(f)Rohe Weihnacht


Natürlich wünsche ich allen Lesern dieses Blogs nur das Beste und besinnliche Weihnachten, aber aus aktuellem Anlaß möchte ich hier ebenso ein paar Worte anderer posten, weil sich meine Besinnlichkeit diesmal in Grenzen hält.
Mir will es nicht in den Kopf sich wieso ausgerechnet vor Weihnachten 17.500 Menschen gegen Flüchtlinge versammeln und Weihnachtslieder singen, deren Ursprung ja Flüchtlinge waren. Dieses vor der Öffentlichkeit Kreide fressen, das auch in dem Forderungskatalog dieser Pegida perfide vorgemacht wird, während im Originalton der Interviews mit den Mitläufern eigentlich nur Ablehnung und Hass die Motivation sind, kotzt mich an.
Und es ist ja nicht nur Pegida. Hier um die Ecke in Buch wird gerade ein Containerdorf für Flüchtlinge hochgezogen, es ist das erste mal seit den 90ern das ich live miterleben kann wie die Ressentiments sich Bahn brechen, jegliche Argumente nicht ankommen und stattdessen eine Radikalisierung der Dummen stattfindet, die von den üblichen Kackbratzen gefüttert wird, die einerseits Meinungsfreiheit propagieren, wenn es um ihre Meinung geht, aber alles weglöschen was anderer Meinung ist- noch nur in Facebookgruppen.
Glücklicherweise hat das hier offensichtlich schon seinen Peak überschritten, aber wie das klingt wenn solche Morgenluft wittern kann man sehen, wenn sie nicht Kreide fressen müssen, wie z.B. dieser ehrenwerte Wohltäter für Görlitz, Winfried Stöcker und der daraus resultierenden Facebook Gruppe die Solidarität mit ihm fordert, dagegen sind alle Sarrazin’s und Pirincci’s Weisenknaben. Ich habe mich schon zigmal an einem Text zu der Sache versucht, war aber nie wirklich zufrieden damit, weil das Ganze in seiner Dimension für mich unfassbar ist. Deshalb Texte von anderen, bis meiner mal fertig ist:

Das Weihnachtsgedicht von 50 DDR Bürgerrechtlern

Weihnachtsgruß von Neunundachtzigern

25 Jahre nach dem Mauerfall

PEGIDA – Nie wieda!

Wir sind das Volk ruft ihr

Freiheit Toleranz Welt offen meinte das ’89

Visa frei bis Hawai war die Devise

Und: Die Mauer muss weg

Ihr aber wollt:

Visa frei nur für uns

Die Mauer muss weg nur für uns

Die Mauer muss her am Mittelmeer

25 Jahre nach Mauerfall

Zusehen wollt ihr wenn die Elenden

Der Welt an neuen Mauern sterben

An euren Mauern

Oder ihr dreht euch weg

Um in Ruhe Gänsebraten zu fressen

Und Weihnachtslieder zu singen

Jesus hätte gekotzt hätte er euch getroffen

Habt ihr euch nie gefragt:

Wer liefert die Waffen für die Bürgerkriege die die Menschen vertreiben

Wer hat der Welt den Neoliberalismus aufgezwungen

Der sie in Ungleichheit Armut Not treibt
Bei uns und im Süden der Erde

Und wer hat die Klimakatastrophen produziert

Die den Sahel zur Hölle machen

Dabei pfeifen die Spatzen von den Dächern:

Es ist das System das ihr nicht schnell genug bekommen konntet

Dem ihr den ’89er Versuch geopfert habt

Den Versuch einer alternativen Demokratie

Einer freiheitlichen solidarischen ökologischen

Doch ihr sprecht nicht über dieses System

Über Kapitalismus seine Gemeinheiten über Interessen

Dafür protestiert ihr gegen die Schwachen

An die Mächtigen traut ihr euch nicht heran

Feiglinge

In Sachsen sind Muslime nur mit der Lupe zu finden

Aber ihr bekämpft die Islamisierung des Abendlands

Euer Abendland heißt Dunkeldeutschland

Ihr riecht nach dem Provinzmief hinter der Mauer

Oder dem in den Tälern der Alpen

Ihr sprecht nicht für ’89

Ihr sprecht für keine Freiheitsbewegung

Ihr seid deren Schande

Schämt euch

Auf euer Abendland haben wir ’89 gepfiffen

Darauf pfeifen wir auch heute

Unsere Solidarität den Flüchtlingen

Und immer noch sagen wir

Eine andere Welt ist möglich

Eine andere Welt ist nötig

Um alle Mauern zu stürzen

Weihnachten 2014

Liebeserklärung an die Vielfalt – eine Weihnachtsbotschaft
der Hedonistischen Internationale

