So langsam krieg ich Bock auf Stems

stems
Heute hat Native Instruments ein Video rausgehauen das en Detail zeigt wie das mit diesen Stems geht. Wenn sich alle an die Aufteilung der Einzelspuren halten finde ich das einen Segen. Mich stören zumeist die Vocals in einem Track, der ansonsten vielleicht gut gelungen ist, mit einem Handstreich wären die weg, Instant Instrumental! Oder pure Beats miteinander mixen, mit den Möglichkeiten die eine S8 da pro Spur bietet, das reizt schon sehr. Allerdings, und das hat Das Filter schon richtig geschrieben, Stems teilt den Track in vier Spuren, was nur einem Bruchteil der Spurenanzahl entspricht, aus der ein durchschnittlicher Track heute besteht. Damit müssen auch unter einzelnen Stems-Spuren mehrere Einzelspuren vereinigt werden. Wenn das richtig gemacht wird sehe ich endlich mal die Remix Decks Sinn machen, das war mir nämlich mit den bisherigen Möglichkeiten und der Verwaltung eher nicht gegeben. Klar, mal eine fette Kick unter einen alten Track legen oder mittels einem zusätzlichen Beat aufpeppen, das ging da auch schon, aber Stems haben m.E. wirklich das Potential das man mehr als zwei Decks dauerhaft nutzt. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie das anläuft und sich entwickelt bzw. ich sammele schonmal den Zaster für so ein S8 Monster und mach mir nen Kopp wie man die dauerhaft transportieren kann.
Hier noch die Erklärbärseite von NI und das heutige Video

Kommentare (54) Schreibe einen Kommentar

  1. Ich war auf der Präsentation bei der Musikmesse, dort haben sie verraten, dass die RemixDecks eigentlich Stems werden sollten, sie aber nicht fertig geworden sind.

    Thema S8: Braucht man nicht wirklich. Zwei Control D2 reichen da auch, braucht man nur noch ein Pult.

    Antworten

  2. Diese Decks kommen doch nur, weil der S8 halt noch ein paar Denkfehler hat. Zb. es ist ein vollständiger Digi-DJ-Controller. Das hat schon Nachteile, nicht zu letzt weil im S8 ein Mixer dabei ist.

    Wenn du mehr performance herausholen willst, must dir einen Xone mit 2 D2´s holen und hast dann noch 4-5 Inputs für CDJs oder EFX oder Beat/Bass Maschinen.

    Beim S8 kannst du nur 4 Deck Traktor fahren. Das hat nur normale Ins und kein Aux und schon gar nicht 2 davon und erst recht keinen 2ten Mic Channel für ne 808 oder so.

    Aber wenn du dir schon so nen Spielplatz baust, dann brauchst du eigentlich keine Einzelspuren, die du innerhalb der Tracks noch einzeln steuern willst können. Akkuter Mangel an freien Armen und so.

    Von daher, keine Ahnung. Ich glaub die Stems werden eher was für die Newager sein, während halt Oldschooler oder virtuosere Leutchen eher in die andere Richtung gehen werden und D2 da lediglich die CDJ Decks eretzen werden.

    Antworten

    • was soll da außer dem fehlenden Mixer an den D2s anders sein? Außerdem der Mixer vom S8 funktioniert doch auch standalone, du kannst da sehr wohl Decks und Co anhängen und einen zweiten Mic Chanel gibt’s da ebenso. Gut Maschine CDJs und Co müßte man über einen externen Mixer fahren, aber: so what?

      Antworten

  3. ein bekannter, der momentan ein album (vinyl&digital) veröffentlicht wurde auch gefragt, ob er seine tracks als stem(s?) anbieten will. der war erstmal ratlos, einerseits von wegen geistiges eigentum und so und andererseits ob er das geil findet, wenn sich andere so einfach an seinen skills bedienen können. klar, technisch versierte schrauber kriegen fast alles iwie isoliert und extrahiert, aber das ist halt immer noch arbeit, die nich jeder machen kann oder will. ich würde mir iwie als reine toolschleuder degradiert vorkommen. mein bekannter hats letztlich gemacht und wartet jetzt mal ab wie sich das so entwickelt, auch finanziell. begeisterung klingt aber anders.

