Premiere 29.10.2016 21:00: TNT, Techno nach Tanith Art auf Flux Music

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Ich freue mich verkünden zu können, das ich zukünftig auf Flux Music, dem Streaming Angebot vom Berliner Sender FluxFM jeden 2. und 4. Samstag um 21:00 zu eurem Vorglühen beitragen darf. Und zwar auf dem Techno Underground. Das könnt ihr per Rechner, oder mit den entsprechenden Mobile Apps für iOS und Android. Wiederholungen der Sendung gibt es dann jeweils am Sonntag zum Nachglühen um 22:00 und für die Wochenendarbeiter am Montag um 20:00.
Mir gibt das die Möglichkeit auch mal Tracks zu präsentieren, die über den Tellerrand der Sets hinaus schauen, Veränderungen im Techno Soundspektrum aufzuzeigen, oder auch mal speziellere Features zu machen, je nachdem was gerade anliegt. Und das Beste: Da es gestreamt wird, ist es wirklich überall zu empfangen. Interessante Zeiten in denen wir leben!

Natürlich werde ich hier jeweils auf die neue Sendung hinweisen und im Anschluss auch die Tracklist posten.
Wir hören uns!

Spendenaufruf Pudel: Pump up Pudel

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Wie da momentan aussieht zeigt folgendes Schockvideo

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Man könnte meinen, jo, war ne geile After Hour, aber bekanntlich hatte ja der Pudel erst mit Unglück zu kämpfen und dann kam noch das Pech mit dem Brand hinzu. Seitdem ist Hamburg nicht mehr das was es mal war. Damit sich das wieder ändert ist man jetzt dabei den Pudel wieder auf Vordermann zu bringen, aber das kostet halt, ca, 5 nigelnagelneue SUVs.
Deshalb gibt es da einen Spendenaufruf, den ich gerne weitergebe.
Mittlerwile gibt es da auch schon eine illustere Unterstützergarde wie z.B.

Modeselektor

Wolfgang Müller (Die Tödliche Doris)

Mix of the day: Homemade Weapons – Samurai Music Official Podcast 32

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Ich will aus meiner neu erbrannten Hochschätzung für neueren Drum & Bass gar keinen Hehl machen und Homemade Weapons ist z.B. einer der Gründe dafür. Eine wahre Hochpräzisonswaffe was minimaler gehaltenen Drum & Bass angeht. Im Dezember kommt sein Album auf Samurai Music, auf das ich schon mit Spannung warte und in diesem Podcast sind schonmal einen Preview darauf.

Neuer Mix: How I Met The Bass #32

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Marc De Pulse hatte mich für seine Reihe How I Met The Bass angefragt, in der es nicht darauf ankommt möglichst aktuelle Tracks zu mixen, sondern die eigene Geschichte der Elektronischen Musik zu erzählen. Auch wenn eine Stunde dafür natürlich sehr kurz ist, ich habe das dann sehr wörtlich genommen und Tracks aus ca. 33 Jahren zusammen gemixt, die für mich eine initiierende Wirkung in Sachen Bass hatten, wie ich auch im dazugehörigen Fragenkatalog antwortete:

Q) Talking about your mix: which stories are behind these tracks and what do they mean to you?

A) These tracks span the time from ca. 1981, when I discovered Electronic Music, until today, with the focus on BASS. Starting with SPK’s “Chamber Music from the album “Leichenschrei“, which was a milestone in Industrial Music then. I tried to circumnavigate the obvious hits to dig for stuff which is not so well known, but maybe even better. Every track was like an enlightenment for me, as it showed new ways to break out of a formula, may it be Industrial, Techno, Drum & Bass or Dubstep. That SPK album was my way out of Punk, Cabaret Voltaire’s “This is Entertainment” was Techno before it was invented, from 1980! That 808 State track was one of the tracks which showed me that Industrial became kind of stale and a new world is waiting there. “Exit 23“ and “The Snow (Answers come in Dreams)” are tracks by Industrial people who got into Techno and I always thought those two genres merge perfectly, if done right. Underground Resistance’s “Elimination” just fits perfectly into this sonic story, as if Techno comes back to Industrial. Randomer’s ”Bring“ is the newest track in the mix and continues the story told by Coil, UR and PWOG. The two LFO tracks are for the Bleepsphase, or english Bass in it’s early form, which then breached into UK Hardcore, Jungle, Drum & Bass, Garage, Dubstep, you name it. Thomas Krome’s track finally brought bass back into Techno, as it was leaping far behind compared to what Drum & Bass had to offer at that time.
Speaking of Drum & Bass, I always admire the production standards those guys have to offer, especially in the darker corners, as can be heard by the Nasty Habit classic “Shadowboxing“, I chose the Remix as it is even more polished. Opticals “Shining“ fits perfectly and I always played then side by side. 16 Bits Remix of Noisia’s “Machinegun“ then is the perfect bridge from Drum & Bass to Dubstep as I liked it. Skream’s “Midnight Request Line” is also Dubstep, but in another manner and a perfect, peaceful closing for a set or a mix like this one, bringing back harmony.