In den letzten Wochen haben Menschen in Dresden und anderswo Angst, Kälte, Kleinmut, Rassimus, Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit auf die Straße getragen. Wir sind nicht nur verunsichert, sondern sehen das friedliche Zusammenleben in diesem Land erschüttert. Was wir in Dresden sehen, sind nicht die üblichen Nazis, aber Menschen, die letztlich die gleiche menschenverachtende Ideologie verbreiten.
Doch unser Land sieht anders aus.
Wir leben schon heute Vielfalt.
Wir finden es normal, dass der marrokanische Schwager mit uns Weihnachten feiert. Und es dann kein Schweinefleisch zu Essen gibt. Wir haben Freundinnen und Freunde aus Russland, Usbekistan, Mali, Österreich und Tunesien. Wir lernen von anderen und merken, dass andere von uns lernen. Das ist Zusammenleben, auch wenn wir manchmal Dinge nicht verstehen. Wir interessieren uns für andere Kulturen, Religionen und Ansichten und werden niemanden eine Kultur überstülpen.
Wir gehen mit muslimischen Bosniern und Iranern und ihren Kindern zusammen auf den Martinsumzug, weil uns allen das Teilen und das Ritual mit den Laternen so gut gefällt. Wir sind gerührt, wenn die 5-jährige Nichte sagt, dass sie in weniger Ländern Ausländerin sei als eine Deutsche, weil sie nämlich zwei Pässe habe.
Wir trinken augenzwinkernd mit Moslems guten Wein und lachen zusammen. Wir trinken Tee beim Opferfest und erkennen, dass Nächstenliebe nicht nur beim christlichen Weihnachtsfest seinen Platz hat und Alkohol trinken nicht zwingend für Geselligkeit nötig ist.
Wir sind neugierig, was der russische Oberst, den wir kennenlernen, zu erzählen hat. Wir sehen Begegnung als Bereicherung des Lebens. Sie eröffnet Perspektiven, die wir davor noch gar nicht erahnen konnten. Wir lachen verschmitzt mit der häkelnden türkischen Oma in der U-Bahn über eine skurille Situation. Und freuen uns über ihr Gesicht, das wir noch Jahre später vor Augen haben. Uns werden täglich die Augen geöffnet von der Vielfalt, die auf uns einprasselt.
Wir lernen Sprachen in der Schule und können uns damit auf der ganzen Welt verständigen. Wir haben keine Angst, wenn Kinder aus aller Herren und Frauen Länder mit unseren Kindern in den Kindergarten und die Schule gehen. Weil unsere Kinder so von klein auf interkulturell lernen. Weil für sie Vielfalt normaler sein wird als für uns.
Wir sehen wie liebevoll eine Bulgarin unsere Großeltern pflegt, wie fair der pakistanische Junge in der E-Jugend Fußball spielt. Wir erinnern uns an den Geschmack von Kardamom, der in einem Tee war, der uns angeboten wurde.
Wir sind nicht stolz auf den Ausgang der Geburtslotterie, die den einen zum Deutschen und die andere zur Bolivianerin macht. Wir leben und lieben in binationalen Beziehungen und Ehen. Wir ziehen unsere Kinder zweisprachig auf, damit sie mit ihren Großeltern im Ausland reden können.
Wir sehen den Austausch der Kulturen als Bereicherung unseres Lebens, egal ob wir dabei portugiesischen Weichkäse oder iranische Heavy Metal Bands kennenlernen. Wir lachen über den serbischen Film, nordamerikanische Serien und Karnevalsbräuche in Ecuador.
Wir übernehmen Wörter aus anderen Ländern in unseren Sprachschatz, weil wir Dinge so besser ausdrücken können. Wir übernehmen Feste und Bräuche und stellen auf einmal ausgehöhlte Kürbisse ins Fenster. Wir sind überzeugt davon, dass Kulturen und Sprachen erst dadurch leben, dass sie sich vermengen, vermischen, bereichern und befruchten.
Wir wollen in einem Land leben, das Menschen auf der Flucht offensteht. Wir leben in einem Einwanderungsland und wir wollen eine Willkommenskultur anstatt die Mauern um Europa zu vergrößern. Wir sind entsetzt darüber, dass so viele Menschen an den Außengrenzen sterben. Wir verstehen, dass Menschen fliehen, egal aus welchem Grund. Wir wollen Flüchtenden ein neues Zuhause geben und die Möglichkeit, frei und in Würde zu leben. Ohne uns dabei auf die Schulter zu klopfen.
Wir sind überzeugt, dass wir zusammen den richtigen Weg finden können, der allen Teilen der Gesellschaft Rechnung trägt. Diese Auseindersetzung wird nicht immer einfach sein, sondern manchmal auch von Konflikten geprägt. Diese Konflikte wollen wir konstruktiv, friedlich und mit Respekt austragen und verhandeln. Dabei ist Migrationshintergrund für uns ein Zeichen der Stärke und Lebendigkeit der Gesellschaft.
In unserem Land ist es egal, welches Geschlecht jemand hat oder sich selbst zuschreibt. Es ist egal, wer wen einvernehmlich liebt. In unserem Land sind alle Menschen gleich. In unserem Land wollen wir sozial gerecht zusammen leben und gemeinsam die richtigen Fragen für die Zukunft stellen. Wir werden diejenigen politisch herausfordern, die soziale Spaltung vorantreiben oder Umverteilung verhindern. Wir wollen gelebte Solidarität, Mitgefühl und Empathie statt sozialer Kälte, Egoismus und deutschen Volksgenossen.
Zusammenleben und Austausch von Kulturen heißt für uns nicht Aufgabe von Werten, Ethik und Idealen. Vielmehr sehen wir, dass es Werte gibt, die in jeder Kultur zuhause sind. Auf ihnen bauen wir auf. Eine vielfältige Gesellschaft ist nicht einfach: Wir diskutieren hart in der Sache, wenn uns etwas nicht passt, aber wir finden gemeinsam Grenzen und Leitplanken des Zusammenlebens.
Wir stehen an der Seite aller Menschen in diesem Land, die friedlich und respektvoll miteinander leben wollen. Egal wo sie herkommen oder welche Religion sie haben. Egal ob sie eine andere Sprache sprechen oder andere Sitten und Gebräuche haben.
Wir wollen einfach zusammen leben. Wir wissen auch, dass viele der Ideale noch nicht umgesetzt sind.
Das heißt für uns:
Wir werden hasserfüllten Angsthasen, Rassisten und Fremdenfeinden dieses Land nicht überlassen, sondern an einer offenen und vielfältigen Gesellschaft weiterarbeiten. Was wir in Dresden und anderswo sehen ist nicht die Mitte der Gesellschaft, sondern Deckungsmasse von Nazis und Brandstiftern. Sie stellen nicht die richtigen Fragen, sondern treten nach unten. Sie sind diejenigen, die einer toleranten und freien Gesellschaft und Kultur im Wege stehen.
Wir danken deshalb all den Menschen, deren Ur-Großeltern, Großeltern, Eltern oder die selbst aus einem anderen Land hierher gekommen sind von ganzem Herzen, dass sie hier sind. Wir danken ihnen, dass wir Neues kennenlernen dürfen. Wir danken ihnen, dass wir immer wieder neu über uns nachdenken. Wir danken ihnen für eine ständige Neusausrichtung von dem, was wir unsere gewachsene Kultur nennen.
Zukunft geht nur zusammen.