    Antworten

    • Djing war doch schon immer das Beste rauspicken, Tracks vermischen, Parts rausnehmen, Tools drunter legen etc, das hat dioch schon bei Hiphop angefangen. Nun sind’s halt Einzelspuren die man rausnehmen, drüberlegen, mixen kann, ich hab da gar kein Problem mit, finde es eher spannend was sich daraus entwickelt

      Antworten

  4. 99,99% der DJs sind musikalisch gar nicht in der Lage etwas draus zu machen. Ich habe mir die letzte Zeit alte Mix-Tapes aus den 80ern und frühen 90ern angehört (Bad Boy Bill, Terence Parker, Hot Mix 5 usw.). Die konnten es auch ohne den ganzen technischen Kram. Statt NI war das noch Musikalität, Handwerk und Talent.

    Tut mir leid Tanith, aber glaubst Du, dass irgendein 0815 DJ in der Lage ist diese Komplexität auch nur ansatzweise zu beherrschen. NI muss halt Software und Hardware verkaufen, also braucht es ein neues Marketing-Tool.
    Es lebe der Hype.

    So hört sich übrigends ein DJ-Set an, wenn man es kann:

    Antworten

  5. Die Stems gibt’s noch gar nicht, aber mann kann ja schonmal beurteilen und darauf beharren das es besser bleibt wie es ist, ne war. Toll!
    Natürlich braucht ein neues Format auch eine Reifungszeit bzw. muß man sehen was damit passiert und wie es sich nutzen lässt oder genutzt wird. Aber immer das Neue gleich verdammen weil die Ergebnisse vielleicht nicht von Anfang an überzeugen? Dann wären wir heute noch bei Rotary Mixern ohne Crossfader :D

    Antworten

  6. Als proof of concept in negativer Sicht, dass sich durch die neue Technologien die Dinge zumindestens nicht gebessert haben, sollten wohl die ganzen Youtube
    DJ-Videos (Boiler-Room etc.) dienen können.

    Dazu hat mir ein Bekannter aus Berlin erzählt, dass üblicherweise die Kids inzwischen mit fertigen CDs zum Auflegen im Club kommen. Er hat gemeint, dass die Backstage sich gefreut haben, dass man so einen ja einen perfekten Mix hat und sich auch nicht wegen Vermixens blamieren kann. Schöne neue Zeiten. Ich weiss nicht welche Clubs dies waren, aber es müssen wohl mehrere gewesen sein, wo er dies so mitbekommen hat.

    Abgesehen davon habe ich nichts gegen neue Technologien, aber sie sollten auch die Kreativität fördern. Und ich bin mir sicher, dass dies die Leute zu 99,9% überfordert. Dies ist wie mit den ganzen Software-Synths mit tausend Möglichkeiten. Inzwischen geht klar der Trend wieder zu einfachen Lösungen. Und ich glaube Einfachheit und Schnelligkeit ist gerade für den DJ wichtig.

    Wenn schon Stems, dann sollte man gleich den Laptop mitnehmen und ein paar Sample-Packs. Dann hast Du das ja heute schon. Für mich braucht ein NI ein neues Schweinderl, das sie durch das Dorf treiben können.

    Antworten

  7. 1.) Es gab und gibt in der Menschheitsgeschichte Leute, die bremsen alles aus. Sei es, dass sie Angst vor dem Neuen und dem Unbekannten haben oder weil sie durch die Neuerungen einen Nachteil für sich selbst sehen.

    Ausgerechnet die Konstruktionsabteilung meiner Firma gehört zu diesen Bremsern. Wenn man da eine Innovation gegen ihren Segen vorantreibt und man auf dem Weg einen Rückschlag hinnehmen muss, heißt es dann “Ich hab´s doch immer schon gesagt”.
    Diesen Leuten habe ich gesagt, wenn die Menschheit in ihrer Geschichte immer nur auf die Mahner und die Bremser gehört hätte, würden wir heute noch in Höhlen leben und das erste Feuer wäre auch sofort gelöscht worden.

