Notch Coil, könnte die nächste Wickel Revolution einleiten


Ich kann mich noch erinnern, als ich meine ersten Selbtwickelversuche mit Kanthaldraht und Glasfaser auf einer Spritzenkanüle startete. Wenig später kam dann der Microcoil gewickelt um einen 2mm Bohrer und bestückt mit Biowatte, was schonmal viel einfacher und haltbarer war. An Claton Coils habe ich mich nie versucht. Jetzt kommt Wismec daher und stellt eine so eine bestechend simple Lösung vor, den Notch Coil,von dem ich erahne, das sie das, was man bisher unter Selbstwickeln verstand völlig auf den Kopf stellt, eine geschickt gefräste Metallröhre in die man lediglich noch die Watte reinfummeln muß, was bei 5,5 mm ein Leichtes sein dürfte und verspricht:

Flavor Like A Clapton
Stainless Steel One Piece Design
Consistent Even Heating Area
Inner Diameter 5.5mm
0.23OHM
Non-Conductive +/- Leads
No Ramp Up Time
Looks Gorgeous
Makes Rebuilding Easy

Soll ab nächsten Monat für Wismec und Joyetech Produkte erhältlich sein und ich bin jetzt schon gespannt wie lange so ein Ding durchhält, theoretisch dürfte das ja Monate halten und die Säuberung sehr simpel sein.

Soundcloud Go, wenn das Aboangebot schon im Namenszusatz den Sterbehinweis trägt

Darauf hat die Welt gewartet! In den USA gibt es nun, wo man alle Majors im Boot hat, wohl ein Abo Modell für Soundcloud das per inApp Purchase 12,99 € kosten soll und dafür ermöglicht die Tracks auch offline zu speichern. Also dasselbe was Spotify und Apple Music für 9,99 anbieten. Faierweise muß man daztu sagen das dieser Preis auch durch Abschluß über die Soundcloud Seite möglich ist, Apple will halt 30% für Verkäufe.
Ich als Pro Unlimited Kunde habe dann auch noch das generöse Angebot für einen zusätzlichen limitierten Betrag von 4,99 € neben meinen Uploads auch anhören zu dürfen.
Angepriesen wird das Ganze mit einem PR Gesabbel, das man einem Steve Jobs vielleicht abgenommen hätte. Der “an expanded catalog of tracks that are new to the platform” ist halt nix weiter als das Major Gedöhns das eigentlich kein Soundcloud Kunde haben wollte. Das wird auch nicht besser wenn man es 3x als established and emerging artists wiederholt. Da hilft auch kein Ad free und offline.
Immerhin, das kostenlos Angebot für Listeners soll wohl erstmal fortbestehen bleiben. Und ich prophezeie es wird länger als dieses Soundcloud Go Angebot überleben, dem das Ableben ja schon im Zusatz innewohnt.

Ok, jetzt Osteraustreibung. Track of the day: KANDY – Initiator (Feat. Mina)

Initiator

Tja, was ist das eigentlich? FootworkEDMraptrapgabberbass? Ich weiß es nicht und bekanntlich stehe ich diesem EDM Ding ja auch sehr skeptisch gegenüber, aber bei diesem Ones To Watch Label bleibe ich immer mal wieder an Tracks kleben. So auch diesmal wieder bei diesem Release, der zwar ganz klar in die EDM Richtung geht, aber den ich komplett verstehe. Also ich kann nachvollziehen wenn junge Leute sowas mögen und warum sie dazu feiern wollen :D
Dem m.E. besten Track gibt’s zudem gerade umsonst

Aber ich verlinke auch mal hier, wobei man schon sagen muß, das man bei der Vollversion an einer Stelle denkt, vorteilhafterweise kann man bei Files ja den Cheesepart rausschneiden. Wir hatten unseren Dominator, die haben ihren Initiator:

Ach und weil Osternaustreibung ist nehmen wir doch Weapons gleich dazu. Mit dem Video das vielleicht ein für alle mal das Thema Faceswap App Musik Clips ein für alle mal erledigt (Geoblocked, aber ihr wisst ja wie man das macht)

DayOne jetzt mit IFTTT Channel

Ich finde ja jeder sollte Tagebuch schreiben, vielleicht schämt man sich später mal darüber was man mal dort so abgelassen hat, vielleicht haut man es irgendwann sogar in die Tonne, so wie ich es mal gemacht habe, weil mir das alles zu sehr eine falsche, negative Routine wurde und heute könnte ich mich doch dafür ohrfeigen das ich das getan habe, nur damals war es halt genau das richtige und eine Befreiung. Aber dann kann man irgendwann wieder damit anfangen, wenn man aus den Fehlern gelernt hat. Für mich sind Dinge erst verarbeitet, wenn ich mich mittels Schrift mit ihnen beschäftigt habe, dann sind sie fertig und aus dem Kopf. Ist irgendwie wie bloggen, nur halt für einen selber.
Das ich das mittlerweile mit DayOne mache hatte ich ja schon geschrieben, auch die neue Version hatte ich schon vorgestellt. Nun habe ich mich ein paar Wochen eingearbeitet und muß sagen, die Investition hat sich, trotz des frechen Preises, der damals noch zur Hälfte des heutigen aufgerufenen betrug, gelohnt. Die Möglichkeit und Vorteile mehrere Journale zu führen hatte ich ja auch schon ins Feld geführt, aber seit neuestem gibt es nun auch bei IFTTT tatsächlich den versprochenen DayOne Kanal, so das die automatische Befüllung mit eigenen Tweets,
IFTTT Recipe: Post your tweets to Day One connects twitter to day-one