Peter Breuer’s Facebook Beitrag von gestern sollte hier auch noch stehen:

Fast genau vor einem Jahr, am 21. Dezember 2013, stand ich mit meinem Auto am Jungfernstieg in Hamburg an einer roten Ampel und sah, wie der erste Mannschaftswagen eines Polizeikonvois einen Wagen rammte, der bei Grün aus der Bergstraße in den Ballindamm fuhr. Die Fahrerin wurde verletzt und die Türen der folgenden Polizeitransporter öffneten sich fast synchron und gleich nach der Bergung der verletzten Fahrerin wurde ihr Auto von zahlreichen Polizisten zur Spurenverschleierung in ein Blumenbeet getragen. Meine Nachfrage nach dem Hintergrund der massiven Polizeipräsenz wurde mit Schlägen auf meine Arme und rüden Beleidigungen quittiert. Jede Seitenstraße der Stadt, die zum Gefahrengebiet erklärt war, war gespenstisch gefüllt mit Polizisten aus ganz Deutschland und etwa eine Stunde später schlug die Polizei die Lampedusa-Demo nach wenigen Metern brutal nieder, weil sich der Demonstrationszug absprachewidrig zu früh bewegte. Was folgte, war ein wochenlanges „Gefahrengebiet“, das im Mix aus schlechtinformierter Legislative und intriganter Exekutive errichtet wurde.
In den zwölf Monaten seitdem habe ich Bilder gesehen, wo ich mir Staatsgewalt gewünscht hätte. Ich konnte es kaum ertragen zu sehen, wie ungeniert in diesem Jahr antisemitische Parolen gebrüllt werden durften. Am 21. Juli wurde vor der israelischen Botschaft von Al-Quds-Demonstranten quälend lange „Feiger Jude, komm heraus“ gerufen und ich habe mich gefragt, warum die anwesende Polizei untätig blieb und nicht schon nach den ersten Rufen zugriff.
Jetzt gerade frage ich mich, wie seltsam paralysiert Politik und Medien mit dem aktuellen Rechtsruck umgehen, der nur vordergründig die „Islamisierung“ eines Bundeslandes mit 0,1 Prozent Moslems zum Thema hat. Es melden sich Politiker zu Wort, die exakt das sagen, was man von ihnen erwartet. Da ist Wolfgang Bosbach, dessen zugemauerter Horizont die Stadtgrenzen von Bergisch-Gladbach grundsätzlich nicht verlässt, aber da ist auch der menschelnde Cem Özdemir aus Urach, der grundsätzlich alles mit einer Tischtennisplatte für die Unterpriviligierten löst.
Ehrlich gesagt interessiert es mich einen Dreck, wie weißgewaschen das Pegida-Positionspapier ist, das vordergründig so tut, als sei es liberal. Die Sorgen und Nöte um das Brutto und Netto von Dresdnern auch nicht. Weil mein Herz nach wie vor im Ruhrgebiet schlägt, wo die Schlaglöcher tiefer sind und die Weltoffenheit auch.
Was mich interessiert, ist wie viele Leute freiwillig einem mehrfach vorbestraften Rattenfänger wie Lutz Bachmann hinterherlaufen und vor allem das, was sie selbst zu sagen haben. Ich habe in den vergangenen Wochen viele Videos gesehen und die Dramaturgie lief immer darauf hinaus, dass kryptofaschistische Aussagen von Bachmann, Dittmer und Heumann mit dumpfem völkischen Geheul quittiert wurden. Was sich vor deren Megaphonen sammelt, sind keine Menschen, die Angst haben, sondern Menschen, die Angst machen wollen. Und zwar denen, die bei uns Schutz vor Gewalt suchen.
Inzwischen habe ich Hunderte von Facebook-Kommentaren gelesen und bin erschrocken, wie bereitwillig die Menschen ihren Fremdenhass in die Welt blasen. Inzwischen auch wahrgenommen aus dem Ausland, das mein Land wieder so einordnet, wie ich es hoffte, nie mehr erleben zu müssen.
Ich hasse Euch dafür, Ihr dämlichen Pegida-Anhänger. Weil ich zwar nicht stolz bin auf dieses Land, aber auf sein Grundgesetz, das für die Freiheit der Gedanken, des Wählens, der Lebensführung, der Wahl des Ortes, der Religion und der Lebensführung steht. Das ist meine Lebensgrundlage und dafür kämpfe ich. Zum Glück bin ich nicht so doof wie Ihr. Auch dafür bin ich dankbar.

