10 Jahre Netzpolitik PARTYYYY!


Ich laß die Katze mal so halb aus dem Sack, der secret Desastronaut Gig am kommenden Freitag gehört zu der Sause von Netzpolitik.org.
Tagsüber gibt’s im Kesselhaus der Kulturbrauerei Vorträge und abends gibt’s dann eben Party, wo neben mir auch so illustere Gestalten wie
Fresh Meat
Barbnerdy
Tasmo
Por.no
Arne Bense (Stil & Bense)
Musikat
Musik zum Besten geben. Die Location ist, wir sind hier schließlich in Berlin, aus diversen Gründen geheim, man kann sich aber auf die Party Mailingliste setzen lassen und kriegt dann Bescheid. Mehr dazu hier

14. Oktober 2014 von Tanith
Kategorien: Dates | Schreibe einen Kommentar

Traktor Kontrol S8 News

NI_Traktor_Kontrol_S8_Foto_Front

Nun denn, ich bin mir immer noch nicht sicher ob ich die Features der S8 wirklich brauche, aber es ist schon beeindruckend was mit der Kiste geht, wenn man sich das neueste Video anschaut. Sicherlich keiner braucht davon wirklich alle Features, aber bei welcher Soft/Hardware ist das schon so? Trotzdem finde ich es großartig welcher Weg da beschritten wird und welche Mixingmöglichkeiten da für die Zukunft geschaffen werden. Natürlich werden die Hater hier auch wieder genug zum haten finden, ich persönlich finde den Weg weg von Jogwheels und hin dazu, den Platz anders zu nutzen nur folgerichtig, wenn man sich die anderen Controller wie x-1 oder z-1 von Native Instruments anschaut und dazu noch die Wellenformen auf der Konsole, was für sich genommen schon ein Träumchen ist.Für knapp 1200 € inklusive der natürlich perfekt angepaßten Software ist das mit Sicherheit kein Schnäppchen, verglichen damit was ein CDJ Setup oder andere Controller in dieser Region plus Software bieten und kosten,durchaus gerechtfertigt. Bleibt halt die Frage ob es einem das wert ist. Zumal der Laptop halt doch immer noch mit muß.

und noch Ian Golden der die Features etwas ausführlicher vorstellt

Nachtrag: Wie man im Video sieht ist die S8 doch noch um einiges voluminöser als sie S4 und das könnte zumindest beim Transport für Probleme sorgen, angefangen von der passenden Transportmöglichkeit, mir ist keine Tasche oder Gigbag bekannt die da passen würde und ob diese Gehwegplatte noch als Handgepäck bei Flügen durchgeht ist auch eher fraglich

13. Oktober 2014 von Tanith
Kategorien: Digital-Djing | 23 Kommentare

LSD im Bild erklärt

Wenn ich die Wirkung von LSD erklären müßte würde ich forthin einfach dieses Bild nehmen, erklärt mehr als 1000 Worte

via Reddit

13. Oktober 2014 von Tanith
Kategorien: Pics | 3 Kommentare

Der Booking Knigge

Andreas Henneberg hat mal so ziemlich alle Punkte augelistet, die Veranstalter beachten sollten, damit der Abend für beide Seiten in freudiger Erinnerung bleibt, ich zitiere mal:

Das Booking:
Nein, ein „Hey Alter, was kostet Du so pro Stunde“ via Facebook Messenger, ist keine Booking-Anfrage. Ja, Wirklich nicht! Wenn Du all die unübersehbaren Hinweise in Fettschrift welche direkt auf den Booking-Kontakt verweisen übersehen hast, zeugt das lediglich von Ignoranz und wirkt äußerst Unseriös.

Die Location:
Ja, es ist schwer als neuer, unbekannter Veranstalter an die coolen Clubs der Stadt ran zu kommen. Nein, ich kann leider wirklich nicht in der Discothek „Flirt“ für Dich spielen, weil die Leute dort ganz sicher nichts mit meiner Musik anfangen können. Nein, dort kommen auch keine Leute extra wegen mir hin, es ist halt eine Discothek!

Der Name des Events:
Nein, Tekknoattack, Klangextasentherapie, oder Bassocalypse sind keine Veranstaltungen auf denen ich super gern mal spielen möchte.
Ja, der Name, das Design, die Texte und die Wertigkeit der Werbung sagen ungemein viel über Dich und die Qualität deiner Veranstaltung aus.

