Album of the Day: Homemade Weapons – Negative Space

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Of the Day? Was sag ich! Für mich eins der Alben des Jahres, wenn nicht das Album des Jahres. Seit Monaten wie ein kleines Kind drauf gefreut, heute ist es endlich draußen. Und welch passende Ergänzung zum heutigen Adventskalender, was für ein Timing :)
Homemade Weapons, aka Andre Delgado aus den USA, ist für mich der Hauptprotagonist dieser bislang noch namenlosen Spielart von Drum & Bass, die sehr reduziert und düster daher kommt. Das lässt Räume entstehen, die man zuletzt im Dubstep der frühen Hyperdub und Tempa Schule aufgemacht hat. Negative Space ist das erste Album von Homemade Weapons, die Größe des Albums hat sich aber durchaus schon in den letzten Releases angekündigt. Hier ist es:

Kommentare (15) Schreibe einen Kommentar

  1. na das passt ja zu meinem heutigen mix wirklich wie die faust auf’s auge! ;)

    warte auch schon seit einiger zeit sehnsüchtig auf das album “hawkeye” ist so ein brett!

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  2. hmm, ich find es schade, dass das alles wieder in so eine formelhaftigkeit abdriftet…

    ich bin bei clarity´s infinite-album auf den sound aufmerksam geworden und war echt geflashed, hab jede samurai-platte aufgesogen, erinnerte mich an die zeit vor 20 jahren als afx, ed rush und konsorten mich aus meinem eingeengtem rock/metal-kosmos rausholten, nie gehörte sounds, unkonventionell, future-musik, aber das wird mir hier wieder zu sehr schema f…

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    • Nun, das Clarity Album ist ja auch gerademal erst 2 Jahre her und ich finde beide haben ihre ganz eigene Handschrift was die Rhythmik und Sounds angeht. Klar verfeinern beide ihren Sound und über kurz oder lang wird da auch ein Schema F bei rauskommen, aber soweit finde ich es noch nicht

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  3. Unglaubliches Album. Heute bei bandcamp gekauft. Läuft gerade rauf und runter. Seit Jahren nicht mehr so einen Brecher gehört. Danke tanith. Deine Tips für Leute wie mich denen einfach die Zeit fehlt viel nach neuer Musik zu suchen, sind Gold wert. Erst hat mich gqom dieses Jahr geflasht und nun sowas aus der Drum n Bass Ecke… Vielleicht Dub and Bass… Wäre doch ein geiler Name für den Stil :-)

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  4. @tanith was hältst du von gqom? Einige Stücke finde ich von der Atmosphäre unglaublich…Das sind teilweise Kids die aus durban einen unglaublichen Sound fahren…

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  5. Hmm. Das ist mir zu reduziert, speziell was das sounddesign anbelangt. Klar haben manche ihr ganzes Leben lang nur Tracks mit einer 808 gemacht, aber bei so stark percussion-orientierter Musik find’ ich’s dann irgendwie schade, wenn die exakt gleiche sample-Palette in mehreren Tracks auftaucht.

    Bei artists CERN oder Jubei z.B. passiert einfach etwas mehr.

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  6. Fanu – Toshiro [Darkestral Ice Recordings] / 2006

    Und als nächstes kommt eine/r mit minimal dnb .. ppff

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