Mixcloud:

Tracklist:
SPK – Chamber Music (1982 Side Effects Records )
Cabaret Voltaire -This Is Entertainment ( 1980 Rough Trade)
LFO – Mentok (1990 Warp Records)
LFO – Probe (1990 Warp Records)
Psychick Warriors Ov Gaia ?– Exit 23 (KK Records 1990)
Coil – The Snow (Answers Come In Dreams) (Wax Trax! Records 1991)
Underground Resistance – Elimination (UR 009 1991)
808 State – Sync/Swim (Creed Records 1988)
Randomer – Bring (Hemlock Rec. 2013)
Thomas Krome – Shockabuku Volume 2 (Corb 2001)
Noisia – Machine Gun (16Bit Remix) (Division 2010)
Nasty Habits – Shadow Boxing (The Remix) (31 Rec. 1997)
Optical – Shining (Metro Rec. 1997)
Skream – Midnight Request Line (Tempa 2005)

Dushun Wang: Inspiration und never give up!

dushun-wangDer Knabe hier heißt Dushun Wang und hat ein bewegtes Leben hinter sich und hat auch erst mit über 50 richtig mit dem Training angefangen. Jetzt ist er mit 80 Jahren seinen ersten Catwalk gelaufen und hat immer noch Ziele. So stell ich mir das vor. Also nicht das mit dem Catwalk, aber mit den Zielen :D Chapeau!
Einbetten geht leider nicht, aber der Clip lohnt den extra Klick

(Via Ronny Krieger)

Ilsa Gold – Donald Grabs To Washington

So verrückte Zeiten sind natürlich wie für Ilsa Gold gemacht. Ich glaube das ist Ilsa’s erstes Lebenszeichen seit “Jörg Haider ist schwul” und wir wissen ja was dann passiert ist. Donald watch your step!

Neuer Mix: Tanith @ TEKKNOZID 08.10.2016

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Welch ein fulminantes Fest, mal wieder. Ich erspar mir und euch die Lobhudeleien über das offensichtliche über die Mischung von jung und alt, den Abgehfaktor, die Freundlichkeit der Menschen dort trotz arger Fülle, die gelungenen Sets der Kollegen, Wolle, DJ T und Marcos Salon aka Outlander, die vor mir dran waren, das könnt ihr alles auch noch von anderen hier und hier nachlesen, wo andere sich darüber austauschen.
Kommen wir also gleich zur Sache, so wie es das Set auch tat:

Mixcloud:

Download: Hörspiel “The Future Is Ours – Als Techno durch die Decke ging”

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Hatte ich zwar schonmal, gibt’s aber jetzt zeitlich begrenzt zum Download und könnte zeitlich kaum besser kommen als zur am Samstag anstehenden TEKKNOZID. Ein kleines Hörspiel von Maike Wüllner über die Ursprünge von Techno, hauptsächlich Berlin und alle kommen zu Wort, Wolle, Motte, Laarmann, Dimitri Hegemann, Johnny Stieler, Arne Grahm, icke, unterlegt mit einer wirklich gelungenen Musikauswahl aus der Zeit.
Wurde seinerzeit so beworben:
1989. Die Wende. Im gerade wiedervereinten Berlin herrscht ein neues Lebensgefühl und liefert die perfekten Bedingungen für eine neue Subkultur: In leer stehenden, vergessenen Kellern entstehen Clubs. Mit neuem, urbanem Sound. Und diese Musik schafft das, was die Politik lange Zeit nicht erreicht: sie vereint. Zumindest die unterschiedlichsten Leute auf einer Tanzfläche, mit einer Musik, mit einer Art, zu feiern. Diejenigen, die damals die Tanzfläche beschallt haben, sie gebaut haben oder auf ihr standen, erzählen, wie in den Trümmern der Berliner Mauer die Subkultur Techno groß wurde. Und dass die Raver schon bei der zweiten Loveparade 1990 wussten: „The Future Is Ours“!

Download hier, lohnt sich!

(via Mike Litt)

The Art of Sampling visuell

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Sampling, eine Kunstform ohne die moderne Musik kaum vorstellbar wäre. Ach, was sag ich, seit der Digitalisierung ist eigentlich alles Sampling und mit der aufkommenden 3D Drucker Technik, denke ich mal, das wir da trotz mittlerweile 30 Jahren Erfahrung, immer noch am Anfang stehen.
Polygraph ist eine Seite, die sich visuellem Erzählen widmet, hat dies nun mit der Kunst des musikalischen Sampelns gemacht und zwar indem sie aufzeigt, wie der Jazzmusiker Robert Glasper, der durchgängig mit Samples aus dem Werk von Miles Davis arbeitet aus einem 2 sekündigen Sample einen neuen Track baut.
Auf der Seite Samplestitch kann man das dann mit anderen Tracks via Tastatur auch probieren

(via irightsinfo)