Die Gage:
Ja, die Booking-Agentur verhandelt mit Dir über den Preis.
Nein, ich kann Dir da keinen Kumpeldeal anbieten.
Ja, ohne Booking-Agentur kann, darf und will ich nichts mit Dir fest machen.
Nein, das hat nichts mit meiner arroganten Art zu tun, sondern mit Fairness meiner Agentur gegenüber.

Die Reise:
Ja, es ist viel günstiger von Berlin nach Istanbul mit Regionalbahnen zu pendeln.
Nein, ich kann da leider keine Rücksicht auf Euer Budget nehmen.
Ja, die Booking-Agentur wird die Reise buchen und nicht Du selber.
Nein ich möchte nicht früh um 6Uhr schon ankommen und am nächsten tag den 22uhr Flug nehmen da ich um 12Uhr schon aus dem Hotel raus muss weil der Late-Checkout zu teuer war.

Das Hotel:
Ja, es muss mindestens ein 4 Sterne Hotel sein! Nein, es geht kein Ibis Hotel!
Wenn man pro Woche (7 Tage) bis zu 4 Nächte nicht im eigenen Bett schlafen kann, ohne sein eigenes Kissen, Kuscheltiere, Gummispielzeug, oder auch jemanden der einem das Frühstück ans Bett bringt, dann möchte man doch bitte wenigstens in einer halbwegs gemütlichen Umgebung aufwachen. Der Wunsch nach Late-Checkout, einem großen & gemütlichen Bett, einem vernünftigen Bad und im Idealfall einer Kaffeemaschine auf dem Zimmer haben nichts mit Star-Allüren zu tun.

Am Club ankommen:
Ja, es ist irgendwie ungünstig, wenn die Türsteher einen nicht rein lassen, weil man einen großen Alukoffer dabei hat, wenn man Eintritt zahlen soll, oder sich bitte hinten in der Schlange anstellen möge, während Du telefonisch nicht erreichbar bist!

Der Technical Rider:
Ja, Ihr erwartet von Euren Künstlern, für die Ihr Geld bezahlt, dass sie Ihren Job gut machen. Also gottverdammt nochmal versucht wenigstens Euren Job ebenfalls zu machen und lest den Technical Rider! Die Leidtragenden sind das Publikum und der Künstler, wenn die Show nur auf halber Kraft, oder im Worst-Case gar nicht gespielt werden kann.
(Der Technical Rider ist eine Auflistung an Technik, welche zur Verfügung gestellt werden muss um den Auftritt des Künstlers zu ermöglichen)

Das Line-Up & der Warm-Up-Dj:
Ja, ich weiß… Euer Kumpel kann super mit Traktor umgehen und kommt sicher bald ganz groß raus. Dennoch sind 138bpm Hardtechno nicht auf jeder Veranstaltung das ideale Warm-Up.
Note to yourself: Wenn man die Leute schon am Anfang verheizt ist den Rest des Abends nichts mehr zu holen!

Getränke:
Ja, es ist völlig in Ordnung, wenn Ihr keine Getränkemarken mehr übrig habt, wegen Euren ganzen Kumpelz. Aber sorgt doch bitte wenigstens dafür, dass ein paar Drinks auf der Bühne stehen, wenn man 3 Stunden bei Saunatemperaturen auf den Beinen bleiben soll.
Nein, ich möchte stattdessen kein Koks, Speed, Peppen, Pillen, Gras, Keta, oder Pfeffi!

Der Light-Jockey & der Techniker:
Nein, keiner der etwa 30 volltrunkenen hier auf der Bühne, scheint zu wissen wo die sind. Ja, die werden sicher bei „den Anderen“ im Backstage sein.

Der Backstage:
Nein! Der Backstage ist keine mit Rauch durchzogene Drogenhöhle hinter der Bühne, in der Eure Kumpelz und Kumpelz-Kumpel damit beschäftigt sind, den Kühlschrank schnellstmöglich leer zu machen.
Ja, klingt total verrückt, aber es könnte auch ein Raum sein in dem man nach dem Gig seine verschwitzten Klamotten wechseln, was Kühles trinken und kurz ausruhen darf.

Die Gagen-Auszahlung:
Ja, die Party war irgendwie nicht so gut besucht, vielleicht lag es an der fehlenden Werbung?! Nein, ich bin kein arrogantes Arschloch, weil ich Dir jetzt nicht mit der Gage entgegen kommen möchte.
Note to yourself: Ich mache meinen Job, Du machst Deinen Job.
Wenn der eine seinen Job nicht richtig macht, sollte der andere dafür nicht bezahlen müssen!