(Bild via Ralph Ballschuh)

Kommentare (35) Schreibe einen Kommentar

  1. Dir und Deiner Familie auch frohe Weihnachten, habt Spaß mit der Carrera-Bahn :-)

    Ich denke, der Peak von Pegida ist überschritten, mehr werden es nicht. In einem Forum unseres Regionalblattes sagte einer, es gibt halt eine gewisse Prozentzahl an Arschlöchern. Diese Arschlöcher bekommen viel zu viel Verständnis seitens der Politik entgegen gebracht (“Die Sorgen ernst nehmen etc”) und wagen sich erst wieder aus der Deckung seit Westerwelle (“das wird man ja noch sagen dürfen”) und Seehofer (“wer betrügt, der fliegt “) und andere Politikern aus der ersten Reihe ziemlich rechtslastige Sprüche verbreitet haben.
    Es liegt an uns auf Gegendemos zu gehen, Flüchtlingen vor Ort zu helfen, zu twittern, zu bloggen etc und unsere Kinder zu Menschen zu erziehen, die nicht irgendwelchen dumpfen Parolen Glauben schenken.

    Hier noch ein Link, vielleicht kennst Du den Text schon:
    http://www.publikative.org/2014/12/21/pegida-irre-wir-reden-mit-den-falschen/

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  2. zum diktator habe ich einen….

    also obama scheint im alleingang vernünftige dinge zu versuchen, die so demokratisch eher schwierig sind.
    manchmal, nicht immer, scheint das nicht verkehrt zu sein.

    und rufmord, hetze etc…ist doch nicht wirklich besser bei den meisten.
    scheinheilige arschlöcher wohin du schaust, pegida letztlich nur ein indikator der zeit und ein vector wohin es gehen kann.

    ich habe hier was erlebt, was in einem fiasko endet, und bestimmt als “besonders gut” bewertet wird, wenn die richtigen leute mal zur tat schreiten.

    wie du mit deinen geisteskranken umgehst, so gehen andere halt auch mit ausländern um, behinderten etc…jedem seine meinung…..

    bin echt froh, dass ich hier weg kann…noch lange nicht die richtige zeit.

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  3. ich gebe tanith recht. dennoch bin ich enttäuscht.

    warum gibt es gegen 17k-pegida-anhänger – zurecht – zahlreiche gegendemos, warum protestierte kaum jemand als der antisemitische und gewaltsame mob im sommer auf der straße gegen juden und israel hetzte/demonstrierte?! sogar menschen wurden angegriffen, nur weil sie eine kippa trugen.

    klassische doppelmoral, die viele gesellschaftsgruppen und linke aktivisten immer wieder zu erkennen geben. ekelhaft.

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  4. ziemlich aufn punkt gebracht wenn man das denn kann, mir geht das auch nich so richtig in den kopf, ich hab bis heute nicht ein einziges interview von so ner demo gesehn von jemanden der mal klare worte von sich geben kann was ihn eigentlich genau motiviert da mit zulatschen… the walking death…

    @maxim es gab genug demos gegen antisemitismus, das problem fängt aber bei dir im kopf an wenn du juden und israel hetze in einem wort sagst und eben bei allen anderen die “juden” für die fehl politik israels verantworlich gemacht haben…
    das leude mit kippa angegangen werden geht garnich darüber müssen wir nich wirklich diskutieren, das man die israelische regierung kritisieren darf und muss darüber kann man aber diskutieren… da bringt auch kein “nix ausn holocaust gelernt” geheule von so nem rechten arschloch…

    zu den heulern auf dresden straße kann man eigentlich nur ein video posten:
    http://www.schleckysilberstein.com/2014/12/ddr-fluchtlinge-ja-aber-nicht-vor-meiner-haustur-deutschland-1989/

    passt irgendwie 1 zu 1

    ich bin da immer froh das ich in hamburg wohn, wo so nem gesocks gleich die halbe rausgerissene straße umme ohren fliegt und die schon bei der anreise von allen seiten kassieren… wobei wir ende januar auch homophobe “eltern” haben die 50 meter neben der langen reihe unter dem tenor “der regenbogen gehört uns” (sic!) maschieren wollen… also gegen sexuelle aufklärung und so… ich hoffe 2015 wird nich das jahr der dummen…

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  5. @Maximilian Interessant, dass du mir unterstellst, dass ich Juden und Israel (und damit Israels Politik) gleichsetze. Habe ich nicht getan. Von daher solltest du besser mal schauen, ob das Problem nicht eher in deinem Kopf anfängt. Für das Verständnis: Ich meinte, dass die Demos damals gegen Israel waren (das ist ja ok) und die Teilnehmer dabei offen und gewaltsam ihren Judenhass zur Schau stellten. Letzteres ist nicht ok. Das hat damals vielleicht die Politiker interessiert, sonst war die gesellschaftliche Reaktion eher schwach – kam mir jedenfalls so vor. Nur wenn ein paar Pegida-Spinner über die Straße laufen …

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    • ja sry ich muss zugeben ich bin da ein wenig vorbelastet durch den anti deutschen kinder garten den wir hier in hamburg haben…

      die anti israel demos hatten meist ja ähnlichkeit mit den pegida demos, die organisatoren kamen meist auch aus ziemlich dreckigen löchern

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  6. PEGIDA ist übrigens nicht gegen Flüchtlinge. Das ist totaler Quatsch! Ganz im Gegenteil man ist für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch Verfolgten. Exakt so wie es in unserem Grundgesetz steht. Bevor man so einen Artikel schreibt sollte man doch bitte besser recherchieren und sich mit dem Positionspapier auseinandersetzen.

