Die seltsame Welt der Modularsysteme

Slices hat einen Beitrag über Modularsysteme und Menschen die solche benutzen gemacht. Ich war da ja nie Fan von, obwohl die Dinger schon faszinieren können. Aber ich hasse Unaufgeräumtheit und nervigen Kabelsalat. Zudem fehlt mir die Effizienz, stundenlanges Gepatche um dann solches Getüdel rauszubekommen ist einfach nicht meins, insbesondere für das Geld. Trotzdem kann ich das gut verstehen, wenn man sich drauf einstellt kann man sich drin verlieren. Vielleicht wenn ich mal alt bin und viel Zeit habe.

Kommentare (9) Schreibe einen Kommentar

  1. Ich fand Modularsysteme für den Lerneffekt gut um zu verstehen, wie Synths funktionieren. Aber der Kult darum ist überbewertet und auf jeden Fall zu teuer wenn man den effektiven Output betrachtet. Richtig benutzen können die sowieso nur wenige.

    Antworten

  2. Probier es doch mal virtuelle modulare, wie Reaktor, Nord Modular, oder den Rolandmodulen (ich schiele sehr auf demora) usw, die auch autark funktionieren, aber per software gepatcht werden. Aber Module kaufen… da ende ich dann wie tobi, nur finanziel ruiniert.

    Antworten

  3. Ist bestimmt schönes aber teures Hobby.
    Wäre mir persönlich aber zu komplex um ein paar Klänge zu erzeugen.

    Antworten

  4. “Aber der Kult darum ist überbewertet und auf jeden Fall zu teuer wenn man den effektiven Output betrachtet.”
    So isses! Entscheidend ist was hinten raus kommt, egal womit das erzeugt wird. VST hatten schon immer super Potential (siehe Synth1), aber was in den letzten (gefühlt) 3/4 Jahren an VST rausgekommen ist, ist einfach Wahnsinn und macht Hardware endgültig überflüssig (siehe auch Jean-Michel).

    Antworten

  5. Ich fand und finde Modularsysteme optisch total beeindruckend, soviel Technik und es macht “nur” Musik. Selber geschraubt und bekabelt habe ich aber noch nie eins. Fasziniert bestimmt, aber ob ich die Geduld hätte? Ich könnte mir aber vorstellen, damit meine Wand zu tapezieren, wie Hans Zimmer sein Studio: http://www.synthtopia.com/content/2013/02/05/inside-hans-zimmers-studio/
    Das der damit nicht in die “Schöner Wohnen” gekommen ist. So hübsch.

    Antworten

  6. Ich habe vor 6 jahren mit modular angefangen, mit ein paar modulen und selbst gebautem Gehäuse. Das ganze ist über die jahre dann gewachsen, weil wenns einen mal gepackt hat lässt es einen auch nicht mehr los. ;)
    Natürlich kann man auch rein digital am computer Äquivalente sounds erzeugen, aber der weg ist bekanntlich das ziel und ich kann behaupten, das ich die sounds vom modularsystem so nie mit einem computer, daw+plugins hinbekommen hätte weil der workflow ganz anders ist, haptischer und damit auch körperlicher, direkter. So Ähnlich wie ein echtes Instrument.
    Gerade das man damit nichts abspeichern kann (selbst wenn man abbricht und am nächsten tag das ganze wieder anschmeisst klingt es nicht mehr gleich) hat sich für mich als ultimativer vorteil herausgestellt weil so werde ich quasi gezwungen ein Ergebnis fertigzustellen, während man am Rechner es einfach auf die lange bank schieben kann.
    Was das geld angeht: die module haben kaum bis keinen Wertverlust weil analog. D.h. man kann die oft zum Ähnlichen preis verkaufen oder sogar für mehr, wenn die Produktioneines moduls eingestellt wurde.
    Es ist also deutlich nachhaltiger im preis wie so manche digitaltechnik

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.