Das Taxi-Geld:
Nein, ich möchte nicht dass Du mich zum Hotel fährst mit 1,8 Promille und tellergroßen Pupillen. Ja, ich kann mir ein Taxi nehmen. Ja, das kostet Geld. Ja, wär super, wenn Du deswegen jetzt EXTRA noch mal zur Kasse gehen würdest um das zu holen. Ja, ich brauch dann auch das Taxi-Geld, um morgen vom Hotel zum Bahnhof/Flughafen zu kommen. Nein, 10,-€ werden dafür nicht ausreichen…

Die Verabschiedung:
Ja, „hau rein Alter, bis zum nächsten mal“ zeugt von einem gesunden Selbstbewusstsein.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit & feel free to share!

gez. A. Henneberg?

Freundlicherweise hat die Dienstagswelt dann auch noch die andere Seite der Medaille beleuchtet und zusammen genommen könnte daraus ein Agreement werden, mit dem beide Seiten zufrieden gestellt sein dürften:

Teil 2:
Nachwuchs Djs und diejenigen, die es einmal werden wollen…
Das Booking:
Nein, ein „Hallo, ick wollt ma fragen ob ich ma für euch Mukke machen kann. Lege mal softer und mal härter auf – je nachdem“ via Facebook Messenger (und mit 4 Rechtschreibfehlern garniert) ist keine ernst zu nehmende Booking-Anfrage. Ja, wirklich nicht! Wenn Du all die unübersehbaren Hinweise in Fettschrift, welche direkt auf das Booking-Formular, die extra eingerichtete Email-Adresse und den Anfrage-Leitfaden auf der Seite der Veranstaltung verweisen, übersehen hast, zeugt das lediglich von Ignoranz und wirkt äußerst unseriös.

Du und meine Veranstaltung:
Ja, es ist schwer als neuer, unbekannter DJ auf die coolen Events in den coolen Clubs der Stadt gebucht zu werden. Nein, ich kann dich leider nicht am kommenden Wochenende noch mit auf’s Lineup quetschen, weil die Leute dort ganz sicher nichts mit deinem Geballer anfangen können. Und deine 4 Kumpelz, die extra wegen dir kommen (und natürlich auf der Gästeliste stehen sollen) sind vermutlich auch die einzigen, die wegen dir auflaufen. Das macht deine Anfrage nicht attraktiver!

Der Name des DJs:
Nein, Schnulli & Bulli, DJ Bratze, Techno-Manni oder Alois Gumfelkrebsler sind keine Künstlernamen, die man als Veranstalter unbeding mal auf dem Lineup des eigenen Events sehen wollte. Ja, der Name, die Assoziationen, deine Promotexte und die Wertigkeit der Selbstdarstellung sagen ungemein viel über Dich und die Qualität deiner Musik aus.

Die Gage:
Ja, die Gagenhöhe richtet sich in erster Linie nach der zu erwartenden Resonanz beim Publikum. Du brauchst und solltest nicht umsonst spielen – aber Beschwerden, dass der Mainact zehn mal so viel bekommt, sind unangebracht. Denn wegen ihm kommen sicher nicht nur seine 4 Kumpels – und im Zweifel hat er auch schon 10 mal mehr Releases raus als deine zwei Homrecordings, die man auf deinem Soundcloud-light Account runterladen kann.

Die Anreise:
Ggf. zu zahlende Reisekosten werden beim Booking vereinbart. Dazu gehören auch Taxifahrten. In deinem Zweitjob als Kellner im Café der Mutter deiner Freundin fragst du auch nicht am Abend, ob man dir nicht noch 20 Euro Taxigeld auszahlt. Du fragst nicht mal nach nem Busticket – du kümmerst dich selbst drum! Also erwarte das auch nicht vom Veranstalter – oder kläre das rechtzeitig vor dem Event.

Am Club ankommen:
Ja, du solltest rechtzeitig vor der vereinbarten Zeit vor Ort sein – und nicht 10 Minuten nach dem Beginn deiner Playtime mit den Worten“ Sorry du, ich hab’s irgendwie nicht gefunden“ auflaufen. Auch solltest Du zusehen, dass Du telefonisch erreichbar bist – denn auf so einer Party kann alles mögliche passieren, was eine unmittelbare Absprache mit dir erforderlich macht – auch wenn du noch nicht vor Ort bist!

