Pacman spielen auf Google Maps

Googlepacman
Das wird meinen Kleinen als großen Pacman Fan morgen früh freuen, Pacman spielen in unserer Hood. Geht natürlich auch mit jeder anderen, einfach unten links das Pacman das Symbol klicken, und Maps generiert aus dem Karten-Ausschnitt ein Level. Gesteuert wird mit den Pfeil-Tasten.

(Via Interweb 3000)

An was Musiker sterben

Laut dieser Studie (und sehr verkürzt gesagt) machen Folk und Jazz Krebs, deckt sich mit meiner Aversion, Punk und Metal sind was für Pechvögel und Selbstmörder, Blues geht auf’s Herz, bei Rappern und Hiphoppern bleibt der Mord mit über 50% in der Familie. Elektronische Musik ist zum sterben eher ungeeignet.

(Via uvmann)

Neues NI Traktor Audioformat: Stems


Native Instruments hat heute ein neues Audioformat vorgestellt, das im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat, Stems. Stems kennt jeder Remixer, das sind die isolierten Einzelspuren, die man zum verwursten bekommt und logischerweise funktionieren Traktor Stems ähnlich. Der Clou bei der Sache ist, das die Files im mp4 Format vorliegen und von jeder Software abgespielt werden als wären es normale mp3s, das einzig auffällige dürfte sein, das die Files etwas größer ausfallen als normale komprimierte mp4. Wirft man diese Files jedoch in ein Programm das diese versteht, lassen sich die Einzelspuren Mixen oder gar ganz wegschalten, so das z.B. nur der Bass, die Drums oder das Acapella übrig bleibt. So weit so großartig und eigentlich der konsequente Weg weiter von den Remixdecks, ganz zu schweigen davon das es der langersehnte feuchte Traum eines jeden Liveremixers ist. Was das für die zukünftige Entwicklung des Digital Djings angeht ist noch nicht abzuschätzen. Native Instruments macht den Quellcode und die Software jedenfalls Open Source, so das sich jeder bedienen kann der mag, so das dem Weg in andere Apps der Weg zumindest theoretisch offen stünde.
Wie immer dürfte das Neue zwei Seiten haben, einerseits natürlich großartig und läßt sowohl Wav als auch Vinyl und CDJs dagegen noch älter aussehen, andererseits graut mir auch schon vor völlig derangierten Versionen von Tracks, in denen die Stimme viel zu weit im Vordergrund ist, der Bass sinnlos pumpt und die Drums bis zur Schmerzgrenze hochgezogen werden.
Wir werden sehen.

Mehr dazu bei CDR und DJ Techtools, die natürlich auch gleich ein Erklärbärvideo dazu gemacht haben:

Track of the day: La Rolls – Fool Moon Roolz (ATA Remix) (1989)

Ich weiß nicht warum der mir heute wieder unter kam, aber wird schon seinen Grund haben und hört sich immer noch erstaunlich frisch an. Eigentlich fing das ja mit Sure Is 1988 an, aber Fool Moon Roolz war dann die Krönung, ich hatte beide ewig in meinen Sets, auch wenn die nur extrem schwierig reinzumixen waren in ihrer New Beat typischen Langsamkeit.
Ein schönes Beispiel um aufzuzeigen das die Anfänge von Techno musikalisch beileibe nicht nur Friede Freude und Eierkuchen waren und zu gut um in Vergessenheit zu geraten!
Die beiden waren BTW die einzigen Tracks von La Rolls ever, danach kam leider nie wieder was

Neue Mixe: Tanith@Double Impact, Suicide 27.03.2015 Pt 1 &2

DoubleImpact1

Am Freitag war es dann mal wieder soweit, eine Nacht lang Wolle und icke all night long im Suicide. Geändert hat sich nicht viel, außer das unsere Veranstaltung jetzt einen eigenen Namen hat: Double Impact, den ich sehr passend finde.
Diesmal hatte ich während der Sets mit der App Pericsope ein paarmal live gebroadcasted, woher auch das Cover stammt, der Moment wo mir die Herzchen zuflogen war um 7:00 und ich wunderte mich nur, das sich trotz Zeit und nicht gerade weiter Verbreitung der App bislang, ca. 10 Leute eingeklinkt hatten.
Wie gehabt wechselten wir uns in lockerer Folge ab, deshalb kommen die Sets in mehreren Teilen. Mein erster Part ging so von 2:00 bis 4:00

DoubleImpact@Suicide2015 – 03 – 27 Pt1 by Tanith on Mixcloud

Part 2 startete gegen 5:30 und ging bis ca. 7:00

DoubleImpact_Suicide2015 – 03 – 27 Pt2 by Tanith on Mixcloud

NI’s “halbe S8″, der neue D2 Controller

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Ich klaube mir gerade alle möglichen Infos über Native Instrument’s neuen Controller, der vermutlich D2 benannt sein wird, zusammen. Die meisten Indfos beziehen sich auf dieses Uner Set zur WMC, das ich unten noch dranhänge und aus dem auch ich obigen Sceenshots habe.
Interessant ist der vor allem, für alle denen die S8 ob ihrer Größe zu unpraktikabel ist, aber gern den Screen im Controller hätten. Also Leuten wie mir, die davon ausgehen das Digital alles handlicher macht, nicht klobiger.
Der D2 sieht aus wie die abgeschnittene Deck Control Sektion der S8 und scheint zwischen zwei Decks switchen zu können, um 4 Decks zu bedienen bräuchte es also zwei D2s, die man allerdings per Link so verkabeln kann, das nur ein USB Port benötigt wird. Wie das mit der offensichtlich eingebauten Soundcard zusammen geht, bleibt noch abzuwarten.
Update: Hat offensichtlich keine eingebaute Soundcard, wie Marinelli in Erfahrung brachte


