Stimming im Portrait: “Perfektion ist was für Schwachsinnige”

stimming

Sehr sympathisches Portait, nicht nur wegen der Dampfe in der Hand, sondern auch für den Satz “Perfektion ist was für Schwachsinnige”, couldn’t agree more und sollte fett rausgestellt werden, ach ich mach das gleich mal! :D
Gefällt mir persönlich besser als das ebenso heute erschienene Tech Talk Feature von Slices, allein schon deshalb weil es nicht so sehr um die Technik geht sondern um die künsterlischen Prozesse die hinter seiner Musik stehen, was ich viel interessanter finde, gerademal wenn einer seinen eigenen Weg gefunden hat.

Stimming | A Portrait (German Version) from Harun Hazar on Vimeo.

(via Kraftfuttermischwerk)

In Chicago im Vorbeigehen mal 13 Vinylpressen gefunden


Factmag berichtet das der Besitzer von Quality Record Pressing, Chad Kassem, zu einem Lagerhaus geführt wurde in dem sich 13 alte Vinylpressen befanden, die zuletzt in den 90ern benutzt wurden “Though the presses, manufactured between 1968 and 1972 look dirty, rusty, old and useless (which is pretty much how vinyl haters describe vinyl buyers), Kassem says they are anything but”
sagt Analog Planet von denen die Info stammt. Die Dinger werden gerade verladen und nach Kansas zum neuen Besitzer gebracht, womit Quality Record Pressing zu einem der größten Vinyllieferanten der Staaten wird.

(Danke Ilona)

AMA Dienstag 4

AMADienstagLogoSomit ist das AMA eröffnet, wie immer, fragt mich was ihr wollt, ich versuche Antworten darauf zu geben.
Nächste Woche steht dann Mijk van Dijk hier für eure Fragen zur Verfügung, das gebe ich aber nochmal separat bekannt.
Und nun laßt die Fragen in den Kommentaren kommen

Eine Bluetooth Gewitterwolkenlampe mit Speaker drin


Ich glaube ich hatte sowas schonmal als Lampe gesehen und die gibt es da auch, aber mit Bluetooth 2.1 Speaker System drin ist und per Motion Sensor und Fernbedienung auf Sound reagierendes veränderbares Licht ist natürlich perfekt, aber eben auch nicht ganz billig, ab 3360 $ will der Knabe dafür haben und es gibt dazu noch Satellitenwolken oder eben die Wolke nur als Lampe. Im Video sieht das ganz gut aus, ich wünschte es wäre mit passenderer Musik

(via Bless This Stuff)

5 Mb damals vs. 200 Gb heute

Links, 5 Mb bei der Verschiffung anno 1956, rechts die neueste SanDisk 200 Gb Micro SD, nur um das mal zu verdeutlichen. Ich schätze mal der Preisunterschied dürfte ähnliche Dimension erreichen
Sizes

Xiaomi Yi-Camera, Action Cam für ca. 55 €, mit Katzenhalterung

Xiaomi, die Macher meines Fitness Bands, das nun auch nicht schlechter ist als die teurere Konkurrenz, hauen einfach mal so eine GoPro ohne den Namen aber mit besseren Specs für weniger als die Hälfte des Originals raus:
The Yi Camera actually trumps the specs of GoPro’s entry-level camera with 1080P, 60fps video and 64GB of memory at about half the price (the $130 Hero has 1080/30p video and 32GB of storage). It also weighs significantly less at 72g, has a bigger battery and can go the same 40m (130 feet) underwater.
Als Zubehör für die Yi-Camera gibt es allerenstens eine Katzenhalterung, wie man oben ersieht, das Internet kann sich also bald auf eine neue Kategorie Katzenvideos freuen.
Ist ähnlich wie mit dem Mi-Band natürlich nicht offiziell hierzulande erhältlich, wird also alsbald mal wieder Zeit direkt in China zu bestellen – ohne die Katzenhalterung natürlich.

(Via Engadget)