    Auch der Passus mit der im Ursprung von Weihnachten gehe es um Flüchtlinge ist einfach Quatsch. Maria und Josef waren unterwegs zu einer Steuerschätzung, aber nicht auf der Flucht!

    Mir geht diese billige Anti-PEGIDA Hysterie inzwischen einfach nur noch auf den Sack. Wir leben in einer Demokratie und dort ist es normal das es unterschiedliche Meinungen gibt und jeder demonstrieren kann.

    Die Hysterie ist inzwischen so weit voran geschritten, das es jede Woche zu Angriffen der Antifa auf Demonstranten nach der Demo gibt. Jede Woche gibt es Verletzte und jede Woche steigert sich die Intensität der Angriffe. Letzten Montag waren die Messerstiche zum Glück nicht tödlich, aber wenn das so weitergeht und der Hass weiter geschürt wird ist es nur eine Frage der Zeit bis es den ersten toten PEGIDA-Demonstranten gibt.

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  7. Thomas: “PEGIDA ist übrigens nicht gegen Flüchtlinge. Das ist totaler Quatsch! Ganz im Gegenteil man ist für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch Verfolgten. Exakt so wie es in unserem Grundgesetz steht.”

    Natürlich steht in Eurem Positionspapier p.c. mäßig etwas von einer Befürwortung von der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen oder religiös verfolgten. Wenn Ihr aber Euch vor einer Islamisierung fürchtet sowie vor dieser vermeintlichen Bedrohung warnt, somit Eure Ablehnung einer Religion offenbart, werdet Ihr automatisch zu einer Bewegung, die zur religiösen Verfolgung aufruft bzw. nehmt Ihr in Kauf, dass andere ihre Islamfeindlichkeit frei ausleben.

    Hinzu kommt folgender Aspekt: Ihr bzw. viele von Euch unterstellen dem Großteil aller Flüchtlinge Wirtschaftsflüchtlinge, Armutseinwanderer, ja Sozialschmarotzer zu sein. Abgesehen davon, dass ich auch Verständnis für Leute habe, die vor ihrem Elend in ewiger Armut in ihrem abgefuckten Land fliehen, wie soll z. B. ein Sunnit aus Syrien oder dem Irak Euch beweisen, dass er vor dem sunnitischen IS geflohen ist und zuvor ein wohlhabender Mensch war? Er kommt hier an als Moslem der Konfession, der auch die IS Kämpfer angehören und hat allen verloren und kommt mit nicht mehr als der Kleidung, die er am Leib trägt hier an.

    Unser Asylrecht ist heute schon so streng, dass es für Flüchtlinge fast nicht möglich ist, ein dauerhaftes Bleiberecht zu bekommen. Mehr Infos darüber hier:

    http://www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Asylrecht/asylrecht-node.html

    Ich frage, was wollt Ihr noch? Strenger geht kaum noch.

    Thomas: “Auch der Passus mit der im Ursprung von Weihnachten gehe es um Flüchtlinge ist einfach Quatsch. Maria und Josef waren unterwegs zu einer Steuerschätzung, aber nicht auf der Flucht!”

    In der Weihnachtsnacht mögen Maria und Josef keine klassischen Flüchtlinge gewesen sein. Sie wurden aber in einer Herberge abgewiesen und die Mutter Gottes musste ihr Kind in einem dreckigen Stall zwischen Tieren, die dort hinkacken zur Welt bringen und das Neugeborene, den Ihr als “Retter” besungen habt, schlief unter hygienisch zweifelhaften Bedingungen in einer Futterkrippe.
    Und das “hochheilige Paar” aus “Stille Nacht” musste dann sehr wohl fliehen, direkt nachdem die Heiligen Drei Könige wieder gegangen waren. Nach Ägypten, wo man sie aufgenommen hat. (Evangelium nach Markus 2,13-15)
    Und wenn Du Dich bzw. Ihr Euch auf das Christentum beruft empfehle ich “Vom Weltgericht” (Mt. 25,41-46) zu lesen. Wenn Ihr wirklich gläubig sein solltet, müsstet Ihr Euch nach dessen Studium die Hölle fürchten, denn Ihr werdet laut Bibel “die ewige Strafe” erhalten.

    Thomas: “Mir geht diese billige Anti-PEGIDA Hysterie inzwischen einfach nur noch auf den Sack. Wir leben in einer Demokratie und dort ist es normal das es unterschiedliche Meinungen gibt und jeder demonstrieren kann.”

    Als guter Demokrat wirst Du es verkraften, dass es andere Meinungen als Eure und Demonstrationen gegen Pegida gibt, sowie dass eine Petition in weniger als drei Tagen bereits über 63.000 Unterstützer gegen Euch gefunden hat.