    Dass ausgerechnet in einer Szene, die es ohne Technologie gar nicht geben würde, immer wieder gemahnt und gebremst wird, verstehe ich einfach nicht.

    2.) Ich weiß nicht, in welchen Berliner Clubs sich dieser Freund rumtreibt, in welchem “Kids mit vorgefertigten CDs” auflegen, die dies Backstage dann auch noch rausposaunen. Ich lass mich gerne korrigieren, aber mir fällt es schwer, diese Geschichte zu glauben.

    Antworten

  8. @tanith
    wenn man keine Argumente mehr hat, macht man sich lustig. Schwacher Post. Der Freund ist Produzent in Berlin und war mit einem DJ, der in Berlin ganz gut im Geschäft ist unterwegs. Und von dieser Gelegenheit hat er mir erzählt. Abgesehen habe ich es selber hier schon erlebt u.a. bei John B.

    @Jörg
    Technologie ist nicht falsch, sie sollte aber kein Selbstzweck werden. Entscheidend ist das Resultat. Und wenn immer von Technologie und Fortschritt gesprochen wird, dann sollte man vielleicht zur Kenntnis nehmen, dass House und Techno damals i.W. mit Equipment produziert wurde, welches keiner mehr haben wollte (303, 606, 808, 909 etc.). Entscheidend war, das dieses Equipment kreativ genutzt wurde u.a. ganz anders als es eigentlich von den Herstellern gedacht war.

    Schön ist, dass inzwischen z.B. beim Produzieren wieder mehr dazu übergegangen wird auf Qualität und Beherrschbarkeit zu achten und nicht auf die neueste Technologie. Dies erklärt auch den Trend zurück zur Hardware und die Schwemme interessanter analoger Monosynths. Gell Tanith, das hättest Du vor Jahren nicht für möglich gehalten ;-)

    Antworten

  9. so vorgefertigte mix-tapes gab es schon vor 20 jahren. auf dat. gesehene bei xxx unterm tisch im suicide. extra aus chicago eingeflogen und dann das?
    egal.

    steams? mhm. ich vermisse (fast) nix. ok. dass peinliche seufzen (stöhnen) beim eulenberg übertrancedentalen remix von rons parade, das wünscht ich mir bei jedem spielen weg…. ansonsten? ansonsten habe ich das zu vinyl-zeiten auch gedacht, dass ich alles habe, was ein dj zum auflegen benötigt. in der praxis vermisse ich bestimmte digital-funktionen, wenn ich dann mal mit vinyl auflege (bei classic-partys tue ich das noch immer).
    die beiden zusätzlichen decks benutze ich in traktor jedoch genausowenig, wie ich den remix-decks bislang irgendwas sinnvolles abgewinnen konnte. vielleicht lag das aber genau daran, dass es keine steams gab? glaube ich allerdings nicht. ich gehöre zu jenen djs, die dem produzenten von genialen tracks noch immer gehörigen respekt zollen. für mich sind meist nur stücke von wirklicher bedeutung, denen man mit steams defintitiv keinen gefallen tun würde.
    das monotone techhouse-/looptechnodingens wird allerdings auch durch steams und den vielenvielen tollen möglichkeiten der achso kreativen möglichkeiten der djs nicht interesanter?

    2 cent nach ausreichend leckerem lambrusco ;)

    Antworten

  10. @ resistance88
    Produzenten gibt es heutzutage in Berlin wie Sand am Meer. Ohne Club- und Artistnamen glaubt dir das hier niemand.

    Zum eigentlichen Post: Ich finde den Ansatz sehr interessant. Ich habe einige Scheiben hier, die sehr geile Einzelelemente haben, aber mit bestimmten samples oder auch einer unpassenden Vocalspur mir immer wieder aufn Kecks gehen. Außerdem glaube ich, dass wenn sich Produzenten geziehlt darauf einlassen, etwas ganz Neues entstehen kann. Tracks beispielsweise, die in mehreren Versionen ausgeliefert werden (mehrere Drum Spuren, verschiedene Bassline Variationen), könnten die Möglichkeiten für DJs nochmal stark erweitern. Klar gibt es bereits Sample Packs usw., aber wenn Produzenten geziehlt auf das Format einlassen sehe ich da schon Potenzial.

