Blast from the past: Teac Open Cassette Wechselbänder

teacopencass
Ein Relikt aus grauer Vorzeit, dem ich mal völlig entgeistert hinterher gejagt bin, bis ich es fast für eine Illusiuon gehalten habe, hat Ronny da gestern ausgegraben. Die Sache war nämlich so, das ich die Dinger tatsächlich mal bei einem über ein paar Ecken bekannten US Soldat gesehen hatte und völlig davon geflasht war. Der hatte lediglich eine von diesen Cassetten dabei und tauschte einfach die Bänder, hatte ich vorher nie gesehen und danach auch nie wieder. Internet zur Recherche gab’s da noch nicht und meine Besuche in diversesten PX Stores der Army brachten auch nix zutage, irgendwann gab ich’s auf. Und jetzt seh ich dieses Tape nach ca. 30 Jahren wieder, hat’s also doch gegeben! Aber anscheinend nur auf dem japanischen Markt, vielleicht mit ein paar Ausbrechern auf den amerikanischen. Wer weiß wie die Geschichte der Tapes weitergegangen wäre, wenn diese Art Tapes nicht so räumlich beschränkt gewesen wäre? Die Minidisc zumindest wäre obsolet gewesen. Aber das Gekniffel mit dem Einlegen ist mir damals auch aufgefallen ;)

Kommentare (8) Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr cool, kannte ich noch nicht.

    Ich war ein grosser Kassettenfan, ich hatte ungefaehr 300 Kassetten mit Techno Party und Radiomitschnitten. Die Abspielhardware fand ich auch immer sehr geil.

    Meine Lieblingsstuecke waren:
    - SONY-TC-KA6 ES fuer die besseren Aufnahmen
    - SONY TC-C5 fuenfacher Kassettenwechsler mit Auto-Reverse, vier 100er Tapes rein und dann den ganzen Abend mitschneiden

    Leider musste ich feststellen das irgendwann die Mechanik, vor allem die Gummibaender nicht mehr mitmachen.
    Mit dem ersten iPod war dann das Ende der Mechanik angesagt und irgendwann ueberwand ich mich dann um alles zu kopieren: http://christof.damian.net/2009/07/big-digitization-of-cassette-tapes.html

    Getraeumt habe ich natuerlich immer von einem Nakamichi RX-505 und Sony Super Metal Master Tapes. Als ich mir die endlich leisten konnte waren es aber Sammlerstuecke und machten auch keinen Sinn mehr.

    http://christof.damian.net/2009/07/big-digitization-of-cassette-tapes.html

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  2. Stylisch/technisch sieht’s ja aus – aber was bringt das ? Mir erschließt sich der Sinn irgendwie nicht.
    Das Gehäuse dürfte wohl einen eher geringen Anteil am Gesamtpreis von “Einweg”-Tapes gehabt haben… wo ist der Mehrwert ?

    VG

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  3. sowas nennt sich open reel to reel. Unter diesem Begriff fand man diese Open Cassette zumindestens in UK

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