Baldige Testphase von OSX für Audio hier

So, meine traditionelle Studiosommerpause neigt sich dem Ende zu und zum Auftakt habe ich beschlossen die neue Runde in OSX zu begehen. Mittlerweile ist die Portierung diverser Programme gut fortgeschritten und es gibt eine Menge Tools und Helferlein, die es zu OS9 Zeiten so nicht gab.
Das nächste Wochenende ist giglos und was bietet sich da besser an, als die Installationsarie mit aufspielen, Seriennummern eingeben und anschliessendem Haken und Ösen beseitigen anzugehen. Die neue Festplatte für’s Powerbook ist geordert und trifft hoffentlich pünktlich ein.
Das ergibt dann ein großes Testareal, das hier behandelt werden wird. Ganz sichere Kandidaten dafür sind, neben den Standards, Logic, Reason und Ableton Live:

[url=http://www.mysticalsun.com/software/]Audiofinder[/url]: Um endlich mal der ganzen verstreuten Audioschnipsel und Loops Herr zu werden. Soundbänke erstellen und eingebautes Keyboard zum testen in anderen Tonhöhenlagen klingt praktisch und habe ich schon immer vermisst.

[url=http://www.manyetas.com/]Ritmo[/url]: Weil man zum gescheiten Produzieren solch einen Klopfgeist schon benötigt und sich Native Instruments so viel Zeit mit der Portierung von Battery zu AU lassen. Aber eigentlich warte ich darauf, das der [url=http://fxpansion.com/products_dr008.html]DR-008[/url] endlich portiert wird, weil da ist Stepsequencer drin.

[url=http://www.nativeinstruments.de/index.php?absynth2_de]Absynth 2.0[/url]: Auch schon unter OS9 der Killer, jetzt mit Samplingfunktion und bereits als AU erhältlich, allein das läßt schon gierig werden.

[url=http://www.greenoak.com/crystal/ ]Chrystal [/url]: Schon unter OS9 einer meiner Freewarefavoriten, sehr CPUhungrig und ich bin gespannt wie sich das unter OSX gestalten wird. Und wenn man schon am saugen ist, nimmt man gleich noch deren [url= http://www.greenoak.com/vst.html]VSTs[/url] mit.

[url=http://www.grantedsw.com/remidi/]Remidi[/url]: Hatte ich ja bereits schon mal hier erwähnt und das fehlen eines solchen Tools hat mich auch lange Zeit von OSX im Studio abgehalten. Für OS9 gab es da [url=http://www.alker.com/caps2midi/]Caps2Midi[/url], dies hier scheint die zeitgemäßere Variante darzustellen.

Die [url=http://www.ohmforce.com/products/products.php?media=htmlproducts/products.php?media=html&media=html/products/products.php?media=htmlproducts/products.php?media=html&media=html]Ohmforce Palette[/url]: Nicht nur weil als AU erhältlich, sondern weil diese Plug-Ins einfach Maßstäbe setzen. Word!

[url=http://www.dropcontrol.com/~naotokui/sonasphere/about.htm]Sonaphere[/url]: Ich weiß noch nicht genau was es wie macht, aber das Konzept klingt interessant und verwirrend genug, das ich es einfach testen muß. Ist Freeware.

[url=http://fxpansion.com/products_auadapter.html]VST to AU Adapter[/url]: Leider unvermeidlich, seit sich Emagic dazu entschlossen hat VST unter OSX nicht zu unterstützen.

Das sollte genug Material sein um den kommenden Winter nicht allzu doll mitzukriegen und meine Entdeckungen und mit Sicherheit auch kommenden Frust hier abzulassen

Toter Mann spielen

Sehr lustig das. Kann mich noch erinnern, das man als Kind da den bösen Zeigefinger zu sehen bekam, wenn man solch groben Unfug veranstaltete und gewarnt wurde das man wirklich sterbe, wenn man sowas zu oft mache. Das war die Zeit zwischen dem schwarzen Mann, der einen holt und dem Rückenmark das sich auflöst und zur Erblindung führt, wenn man gewisse Handtechniken an sich selbst begeht.
Die von Hiroshima- und Giftgastraumen gebeutelten Japaner haben nun also anscheinend die Playdeadvariante zur tiefschwarzhumorigen Verarbeitung dieser entdeckt, was mir heute wirklich den Tag gemacht hat.

Nun müßte man das nur noch mit dem Flashmobphänomen verdröseln und fertig wäre der Superspaß. Z.B. könnten doch einfach Leute keuchend in der Fußgängerzone zusammenbrechen oder japsend aus der U-Bahn fallen.
Geschmacklos? Aber sicher!

Glückwünsche für Hamburg

Und zwar dafür, das sie diesen Schill endlich los sind. Es ist schlimm genug,das es der Politik anscheinend immanent ist, das immer solche Macht gewinnen, die am wenigsten damit umgehen können, bzw. um derer Willen in die Politik gehen, aber sowas elendes wie einen Schill hatte die Stadt nun wirklich nicht verdient. Zum Glück hat der Spuk ein Ende, es wäre zu wünschen das man daraus lernt, nicht immer den Leuten zu trauen, die dem Stammtisch mit einfachen Machophrasen nach dem Mund reden und Ängste anfeuern. Andererseits gäb’s dann auch keine CDU.