    Thomas: “Die Hysterie ist inzwischen so weit voran geschritten, das es jede Woche zu Angriffen der Antifa auf Demonstranten nach der Demo gibt. Jede Woche gibt es Verletzte und jede Woche steigert sich die Intensität der Angriffe.”

    Eine Quelle zum Nachlesen dieser Angaben kannst Du bestimmt nachreichen.

    Thomas: “Letzten Montag waren die Messerstiche zum Glück nicht tödlich, aber wenn das so weitergeht und der Hass weiter geschürt wird ist es nur eine Frage der Zeit bis es den ersten toten PEGIDA-Demonstranten gibt.”

    Gott oder wer auch immer möge es verhüten. Er möge aber auch verhüten, dass weitere Flüchtlingsheime brennen.

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  8. Quellen findet man jede Menge. Man kann es drehen und wenden wie man will, Gewalt geht immer von den linken Gegendemonstranten aus. Wieso sind diese nicht in der Lage und Willens auf Gewalt zu verzichten?

    Demo am 22.12.:
    Verletzung eines 24 Jährigen durch Messerstiche nach der Demo:
    http://www.hitradio-rtl.de/top-aktuell/lokal/24-jaehriger-nach-pegida-demo-auf-prager-strasse-schwer-verletzt-1101459/

    Verletzung eines 17 Jährigen bei Zusammenstößen beim Fürstenzug:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article135675392/Wie-Pegida-den-alliierten-Mediendschihad-attackiert.html

    Demo am 15.12.
    Drei Jugendliche von Antifa verprügelt
    https://mopo24.de/nachrichten/pruegelei-nach-pegida-demonstration-3173

    Demo am 01.12.
    60 Antifaschisten verprügeln 5 PEGIDA-Teilnehmer im Zug nach Leipzig
    https://mopo24.de/nachrichten/pegida-teilnehmer-im-zug-verpuegelt-2784

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    • liest du die Sachen denn auch bis zum Ende? Ich lese da
      “Laut Polizeioberkommisarin Kirstin Stiefel muss unter anderem geklärt werden, von wem tatsächlich die Initiative des Streits ausging”

      “Nach unseren Informationen sollen die Angreifer nicht an den Demonstrationen teilgenommen haben.”
      Was hat die Auseinandersetzung dann also mit linken Gegendemonstranten zu tun?

      “Nach deren Ende gingen sie in die Innenstadt Richtung Postplatz. Auf ihrem Weg rissen sie Aufkleber mit linksgerichtetem Inhalt ab.”

      Man kann sich anscheinend mit jedem Scheiß zum Opfer stilisieren, ich sehe bei deinen Quellen nicht das die Gewalt, die immer scheiße ist, von linken Gegendemonstranten ausging, sondern entweder provoziert oder bestenfalls unklar ist von wem sie ausging.

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  9. Tanith die Frage kann ich nur zurück geben. Bei den restlichen angegebenen Links und Vorfällen ist der Antifahintergrund selbst im Artikel vermerkt. Bspw. die 60 “Helden” der Antifa die es im Regionalzug nach Leipzig mit 5 Demonstranten aufgenommen haben.

    Deiner Meinung nach ist also Gewalt gegen Jugendliche in Ordnung wenn diese “provoziert” ist? Ich kann nichts schlimmes dabei finden, wenn man Aufkleber, die eine klare Sachbeschädigung darstellen entfernt.

    Gewalt ist aus meiner Sicht immer illegitim. Das Gewaltmonopol liegt in einer Demokratie bei der Polizei. Das die ANTIFA dies anders sieht ist mir klar, dieser Verein will ja auch die Demokratie abschaffen.

    Letztendlich bleibt es dabei, das die Spirale der Gewalt und des Hasses sich in Dresden immer schneller dreht und es regelmässig zu Übergriffen gegen Demoteilnehmer kommt.

    Das sollte eigentlich jeden Demokraten beunruhigen.

    Beunruhigend finde ich auch die geradezu hysterische Diskussion über Pegida. Jeder der Pegida nicht bedingungslos verurteilt wird sofort angegriffen. Frei nach dem Motto, wer nicht für uns ist, der ist gegen uns.

    @ maximilian: Ich habe nie etwas von Lügenpresse geschrieben, das entspricht auch nicht meiner Meinung.

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  10. Besonders glaubhaft und oder gar objektiv ist diese Quelle nicht. Ich kann mir nicht vorstellen das es auch nur annähernd so abgelaufen ist. Aber warten wir doch einfach ab was die Polizei in diesem Fall ermitteln wird.

    In den restlichen Fällen ging die Gewalt unstrittig von den Antifas aus. Bezeichnenderweise hat sich bisher kein Politiker von dieser Gewalt distanziert oder hat sie gar verurteilt.

