Album of the day: Scalameriya – Hubris

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Scalameriya aus Serbien ist mir schon öfter aufgefallen, aber mit seinem Album Hubris übertrifft er m.E. so ziemlich alles was er vorher abgeliefert hat. Schöner harter Techno mit einer Rhythmusarbeit die weitab des sonst so üblichen in dystopischen Gefilden spielt.
Kommt bei mir ja nicht oft vor, das Techno in Albumbreite Gefallen findet, aber das hier liefert wirklich einen superben Soundtrack, der keine Langeweile aufkommen lässt und das obwohl sehr rhythmusbetont

Interaktive Karte: Berlin aus der Luft im Vergleich 1928<->2015

Berlin19282015

Sehr interessante interaktive Karte vom Tagesspiegel, bei der man die Entwicklung zwischen 1928 und heute hin und her schiebenderweise sehr gut nachvollziehen kann. Bei einigen Orten wundert man sich das zumindest die Form so lange überlebt hat, bei anderen ist kaum etwas wiederzuerkennen. Ich hab interessehalber mal bis hoch nach Karow geschoben und tatsächlich, vor fast einem Jahrhundert war hier fast nur Ackerbau und etwas Viehzucht, siehe Bild oben. Lustigerweise gab es damals tatsächlich schon die S-Bahnstation -mitten im Feld :D.