Popkomm

Da findet sie also zum letzten mal in Köln statt und kommt ab nächstem Jahr hierher, nach Berlin. Meinetwegen könnte sie bleiben wo sie ist oder ganz aufhören. Das Gejammer will doch keiner hören. Pop und Wirtschaftsgeheule, wie soll das denn bitteschön zusammengehen?
Meine Erfahrungen mit der Popkomm waren durchgehend deprimierend, die Parties, auf denen ich auflegte, ausnahmslos schlecht und ruinös und mein einziger Besuch auf der Messe, Mitte der 90er, so verwirrend, das ich auf eine Wiederholung gerne verzichtete. Das war zu Zeiten, als Techno boomte und sich die Majors daran machten den Markt vereinnahmen zu wollen. Da gab’s dann einen verstörenden Rollenwechsel, die Majors taten auf gut Freund und das man ja gar nicht so sei, während die Indies sich, beflügelt vom geölt laufenden Business, arrogant und selbstgefällig gaben, also genau andersherum als erwartet. Jetzt jammern sie alle und die neue Bescheidenheit findet sich in den Messeständen wieder.
Ich wünsche dieser miesen Mischpoke von zugekoksten A&Rs[i]( ist auffällig, früher waren solche mal da um die verdrogten Künstler an der Hand zu nehmen, heute hat man deren zitternde, verschwitzte Pranke auf der Schulter, während sie einen ungefragt von Riesendeals, großen Projekten und dem unvermeidlichen groß Rausbringen vollschwafeln. Rückfrage bei anderen Künstlern bestätigt, das ich mit dieser Beobachtung nicht alleine stehe.)[/i], wichtigtuerischen Majorloddeln [i](die komischerweise vorher meist BWL studiert haben, aber wenn das Studium irgendwie gefruchtet hätte, warum hat es sie dann ausgerechnet in diese Branche verschlagen?)[/i] und was da sonst noch an nixnutzigem Mob rumwedelt, sowieso alles Schlechte, denn so geht’s ja offensichtlich nicht weiter und ähnlich dem Lovesan-Virus muß es wohl erst richtig dicke kommen, bevor überhaupt was passiert. Rein budgettechnisch ist die Popkomm hier allerdings an der richtigen Stelle gelandet, Geld hat hier auch keiner. Nur typischerweise viel zu spät, hätte man vor Jahren, als alles hierher strömte, noch vom Berlinhype profitieren können, kann man jetzt nur noch mitleidig lächeln, weil wieder mal hoffnungslos zu spät, konsequent wäre es dann, die Popkomm im Dorian Gray stattfinden zu lassen. ;)

Stromausfall in Nordamerika

Ei weh, die Nation wird ja gebeutelt wie die Feinde die sie sich machen und dafür braucht’s nichtmal Terroristen oder Würmer. Schon klar das man dort sofort panisch an den 11.9 denkt, der hat schliesslich traumatisiert und wird in Zukunft sicher so ins kollektive Unterbewußtsein verankert sein, wie die Hiroshimabombe in Japan bis heute die Mangafantasien beflügelt.
Aber so wie es aussieht ist der Terror mal wieder hausgemacht, die auch hier so hochgelobte Privatisierung des Strombizz hat das Stromnetz so veralten lassen, das es der 3. Welt gleichkommt. Geldmacherei ging auf Kosten der Instandhaltung und Erneuerung , das sind zumindest die Fakten die bis jetzt auf dem Tisch liegen.
Von Plünderungen war bislang nicht die Rede, was die ganzen Überwachungskameras, die ja auch nicht funktioniert haben dürften, dann doch ein wenig ad absurdum führt.

Zitat des Tages

Seltsam eigentlich, dass CDs im ersten Halbjahr wieder 2 Euro teurer
geworden sind. Wie blauaeugig muss man eigentlich sein, um zu glauben,
dass normale Menschen 40 Mark fuer eine CD mit 10 Titeln ausgeben…

Immer weniger Leute, wie man sieht. Offenbar merken immer mehr Kunden,
dass das warme Gefuehl beim CD-Kauf keine Nestwaerme ist, sondern die
Reibungshitze ist, die beim ueber-den-Tisch-gezogen-werden entsteht.

Gefunden bei argh

Aus aktuellem Anlaß nochmal: das Wetter

Während man letztens noch hörte man solle die Bälle flach halten, wegen des diesjährigen Sommers und Klimaphänomene nicht in Menschenzeitaltern bewerten, kommt jetzt die Meldung das wir hierzulande bald mit oklahomische Verhältnissen zu rechnen haben, also staubtrockene Sommer und milde Winter. Auch wenn das jetzt blasphemisch und very un P.C. klingen mag, gegen solcherne Resultate hätte ich partout nix einzuwenden, insbesondere wenn man sich die grausamen Berliner Winter in Erinnerung ruft. Auch gegen meine momentane Bräune hab ich a b s o l u t nix einzuwenden :D