Review: Haruki Murakami- Wovon ich rede wenn ich vom Laufen rede

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Frühlingszeit, Zeit sich wieder zum Laufen zu motivieren und dann fällt mir auch noch ein neuer Murakami wie gerufen in die Hände! In diesem gerade mal 164 Seiten längen Büchlein redet Murakami nicht nur vom Laufen sondern auch viel über sich und die Schriftstellerei in Bezug auf sein Lauftraining. Murakami ist seit Angang der 80er begeisterter Läufer und hat schon diverse Marathons und einen100 km Lauf, bis zu Triathlon mitgemacht, diese Erlebnisse erzählt er hier und auch die Malässen mit denen man mit im fortschreitenden Alter zu kämpfen hat. Leben und Laufen ist hier wenig getrennt und so erfährt man nebenbei auch noch eine Menge über den Lebensweg Murakami’s, dabei kommt auch immer mal wieder die ein oder andere philosophische oder selbstreflektive Einsicht zum Vorschein, wie man sie wohl nur in Verbindung mit dem Laufen entwickeln kann. Die einzelnen Kapitel wurden über Jahre zusammengeragennund unterscheiden sich teilweise erheblich, in einigen nimmt er Bezug auf seine aktuellen Laufvorbereitungen, in anderen spielen eher seine Lauferfahrungen die tragende Rolle und in wieder anderen rekapituliert er besonders prägende Erfahrungen, wie z.B seinen Original Marathon von Athen nach Marathon bei sengender Hitze für ein Laufmagazin nachgerannt ist
Insgesamt mal wieder ein kurzweiliger Murakami, auch, oder gerade auch weil, es sich diesmal um keinen Roman handelt, sondern um seine autobiografisch gefärbte Läuferbiografie.

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