The Sound Of Belgium gerade in der Arte Mediathek


Die Doku über die Entstehungsgeschichte des Sounds of Belgium kann man gerade in der Arte Mediathek ansehen. Ich war ja als Paneldiskutant auf der Deutschlandpremiere eingeladen und kann von daher behaupten: lohnt sich! In den Endachtzigern und frühen Neunzigern war Belgien mit Detroit, Chicago und London wirklich auf einer Stufe was Produktionen angeht und die 3 Tage wach Ära fing bei denen auch schon früher an. Man läßt sich die Geschichte von Front 242 über Boccacio bis R&S von CJ Bolland, Renaat von R&S, Laurent Garnier und anderen hier kurzweilig und gut gemacht gerne erzählen.

Kommentare (14) Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr guter und wichtiger Doku-Film. Grade die frühen Drehorgelzeiten u.a. und wo und wie das alles herkam. Herrlich !Ich kann mich noch gut erinneren, daß bei uns New Beat auf der Hass- Scala gleich nach Italo-Disco kam. Daß R&S u.a. mit Ihrer ganzen Produzentenriege dadurch Techno quasi schon “fundameltisierten”, ging dann in dem ganzen späteren Hype ziemlich unter. Daneben waren es übrigens auch die Belgier, welche via Indisc u.a. (Panic in Detroit” und andere Releases) die damals bereits mausetoten Detroit-Produzenten wie Larkin, D.May u.a. in Europa wiederbelebten, und auch finanziell vor dem Hungertuch bewahrten, worauf es diese mit arroganter Selbstüberschätzung und Ego-Allüren dankten.
    Aber insgesamt ist es einfach Fakt, daß ohne Belgien das Fundament für den deutschen Techno-Goldrausch nicht möglich gewesen wäre.
    Danke ARTE!

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    • ja, kenn jemand. bitteschoen. :-)
      (*trueffelschwein sein klugscheissmodus ON*)
      hallo manuel. der letzte track in der doku ist im original eine der klassische bonzai platten gewesen.
      - push “the real athem” universal nation (bonzai records belgium) -
      die platte kam in der hohen zeit der agonie von bonzai records, 1998 unter der katalognummer: BR98137R raus und wurde “geschrieben” – dirk “M.I.K.E.” dierickx*, guy naets. gab es unzaehlige remixe von.
      http://www.mike.be/home.html
      den mix in der doku verantwortete, soweit mein kenntnisstand, ein “remixer” alias walter hus – universal Nation the sound of belgium decap version)
      https://www.youtube.com/watch?v=O5pQTR-ZGM8
      (*trueffelschwein sein klugscheissmodus OFF*)

      viel spass und RAVE ON

      PS: gibt auch noch mehr von dem guten scheiZZ

      PSS: anfragen wegen dem original bonzai vinyl sinnlos. unverkaeuflich!

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  2. ohne Belgien hätte es diese Feierkultur in Deutschland so nicht gegeben, jedenfalls nicht im westlichen Teil. Das hatte z.B. für da sgesamte RHeinland wesentlich mehr Einfluss als Berlin.

    Doku fand ich großartig, wer da nicht einige Flashbacks hatte, der hat damals wohl nicht so richtig gelebt. ;)

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    • @Rheinland / Niederrhein
      Nun. Ich würde sagen, dass würde eher auf den gesamt Benelux Raum zu treffen. Die Niederlande hatten bei mir, einen nicht weniger prägenden Einfluss.

      Dazu kommen noch die “ganzen” UK Sachen, welche via BFBS und Steve Mason (Experience) über den Äther gedrückt wurden. ;)

      Ist ja auch nicht so, dass man damals in den Shops nicht die passenden Vinyls / CDs erhalten hat. Egal ob nun Tresor, Djax Up usw. usf.

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      • LUX würde ich mal ausnehmen, aber ist schon richtig, was du schreibst. ;)
        So ab 1990 lief in fast jeder holländischen Disco überwiegend House & Techno, in den speziellen Läden wie dem Mazzo oder dem Escape bereits mit sehr guten Bookings und Residents.

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        • @k +1. ansonsten sach´ ich nur tarmcenter und koenigsburg. deutsche grossraumdiskos die den Sound, mit passender laseranlage auf ravegroesse brachten. die collapse raves, waren da so ein ding, was mich schwer an berlin erinnerte. anno 1991 !!! :-I die tourten sogar durch diverse hallen inkl. kaiser friedrich halle MG. wir hatten immer risen spass und zu der zeit, hab ja auch noch selber gedreht. OMG ist das lange her…….

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          • Phuture / Poison / Tor 3 / Planet waren für mich mehr im “Mittelpunkt”. Köburg Katakomben war seiner Zeit auch OK. Im E-Dry konnte man So. gut hingehen, so zum “runter kommen”. *hach*

            Damals .. *lol

          • Collapse- & Exitus-Raves <3 … der Weihnachtsrave in MG war legendär, nicht zuletzt deshalb, weil es an diesem Tag schweinekalt war und wir um 7 Uhr morgens in eine Vollsperrung auf der Autobahn geraten sind. Zwei Std gefroren wie die Schneider und kaum noch Sprit im Tank. good ol' times ….

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