Album of the day: Killawatt – Émigré

Killawatt verfolge ich nun auich schon eine Weile und finde seine Entwicklung vom ätmosphärischen Dubstep hin zz irgendwas zwischen den Stühlen von Post Dubstep, Techno und Abstrakt sehr interessant. Immer mit der richtigen Portion Agressivität und fein abgeschmeckt mit Düsternis und Weirdness. Jetzt sogar in Albumlänge, das sich anhört wie der Soundtrack zu einem noch nicht gemalten Frank Miller Comic

einmal als Album Mix:

und zum komplett durchhören:

Jung und naiv : Icke bei Raveline meets Frontpage, Kaue, Gelsenkirchen 1993

kaue93
Komisch, an einige Interviews erinnert man sich noch ganz genau und andere vergisst man wieder ganz schnell, dieses hier gehört in erstere Kategorie, frag mich keiner warum.
Vielleicht liegt’s daran das es mein erster Gig im Ruhrgebiet war, in der Kaue Gelsenkirchen, also so einem richtigen alten, stillgelegten Kohlebergwerk. Die Fahrt da hin, mit JL, war abenteuerlich, mit Taxi vom Flughafen Köln, und ich habe ein paar Menschen dort kennen gelernt die ich bis heute kenne.
However, ich wurde dort spontan interviewed und gab genau solche Antworten ohne viel nachzudenken

Danke Toci!

Kindlebox, automatisch via Dropbox alles auf den Kindle laden


Es war schon bisher nicht unbedingt schwierig alles mögliche auf den Kindle zu kriegen, sei es über Calibre oder die Kindle Mailadresse für größere Brocken oder die Klip.me Erweiterung und Pocket für Webinhalte, aber so simpel und automatisiert wie mit Kindlebox hab ich mir das immer gewünscht. Kindlebox erstellt automatisch einen Dropbox Ordner und alles was da drin landet, landet stantepede auf den dafür autorisierten Kindlegeräten, simple as that. Klappt natürlich nur mit kindlegeeigneten Formaten wie .mobi, .pdf und .doc und leider ist ein löschen via Dropbox nicht möglich, sondern nur am Kindle, aber damit kann ich leben.

(Via Lifehacker)

Krachgarten V, Tresor morgen und ein neuer Player

Krachgarten5
Der Mix liegt jetzt seit anderthalb Monaten rum und zum Wegschmeißen war er mir auch zu schade, dann kommt der neue Krachgarten kommt jetzt ohne Airing. Von Fnoob habe ich nach den Änderungen dort nach dreimaligem Hinhalten nun gar nix mehr gehört. Irgendwann isses mir dann auch zu blöd und ich überlege jetzt ob ich das woanders weiterführe, oder ob es dieses Webradioformat dafür überhaupt braucht.
Dann kommt er eben jetzt, denn er paßt ja auch hervorragend um auf den morgigen Tresortermin mit Dangerous Drums hinzuweisen, schließlich spiele ich dort ja am ehesten in diese Richtung.

Sicher ist auch aufgefallen das hier oben rechts jetzt ein Soundcloud Widget angebracht ist, so das man nicht immer nach den Mixen suchen muß, der neueste wird immer angezeigt und man kann auch zu den älteren skippen.

Und Mixcloud mit Playlist

Krachgarten V by Tanith on Mixcloud

Wir hatten ja nix! Das Buch zum einjährigen des Techniktagebuch Blogs


Schönes Geschenk vom Techniktagebuch das sich seit einem Jahr zu einem meiner Lieblingsblogs hochgeschrieben hat. Das Techniktagebuch läuft unter dem Motto “Ja, jetzt ist das langweilig. Aber in zwanzig Jahren!” und so liest sich das auch. Mittlerweile haben knapp 100 Autoren insgesamt 1730 Beiträge geschrieben, die dank der Tumblr’schen Rückdatierungsfunktion bis ins Jahr 1956 zurückreichen. Jetzt weiß ich auch warum ich mit dem Lesen oft nicht hinterher komme.
Zum Jubiläum gibt es nun bei Sobooks entweder alles für kostenlos, was ca. 2000 Seiten macht, oder die kuratierte Best Of Version mit 375 Seiten für schlappe 1,99. In eigenen Worten: “Wer mehr bezahlt, bekommt also weniger Text, dafür mehr Lebenszeit geschenkt”, seems leggit.