Facebookeinträgen
IFTTT Recipe: Save your Facebook status updates to Day One connects facebook to day-one

Instagramm Bildern

IFTTT Recipe: Post your Instagram photos to Day One connects instagram to day-one

oder auch Likes und diversen anderen Plattformen und Apps ins Tagebuch ohne krude Umwege tatsächlich funktioniert.
Sogar so Sachen wie gesavte Tracks in Spotify samt Player nach DayOne zu holen klappt
IFTTT Recipe: Add new saved tracks to journal entry connects spotify to day-one
Auch mein Zentraltool Todoist liefert alle erledigten Dinge eines Tages zuverlässig in das zugehörige Journal
IFTTT Recipe: Todoist completed task to Day One work journal connects todoist to day-one
Sehr schön übrigens auch, das man in den Recipes gleich einstellen kann, welches Journal jeweils damit automatisch bestückt werden soll.
Bis auf die immer noch versprochene, aber nach wie vor fehlende Verschlüsselung, bleiben bei mir eigentlich nun keine Wünsche mehr offen. Ich war ja anfangs skeptisch ob da wirklich so schnell geliefert wird, aber was seit dem Release der V.2 und jetzt eben mit der IFTTT Integration passiert ist, hebt diese App in eine ganz eigene Liga, an die andere Journaling Apps, und derer gibt es ja nun zuhauf, in keinster Weise heran reichen.
Von daher erklärt sich dann auch der sehr selbstbewußte Preis, wer diese Möglichkeiten schätzt kommt momentan an DayOne nicht vorbei.

Der Sound von 6000 brennenden Streichhölzern

Es ist nicht nur der Sound der fasziniert, auch der Anblick von Anfang bis Ende (14 Minuten!) hat etwas von Kaminfeuer auf Crystal Meth. Mal sampeln und runterpitchen:

(via Sploid)

Neue Mixe: Tanith @ Double Impact, Suicide Club, 18.03.2016 Pt.1 & Pt.2

Doubleimpact1832016

Endlich mal wieder neue Tracks spielen, nachdem die letzten Wochen ja eher retrogefärbt daher kamen. Aber bei unserem zweimonatlichen Suicide Stelldichein bleibt eben auch alles beim Alten: alles neu!
Diesmal wieder mit dem Vatersohn Projekt Luettringhouse im Vorspann, dann 2x icke uns 2x Wolle.
Meine beiden Sets klangen so:

Pt.1

Pt.2

(Coverpic by Felix Luettringhaus)

Levantadores, ein Film über baskische Landsportarten: Ambos stemmen, Steine liften, Holz klein machen

Levantadores
Verachtet mir die Provinz nicht! So hat das wohl alles mal angefangen, was man heute so mit Eisen stemmen, Bodybuilding usw. bezeichnet. Heute zahlt man für das Gym, früher gab’s das kostenlos zur Arbeit dazu, heute noch im Baskenland gepflegt

Album of the day: Kirill Mator – Accurate Shot

accurate shot
Das Album kam mir irgendwann letztens unter die Finger und ich hatte es zuerst gar nicht groß beachtet, ich kannte den Artist nicht und das Cover war jetzt auch nix, was meine Aufmerksamkeit gereizt hätte. aber beim Durchhören der potentiellen Tracks für die morgige Nacht bin ich dann immer wieder auf diesem hängen geblieben und dann letztendlich doch das ganze Album gekauft und das ist selten!
Über den jungen Artist weiß ich immer noch wenig, nur das er aus Russland kommt und bereits ein paar kleinere Releases draußen hat, die ebenfalls vielversprechend klangen. Wer ehrlichen Techno mag, der sowohl alt als auch neu klingt sollte da definitiv mal reinhören, episch!
Zum Vorhören gibt es leider nur diesen Minimix des Albums

oder halt die Playlist bei Juno:

Tag der iOS Grooveboxen: Novation Blocs Wave & Liine Skram

SkramBlocs

Die Zukunft der Grooveboxen liegt wohl im Tablet, das hatte sich schon mit dem Weiterleben der Korg Electribe auf dem iPad angedeutet und mit Gadget der gleichen Firma fortgesetzt.
Jetzt kommen gleich zwei neue Vertreter der Gattung gleichzeitig auf den Markt. Blocs Wave erinnert mich sehr an Samplr, nur simplr (pun intended). Man kann die Hüllkurven anfassen und schieben, hat 8 Slots für Tracks, dazu gibt es mitgelieferte und erwerbbare Packs, man kann aber auch Sounds aus anderen Apps importieren, eine Möglichkeit Sounds via Dropbox oder ähnlichem zu importierten habe ich, trotz einiger Tutorials noch nicht gefunden. Dafür ist Audio In und Out unterstützt, so das man rein und raussampeln kann, wie sich das für einen Sampler halt gehört.

Skram hingegen, von den Machern des Lemur, wendet sich eher an die User von Synths und Drumboxen und wirkt auf den ersten Blick eher wie ein kleines Reason. Es basiert auf einem System aus Devices für Klang und Widgets, mit denen man sequenced. Geliefert wird momentan eine Sammlung aus 4 Devices die sich an klassischer 303 909 und Synths orientieren und 3 Widgets, einem Arpeggiator, Drumsequencer und Pitch Sequencer, da soll aber demnächst noch mehr kommen.

Natürlich gibt’s auch Teaser für die Sachen:

Blocs:

Skram: