Fake Berghain Shop

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Ein offensichtlicher gefakter Sven Marquart unterlegt mit typischer Berlin Touristik Musikuntermalung als nächster Hauptmann von Köpenick oder Eiserner Gustav am Checkpoint Charly:

Auf dem Segway:

Beim Junggesellenabschied:

aber auf dem Bierbike hat mir am besten gefallen (“Marcel Dettmann, Technogott”, “Len Faki, du bist der beste Mann” :D ):

Als Werbung für einen ebenso gefakten Berghain Shop mit käuflichen Devotionalien von Rummelsnuff Actionfigur über Sven Marquart Maske bis zur Ben Klock Banane. Ich vermisse noch die Dose mit der Berghain Luft.
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Dürfte nicht lange online sein, allein schon wegen der unlauteren Be Berlin Angabe. Aber als Satire so wehtuend treffend

Adventskalender is coming, call to… ja was eigentlich?

Die Älteren hier werden sich erinnern, ich hatte hier früher immer einen Adventskalender ab 1.12. Hatte ich in den letzten Jahren nicht so einen Bock drauf, nachdem das in Blogs quasi inflationär wurde. Aber dieses Jahr will ich wieder und zwar ein bisschen anders: Ihr sollt beisteuern :) Will heißen, ihr schickt mir eure Mixe, Bilder, Collagen, Tracks, Gedichte, Geschichten, whatever und jeden Tag kommt eins davon hier rein, natürlich nach vorheriger Qualitätskontrolle meinerseits. Ich finde das eine schöne Win Win Situation für so einen Adventskalender, ihr könnt euren Kram hier featuren und ich hab (hoffentlich) einen schönen Adventskalender.
Ich sag das nur jetzt schon damit die Deadline noch gut weit weg ist.
Wenn nix kommt hab ich noch andere Ideen, aber einen Adventskalender wird es geben, soviel ist sicher!

Schickt eure Sachen einfach an die Mailadresse links oben, da stehe ich auch zu eventuellen Nachfragen zur Verfügung

Electronic Beats Radio Podcast TANITH

Ich habe für die Podcast Reihe von Electronic Beats mal an Beispielen und so gut ich kann in Englisch aufgezeigt warum ich Mitte bis Ende der 90er Breaks meist viel interessanter fand als dass was Techno auf der anderen Seite bot und warum mich die Faszination an selbigen bis heute nicht verlassen hat, auch wenn man sie vielleicht nicht mehr so häufig in den Sets hört. Was aber nicht bedeuten muß das es da keine Perlen mehr geben würde, gerade aktueller Drum & Bass hat da ja wieder einiges zu bieten, auch das habe ich versucht an Beispielen darzulegen und so hat sich eine kleine Geschichte der Breaks über die Dekaden ergeben, was man halt in einer Stunde so unterbringen kann. Ich glaube 4 Stunden hätten nicht gereicht alle Facetten abzudecken

Der Aufbau eines Modularsynthesizers in 360° 3D

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Ich selbst finde Modularsysteme zwar beeindruckend und gerade mit den ganzen Modulen die es dafür heute so gibt, auch faszinierend, allerdings wäre das eher nix für mich. Ich hasse Strippenziehen und Equipment das mir den Lebensraum streitig macht. Bis auf ein paar Dons habe ich da auch noch nichts besonders beeindruckendes herauskommen hören. Der neuerliche Hype um diese Geräteklasse sorgt zwar für ein lustiges Gepiepe und Gezwitscher in mancher Produktion und es gibt natürlich auch Leute die ihr System auf die Bühne bringen, wo es dann mitläuft und ebendieses Gepiepe zeigen soll wie ernst es der Typ damit meint, aber am Ende hätte man das auch genauso gut absampeln und wie den Rest über Ableton laufen lassen können. Was natürlich nicht heißen soll das ein Modularsystem nicht etwas tolles wäre, wenn man den Raum, die Zeit und Muße dazu hat sich da reinzufricken und seinen Zen drin findet und es eben nicht bei Gepiepe und Gezwitscher bleibt.
However, die Red Bull Music Academy hat da mit Dieter Doepfer, seinezeichens Erfinder des Eurorack Systems unter den Modular Synthesizern, ein 3D Modell hingebastelt, das einem die Funktionsweise und Verschaltungen sehr schön veranschaulicht

Premiere 29.10.2016 21:00: TNT, Techno nach Tanith Art auf Flux Music

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Ich freue mich verkünden zu können, das ich zukünftig auf Flux Music, dem Streaming Angebot vom Berliner Sender FluxFM jeden 2. und 4. Samstag um 21:00 zu eurem Vorglühen beitragen darf. Und zwar auf dem Techno Underground. Das könnt ihr per Rechner, oder mit den entsprechenden Mobile Apps für iOS und Android. Wiederholungen der Sendung gibt es dann jeweils am Sonntag zum Nachglühen um 22:00 und für die Wochenendarbeiter am Montag um 20:00.
Mir gibt das die Möglichkeit auch mal Tracks zu präsentieren, die über den Tellerrand der Sets hinaus schauen, Veränderungen im Techno Soundspektrum aufzuzeigen, oder auch mal speziellere Features zu machen, je nachdem was gerade anliegt. Und das Beste: Da es gestreamt wird, ist es wirklich überall zu empfangen. Interessante Zeiten in denen wir leben!

Natürlich werde ich hier jeweils auf die neue Sendung hinweisen und im Anschluss auch die Tracklist posten.
Wir hören uns!