    Antworten

  11. Ich sehe es genauso wie Took. Als Producer und DJ freue ich mich drauf. Bisher habe ich die Remix Decks zur Einbindung eigener Stücke genuzt, quasi wie ein Ableton mit 4 Spuren. Die Musikalität und Kreativität wird bei mir angekurbelt, live remixen in der DJ Software ist doch der Knaller. Und wenn meine Sängering dabei ist, mute ich einfach nach Lust und Laune…
    Wenn ich einen fertigen Song exportiere, sind es nur paar Klicks um 4 Spuren rauszuziehen, insofern rechne ich in kürze mit einem tollen Angebot an Stems.
    Früher oder später kann ich mir auch eine Plugin Schnittstelle, ähnlich wie in Maschine, vorstellen.
    Man stelle sich Reaktor in Traktor vor :)
    Wenn 2 Decks + 8 Spuren Dudeln fände ich auch paar Dynamics schon Hilfreich, Sidechain Comp z.B.
    Jetzt fragen sich wahrscheinlich einige, was das mit einem DJ noch zu tun hat?

    Antworten

  12. @Took
    ich habe ihn nicht nach dem Namen gefragt. Das tut auch nichts zur Sache. Fakt ist das es dies gibt und ich es auch selber schon gesehen habe. Bestätigt ja auch Wolle so. Wie er gesagt hat auch schon früher, aber ich würde mich angesichts der Kommerzialisierung der letzten Jahre nicht wundern.

    @Took und Jöschie
    wer ein wenig Ahnung von Musik und Produzieren hat, der kann sich glaube ich ausmalen, das dies im DJ-Kontext nicht wirklich geht, da es nicht einfach ist die richtigen Teile zusammenzubringen (Rhythmik, Tonart, Tempo etc.). Außer man baut sich vorher schon alles zusammen. Für mich hört sich dies immer mehr nach Malen nach Zahlen an.

    Und Jöschie. Nichts gegen Deine Phantasie wg. Reaktor in Traktor. Aber wenn entweder hast Du von DJing keine Ahnung oder von Produzieren. Reaktor ist wohl eins der komplexesten Tools. Was soll ein DJ live bitte damit anfangen.

    Ich würde Euch gerne mal auflegen hören. Es wär mal interessant, ob Ihr nur 0,01% der Möglichkeiten aus den aktuellen Tool rausholen könnt.

    Es ist der Mensch, der den Sound macht nicht die Technologie…

    Antworten

  13. Heute Morgen habe ich auf FB die Meldung von DJ Techtools gelesen, dass Traktor 2.9 mit Stems verfügbar ist und auch entsprechende Tracks bei diversen Portalen käuflich zu erwerben sind.

    http://djtechtools.com/2015/08/03/traktor-2-9-stem-decks-launch-details-videos/

    Gleich installiert und zwei Stems gekauft, ich bin begeistert. Habe gar keine Lust auf einen langen Arbeitstag, würde viel lieber daheim bleiben und Musik machen. :-)

    Das ganze ist so simpel, wer davon überfordert ist, sollte das mixen ganz lassen. Sind alle 4 Regler oben, hört man den gesamten Track, zieht man einzelne Regler nach unten, werden einzelne Spuren ausgeblendet. That’s it. Mit FX etc habe ich jetzt noch nicht rumgespielt, muss jetzt arbeiten gehen :-/

    Antworten

  14. @resistance88
    Du solltest Deinen Freund mit der Mix Cd nicht als Referenz sehen ????

    Es gibt Menschen, welche die Tools in Traktor und darüber hinaus nutzen.