Ich war dann mal weg

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Urlaub, so einmal im Jahr verreisen, ohne das es etwas mit dem Beruf zu tut hat, sollte schon sein. Diesmal war es Teneriffa, das dritte Mal in 15 Jahren, ich liebe die Kanaren, zu jeder Jahreszeit, vielleicht weil die dort keine haben, es ist immer warm und freundlich und wenn das Wetter mal schlecht sein sollte fährt man einfach auf die andere Seite der Insel und hat vielleicht das Glück das es dort anders ist.
War ich sonst immer im kargen Süden einquartiert, den kein Teneriffe freiwillig besucht, es sei denn er arbeitet dort, so hatten wir uns diesmal für den durchschnittlich 1° kälteren Norden entschieden. Was die paar km ausmachen erkennt man schon an der Vegetation, vom Flughafen kommend ändert sich da Richtung Süden wenig, es bleibt karstig karg. Richtung Norden hingegen nimmt gefühlt pro km die Palmendichte zu und in Puerto de la Cruz hat man dann auch noch das Wahrzeichen, den höchsten Berg Spaniens, den schneebedeckten Teide ständig direkt vor der Nase, was einen schönen Kontrast abgibt, so vom Strand auf Schnee schauend.
Wie immer haben wir uns gleich zu Anfang einen Mietwagen gegönnt, damit man das Eiland auch zur Genüge exploren kann, allerdings ist die Ecke um Puerto de la Cruz dermaßen ergiebig, das wir uns den hätten gut sparen können, außer 2-3 Mal hätte es den nicht gebraucht und auch das hätte man locker mit dem gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen können. Namentlich hatten wir damit einmal die 30 km entfernte Hauptstadt Santa Cruz besucht, da finde ich das gran canarische Pendant Las Palmas allerdings schöner, auch wenn es weniger zu bieten hat. Zum anderen muß man als Besucher natürlich auch mal in den Süden fahren, wenn man schon nicht das wohnt, das war diesmal El Medano, das im Vorbeifahren erstmal nicht sonderlich einladend wirkt, ich konnte mich aus vorherigen Besuchen aber noch an den pitoresken Strand mitten im Ort erinnern, den ich bislang nur abends gesehen hatte. Diesmal also tagsüber und im Hellen erstreckt der sich viel weiter als gedacht. Trotzdem kam er nicht an unseren diesmaligen Lieblingsstrand Playa de la Jardin in Puerto de la Cruz ran, nicht nur weil der gerademal 300 Meter vom sympathisch old schooligen Hotel Don Manolito lag, sondern z.B. auch weil das dortige Strandrestaurant erfreulich untouristische Preise bot, z.B. die typischen kanarischen Runzelkartoffeln mit Mojo in sattmachender Portion für 3 € oder der ebenso typische Caffee Leche y Leche für sage und schreibe 1 €. Beiden Stränden war gemein, das trotz Touristenhochburg, dennoch spanisch als Sprache überwog. Aber egal welche Sprache, was habe ich diesmal wieder diese Drängelrentner hassen gelernt, die sich überall vorschieben, wo es etewas zum Vorschieben gibt, das ist ein wahrlich internationales Phänomen und wenn die Verrohung der Sitten von Jugendlichen thematisiert, sollte man das dies ebenso tun. Besonders auffällig war das am Playa de Martinez am anderen Ende von Puerto de la Cruz, an den zig Buden anschliessen, bei denen man sich erstmal fragt wo dieser ganze rohstoffverbrauchende Tinnef eigentlich erfunden und fabriziert wird und wer das dann alles kaufen soll, bis man dann merkt das das genau der Markt für diese Drängelrentner ist, die auch noch jeden Scheiß mit Ellbogeneinsatz kaufen und seinen es Flaschenöffner in Pimmelform, crazy!
Das dortige Seebad wurde mir ebenfalls zum Besuch empfohlen, aber eine flüchtige Drübersicht zeigte mir eine typisch spanische Betonwüste mit Pools drin, was soll ich damit, zumal mit Eintritt, wenn ich Strand gleich nebenan habe?
Ach ja, auch wenn ich pro Tag vielleicht einmal die üblichen News durchgegangen bin, so bin ich doch auf fast 2Gb Datenvolumen gekommen, hätte ich so nicht gedacht, machte aber nüscht, da mein Vertrag 3 Gb pro Monat beinhaltet und ich das gegen einen einmaligen Monatsbeitrag auch im Ausland verbrauchen kann. Das ist eh interessant zu beobachten, wie sich die Internetnutzung in diesen 15 Jahren, seit denen ich regelmäßig die Kanaren besuche, verändert hat, Anfang der 2000er war das noch überhaupt kein Thema, Ausland bedeutete Internet Cafe oder eben gar kein Internet. 5 Jahre später achtete man schon darauf das das Hotel zumindest eine Internet Corner hatte, die man, zur Not gegen Geld, sowas wie 1 € für 10 Minuten oder 5 für eine Stunde, nutzen konnte. 5 Jahre später ging das schon los mit der Rennerei mit der spanischen Sim für das eigene Phone, weil Datenroaming utopische Preise für Kleinstdatenmengen erforderte und heute halt Inklusivvolumen auch im Ausland nutzen. Würde ich meinen Vertrag heute machen, wäre das sogar inklusive, irgendwie geht’s doch voran.
Natürlich nutzt man solche Tage nicht nur zur Erholung mit der Familie, obwohl das natürlich der Hauptgrund ist, und so kam der Filius z.B. in den Genuß mit Einheimischen Fußball im Stadion zu spielen. Ich nutzte die Tage auch um mir z.B. mal wieder Gedanken über dieses Blog zu machen. So wie es in den letzten Monaten lief mochte ich nicht mehr, bzw. finde ich das Gros der Blogs hierzulande etwas eingefahren in Duktus und Content, dieses Newswiedergekäue, das dann zu 70% das gleiche bringt, nur das eben jeder es nochmal in seiner Facon bringt, ist dann auch nicht so unterschiedlich zu Facebook, das keiner mehr mag, weil sich dort die gleiche Redundanz findet und man hofft das irgendwann ein Algorhythmus einsetzt, der einem diese Dopplung bis Vervielfachung der gleichen Meldung irgendwann mal ausblendet, wenn man die schonmal von jemand vorgesetzt bekam. Ich bin zu dem Entschluß gekommen wieder mehr schreibend, denn verlinkend hier zu posten, das macht zwar mehr Arbeit und wir haben beide, also ihr (lesen) und ich (schreiben) mehr zu tun, passiert vielleicht auch nicht jeden Tag, aber am Ende finde ich das befriedigender und mehr unique. Auch Rubriken will ich wieder einführen die wöchentlich stattfinden, aber da bin ich noch nicht an der Weisheit letzter Schluß, eine Neuauflage vom Thema der Woche soll es nicht werden, damit sind wir durch.