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  11. Oh, die Pegida scheint Deutschland zu spalten. Ich für meinen Teil bin nämlich eher links zu verorten gewesen (Antifa, Trotzkisten, später Jusos) und kann dem medialen Pegida=Nazi-Shitstorm nicht ganz folgen. Allerdings habe ich mir meine Meinung darüber in erster Linie von ihrem Positionspapier gebildet. Und da ist von Flüchtlingen und Ausländern nichts zu lesen, sondern von einer Islamisierung, also etwas, das sich – angesichts der Tatsache, dass die Rädelsführer der Salafisten in Deutschland Deutsche sind – nicht zwingend gegen Ausländer richtet. Auch nicht gegen alle Muslime. Ich kenne nämlich nicht wenige Türken, die Erdogans Islamisierungspolitik in der Türkei extrem beunruhigt. Wer also da nichts als Nazikram sieht, übersieht vieles. Natürlich liefen da auch Nazis mit. Nach Angaben der Polizei 150 (von 17000!). Das ist Scheiße, macht aber die 16850 Übrigen nicht automatisch auch zu welchen. Natürlich nicht. Sonst wäre die Gegendemonstranten ja alles CDUler oder Stalinisten gewesen, da sowohl CDU als auch MLPD beteiligt waren. Ein bisschen Differenzierung sollte schon sein. Viel schlimmer war die Beteiligung mancher “Linker” an den Hamas-Demos, bei den “Juden ins Gas gerufen” und zwei Polizisten lebensgefährlich verletzt wurden. Da liefen übrigens viel mehr Nazis mit. Kein Wunder, fanden die doch den Islam schon im Dritten Reich ganz dolle…
    Und auch wenn oft behauptet wird, es gäbe keine Islamisierung, sieht das in der Wirklichkeit anders aus. Die Salafisten-Szene in Deutschland ist mittlerweile größer als die Neonazi-Szene. Wie viele Linksextremisten sind denn in den letzten 10 Jahren zu Terroristen geworden? Zwei. Wie viele Nazis? Drei. Wie viele Salafisten (in den vergangenen drei Jahren)? Offiziell 650. Inoffiziell über 1000! Vor vierzig Jahren waren die meisten islamischen Staaren säkular. Heute sind mit Ausnahme Tunesiens, Ägyptens und – so halb – der Türkei und Marokkos alle islamischen Staaten in der Rechtsprechung an der Scharia orientiert. Das kann man doch nicht leugnen. Das ist weltweit ein echtes Problem.
    Ein alter persischer Genosse hat mich davor schon um 1992 gewarnt, aber da war ich so links verblendet, dass ich ausser Kapital und Neonazis (damals für mich eh das Gleiche) nichts wahrnahm. Zum Glück kam dann das Milk! mit Breakbeats und E’s, da wurde ich dann lockerer.
    Apropos Musik und Rausch: Ich kann jedem nur empfehlen, sich den Film “Timbuktu” anzuschauen. Am krassesten fand ich die Ermordung von Leuten, die Musik gehört hatten. Obwohl, die Schändung der kleinen Mädchen war noch krasser…
    Nur weil man nicht an die Islamisierung glaubt, muss sie nicht erfunden sein.

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  12. dieses Petitionspapier ist nicht den Bierdeckel wert auf dem es gekritzelt wurde
    http://www.tagesspiegel.de/politik/onlinepetition-bei-change-org-pro-pegida-aktion-gibt-auf/11166750.html

    und wenn wir schon bei Zahlen sind: wieviele haben Rechte seit der Wiedervereinigung um die Ecke gebracht?
    http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremer-terror-sehr-viel-mehr-opfer-als-bisher-bekannt/9170756.html

    BTW: ich mag überhaupt keine Religion, aber wenn der Islam als Aufhänger für verfehlte Politik dienen soll, dann läuft doch irgendwas schief. Da böte es sich doch eher an gegen 10 Jahre Hartz IV auf die Straße zu gehen, anstatt den Salafistenpopanz vorzuschieben.

    Mir kommt das zunehmend wie eine dämliche Modewelle der Unterbelichteten vor, die das nachspielen wollen, was ihnen die Gegenseite mit Demos vorgelebt haben und worauf sie immer neidisch waren. Endlich mal Teil einer Bewegung sein, Morgenluft schnuppern und davon so naiv überwältigt sein, das man denkt man wäre eine Mehrheit. Anfängerfehler von Sesselpupsern

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  13. Die Masse ist eben noch nicht doof genug, so wird das nichts mit dem Aufstand der Blöden. Noch ein paar Jahre RTL und Bildzeitung, den Rest macht die Politik, dann sollte das klappen.

    Antworten

  14. @Tanith:
    Natürlich hast du recht, wenn du die Pegida kritisch siehst. Das tue ich ja ebenfalls (s.o. Nazis, die mitlaufen, so mancher, der da gegen Ausländer, etc. wetterte). Daher bin ich kein Pegida-Fan. Ich denke, dass man da schon differenzieren muss.
    Was die Nazimorde angeht, da braucht man sich nichts vor zu machen: Der Nationalsozialismus war/ist eine menschenverachtende Scheiße und ich gehe mal davon aus, das im Techno-/House-/Club-Zirkus niemand ist, der so etwas gut findet. Ich wäre zumindest extrem überrascht und enttäuscht.
    Mein Problem mit dem Islamismus ist nur, dass ich deren Ideen völlig ablehne und angesichts der Radikalisierung dieser Typen – und der IS oder Boko Haram sind (von Katar und anderen Staaten) finanziell gut ausgestattet, mörderisch und zu allem Unglück militärisch extrem erfolgreich. Und die haben ja schon angekündigt, die ganze Welt erobern zu wollen. Und das ist eben vor allem für Schiiten, Hindus, Buddhisten, etc. lebensgefährlich. Die können ja im Ggs. zu Juden, Christen und Parsen nicht einmal mit einer Duldung als Dhimmies rechnen. Und es gibt genug bei uns, die voll auf die Abfahren.