    Antworten

  15. immer dieses wer bei Software XY nicht alle Möglichkeiten nutzt ist dieser nicht würdig, bzw. warum nutzt man Software XY wenn man nicht alles nutzt?
    Bei welcher Software ist das sonst maßgeblich? Man nutzt was man braucht und freut sich über die vielen Optionen die einem offen stehen und die man gelegentlich mal brauchen kann.
    Und bei elektronischer Musik davon zu reden das der Mensch die Musik macht und nicht die Technologie ist ja mal nur die halbe Wahrheit seit dem Stepsequencer, oder auch seit Strom ;) Techno ist ganz klar eine Mensch Maschine Symbiose

    Antworten

  16. um noch einmal öl ins feuer zu kippen:

    diese ganzen gadgets sind doch nur was für leute, die dj werden wollen, um im mittelpunkt zu stehen. dabei nehmen sie sich selbst fast immer zu wichtig. dabei gilt bei denen offenbar die devise: um so mehr gadget (soft-und hardwarbasiert) = um so mehr aufmerksamkeit.
    das war bei diesen turntable-affen nicht anders. im ergebnis war der einzige, der wirklich feierte, der dj. sich selbst.
    es sei denn, er konnte tatsächlich soviel aufmerksamkeit generieren, dass man über dessen “künste” irgendwo was tolles lesen konnte. dadurch kam zwar immer noch niemand dem eigentlichen partyziel näher, aber zumindest konnten sich solche djs noch mehr selbst feiern, weil sie dabei durch das publikum befeuert wurden. diese party erinnerten dann eher an rockkonzerte. die leute starrten diese dj-affenehrfürchtig an, schwenkten arme und feuerzeuge. später (also heute) werden vor allem smartphones geschwenkt. man will ja schliesslich alen mitteilen, wenn man da tolles erlebt hat.

    ich will mich bestimmt nicht als fortschrittverneinend profilieren. aber manchmal denke ich, dass man diese djs tatsächlich wieder irgendwo verstecken sollte, wo sie niemand sieht. dann würden sich diese vielleicht nicht mehr ganz so wichtig nehmen und sich mehr um die party selbst kümmern. die leute würden vielleicht aus lauter langeweile wieder das zu tun, was man auf so einer tanzfläche eigentlich macht: tanzen.

    diesem stems-dingens stehe ich vorerst sehr skeptisch gegenüber. großartige tracks haben fast immer auch eine geniale komposition. sie bestehen nicht nur aus ein paar spuren, sondern wirken tatsächlich erst durch deren professionellen mix. sowohl in der summe, als auch auf der zeitachse. ich finde es ziemlich anmaßend, diese fähigkeiten zu negieren. es gibt sicher tracks, denen so ein remix nicht wehtun kann. wenn solcher mist jedoch tatsächlich standard wird, weil die herren selbstverliebten djs sich unbedingt profilieren müssen (und deshalb nur noch stems spielen wollen) – auwaia. es kann noch schlimmer werden, als es schon ist.

    dies ist keine fertige meinung. es sind gedanken, die ich zu diesem thema mal einwerfen musste.
    bitte sehr. :)

    Antworten

    • naya ohne die djs gäbe es die meiste musik heute nicht
      und wir würden im bayrischen wald ac dc hören
      und auf einem holzstuhl sitzen

      Antworten

    • wollexdb schrieb:
      großartige tracks haben fast immer auch eine geniale komposition. sie bestehen nicht nur aus ein paar spuren, sondern wirken tatsächlich erst durch deren professionellen mix. sowohl in der summe, als auch auf der zeitachse. ich finde es ziemlich anmaßend, diese fähigkeiten zu negieren………………

      so siehts aus

      Antworten

  17. @wolle

    100% Deiner Meinung. Habe auch nichts gegen Technik, nur höre ich trotz der ganzen neuen Möglichkeiten im Grunde nur noch langweiligeren Einheitsbrei und keinen echten Fortschritt.

    Irgendwann müssen sich doch die ganzen Innovationen auch mal in hörbaren Ergebnissen niederschlagen. Genau das fehlt mir.

