Thema der Woche 25: Der Umstieg auf Mp3 und die Recordstores dazu

Mein persönlicher Umstieg startete mit meinem ersten iPod, also so anno 2001, da fing ich an meine Vinyls zu digitalisieren. Zwar war da noch kein System am Markt bei dem ich Lust verspürte das zum Djing einzusetzen, ich wußte aber das früher oder später der Umstieg stattfinden würde und es von daher nie zu früh sein konnte vorzusorgen. Das war in der, von heute aus besehenen, Steinzeit, als es hierzulande nichtmal einen iTMS gab, geschweige denn an Beatport, Bleep oder den Kompakt MP3 Store zu denken war. Lange wurde es mir zur Gewohnheit, neben der Schreibtischarbeit einen Stapel Platten und Technics über Audiokarte am Powerbook zu haben und eine Maxi nach der anderen, während der Mailschreiberei und was sonst halt so anfällt, auf die Festplatte zu spielen. Bis heute gibt es immer mal wieder so Phasen, wo einige Vinyls unbedingt in den Rechner müssen. Allerdings ist das Selbstdigitalisieren immer seltener geworden, nachdem man auch mehr und mehr altes Material in den Downloadshops bekommt, neu gemastert und ohne das typische Vinylgeknister.
Der eigentliche Umstieg erfolgte erst vor jetzt ziemlich genau drei Jahren zu der Prodigytour zu der ich auflegenderweise gebucht war. Ich hatte so die Möglichkeit das ausgiebig zu testen und das zu Konzertkonditionen, also mit Soundcheck und Techniker, falls irgendwas unvorhergesehens passieren würde, was bislang im Hausgebrauch nicht zum Tragen kam. Trotzdem bin ich im Nachhinein ziemlich naiv an die Sache rangegangen, wenn ich mir das so retour betrachte. Von Anfgang an klappte mit Setrato eigentlich alles bestens und das Programm hat mich bis heute noch nie im Stich gelassen, das ist aber nur eine von vielen Fehlerquellen! Wenn auch auf der Prodigytour alles tadellos hinhaute, war das nachfolgend im Club noch lange nicht gegeben. Vor drei Jahren war man als DJ mit Laptop noch im besten Falle der Exot und die ganze Die Hard Vinylfraktion wartete nur auf einen Fehler um die Neuerung mit Bausch und Bogen zu verdammen. Die folgenden Monaten waren geprägt von der Umstellung, in erster Linie also dem händeln der Handycaps von Situationen in Clubs, die noch nicht so weit waren. Der harmloseste Fall war noch keinen Platz für das Laptop zu haben, weil man das Pult so konzipiert hatte das genau zwei Plattenspieler und ein Mixer in die Konsole paßten. Auch wenn ich vorher Bescheid gab, das ich Platz für mindestens ein Laptop brauche und das in der Regel bejaht wurde, sah das dann in der Praxis oft anders aus. Noch ärgerlicher waren Mixer mit nicht sauber trennenden Kanälen für Phono und Line, die entweder durchstreuten oder sonstwie Mucken machten. Und am ärgerlichsten bis heute sind liderlich reparierte Cinchkabel an den 1210ern, denn solche Phasendreher führen dazu, das Digitalsysteme wie Serato nicht vorschriftsgemäß funktionieren. Die Vinylkontrolle von Serato z.B. scrollt dann lediglich durch die Playlist anstatt den Tracklauf zu kontrollieren. Alles schön wenn man, wie bei der Prodigytour, vorher Zeit für einen Soundcheck hat und alles auf Herz und Nieren testen kann, nicht so doll, wenn man zu einem Gig erst um 2:00 ankommt und die Nacht bereits in vollem Gange ist. Mit der Zeit bekommt man aber anstatt Panik Übung in solchen Dingen und bereits ein paar Wochen später hatte ich jedes Szenario durch und eine gewisse Selbstsicherheit im Umgang mit Unvorhergesehenheiten entwickelt, auch wenn man zur Peaktime übernimmt und mitten in der Nacht von