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  15. “ich sehe den Unterschied zwischen Islamischem Terror und Naziterror nicht wirklich…”

    ok, dann muss man dir wohl helfen?
    naziterror basiert auf einer terroristischen ideologie. nazis und terror sind immanent. es gibt keinen faschisten bzw nationalsozialisten, der nicht terror ausüben will und wird.

    der islam und terror schliessen sich vom wesen der ethischen und moralischen grundwerte eigentlich aus. es gibt jedoch religiöse strömungen innerhalb des islams, die extrem reaktionär sind und zum beispiel die rückkehr zu mittelalterlichen rechtssprechungen fordern: mit händeabhacken, steinigung etcpp… nicht schön, kann man aber genausowenig verallgemeinern, wie man behaupten kann, dass us-amerikaner im namen ihrer nation nicht foltern, nicht morden… sie nehmen halt keine steine, sondern drohnen und streubomben… aber das ist ein anderes thema.

    viel schlimmer an der fehlenden bereitsschaft, die unterschiede zu erkennen ist, dass es das schlimmste verbrechen der menschheitsgeschichte relativieren würde: die shoa. die kackscheisse, die dieses verbrechen damals ermöglicht hat, steckt in den köpfen jener, die heute die moslems für ihr “unglück” verantwortlich machen.

    das ist nicht nur ein kleiner, sondern ein riesiger unterschied.

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  16. Allerdings muß man den Flüchtlingsliebhabern noch mitteilen, daß es a bisserl unverschämt ist, sich das schlechte Gewissen auf Kosten anderer zu reinigen. Also wenn, dann sollte auch ihr alternatives Wohn- und Partyprojekt, in welchem sie die “Refuggies” durchfüttern, zu 100 % selbstfinanziert sein. Wäre sowieso für alle das beste, die einen haben ein beruhigtes, soziales Gewissen und die Traumatisierten bekommen den ganzen Tag vegane Volxküche, Freibier und Partymucke.

    Mir kommt schon das Würgen, wenn ich “alarmiert” lese, diese Leerphrase aus dem Katalog des totalitären Grünsprech, das sich einreiht neben “Vielfalt”, “Buntheit”, “Inklusion”, “Teilhabe”, etc. pp. Bei jedem Sachverhalt, der die Ideologie angreift, kommt der passende Gummibegriff von den Kosmoproleten und linken Gutmenschen.
    Ballschuh auf Dein geliebtes GG scheiße ich!
    Truth sounds like hate for those who hate truth.

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    • der Pool eurer von Pirincci und Co gesetzten Buzzwords ist aber ziemlich überschaubar, ne? Wenn das was ihr eure Ideologie nennt auch so übersichtlich strukturiert ist ist das ziemlich bald erschöpft

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      • Soll das sowas wie eine Antwort sein? Mit Argumenten die ich irgendwie übersehen habe? Kann nichts dafür das eure Worthülsen so hohl klingen. Aber ganz ehrlich hier ist noch lange nichts erschöpft, es fängt gerade erst an, schön bunt und vielfältig zu werden!
        http://www.liveleak.com/view?i=bc6_1420632668
        Die haben den Islam bestimmt nur falsch verstanden, ne?

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        • Ja. Und Breivik hat 77 Kids damals umgebracht, das war ein gestörter Nazi. Man kann nur hoffen das Frankreich so besonnen damit umgeht wie Norwegen damals, ist aber wohl eher Wunschdenken.
          Was aber an dummer Heuchelei heute kaum zu übertreffen war, ist wenn Pegida Anhänger plötzlich die die Fahne der freien Presse schwenken, die gestern noch Lügenpresse war und der man ähnliches an den Hals wünschte wie das was heute passiert ist

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          • Wenn man selbst zur Fraktion der notorischen Relativierer und Gesundbeter gehört, die ständig Phrasen wie: Das sind doch bloß Einzelfälle, Das liegt nur an unserer mangelnden Willkommenskultur, Die Kreuzzüge waren ja auch schlimm wiederholen, der muss wahrscheinlich verbale Streubomben werfen um überhaupt mal nen Treffer zu landen was? Der alte Schulungstrick für die einfachen Kompetenzebenen, das Gegenteil der erkannten, unangenehmen Wahrheit zu behaupten, ist hier aber deplaziert und wirkt wohl nicht nur auf mich recht abgegriffen. Das Buch von A. Pirinçci habe ich im übrigen gar nicht gelesen. Doch warum streiten? Die ganzen maoistischen Mobilisierungskampagnen ( Integriert mehr! Empört euch! Zahlt mehr! Diskriminiert nicht!) werden an der Realität, die ihre ganz eigene Dynamik entwickelt, sowieso nichts ändern können, genauso wie all die Twitter und FB sjw.

    • Doch, mein “Reichtum” kommt von meinen Vorfahren und ich kann Dir versichern, das liegt nicht daran das sie Libyen, Äthiopien, Kamerun oder Namibia ausgeplündert haben.

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  17. Ob nun Nazi Ideologie, extremistischer Islam oder kapitalistisch-westliche-befreiungs/demokratisierungs-Raubzüge-Angriffe/Burgerkriegswaffenhilfslieferungen …. Kriminelle Türken in Neukölln oder arbeitslose Hauptschulschwänzer in Sachsen … Ob nun Bibel , Fatwa, Koran oder Torah… Wenn das alles geklärt wär und wenn auf der Erde jeder Staat innerhalb seiner Grenzen ausreichend Bodenschätze und Nahrung hätte , bleibt am Ende nur ein entscheidendes Problem übrig : die Natur des Menschen.

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