aber die is ne katastrophe… :-)

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    • ne, für die Effekte brauchste das Laptop weil die ja dort generiert werden. Standalone meint du kannst einfach andere Audioquellen durchschleifen

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          • achsooo
            hm also is das ding n controller mit audio ein und ausgängen… ich dacht das geht richtung maschine was dann auch standalone was taugt… dafür 1200 ? hmm

  6. David Fascher von 1991. Besonders die letzten beiden Minuten sind sehenswert. Und der braucht dafür noch keinen NI Traktor, sondern nur normale 1210. Und das sind eben Skillz…

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    • dafür würde man dann auch eher Control Vinyls nehmen. Aber egal, ich hab mit Fascher so 93 mal irgendwo in der Pampa aufgelegt, mag sein das er Scratchskills hatte, Techno konnte er jedenfalls nicht

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      • Sorry dies ist immer die Argumentation der Leute, die eben nicht die Skillz habe, Dann wird immer auf den Content verwiesen. Mag tlw. stimmen. Nur heute stimmen oft weder die Skillz, noch der Inhalt. Ich habe das Glück gehabt noch Juan Atkins, Terence Parker oder BB Bill in den frühen 90ern live zu erleben. Und das war genial. Auch und gerade als Wirkung für den Dancefloor.

        Wo sind denn heute die Leute, die diese grandiose Technologie ausnutzen? Sorry zu 99% bleibt davon Effektspielerei übrig. Oder aber wenn es noch schlimmer wird, dann kümmern sich die Leute gar nicht mehr um das Mixen (Siehe Hawtin Youtube) oder können es eigentlich gar nicht (Computer übernehmen Sie…). Ich höre immer nur, dass man jetzt Danke der Technologie on the fly neue Stücke beim DJing kreieren kann und dass kein Set jetzt mehr gleich ist…

        Aber wenn man sich auf Youtube die Mitschnitte ansieht, dann stellt man fest, dass man davon gar nichts, aber auch gar nichts merkt. Und auch Du Tanith hast immer behauptet, dass Dir jetzt ganz andere Möglichkeiten offen stehen, ich höre aber auch nichts davon in Deinen Mixen…

        Sorry der Nachweis bzgl. eines Kreativitätsgewinns dank Technologie ist hier sicher noch nicht erbracht worden. Und auch damals war Vinyl nicht der Technik letzter Stand, aber die DJs wussten damit wenigstens merklich kreativ umzugehen.

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        • es geht nicht um “content”. es geht schlicht um das selbstverständniss des djs und schlussendlich darum, ob das, was er tut, für eine abfahrt geeignet ist.

          turntabelkünstler sind nicht selten selbstdarsteller, die vor allem sich und ihre skills demonstrieren wollen. das mag an der einen stelle gut ankommen, auf richtigen technopartys nervt es (meistens bis fast immer).

          damit will ich bestimmt nicht die in schutz nehmen, die zu faul oder zu doof oder zu unkreativ sind, um mehr zu sein, als nur trackabspieler. die mischung machts. wie immer.
          mir persönlich ist ein dj ohne viel vorführskills, aber mit excellenten dj-techniken und guten arrangements tausend mal lieber, als so typen, die unbedingt zeigen müssen, was sie alles draufhaben (möchten).

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          • Gebe ich Dir partiell recht. Die Skillz sollten der Sachen dienen und nicht zum Selbstzweck werden. Meine Kernaussage war jedoch, dass dies genauso für die Technik gilt und die tollten Gadgets Kreativität und Können nicht ersetzen können.

            Aber genau dies wird mit den Promo-Aussagen der DJs, die tlw. auch von den Herstellern endorsed sind, unterstellt und bisher habe ich keinen Nachweis dafür gefunden. Tanith selbst ist da auch so ein Kandidat. Und hast nicht auch Du von den großen kreativen Vorteilen gesprochen…?

            Meinetwegen Vorteile, da weniger Platten zum Schleppen o.k., aber bessere Sets halt ich für ein Gerücht. Oder gar das Märchen von Chris Liebing, dass er jetzt ganz neue Tracks live kreieren kann (see Youtube) halt ich für ein Märchen bzw. im Bereich Loop-Techno eher für lustig. Da merkt eh keiner den Unterschied mehr ;-)

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