Der Technical Rider:
Ja, Ihr erwartet von den Veranstaltern, dass sie Ihren Job gut machen. Also gottverdammt nochmal versucht wenigstens Euren Job ebenfalls zu machen und kommt mit den technischen Anforderungen rechtzeitig rüber. Am besten ist es, ihr verfasst mal sowas wie einen Technical Rider! Da steht drin, was ihr an Technik haben wollt, wieviel Platz ihr auf dem Pult benötigt und ob es irgendwelche Besonderheiten zu beachten gbt. Das Leben ist kein Wunschkonzert – aber nur wenn der Veranstalter weiß, was ihr erwartet, kann er dafür sorgen, dass ihr zufrieden seid. Die Leidtragenden seid sonst am Ende ihr und das Publikum, wenn kurz vor Setbeginn wieder improvisiert und umgebaut werden muss – oder deine Show im Worst-Case gar nicht gespielt werden kann, weil leider niemand zufällig dieses Spezialkabel für deinen in Kleinasien erworbenen, namenlosen Supercontroller mit diesem komischen Stecker hat.

Das Line-Up & der Warm-Up-Dj:
Ja, ich weiß… Du kannst super mit Traktor umgehen und kommst sicher bald ganz groß raus. Dennoch sind 138bpm Hardtechno nicht auf jeder Veranstaltung das ideale Warm-Up. Note to yourself: Ein Warmup DJ führt die Gäste gefühlvoll und mit geschicktem Setaufbau in den Abend und sorgt dafür, dass die Gäste in Tanzlaune geraten – und erwartet nicht, dass sie beim Ankommen auf der Veranstaltung schon fit für’s extatische Finish sind.

Getränke:
Ja, es ist völlig in Ordnung, wenn Ihr wegen Euren ganzen Kumpelz nach 20 Minuten schon keine Getränkemarken mehr übrig habt. Aber erwartet nicht, dass der Veranstalter Euren ganzen Tross den Abend über mit Vodka Red Bull versorgt. Wenn ihr Eure Kumpelz den Abend frei halten wollt, so ist das Eure Entscheidung – die Eurer Budget betrifft. Der Veranstalter kann im Zweifel helfen, faire Deals mit der Bar zu treffen.
Darüber hinaus kommt es auch nur in Ausnahmefällen gut an, wenn ihr vollkommen betrunken oder zugedröhnt ans Pult geht und dem DJ vor Euch auf die Platten sabbert, während ihr an den falschen Knöpfen rumfummelt. Und der Veranstalter ist auch nicht der ideale Ansprechpartner für Koks, Speed, Peppen, Pillen, Keta, oder die schnelle Nummer im Backstage!

Der Techniker:
Nein, der Techniker wird nicht bezahlt, weil der Veranstalter sonst zu viel Geld verdienen würde. Und auch nicht, weil er keine Ahnung von Veranstaltungstechnik hat. Am Besten, du hörst ihm mal zu, beherzigst seine Anweisungen und machst ihn dir nicht zum Feind. Weil du in dem Spiel immer den Kürzeren ziehst.

Der Backstage:
Nein! Der Backstage ist keine Raucherhöhle, in dem Du mit all deinen Kumpelz und Kumpelz-Kumpelz den Abend über die Bong kreisen läßt – während ihr Euch beeilt, den Kühlschrank schnellstmöglich leer zu machen. Ja, klingt total verrückt, aber er soll ein Raum sein, in dem man seine Klamotten lassen, nach dem Gig runter kommen und auch mal das ein oder andere nette Gespräch führen können soll.

Die Gagen-Auszahlung:
Ja, die Party war voll und alle hatten viel Spaß. Vielleicht lag es am guten Ruf des Veranstalters oder dem hohen Werbeaufwand?! Nein, ich bin kein arrogantes Arschloch, weil ich Dir jetzt nicht noch was extra on top auf die vereinbarte Gage lege. Weder kennst du meine Kosten noch jammer ich rum, wenn’s mal nicht so gut läuft. Ein professioneller Veranstalter schaut über die Einzelveranstaltung hinaus und kalkuliert seriös – und zahlt nicht nach Kassenlage.
Das Taxi-Geld:
Du hast mit dem Veranstalter ein Taxigeld vereinbart? Prima – dann kann ja beim Heimweg nichts schief gehen! Ansonsten darfst du dich gerne fragen, ob dieser Luxus aus der Gage bestritten wird, die du gerade erhalten hast.