Notch Coil, könnte die nächste Wickel Revolution einleiten


Ich kann mich noch erinnern, als ich meine ersten Selbtwickelversuche mit Kanthaldraht und Glasfaser auf einer Spritzenkanüle startete. Wenig später kam dann der Microcoil gewickelt um einen 2mm Bohrer und bestückt mit Biowatte, was schonmal viel einfacher und haltbarer war. An Claton Coils habe ich mich nie versucht. Jetzt kommt Wismec daher und stellt eine so eine bestechend simple Lösung vor, den Notch Coil,von dem ich erahne, das sie das, was man bisher unter Selbstwickeln verstand völlig auf den Kopf stellt, eine geschickt gefräste Metallröhre in die man lediglich noch die Watte reinfummeln muß, was bei 5,5 mm ein Leichtes sein dürfte und verspricht:

Flavor Like A Clapton
Stainless Steel One Piece Design
Consistent Even Heating Area
Inner Diameter 5.5mm
0.23OHM
Non-Conductive +/- Leads
No Ramp Up Time
Looks Gorgeous
Makes Rebuilding Easy

Soll ab nächsten Monat für Wismec und Joyetech Produkte erhältlich sein und ich bin jetzt schon gespannt wie lange so ein Ding durchhält, theoretisch dürfte das ja Monate halten und die Säuberung sehr simpel sein.

Soundcloud Go, wenn das Aboangebot schon im Namenszusatz den Sterbehinweis trägt

Darauf hat die Welt gewartet! In den USA gibt es nun, wo man alle Majors im Boot hat, wohl ein Abo Modell für Soundcloud das per inApp Purchase 12,99 € kosten soll und dafür ermöglicht die Tracks auch offline zu speichern. Also dasselbe was Spotify und Apple Music für 9,99 anbieten. Faierweise muß man daztu sagen das dieser Preis auch durch Abschluß über die Soundcloud Seite möglich ist, Apple will halt 30% für Verkäufe.
Ich als Pro Unlimited Kunde habe dann auch noch das generöse Angebot für einen zusätzlichen limitierten Betrag von 4,99 € neben meinen Uploads auch anhören zu dürfen.
Angepriesen wird das Ganze mit einem PR Gesabbel, das man einem Steve Jobs vielleicht abgenommen hätte. Der “an expanded catalog of tracks that are new to the platform” ist halt nix weiter als das Major Gedöhns das eigentlich kein Soundcloud Kunde haben wollte. Das wird auch nicht besser wenn man es 3x als established and emerging artists wiederholt. Da hilft auch kein Ad free und offline.
Immerhin, das kostenlos Angebot für Listeners soll wohl erstmal fortbestehen bleiben. Und ich prophezeie es wird länger als dieses Soundcloud Go Angebot überleben, dem das Ableben ja schon im Zusatz innewohnt.

Ok, jetzt Osteraustreibung. Track of the day: KANDY – Initiator (Feat. Mina)

Initiator

Tja, was ist das eigentlich? FootworkEDMraptrapgabberbass? Ich weiß es nicht und bekanntlich stehe ich diesem EDM Ding ja auch sehr skeptisch gegenüber, aber bei diesem Ones To Watch Label bleibe ich immer mal wieder an Tracks kleben. So auch diesmal wieder bei diesem Release, der zwar ganz klar in die EDM Richtung geht, aber den ich komplett verstehe. Also ich kann nachvollziehen wenn junge Leute sowas mögen und warum sie dazu feiern wollen :D
Dem m.E. besten Track gibt’s zudem gerade umsonst

Aber ich verlinke auch mal hier, wobei man schon sagen muß, das man bei der Vollversion an einer Stelle denkt, vorteilhafterweise kann man bei Files ja den Cheesepart rausschneiden. Wir hatten unseren Dominator, die haben ihren Initiator:

Ach und weil Osternaustreibung ist nehmen wir doch Weapons gleich dazu. Mit dem Video das vielleicht ein für alle mal das Thema Faceswap App Musik Clips ein für alle mal erledigt (Geoblocked, aber ihr wisst ja wie man das macht)