Über 300 freie Tools für alles nur denkbare

standard-issue-hero
Ich liebe Listen und Listen für kostenlose Dinge liebe ich noch mehr, wenn die Dinge auch noch brauchbar sind, was ist nochmal die Steigerung von Liebe?
In dieser Liste gibt es davon mehr als genug, für alle Lebenslagen vom Rechnungschreiben bis Bildbearbeitung, von Social Media bis Icons, also so ziemlich alles was man im täglichen Onlineleben gebrauchen kann. Einige kannte ich schon, einige hatte ich bereits wieder vergessen, aber die meisten kannte ich noch gar nicht:

300 Awesome Free Things, A Massive List of Free Stuff Made by Awesome People

(Pic: Hero)

Ghost in the MP3

ghostmp3
Interessantes Ergebnis das entsteht wenn man das der Kompression geschuldete Rausgefilterte einer mp3 Datei hörbar macht:
The Ghost in the MP3 ist ein Projekt von Ryan Maguire, Doktorand für Komposition und Computerwissenschaften am „Virginia Center for Computer Music“ der „University of Virginia“. Er komprimierte den Popsong „Tom’s Diner“ von Suzanne Vega und machte aber nur jene Artefakte hörbar, die eigentlich herausgefiltert werden sollten. Quasi der Abfall der Musikkomprimierung. Das Gleiche gilt für das Video, hier handelt es sich um die Überreste einer MP4-Komprimierung. Die Wahl des Lieds war unterdessen nicht zufällig. Man sagt, dass im Fraunhofer Institut, dort wo seinerzeit die MP3 im Team des Forschers Karlheinz Brandenburg erfunden wurde, der Song (bzw. die Acapella-Version) als Referenztrack genutzt wurde. Tontechniker sprechen bei dem Hit aus 1987 auch von der „Mutter der MP3“.

So könnte sich auch ein Instant Burial Plugin anhören.

Das läßt sich natürlich auch mit Video anstellen und hat durchaus seinen komplementierenden Reiz:

(Via Das Filter)

AMA Dienstag 3

AMADienstagLogoIhr könnt mir in den Kommentaren wieder Fragen stellen wie ihr lustig seid und ich versuche Antworten zu geben. Entschuldigt im Vorfeld schonmal wenn’s heute mit den Antworten etwas länger dauert, es ist kitafrei und ich bin in charge ;) Aber ich guck immer wieder mal rein und antworte nach bestem Wissen und Gewissen

GEMA, Black Boxes und die Bredouille der Clubszene

Auf Netzpolitik gibt’s heute einen schönen Artikel der nochmal das Problem beleuchtet, wie das Black Box Tracking der GEMA funktioniert und welche Probleme sich daraus für Clubs und Produzenten aus dem Clubkontext ergeben. Kurz, die 120 Black Boxen stehen vornehmlich in Großraumndissen und zeichnen dort einmal die Woche eine Stunde Musik auf, diese Stichprobe gilt dann als statistisch sankrosankt um den ganzen Bereich Musik in Diskotheken bewerten zu können und die Gelder entsprechen zu verteilen. Klar, das dabei sowohl Clubs als auch dort gespielte Tracks komplett hinten runter fallen, was für beide mehr als ärgerlich ist, für die Clubs keine nicht geringe Mengen an die GEMA zahlen, obwohl der Großteil der Musik gemafrei ist und für die Produzenten, bei denen nichts davon ankommt. Hinzu kommt das die GEMA nur Pauschalen, nicht aber abgegebene Tracklisten des Abends akzeptiert. Auch ein Tracking über den ganzen Abend will man offensichtlich möglichst vermeiden, warum dürfte klar sein, die Wahrheit dürfte nicht allzu gut für die GEMA Vermutung ausfallen, also redet man sich, wenig überraschend, mit den Kosten raus:

Die Ein­nah­men im Dis­ko­the­ken– und Club­be­reich sind auf der einen Seite über­schau­bar gering, aber die Kos­ten für eine track­ge­naue Abrech­nung sind alles andere als gering. Das heißt: da muss sehr viel inves­tiert wer­den, wenn man wirk­lich auf eine auf den Track genaue Abrech­nung kom­men will. Hier muss man sehr genau hin­schauen, ob die Kos­ten am Schluss nicht höher sind, als das Geld, was zu Ver­tei­lung ansteht.

Nun existiert aber mit dem neuen GTI-System genau solch ein System und und ist dabei gar nicht so kostspielig wie kolportiert, wäre dabei viel gerechter und bietet noch einige weiter Vorteile nicht nur im Clubkontext, wie z.B. das Labels ihre Tracks für das Fingerprinting selbst einreichen können.
In ausführlich wie gesagt bei Netzpolitik
Ich bin gespannt wie das weitergeht und wenn die Testphase vorbei ist, wie lange der Gesetzgeber die jetzige Praktik der GEMA dann noch zulässt