Spendenaufruf Pudel: Pump up Pudel

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Wie da momentan aussieht zeigt folgendes Schockvideo

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Man könnte meinen, jo, war ne geile After Hour, aber bekanntlich hatte ja der Pudel erst mit Unglück zu kämpfen und dann kam noch das Pech mit dem Brand hinzu. Seitdem ist Hamburg nicht mehr das was es mal war. Damit sich das wieder ändert ist man jetzt dabei den Pudel wieder auf Vordermann zu bringen, aber das kostet halt, ca, 5 nigelnagelneue SUVs.
Deshalb gibt es da einen Spendenaufruf, den ich gerne weitergebe.
Mittlerwile gibt es da auch schon eine illustere Unterstützergarde wie z.B.

Modeselektor

Wolfgang Müller (Die Tödliche Doris)

Mix of the day: Homemade Weapons – Samurai Music Official Podcast 32

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Ich will aus meiner neu erbrannten Hochschätzung für neueren Drum & Bass gar keinen Hehl machen und Homemade Weapons ist z.B. einer der Gründe dafür. Eine wahre Hochpräzisonswaffe was minimaler gehaltenen Drum & Bass angeht. Im Dezember kommt sein Album auf Samurai Music, auf das ich schon mit Spannung warte und in diesem Podcast sind schonmal einen Preview darauf.

Neuer Mix: How I Met The Bass #32

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Marc De Pulse hatte mich für seine Reihe How I Met The Bass angefragt, in der es nicht darauf ankommt möglichst aktuelle Tracks zu mixen, sondern die eigene Geschichte der Elektronischen Musik zu erzählen. Auch wenn eine Stunde dafür natürlich sehr kurz ist, ich habe das dann sehr wörtlich genommen und Tracks aus ca. 33 Jahren zusammen gemixt, die für mich eine initiierende Wirkung in Sachen Bass hatten, wie ich auch im dazugehörigen Fragenkatalog antwortete:

Q) Talking about your mix: which stories are behind these tracks and what do they mean to you?

A) These tracks span the time from ca. 1981, when I discovered Electronic Music, until today, with the focus on BASS. Starting with SPK’s “Chamber Music from the album “Leichenschrei“, which was a milestone in Industrial Music then. I tried to circumnavigate the obvious hits to dig for stuff which is not so well known, but maybe even better. Every track was like an enlightenment for me, as it showed new ways to break out of a formula, may it be Industrial, Techno, Drum & Bass or Dubstep. That SPK album was my way out of Punk, Cabaret Voltaire’s “This is Entertainment” was Techno before it was invented, from 1980! That 808 State track was one of the tracks which showed me that Industrial became kind of stale and a new world is waiting there. “Exit 23“ and “The Snow (Answers come in Dreams)” are tracks by Industrial people who got into Techno and I always thought those two genres merge perfectly, if done right. Underground Resistance’s “Elimination” just fits perfectly into this sonic story, as if Techno comes back to Industrial. Randomer’s ”Bring“ is the newest track in the mix and continues the story told by Coil, UR and PWOG. The two LFO tracks are for the Bleepsphase, or english Bass in it’s early form, which then breached into UK Hardcore, Jungle, Drum & Bass, Garage, Dubstep, you name it. Thomas Krome’s track finally brought bass back into Techno, as it was leaping far behind compared to what Drum & Bass had to offer at that time.
Speaking of Drum & Bass, I always admire the production standards those guys have to offer, especially in the darker corners, as can be heard by the Nasty Habit classic “Shadowboxing“, I chose the Remix as it is even more polished. Opticals “Shining“ fits perfectly and I always played then side by side. 16 Bits Remix of Noisia’s “Machinegun“ then is the perfect bridge from Drum & Bass to Dubstep as I liked it. Skream’s “Midnight Request Line” is also Dubstep, but in another manner and a perfect, peaceful closing for a set or a mix like this one, bringing back harmony.

Mixcloud:

Tracklist:
SPK – Chamber Music (1982 Side Effects Records )
Cabaret Voltaire -This Is Entertainment ( 1980 Rough Trade)
LFO – Mentok (1990 Warp Records)
LFO – Probe (1990 Warp Records)
Psychick Warriors Ov Gaia ?– Exit 23 (KK Records 1990)
Coil – The Snow (Answers Come In Dreams) (Wax Trax! Records 1991)
Underground Resistance – Elimination (UR 009 1991)
808 State – Sync/Swim (Creed Records 1988)
Randomer – Bring (Hemlock Rec. 2013)
Thomas Krome – Shockabuku Volume 2 (Corb 2001)
Noisia – Machine Gun (16Bit Remix) (Division 2010)
Nasty Habits – Shadow Boxing (The Remix) (31 Rec. 1997)
Optical – Shining (Metro Rec. 1997)
Skream – Midnight Request Line (Tempa 2005)

Dushun Wang: Inspiration und never give up!

dushun-wangDer Knabe hier heißt Dushun Wang und hat ein bewegtes Leben hinter sich und hat auch erst mit über 50 richtig mit dem Training angefangen. Jetzt ist er mit 80 Jahren seinen ersten Catwalk gelaufen und hat immer noch Ziele. So stell ich mir das vor. Also nicht das mit dem Catwalk, aber mit den Zielen :D Chapeau!
Einbetten geht leider nicht, aber der Clip lohnt den extra Klick

(Via Ronny Krieger)