iDJ2, Djing mit iPod nächster Versuch

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Die V.1 von Numark war ja ein ziemlicher Rohrkrepierer, man scheint aber drauß gelernt zu haben, die V.2 braucht nur noch einen iPod anstatt derer zwei, hat ein großes Display, ist pitchfähig, aufnahmefähig, kann zusätzlich USB-Drives oder weitere iPods als Speicher annehmen und noch einiges mehr, was die Sache wieder interessant macht. Preis ist noch keiner zu erfahren gewesen, dürfte mit Sicherheit aber um einiges höher als die V.1 liegen

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Bettelsy

Gleichzeitig noch Entschuldigung das diese Woche hier so wenig passiert ist, aber nach 2 Wochen Kampf hat die Erkältung dann doch noch gewonnen. Die Nase läuft, das Hirn ist Matsch. Jeder Versuch etwas zustande zu bringen scheiterte schon im Ansatz. Bin schon auf dem Wege der Besserung und den Rest wird hoffentlich die Ostsee wegblasen, wenn wir morgen in Rostock sind.

Kleiners Tutorial: Imagedesaster

Man schaue sich diese Meldung auf Heise an, in der bekannt wird, das Kollegen wie Moses Pelham oder eben auch Mousse T Logistep damit beauftragen massenweise P2P User zu verklagen um wohl so an das Geld zu kommen, das offensichtlich in den Kassen fehlt.
Man schaue danach auf Mousse T’s Website und schaue unten rechts in die Shoutbox, solange es die noch gibt. ich hab mir das Desaster jedenfalls mal zur Sicherheit gesaved, als leuchtendes Beispiel wie man sich’s verscherzen kann. Immerhin, in dieser Shoutbox gibt Mousse T zu verstehen:

“Kritik finde ich gut & wichtig…Stecke leider niicht im Detail wg. Logostep, aber trage natürlich die Verantwortung für die taten unserer Platternfirma. Dahher mache ich mich mal schlau & dann gibt´s ein Statement.”

Gespannt wäre ich im übrigen auch wie die Firma Superstar ihren Künstlern wie z.B. Mylo, Green Velvet, Tok Tok und Märtini Brös ihre neuen Labelkollegen die Grup Tekkan vermittelt (bewußt ohne Link!).
Scheint ganz schön eng im Dancesektor geworden zu sein ;)

iTunes Backup auf die clevere Art

Wie oft bin ich gefragt worden, wie man die iTunes-Bibliothek so backuppt, das man nicht immer die ganze auf’s neue sichern muß und bis auf inkrementale Backups mit entsprechenden Programmen ist mir da auch nix gescheites eingefallen- bis jetzt! Dieser Tip ist wahrlich das cleverste was mir bis dahin untergekommen ist und dazu so simpel, das man sich ärgert nicht selbst drauf gekommen zu sein. In Kurzform: Man mache eine Playlist mit allen Titeln und läßt iTunes diese auf DVD oder CDs brennen, die Verteilung auf mehrere übernimmt ja iTunes von Hause aus selber. Danach erstelle man eine Smart Playlist für alle Titel, die nach dem Brennen hinzugefügt wurden. Wenn man dann mal wieder Lust auf weiteres Backuppen hat braucht man nur noch diese Playlist nachbrennen und entsprechend die attributer der Smart Playlist für den nächsten Rutsch aktualisieren. Doh!

Neue Controller für Ableton

Kenton, der Mercedes unter den Controllerherstellern, hat Prototypen von zwei neuen Controllern vorgestellt, die sich zwar für alle DAWs nutzen lassen, aber vom Konzept her wohl am ehesten Ableton im Auge haben.
Die bislang namenlosen Modelle gibt es einmal als kleine Variante und eine imposante Großversion, die zudem noch erweiterbar sein soll, so das man mehrere skalieren kann.
Die smarte kleine sieht so aus:
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die imposante große so:
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die schwarzen Quadrate am unteren Ende sind als Drumpads für Abletons Schlagklöppler Impulse angedacht und es gibt dazu auch 2 Filmchen, die das alles viel schöner demonstrieren, als meine erklecklichen Worte hier.
Für Faule und Modemuser: erhältlich ab ca. Sommer!

Dubstep Bizznizz

Wieder mal etwas über die fresheste Musike wo momentan gibt.
Einerseits endlich mal ein Artikel[/url] in Deutsch aus der Schweiz über diesen so sympathisch, düsteren Style, der mich gerade sehr begeistert und insbesondere die kurze aber ereignisreiche Historie plus diverse Anspieltips.
Und ein sehr geiles Interview[/url] mit dem öminösen Burial, dessen erstes Album gerade an den Start geht, Beispiele:

And the thing about those drums: they’re still the future. It’s not a lost art – people still don’t know how to do those drums. It’s an unknown thing. It’s like the last fucking secret left in music: how you do those drums. I’ve tried. I’ve locked myself away and tried. And the thing about garage is: the more you look at it like some tech-boy producer, the less you get it.

It’s not the drums, it’s the impression of the drums. I’ve done bare drums I love – but then they fall apart when some studio boy says “oh your snare’s too loud.” But that’s the pirate sound… just rollage. Not an individual drum sound, it’s something else. It’s just the spirit of it, the roll of it. The drums, they’re slinky. Cold sounding. They could go anywhere. And I know some of that stuff sounds well dated, but I love it.

That’s why I like dubstep now because that’s when you know the music is in good shape because everyone’s in splinter cells. They’re in the ditch – there’s no highway to attract the rubbish producers. The lights of the highway – that’s when it goes shit. But right now it’s all ditch, just darkness, everyone’s just off, off wandering.

There’s no ‘musicianship’ in my sound, that’s the enemy of my tunes. Fuck Rhodes chords, fuck that noodle stuff. There’s been a lot of times when producers I’ve liked have gone all ‘musician’ on me and just produced shit, not underground.

Und derer klasse Aussagen mehr, LESEBEFEHL!