Kollegen übernimmt. Ich habe mir schon früh angewöhnt nicht dem vor mir auflegenden DJ ins Set zu handwerken um z.B. die Verkabelung schonmal zu legen. Ich baue zwar alles schon während des Ende seines Sets auf, aber erst bei seinem letzten Track mache ich mich am Mixer mit der Verkabelung zu schaffen. Was für den Laien nach absolutem Kabelwirrwarr und Total Confusion aussieht sind in Wahrheit lediglich vier Kabel und die beiden Plattenspieler umzustecken, was man mit ein wenig Übung in zwei bis 3 Minuten schaffen kann und zur Not gibt’s immer noch den Internal Mode, bei dem das Timecodevinyl nicht benötigt wird, sondern der Track einfach von Serato über die Seratobox ausgegben wird. Legt man sich für solche Fälle schonmal ein paar längere Introtracks bereit, hat man auch genügend Zeit so ziemlich jeden Fehler ohne Hektilk zu ergründen und zu beheben, aber in 80% der Fälle läuft sowieso alles von Anfang an fehlerfrei. Trotzdem hatte ich noch mindestens ein Jahr lang eine Plattenkiste dabei, die anfängliche Naivität hatte sich schnell verloren und ich ging lieber auf Nummer sicher, heute habe ich noch ein paar Alibivinyls dabei, falls mal der GAU passieren sollte, ich weiß aber nicht wann, außer bei undigitalisiertem Vinyl, ich die zuletzt wirklich eingesetzt habe. Zumindest nicht mehr seitdem ich das Macbook habe, mein Powerbook hatte irgendwann ein ziemlich dämliches Displayproblem und zwar fiel das gerne mal komplett aus. Erst grisselten die Pixel dann zerfledderte das Bild und man konnte sich darauf verlassen, das daraufhin bald alles auf eine pixelbreite Linie zusammen brach, der Rest blieb schwarz. Nicht gerade eine Situation wo man sich unbeschwert auf’s Digitalmixen verlässt. Das mir das während dem Auflegen passierte war zwar selten aber es passierte und da war dann schnelles handeln und eben Vinyl gefragt. Mit der Zeit fand ich dann auch noch heraus, das es in den meisten Fällen genügte eine Vinylplatte zu spielen und das Powerbook währendessen zu schliessen und im Ruhezustand zu lassen, danach ging’s wieder wenn man es aufklappte. Strange und bis heute nicht restlos aufgeklärt woran das liegt, Logicboard oder Display, jedenfalls eine Hammerübung um Nerven und Reaktionszeiten zu üben.
Der Teil des Umstiegs, von dem ich anfangs dachte das ich daran am meisten zu knabbern habe, stellte sich im Nachhinein als erstaunlich marginal heraus. Ich dachte die Umstellung von der vertrauten Haptik und Optik des Vinyls in Kisten auf Playlisten, zumal ohne das typische Artwork zur Memorierung, mit Artist- und Trackangabe, würde schwierig und langwierig werden, erwies sich als halb so tragisch, wenn man sich genügend mit seinem Set beschäftigte und ein paar Kniffe anwendete. Der wichtigste für mich war ein paar Leermp3s zu erstellen und diese mit ________ oder *********** oder ”””””””””””” oder ########## zu betiteln, die nahm ich dann als Trenner zwischen den Setmodulen, so ähnlich wie ich auch immer meine Plattenkisten sortiert hatte. Auch da hatte ich immer in gewissen Modulen gepackt, vorne z.B die Intros, dann aufsteigend bis zu den Peaktimetracks und nach hinten hin wieder absteigend zu den Outros hin. Im zweiten Koffer dann oftmals Extratracks für den speziellen Event und Breaks oder Classics, je nach Anlaß. Schnell bemerkte ich die Vorteile der digitalen Plattenkiste, man konnte Tracks auch mehrmals einfügen, wenn sie z.B. zu Intro und Outro paßten, man konnte Tracks von EPs hintereinanderspielen ohne sich, wie zuvor, die Platte gleich doppelt kaufen zu müssen. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit eigene Tracks einzubinden oder Edits von Tracks einbauen zu können, oder mal als praktisches Beispiel alte Acidscheiben, deren Druck mit heutigen Produktionen oft nicht mithalten kann, aber was eine neue Bassdrumspur aus Ableton oder ein Vintage Warmer noch alles rausholen können, damit gehen auch die alten Kracher wieder! Oftmals gibt es auch Tracks, deren Ende einfach Scheiße ist, was man aber immer wieder vergisst und sich panisch aus dem Kleister rausmischend wiederfindet, jetzt kein Problem mehr, einfach wegschneiden den Mist und bei Bedarf vielleicht sogar nochmal ein variiertes Stück von vorne drangehängt, fertig ist der personalisierte Edit, den man nur selber spielen kann, weil nur man selbst den hat.
Anfangs nutzte ich noch hauptsächlich die Playlisten die ich in iTunes erstellt hatte, was aber hieß das ich immer die externe Festplatte mitschleppen mußte und noch zwei Kabel und somit Fehlerquellen mehr im Setup hatte. Zu Beginn ist man ja erstmal hin und weg von der Vorstellung jetzt alles zur Verfügung zu haben was man da auf Festplatte hat, mit der Zeit stellt man aber fest das man das meiste dann doch nicht spielt, nicht nur weil die Trackoverviews dann erst während des Sets vom Programm erstellt werden, was bei schlechten mp3s gerne mal im Absturz endet, sondern auch weil man bei ordentlicher Setvorbereitung sowieso meist schon zig Eventualitäten einbaut, so das man wirklich nur ganz selten auf Tracks zurückgreift an die man nicht gedacht hat. Mittlerweile lagern meine Sets auf der internen Festplatte, was der externen hoffentlich längere Lebensdauer beschert und, heutzutage nicht unwichtig, Gewicht spart. Denn die Zeiten von zwei Plattenkisten im Flieger sind auch vorbei seitdem das Wort Excess Lugage mit den Billigfliegern eingeführt wurde und so kann sich ein eigentliches Billigticket zu ordentlichen Summen addieren, wenn nur 20 kg Gepäck frei sind und jedes weitere mit 3-6 Euro bezahlt sein will, wohlgemerkt für Hin- und Rückflug! Wenn ich mit zwei Kisten unterwegs war kamen da gerne mal 40 Kg zusammen. Schön auch immer wieder sich von mitfliegenden Kollegen direkt nach der Landung verabschieden zu können, weil die noch am Rollband auf ihren Excess Lugage warten müssen, während ich alles im Handgepäck mitnehmen konnte.
Ich erwähnte ja schon, das sich die Situation für Digital DJs in den letzten 3 Jahren dramatisch verbessert hat, nicht nur die Akzeptanz des Neuen ist ein wenig gestiegen, insbesondere die Trackausstattung hat enorme Fortschritte gemacht. Während ich vor 3 Jahren noch das meiste als Platte erwerben mußte um es dann selbst zu digitalisieren, ist es heute so, das man das meiste gleich digitalisiert, speziell gemastert und für Audiopedanten auch als Wav online kaufen kann, gelegentlich sogar vor dem Vinylrelease und in manchen Fällen auch Remixe die nie auf Vinyl erscheinen. Vor 3 Jahren sah die Situation noch gänzlich anders aus, Tracks aus dem iTMS sind zwar für den Hausgebrauch durchaus ausreichend, für Sets fehlt ihnen aber aufgrund der niedrigen Codierung meist der Druck, der für Sets nötig ist. Sonst gab es nur wenige Quellen und die hatten nicht sonderlich viel, im Vergleich zum Vinylmarkt. Seit Beatport, Whatpeopleplay.com, Kompakt mp3 Store, und Bleep.com hat sich das allerdings grundlegend geändert. Man findet zwar nirgends alles, aber man weiß mit der Zeit wo man was findet, ähnlich wie bei den richtigen Plattenläden, hier meine Anlaufstellen:

Whatpeopleplay: Das Mp3 Outlet von Word And Sound ist wohl der jüngste Zugang in dieser Liste, seit August letzten Jahres online ist es mittlerweile eine DER Anlaufstellen wenn es um Minimal und House geht. Man nimmt aber ständig neue Labels hinzu, so das auch in Genres wie Techno immer mehr zu finden ist. Besonderheit: zu fast allen Tracks gibt es kostenlos die ASD Files dazu, mit denen man diese dann direkt in Ableton ins Set integrieren kann, ohne sich die Warparbeit machen zu müssen. Der Warper der Files bin BTW ich :D
Ganz großes Plus: Die Vorhörqualität ist mit Abstand die beste aller Stores!

Beatport: Das wohl größte Filekaufhaus für elektronische Musik und Platzhirsch am Markt, mit allerdings mittlerweile teils heftigen Preisen, so kann es einem schon passieren das man für ein Album in Wavs mehr Geld ausgibt als für die CD, was irgendwie pervers ist. Trotzdem in vielen Fällen unverzichtbar, weil viele Labels Exklusivdeals mit Beatport haben und nur dort erhältlich sind. Leider aber miese Vorhörqualität und nur 30 Sekunden des Tracks.
Nur eine Bitte habe ich an diejenigen die dort kaufen: Bitte richtet euch nicht so sehr nach den dortigen Charts, man hört es den Sets zunehmend an, das die meisten sich nicht mehr die Mühe machen den Katalog selber zu durchforsten, sondern bequem nur das kaufen, was andere schon in ihren Charts haben und die sind schon erschreckend gleichförmig!

Juno bzw.Junodownload: Auch erst seit einem Jahr am Start, hier findet man viel UKkram, den man sonst nirgends außer auf Vinyl findet. Bei Juno leben Vinyl und mp3 in friedlicher Koexistenz nebeneinander.

Boomkat: Ähnlich wie bei Juno koexistieren auch hier mp3 und Vinyl friedlich miteinander. Hier lohnt es sich immer mal wieder auf Aktionen oder Exklusives zu achten, seien es das USB- Armband von Various Productions als EP mit allen Tracks plus Extras, auch die Tom Yorke Remixe gab es hier schon exklusiv weit vor dem Relasedates der anderen Stores.

Kompakt-mp3: Hier gibt’s natürlich alles aus dem Hause Kompakt und was dort vertrieben wird, leider oft erst Wochen nach dem Vinylrelease, aber auch da hat sich schon einiges gebessert.

Bleep.com: Haben einige nach dem furiosen Start mittlerweile bereits abgeschrieben, aber für IDM und Dubstep nach wie vor eine der ergiebigsten Quellen und das Vorhören anhand der Trackhüllkurve ist hier nach wie vor am geekigsten gelöst.

Additech: Hier gibt es vieles aus den Bereichen Dubstep und Breaks, was man woanders nicht findet.

Digital-Tunes.net: Ähnlich wie bei Additech

Dubplate.net: Exklusiv für Dubstep und Grime, hier gibt es auch so einiges, was als Vinyl nicht mehr zu bekommen ist.

Damit kann man sich schon eine Weile lang beschäftigen und der Prozess des Auflegens ändert sich ja auch zunehmend, allmählich erreichen die Controller zu der Software einen Stand, an dem man die Timecodevinyls und Technics zunehmend vergessen kann und wenn ich mir anschaue was allein in den letzten 3 Jahren an Fortschritten dazugekommen ist, dann bin ich schon sehr gespannt, wie sich das Metier in 3 weiteren Jahren darstellen wird.
Happy Umstieg derweil!

Kommentare (13) Schreibe einen Kommentar

  1. MP3 ist Müll. OGG oder AAC ist ok. Oder gleich lossless, de Kapazität haben wir ja mittlerweile.

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  2. och, nö, bitte keinen formatstreit, danke ;-)

    @tanith: super text, liest sich hervorragend auch für nicht-djs und nicht-online-store-nutzer :-)

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  3. “MP3 ist Müll”

    kommt dazu auch ne wissenschaftlich fundierter Argumentation oder bleibt es bei dem Dummlaber?

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  4. tanith hat schon recht- die akzeptanz steigt. auch bei mir, obwohl technik- leihe und immer noch nicht so ganz überzeugt vom in den bildscirm starrenden mann/frau hinterm pult (nicht jeder macht das so- das räume ich gerne ein).

    ich versteh zwar jetzt (zumindest theoretisch) so einigermaßen wie das von statten geht.
    ist nicht aber auch die “gefahr” ziemlich groß, dass sich ein act zu hause schön sein set zusammen bestelt und von “kunst” beim eigentlichen gig nichts mehr performed wird?! einfach laufen lassen, zur richtigen zeit das richtige sample einspilen- den rest macht das programm?
    wie schon gesagt, ich habe inzwischen auch schon verstanden und sehe es auch ob sich ein künstler die mühe macht und etwas wirklich beeindruckendes mit der technik schafft- auch als halb-live-act. aber die möglichkeit besteht, dass damit schindluder getrieben wird, oder!?

    was mir eigentlich dabei fehlt:
    ich war immer davon fasziniert, wie dj`s mit gefühl und können aus mehreren ursprünglichen stücken quasi “live” etwas neues entstehen lassen. technisch gut gemacht und mit kontakt zum puplikum war das bisher das non + ultra idealbild von einem dj für mich. alles handgemacht und unverfälschbar- wenn einer nichts drauf hat, dann merkt man es sofort!
    …das ist das was mich das auflegen mit vinyl so vermissen lässt..

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  5. Pingback: digital DJing | Scheckkarte Als Passion

  6. @Black Rain: wie spacecake schon meint: keine formatkriege bitte. und dann auch innerhalb der digital domain das weiterfühen was mit vinyl vs. digital am abklingen ist.

    @AnYanka: redest du jetzt von laptopliveacts oder digital djs? der beschreibung nach ist das für mich eher ersteres. ein liveact könnte sich theoretisch (und oftmals auch in der praxis) ein fertiges set zusammn stllen und einfach ablaufen lassen. dj mit serato und ähnlichen systemen können das nicht, der einzige unterschied zum vinyl ist, das an die tracks am laptop auswählt anstatt in einer echten plattenkiste zu wählen, der ganze rest wie mixen oder selektion, effkete etc muß man immer noch selber steuern
    und schindluder kannste natürlich mit jeder technik betreiben, einladen täte es mich nicht dazu. mir würde ja schon was fehlen, wenn ich mit ableton auflegen müsste, weil mir da das risiko fehlt und ich gelangweilt beim eigenen set wäre :D

    @Knusper: hm, sehr, sehr selten. eigentlich nur wenn mal was nicht als file zu kriegen wäre, aber das wird ja wie oben schon gesagt immer seltener. ich schocke regelmäßig labelmenschen mit promos in der hand, wenn ich sie bitte das ding zu behalten und mir lieber das 320er file zu schicken. aber ein file ist nunmal schneller im set als eine erst zu digitalisierende platte

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  7. Kleiner Fehler in Deinem Bericht: Die Samplelänge bei Beatport beträgt 2 Minuten & nicht 30 Sekunden – ich habe es selber nachgemessen.

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  8. @tanith: ganz recht, ich sprach von laptop- dj`s (wenn ich es jetzt so im nachhinein betrachte). habe es nun auch besser verstanden…bin immer davon ausgegangen, dass man die technik so nutzt, dass man soundfiles hat (downgeloaded), die mit eigens komponierten stücken mischt und daraus sein set bastelt. daher auch meine vermutung, dass man damit faken kann. wenn ich es derweil aber so sehe, dass man mit softwares wie serato genauso kreativ und begabt sein muss, dann bin ich auch wieder glücklich- und natürlich macht es mich noch viel glücklicher von dir zu hören, dass für dich nach wie vor die herausforderung darin liegt die musik “neu zu erschaffen”.

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  9. Ich kann nachvollziehen, dass es für einen Profi-DJ praktischer ist, wenn er alles auf HD hat und auf Kisten verzichten kann. Als Profi-DJ muss man ja auch Crowdpleaser kaufen und da müllt die Bude schnell zu. Da ist ein MP3 File natürlich vorteilhafter.

    Wäre ich DJ, ich würde Serato auch anwenden, um meine Originale zu schonen, da ich nach wie vor CDs & Vinyls kaufe. MP3 ist für mich eher so ein praktischer Standard für den Alltag (Auto, ipod, am PC…)

    Ein kompletter Wechsel auf MP3 reizt mich nicht. Gekauft wird CD/ Vinyl. Nur B-Seiten, Remixe, Bonustracks als MP3.

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  10. Pingback: 10.11.08: WebTV - Recordstore Special with DNS Records Berlin + Mike Wall live, Sweet`n`Candy, Christian Bauer, Fresh Meat and Oliver Markreich | Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik

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