ARTE Mediathek: No Future, als der Punk Wellen schlug

nofuture

Schöne Ergänzung zum Artikel von letztens und auch zur Doku B-Movie über die 80er in Berlin, die ohne Punk auch anders ausgesehen hätten.
Ich sehe mich da ja von der Geschichte als besonders vom Glück beleckt an, zwei Jugendbewegungen oder Subkulturen von Anfang an mitbekommen zu haben und mitmachen zu können. Das war nicht jedem vergönnt und viele aus meinen Jahrgängen waren damals schon, mit 15, zu alt für Punk,und später für Techno dann sowieso, das tut mir Leid, aber man muß halt Prioritäten setzen :D
Auch wenn ich 1977 schon die ersten Punk Singles kaufte und im Radio versuchte hektisch mitzutapen, wenn man ein Punksong lief, so richtig gepackt hatte es mich dann Anfang 1978 mit diesem Artikel im Spiegel, ab da war’s passiert und ich saugte alles darüber auf was ich nur fand.
Der einzige Punk in einem kleinen Kaff zu sein war nicht unbedingt leichter, aber es ging gar nicht anders, zumal wenn die Eltern der Rektor und Lehrerin an der örtlichen Schule waren. War aber war eine gute Schule für’s Leben, ich kann die blutigen Nasen und das Gemobbe im Nachhinein gar nicht hoch genug einschätzen. Das zahlte sich dann später aus, als ich die ersten Gleichgesinnten fand und mit denen den Spaß hatte, den Punk immer versprach, sinnlos rumhängen, Bands gründen, Fanzines machen, Häuser besetzen,das meiste aus dem Leben rausholen, an der eigenen Originalität feilen und paar Jahre später war Techno eigentlich nur eine Fortsetzung mit anderen Mitteln davon, nachdem sich Punk in Deutschland so spätestens 1982 aufgebraucht hatte und zu Saufen und Pöbeln verkommen war.

No Future, als der Punk Wellen schlug

Warum dein Plattenhändler zum Arschloch wurde


Ich selbst war paarmal auf Anfrage kurz davor die Seite des Tresens zu wechseln und hatte mich doch immer dagegen entschieden, was nicht zuletzt auch an ähnlichen Begegnungen wie denen im nun folgenden beschriebenen geschuldet war. Vom klassischen Vorträllern in unverständlichem Englisch bis zum klassischen mit dem Mund geformten “UIUIUIUIhhhh”, das eine Acidline beschreiben soll, die man doch kennen müsse,reichten da die Beispiele bei denen sich meine Verwunderung ob der Situation und Mitleid mit dem Personal die Waage hielten. Oder Leute die stapelweise Platten kauften um sie am nächsten Tag wieder zurück zu bringen, weil “Sorry, ich war noch druff”, oder Kandidaten die völlig zerkratzte Platten nach 2 Wochen umtauschen wollen und behaupten die wäre von Anfang an so gewesen. Ganz zu schweigen von den Spezialisten die am Vorhördeck ihre Scratchingskills üben oder gar mitsingen als ob keiner sonst da wäre. Kurzum, 8-10 Stunden pro Tag in verantwortlicher Position da hätten mich einfach in den Wahnsinn getrieben.
Die Potenzierung davon waren diese Vorhörstationen bei WOM, wo ein Mitarbeiter nur damit beschäftigt war die Medien der Kunden zu wechseln, das waren allerdings sicher so um die 25 Plätze im Kreis und vor jedem lag ein Stapel Vinyls und CDs, es war wie ein nimmermüdes riesiges rundes Maul mit zig Mündern drin die zu stopfen waren.
Auf Dangerous Minds hat nun der Second Hand Plattenladen Angestellte Christopher Bickel Auszüge seiner,aus Verzweiflung, in einem Notizbuch festgehaltenen diesbezüglichen Dokumente veröffentlicht. Einige Beispiele:

Customer: “Why are there only 12 songs on this CD?”
Clerk: “Uh, that’s just how many songs are on it.”
Customer: “So, there’s six songs per side?”

(phone call)
Customer: “Is this the record place?”
Clerk: “Yes.”

Customer: “Could you tell me how to get a record deal? I do rap.”

(phone call)
Customer: “Hello. I bought this DVD from you guys and the price sticker has a date on it: 12/05… does that mean that I rented it and I need to bring it back? Or did I buy it?”

Clerk: “No I’m sorry I can’t buy any of these (caked in mildew and ratshit) records.”
Customer: “Well, how about you just give me $20 and throw them all away?” 
Clerk: “…”

Customer: “Do you just buy the vinyl or the music?”

Customer: “Do you have CDs for turntables?”

(via Boing Boing)

Amen Brother: Die Originators des Amen Breaks crowdfunden


Gestern hat die neue Pebble Watch innerhalb von Stunden 5 Mio. pere Kickstarter eingefahren, obwohl die Firma nicht gerade unflüssig ist. Wem ich das Geld noch viel mehr wünschen würde wäre diese Crowdfunding Kampagne, die den Erschaffern des Amen Breaks endlich die verdiente Kohle zuschanzen soll, schließlich handelt es sich wohl um den bekanntesten Break schlechthin, ohne den so manches Genre gar nicht existieren würde. Ganze Filme wurden über diesen Break gedreht, Devotionalien gebaut, aber die Erfinder haben, im Gegensatz zu vielen anderen, die sich diesem bemächtigt haben, bis heute noch keinen Cent dafür gesehen und das soll sich mit der Kampagne ändern, sehr schöne Aktion, die in den letzten 7 Tagen immerhin schon über 13:000 £ eingebracht hat

(Via Blogrebellen