    Antworten

    • grund für einheitsbrei
      technik zwar viel- aber unpraktisch, so bedient das zeug keiner das ist in den neuen elektronischen instrumenten (grooveboxen )ähnlich ebenso software
      die echtzeit bezogene dinge sind unpraktisch
      und es fehllt an guten alten standarts
      deshalb weil die neuen designer zu jung sind und keine tradition kennen oder eben keine ahnung haben wieso der kram früher effektive war.
      auserdem will heute keiner mehr üben um was zu bringen
      auf diese mentalität ist das ausgerichtet
      aber beist sich in den schwanz weils dann halt an grundlagen fehlt
      auch in der technik selber

      Antworten

  18. @tanith

    auch beim Step-Sequencer muss irgendeiner ja mal die Sequenzen eingeben. Und jetzt bitte nicht von den zufallsgenerierten Effekt der 303 sprechen ;-)

    Was ich zum Ausdruck bringen möchte, dass mir die Komponente Mensch mit all seinen positiven (Kreativität, Spontanität, Können, Talent etc.) wie auch negativen Effekten (Vermixer, gute/schlechte Tage usw.) inzwischen zu kurz kommt und man sich immer mehr auf die Technik als Heilsmittel verläßt. Diese ist m.E. eine Sackgasse von der Entwicklung.

    Antworten

  19. ich glaube die stems gibs nur weil ni am aktien markt puschen will.
    für mich ist das problematisch .
    einerseits hätte ich als komponist kein bock ,das einer meine tracks öffentlich verunstalltet (und das tut er sobalds er an einem einizgen regler dreht) . und 2tens geht die klauerei los von leuten die nix können und dann die arbeit anderer schänden – geistiges eigentum .etc
    ich wette da kommen einige klagen bald gegen ni

    Antworten

      • warum macht du keine eigenen tracks.
        wir wollen unsere stücke selber beenden .
        wozu arrangieren, automatisieren wenn der fraggle alles über bord wirft.
        weil er selber nix kann .

        Antworten

        • wer ist wir? Und wieso willste dann das deine Tracks überhaupt gespielt werden? DJ-Kultur war schon immer aus fertigem etwas neues kreieren

          Antworten

          • naya
            jeder macht das sowieso zu allererst für sich selber.
            sonst kommt mann ja zu keinem vernünftigem ergebniss
            selbst bei clubevents
            und dann hatt der typ sich schon was dabei gedacht wenn er den track aufbaut .
            sonst kann mans ja gleich lassen.

  20. durch diese stems hängen die typen am pult und nerven das volk.
    jeder 2te track kommt nicht mehr auf den teller weil der lsd typ am pult mit subgruppen durchdreht.
    was für eine scheisse.

    Antworten

  21. Ok, ich verstehe den Ansatz, ich glaube auch das Stems extrem Spaß machen können. Für meinen Teil glaube ich aber trotzdem noch nicht, dass das unserer Musikkultur wirklich gut tun wird. Im Gegenteil, gerade in der mainstreamigen Szene gibts doch bereits jetzt eine immer krassere Vereinheitlichung von a) Sounds und b) Repertoire und nein, ich habe nicht das Gefühl, dass das so schon immer wahr ;) Aber das zum einen.

    Was mich persönlich davon abhält damit anzufangen ist einfach das Musikangebot, es wird immer Tracks geben, die nicht im Stems-Format angeboten wird. Kann man sagen “muss ja nicht, geht ja traditionell”, aber ich habe mich beim letzten Plattendrehen oft genug dabei ertappt den Beatjump-Knopf oder den Flux-Knopf zu drücken…. Der macht logischerweise nichts, ist aber im Kopf automatisiert … es passiert halt nichts…. ooopsi…

    Ich würde mir eher mal aus Studios bekannte Technologien wie Melodyne oder (inzwischen ja nicht mehr) neue Mix-Ansätze wie beim DJM2000 wünschen. Jup, die fressen ne massive Rechnerleistung, aber für solche echten Live-Remix-Tools, ich glaube da würde ich dann auch durchaus ne Stange Geld ausgeben.

    Antworten

  22. gute stücke kann eigentlich mann nicht verbessern ,sondern nur variieren oder verschlimmbessern
    jeder denkt zwar das er es könnte, aber die praxis ist doch was anderes als im kopf

    wogegen scheis tracks durchaus mit stems neu aufgebaut werden können
    aber diese kommen vielleicht nicht auf den markt
    vielmehr werden sample firmen den subgreuppen loop mülll anbieten

    Antworten

  23. Also letztendlich ist mit Stems zu mixen nichts anderes, als jetzt mit nem Akai auf der Bühne live zu samplen. Nur eben, eher als Dj aus gesehen. Sowas hat doch Richie Hawtin vor ein paar Jahren schon im Sinn gehabt.
    Meine Frage, und da bin ich ganz beim Wolle ist, ob da nicht der Partycharakter irgendwann auf der Strecke bleibt. Weil, wenn man es richtig ausnutzt schon einen Live-Act Charakter hat. Und ob man sich dann nicht eher im endlosen Jammen / Samplen / “Stemen” verliert?