Die Verabschiedung:
„Digger – ich mach mal los, beim nächsten Mal will ich aber die Primetime haben“ zeugt von einem gesunden Selbstbewusstsein.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit & feel free to share!
gez. R. Reintjes (nach einer Idee von A. Henneberg)

13. Oktober 2014 von Tanith
Kategorien: Clubs, Musikbusiness | 20 Kommentare

Muscles! The Power of Music

Normalerweise finde ich so Muskelberge ästhetisch ja eher naja (was man in der Zeit, in der man sich die anschafft, alles hätte erledigen können!) aber hier mal ein ganz virtuoser Einsatz selbiger

09. Oktober 2014 von Tanith
Kategorien: Musik | 2 Kommentare

Boiler Room knows what you did last night

Endlich mal, war aber auch überfällig, ein Tumblr das sich dem Publikum und besonders den Typen in der ersten Reihe dort annimmt :D

(Via Jens H.

09. Oktober 2014 von Tanith
Kategorien: Musik | 11 Kommentare

Die Oral History des Münchner Ultraschall


Sven VT did it again, hat sich die Protagonisten des Ultraschall geschnappt und diese die Geschichte dieses für München so wichtigen Clubs erzählen lassen. Ich war in beiden, dem Original auf dem alten Flughafen München Riem und dem Nachfolger auf dem Kunstpark Ost Gelände oft und habe da immer sehr gerne aufgelegt, allein wahrscheinlich schön deshalb weil es so unmünchen war. Wie einige in dem Artikel auch, fand ich jedoch die erste Inkarnation besser, nicht nur wegen dieser surrealen Location auf einem Flughafen, auf dem ich vor kurzem noch eingecheckt hatte, sondern auch weil mir das Saufmeilenambiente des Kunstpark Ost nie wirklich gefallen hatte, auch wenn man das, erstmal im Ultraschall drin, sehr schnell vergessen hatte.
Beiden zueigen war jedenfalls ein sehr klirrender, kalter Sound, was wahrscheinlich mit den reflektierenden Fliesen an den Wänden zu tun hatte, das paßte aber unglaublicherweise sehr gut zum musikalischen Programm.

Nightclubbing: An Oral History of Munich’s Ultraschall

Update: gerade wurde mir eine virtuelle Besichtigung des Clubs von Christian Seiler und Patrick Gruban und zugespielt, die bereits seit 1995 im Netz ist

06. Oktober 2014 von Tanith
Kategorien: Technohistory | 10 Kommentare

Ello Tips

Ich glaube viel Worte über Ello verlieren brauche ich hier nicht mehr, ging ja durch so ziemlich alle Medien. Ich bin jetzt geraume Zeit unter https://ello.co/tanith dabei, finde zunehmend Gefallen an der Sache, würde aber nicht so weit gehen es als Facebook Killer oder Alternative einzustufen. Vielmehr denke ich, das Social Media heute bereits soweit gediehen ist, das da auch Platz für Nischen ist, die eben nicht von allen bevölkert sein müssen. Ello könnte das Zeug dazu haben diese These zu belegen, jedenfalls ist schon ein guter Teil meiner aktiven Facebookfreude ebenfalls dort vertreten. Noch ist es in der Timeline dort trotzdem recht ruhig, einige posten, wenige kommentieren, was mir vorkommt wie die Schüchternheit beim betreten neuer Räume, gefüllt mit Leuten die man kaum kennt. Andererseits aber auch bemerkenswert das einige hier mehr posten als anderswo, was vielleicht am Vorlieben für das Design dort liegen mag, oder auch an der Privatheit eines Social Networks, das noch nicht im Verdacht steht mit seinen Userdaten zu hökern.
Wie auch immer, Heury Ardien hat ein paar Usability Tips in Gifs gegossen, die m.E. ganz gut aufzeigen wie Ello funktioniert und in welche Richtung das Ganze dort geht:


@ello tips No.1
Hit the Right Arrow ? key from your /friends feed to hide your Friends list. This is a super clean view.


@ello tips No.2
If you’re looking at your /friends feed, there’s probably a bit of notification noise there (“Someone started following you”). Shift+0 will hide or show those.


@ello tips No.3
On your friends feed, with your Friends/Noise avatars in the left column, hit Shift+1 for a full screen of people. Use Shift+1 to toggle back and forth.