DayOne jetzt mit IFTTT Channel

Ich finde ja jeder sollte Tagebuch schreiben, vielleicht schämt man sich später mal darüber was man mal dort so abgelassen hat, vielleicht haut man es irgendwann sogar in die Tonne, so wie ich es mal gemacht habe, weil mir das alles zu sehr eine falsche, negative Routine wurde und heute könnte ich mich doch dafür ohrfeigen das ich das getan habe, nur damals war es halt genau das richtige und eine Befreiung. Aber dann kann man irgendwann wieder damit anfangen, wenn man aus den Fehlern gelernt hat. Für mich sind Dinge erst verarbeitet, wenn ich mich mittels Schrift mit ihnen beschäftigt habe, dann sind sie fertig und aus dem Kopf. Ist irgendwie wie bloggen, nur halt für einen selber.
Das ich das mittlerweile mit DayOne mache hatte ich ja schon geschrieben, auch die neue Version hatte ich schon vorgestellt. Nun habe ich mich ein paar Wochen eingearbeitet und muß sagen, die Investition hat sich, trotz des frechen Preises, der damals noch zur Hälfte des heutigen aufgerufenen betrug, gelohnt. Die Möglichkeit und Vorteile mehrere Journale zu führen hatte ich ja auch schon ins Feld geführt, aber seit neuestem gibt es nun auch bei IFTTT tatsächlich den versprochenen DayOne Kanal, so das die automatische Befüllung mit eigenen Tweets,
IFTTT Recipe: Post your tweets to Day One connects twitter to day-one

Facebookeinträgen
IFTTT Recipe: Save your Facebook status updates to Day One connects facebook to day-one

Instagramm Bildern

IFTTT Recipe: Post your Instagram photos to Day One connects instagram to day-one

oder auch Likes und diversen anderen Plattformen und Apps ins Tagebuch ohne krude Umwege tatsächlich funktioniert.
Sogar so Sachen wie gesavte Tracks in Spotify samt Player nach DayOne zu holen klappt
IFTTT Recipe: Add new saved tracks to journal entry connects spotify to day-one
Auch mein Zentraltool Todoist liefert alle erledigten Dinge eines Tages zuverlässig in das zugehörige Journal
IFTTT Recipe: Todoist completed task to Day One work journal connects todoist to day-one
Sehr schön übrigens auch, das man in den Recipes gleich einstellen kann, welches Journal jeweils damit automatisch bestückt werden soll.
Bis auf die immer noch versprochene, aber nach wie vor fehlende Verschlüsselung, bleiben bei mir eigentlich nun keine Wünsche mehr offen. Ich war ja anfangs skeptisch ob da wirklich so schnell geliefert wird, aber was seit dem Release der V.2 und jetzt eben mit der IFTTT Integration passiert ist, hebt diese App in eine ganz eigene Liga, an die andere Journaling Apps, und derer gibt es ja nun zuhauf, in keinster Weise heran reichen.
Von daher erklärt sich dann auch der sehr selbstbewußte Preis, wer diese Möglichkeiten schätzt kommt momentan an DayOne nicht vorbei.

Der Sound von 6000 brennenden Streichhölzern

Es ist nicht nur der Sound der fasziniert, auch der Anblick von Anfang bis Ende (14 Minuten!) hat etwas von Kaminfeuer auf Crystal Meth. Mal sampeln und runterpitchen:

(via Sploid)

Neue Mixe: Tanith @ Double Impact, Suicide Club, 18.03.2016 Pt.1 & Pt.2

Doubleimpact1832016

Endlich mal wieder neue Tracks spielen, nachdem die letzten Wochen ja eher retrogefärbt daher kamen. Aber bei unserem zweimonatlichen Suicide Stelldichein bleibt eben auch alles beim Alten: alles neu!
Diesmal wieder mit dem Vatersohn Projekt Luettringhouse im Vorspann, dann 2x icke uns 2x Wolle.
Meine beiden Sets klangen so:

Pt.1

Pt.2

(Coverpic by Felix Luettringhaus)