    Antworten

    • gibt wohl ne menge stem unfälle
      wo mehr freiheiten sind gehts auch schneller mal nach hinten
      auf der autbahn mit 4 lenkrädern stelle ich mir ähnlich vor

      Antworten

  24. laut einigen Antworten hier befürchte ich einige haben das Konzept Stems vielleicht noch gar nicht richtig verstanden. Klar kann man damit jammen und verhunzen, aber eben genauso gut Einzelspuren in einen Mix einfaden um dann mehr und mehr bis zum vollständigen Track reinzufahren.
    Mag sein das einige sich dabei überschätzen werden, hatte m,an mit den Effekten im Mischpult ja auch, trotzdem wäre das für mich kein Grund ein neues Format schon im Vorfeld zu verdammen oder abzuschreiben. Es besteht ja nun auch forthin nicht die Pflicht Stems zu nutzen, eine interessante Bereicherung finde ich es allemal

    Antworten

    • und wenn dann der fade am ende ist hängt der track schon unsymetrisch im soloteil
      weil der vor lauter fades den lopp vergessen hatt:)

      Antworten

  25. ne stems sind dein track aufgeteilt in subgruppen z.b drums kick bass chords oder vocs
    dann geht der hin dreht es weg und macht hall oder repeats unnd ppippi dazu
    dein stück ist nur noch n haufen mist .
    deine songs sind nur loop material für djs .
    reduziert auf kaufhaus samples .
    im grunde dasa selbe wie loops für maschine .
    eigentlich gleich
    nur soll jetzt jeder loop tracks machen anstatt songs .
    das spaltet sich auf in echte songs disco und loop disco. später
    jeden fals wweeden dann auch songs die an sich fertig sind von jedem arsch zetrümmert

    Antworten

  26. wenn ich einen track in der zeit arrangieren würde ,wäre ich schon froh wenn er durch mühe oder zufall einen ganz besonderes abgedrehten wudu panik wahn extase aufbau hatt-

    es würde mir garnicht gefallen ,wenn das einer weg macht .
    und ich wäre als komponist abgewendet wenn ich diese stem scheise zustimmen müsste um aufgelegt zuwerden .

    Antworten

  27. 95 prozent der im homestudio gemixten tracks werden doch garnicht gespielt.
    oder?
    mixen ist anscheinlich noch schwieriger als komponieren .

    Antworten

  28. könnte nähmlich auch sein das beim stretchen der kram groove verliert ,wenn die audio datei nicht als ganzes gestretcht wird sondern stem paralell
    trotz gleicher bpm.
    das ist wie bei einer midi phrase die samples triggert wahrscheinlich
    das ding wird schneller ,die hüllkurven bleiben wie vorher – nicht so bei audio ,wo die hüllkurven mit gestrecht werden .nur wenn es einzeln ist reagiert es nicht mehr aufeinander weil es ja im fertigem mix so gepasst hatt mit der alten bpm.
    keine ahnung

    Antworten

  29. wie gesagt gerasterte potis an null sind dann pflicht sonst verkackt der tellermann den ganzen groove wenn ers nicht zurück trifft , weil die spuren nur in null aufeinander richtig sind

    Antworten

  30. das mit den stems funzt ja oft nur mit basic tracks- ausgeklügelte tracks, die das ,was djs machen schon im track selbst haben -da geht das nicht .
    ist ja sonst so ,als wenn mann 2liter wasser in einen 1liter topf schüttet .
    so .tut mir leid das ich immer wieder ein neues post aufmache weil mir der kram erst später einfällt .ich habe jetzt ne ganze schachtel abgeraucht. und geh pennen gut nacht
    in berlin :)… schnarch ….pffff

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.