@ello tips No.4
It’s nice to use Shift+5 to toggle a grid and list view of the feed.

width="1000" height="1000" class="alignnone" />
@ello tips No.5
You can organize your Friends/Noise with Drag & Drop


Memo
Colors of @ello feed.

Und zu guter Letzt noch ein Tip wie man das Design von Ello nachtmenschenkompatibel hinbekommt: via dem Stylisch Plugin für Chrome und Firefox und der Ello Ello Theme

das sieht dann in etwa so aus:
elloello

05. Oktober 2014 von Tanith
Kategorien: Webkram | 11 Kommentare

Desastronaut Weekly Mix pt.9

Desastronaut weekly 9

Ok, das mit dem weekly haut gerade zeitlich nicht wirklich hin, dafür aber pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit endlich mal eine Playlist mit paar deutschen Namen drin :D

Die Playlist dazu:
DJ Biopic – Rush
Javi Lopez – 90s Wasted
EZLV – Duck Hunting (Kellerkind RMX)
Hybrid Theory – Screened
Dusty Kid – VORONEZH
Montel – Gotta Be Down
Worthy – Golden Fang
Robert Babicz – Turn Around My Friend
Mario Ochoa – Lost
Groovebox – Funkula
Darko – Everyday
Marco Violent – Batman Rave
CJBiggs – Lucky Star
Friend Within – The Hat
T. Williams – Want You Too

03. Oktober 2014 von Tanith
Kategorien: Desastronaut | 8 Kommentare

Rekord Buddy, ein Synctool für Rekordbox und Traktor

Rekord Buddy
Letztens berichtete ich ja, das eine wacklige Verbindung zwischen externer Festplatte und Rechner fast mein Set zerfetzt hätte. Zum Glück war ein USB-Stick mit der aktuellen Playlist vorhanden, so das sich der Schaden in einer einmimütigen Grenze hielt. Daraufhin machte ich mich aber mal auf die Suche ob es da nicht Mittel und Wege gäbe meine Traktorplaylists ohne doppelte Arbeit in die Rekordbox zu kriegen, so das man auf beiden Systemen mit den gleichen Playlistabfolgen und vielleicht sogar idealerweise auch Cuepoints spielen kann. Nach kurzer Recherche stand fest: gibt es!
Das Tool heißt Rekord Buddy und konvertiert die Datenbank nicht nur von Traktor zu Rekordbox, sondern auch umgekehrt, also Rekordbox zu Traktor. Es gibt nur eine Einschränkung, Rekordbox bzw. die Pioneer CDJs erlauben nur 3 Cuepunkte, sogenannte Hotcues, also werden nur die ersten 3 mitgenommen. Ich kann damit leben, mehr als 4 sind’s beim Traktor für gewöhnlich ja auch nicht. Ansonsten ergab mein Test zur Freude, das tatsächlich alles klappt wie versprochen, die CDJs erkennen das Format und auch die Cuepoints sind sichtbar und lassen sich anwählen.
Dazu muß man in Rekord Buddy sowohl die Library.nml von Traktor, als auch das .xml File von Rekordbox angeben, auf die der Buddy zugreifen soll. Danach synct man Playlisten die man rüberschieben will und erkennt den Erfolg an den Cue Icons links am Rand der Tracks. Damit ist die Arbeit von Rekord Buddy eigentlich schon erledigt.
Weiter geht’s in der Rekordbox, hier gibt man in den Preferences unter Bridge die Recordbox XML an, mit der man in Rekord Buddy gearbeitet hat, et voila, da sind alle Traktorplaylisten:
playlists

nun braucht man nur noch die entsprechenden importieren, Rekordbox analysiert die Files und im Idealfall sollten die Tracks danach identisch mit den Traktorfiles getaggt sein, so wie hier:
inrecordbox

Jetzt nur noch die Playlist auf den Stick kopieren und man hat den gleichen Content auf beiden Systemen, so das man einem neuerlichen Ausfall ganz entspannt entgegen sehen kann.
Taugt natürlich auch für CDJ Nutzer, die vielleicht in die Möglichkeiten einer S8 reinschnuppern wollen, ohne sich die doppelte Mühe zu machen.
Die App gibt es leider nur für Mac ab OSX10.7 und ist nur im Mac Appstore für 8,99 € zu haben

30. September 2014 von Tanith
Kategorien: Digital-Djing | Schreibe einen Kommentar

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