(Bild via DJ Techtools)

Screen und Buttons machen das Gerät natürlich trotzdem etwas voluminöser als die bisherige X1 Lösung, aber zusammen mit dem Z1 Mixer könnte das eine angenehm schmale Lösung für den sowieso immer beengten Platz in der Praxis bedeuten.

Gorny, nach Oettinger die zweite Kriegserklärung an Netz und Nerds


Dieter Gorny als “Beauftragter für kreative und digitale Ökonomie” ist jetzt nach Öttinger schon die zweite Kriegserklärung an die Kreativen und diejenigen die dieses Internet und alles was man darin anstellen kann voran gebracht haben. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Beauftragter für Kreative. Kein Kreativer käme auf die Idee Gorny zu beauftragen. Gorny, einige werden sich an ihn noch als Viva und PopKomm Chefchen erinnern, oder als denjenige der darauf pochte das die Loveparade in Duisburg stattfinden muß, das Ergebnis kennt man ja, es war die letzte. Heute ist Gorny Präsidiumsmitglied beim Deutschen Musikrat oder als Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, also dem deutschen Teil der IFPI. Allesamt Organisationen die nicht gerade dafür bekannt sind, ein Interesse dafür zu haben das verkorkste und den Zeiten nicht mehr gerechte Urheberrecht in einen aktuellen Rahmen zu setzen. Warum auch, man ist ja schließlich so ziemlich der einzige der Nutznießer des Status Quo. Ein leuchtendes Beispiel für Lobbyismus und Mietmaul also. Und so redet man dann auch gar nicht groß um den heißen Brei rum, Die Bundesregierung habe “die großen Auswirkungen” des Internets auf Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur lange nicht gesehen, räumte der Sozialdemokrat ein und bedauerte, “die Digitalisierung zunächst den Netzpolitikern überlassen zu haben”. Die Bundesregierung habe “die großen Auswirkungen” des Internets auf Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur lange nicht gesehen, räumte der Sozialdemokrat ein und bedauerte, “die Digitalisierung zunächst den Netzpolitikern überlassen zu haben“. bzw. „Das Wohl und Wehe der Musikbranche dürfe nicht ein paar Nerds überlassen werden.“ Muß man dazu extra erwähnen das es das Internet, so wie man es heute kennt ohne Nerds und Musiknerds gar nicht gäbe?
Keinem Kreativen ist mit dieser Besetzung geholfen, sehr wohl aber den Verwertern derer Rechte. Und das klingt dann so: „die hiesige Antwort auf das Silicon Valley müsse sich aus europäischen Werten „wie geistigem Eigentum und Urheberrecht“ speisen. Mir deucht da reichen einem Die Loveparade Toten nicht, da muß noch mehr gehen oder da hat einer Death Valley mit Silicon Valley verwechselt und so lese ich auch den Satz “dass die Kreativen bekommen, was ihnen gebührt“ eher als Drohung. Auf Pendants zu Regelungen wie Fair Use und ähnlichem wird das nicht rauslaufen, klingt eher nach Vorratsdatenspeicherung auf für Copyrightverletzungen benutzen, wenn schon der Warner Chef dazu meint er mache „gute Ansätze aus, die aber nicht hinter der umstrittenen Rechtsprechung etwa des Bundesgerichtshofs zur Störerhaftung zurückbleiben dürften“.
Die Interessen der Bürger und Kreativen sind da wohl so das letzte was da auf der Digitalen Agenda steht. Aber mit Gabriel’s Befürwortung von VDS, TTIP und der Ablehnung der Telekom von Netzneutralität kann man durchaus schon einen roten Faden erkennen.
Klar kann man netzpolitische Realitäten ausblenden und das mit „ein paar Nerds“ wegwischen. Klar kann man die Netzzukunft eines Landes aus Angst vor Copyrightverstößen an die Wand fahren, anstatt sich die Mühe zu machen einen brauchbaren Urheberschutz für Kreative zu entwickeln und nicht nur für die Verwerter die man vom Sektempfang kennt. Man braucht sich dann aber auch nicht wundern wenn einen das gleiche Schicksal ereilt wie die Partei bei der man nur das S mit einem F tauschen muß, wenn man schon die gleiche Klientelpolitik betreibt.

Noch ein Kink Feature

kink

Ich finde den Mann einfach sehr sympatisch, macht tolle Musik, ist vielleicht der beste Liveact den man momentan haben kann und ist bei allem Erfolg immer noch sehr geerdet, lebt nach wie vor immer noch in Sofia, das Studio steht immer noch bei Muttern und sehr reflektiert antwortet er auch noch