Neuer Mix: How I Met The Bass #32

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Marc De Pulse hatte mich für seine Reihe How I Met The Bass angefragt, in der es nicht darauf ankommt möglichst aktuelle Tracks zu mixen, sondern die eigene Geschichte der Elektronischen Musik zu erzählen. Auch wenn eine Stunde dafür natürlich sehr kurz ist, ich habe das dann sehr wörtlich genommen und Tracks aus ca. 33 Jahren zusammen gemixt, die für mich eine initiierende Wirkung in Sachen Bass hatten, wie ich auch im dazugehörigen Fragenkatalog antwortete:

Q) Talking about your mix: which stories are behind these tracks and what do they mean to you?

A) These tracks span the time from ca. 1981, when I discovered Electronic Music, until today, with the focus on BASS. Starting with SPK’s “Chamber Music from the album “Leichenschrei“, which was a milestone in Industrial Music then. I tried to circumnavigate the obvious hits to dig for stuff which is not so well known, but maybe even better. Every track was like an enlightenment for me, as it showed new ways to break out of a formula, may it be Industrial, Techno, Drum & Bass or Dubstep. That SPK album was my way out of Punk, Cabaret Voltaire’s “This is Entertainment” was Techno before it was invented, from 1980! That 808 State track was one of the tracks which showed me that Industrial became kind of stale and a new world is waiting there. “Exit 23“ and “The Snow (Answers come in Dreams)” are tracks by Industrial people who got into Techno and I always thought those two genres merge perfectly, if done right. Underground Resistance’s “Elimination” just fits perfectly into this sonic story, as if Techno comes back to Industrial. Randomer’s ”Bring“ is the newest track in the mix and continues the story told by Coil, UR and PWOG. The two LFO tracks are for the Bleepsphase, or english Bass in it’s early form, which then breached into UK Hardcore, Jungle, Drum & Bass, Garage, Dubstep, you name it. Thomas Krome’s track finally brought bass back into Techno, as it was leaping far behind compared to what Drum & Bass had to offer at that time.
Speaking of Drum & Bass, I always admire the production standards those guys have to offer, especially in the darker corners, as can be heard by the Nasty Habit classic “Shadowboxing“, I chose the Remix as it is even more polished. Opticals “Shining“ fits perfectly and I always played then side by side. 16 Bits Remix of Noisia’s “Machinegun“ then is the perfect bridge from Drum & Bass to Dubstep as I liked it. Skream’s “Midnight Request Line” is also Dubstep, but in another manner and a perfect, peaceful closing for a set or a mix like this one, bringing back harmony.

Mixcloud:

Tracklist:
SPK – Chamber Music (1982 Side Effects Records )
Cabaret Voltaire -This Is Entertainment ( 1980 Rough Trade)
LFO – Mentok (1990 Warp Records)
LFO – Probe (1990 Warp Records)
Psychick Warriors Ov Gaia ?– Exit 23 (KK Records 1990)
Coil – The Snow (Answers Come In Dreams) (Wax Trax! Records 1991)
Underground Resistance – Elimination (UR 009 1991)
808 State – Sync/Swim (Creed Records 1988)
Randomer – Bring (Hemlock Rec. 2013)
Thomas Krome – Shockabuku Volume 2 (Corb 2001)
Noisia – Machine Gun (16Bit Remix) (Division 2010)
Nasty Habits – Shadow Boxing (The Remix) (31 Rec. 1997)
Optical – Shining (Metro Rec. 1997)
Skream – Midnight Request Line (Tempa 2005)

Dushun Wang: Inspiration und never give up!

dushun-wangDer Knabe hier heißt Dushun Wang und hat ein bewegtes Leben hinter sich und hat auch erst mit über 50 richtig mit dem Training angefangen. Jetzt ist er mit 80 Jahren seinen ersten Catwalk gelaufen und hat immer noch Ziele. So stell ich mir das vor. Also nicht das mit dem Catwalk, aber mit den Zielen :D Chapeau!
Einbetten geht leider nicht, aber der Clip lohnt den extra Klick

(Via Ronny Krieger)

Ilsa Gold – Donald Grabs To Washington

So verrückte Zeiten sind natürlich wie für Ilsa Gold gemacht. Ich glaube das ist Ilsa’s erstes Lebenszeichen seit “Jörg Haider ist schwul” und wir wissen ja was dann passiert ist. Donald watch your step!

Neuer Mix: Tanith @ TEKKNOZID 08.10.2016

tekknozid-cover

Welch ein fulminantes Fest, mal wieder. Ich erspar mir und euch die Lobhudeleien über das offensichtliche über die Mischung von jung und alt, den Abgehfaktor, die Freundlichkeit der Menschen dort trotz arger Fülle, die gelungenen Sets der Kollegen, Wolle, DJ T und Marcos Salon aka Outlander, die vor mir dran waren, das könnt ihr alles auch noch von anderen hier und hier nachlesen, wo andere sich darüber austauschen.
Kommen wir also gleich zur Sache, so wie es das Set auch tat:

Mixcloud:

Download: Hörspiel “The Future Is Ours – Als Techno durch die Decke ging”

futureisours

Hatte ich zwar schonmal, gibt’s aber jetzt zeitlich begrenzt zum Download und könnte zeitlich kaum besser kommen als zur am Samstag anstehenden TEKKNOZID. Ein kleines Hörspiel von Maike Wüllner über die Ursprünge von Techno, hauptsächlich Berlin und alle kommen zu Wort, Wolle, Motte, Laarmann, Dimitri Hegemann, Johnny Stieler, Arne Grahm, icke, unterlegt mit einer wirklich gelungenen Musikauswahl aus der Zeit.
Wurde seinerzeit so beworben:
1989. Die Wende. Im gerade wiedervereinten Berlin herrscht ein neues Lebensgefühl und liefert die perfekten Bedingungen für eine neue Subkultur: In leer stehenden, vergessenen Kellern entstehen Clubs. Mit neuem, urbanem Sound. Und diese Musik schafft das, was die Politik lange Zeit nicht erreicht: sie vereint. Zumindest die unterschiedlichsten Leute auf einer Tanzfläche, mit einer Musik, mit einer Art, zu feiern. Diejenigen, die damals die Tanzfläche beschallt haben, sie gebaut haben oder auf ihr standen, erzählen, wie in den Trümmern der Berliner Mauer die Subkultur Techno groß wurde. Und dass die Raver schon bei der zweiten Loveparade 1990 wussten: „The Future Is Ours“!

Download hier, lohnt sich!

(via Mike Litt)

The Art of Sampling visuell

polygraph

Sampling, eine Kunstform ohne die moderne Musik kaum vorstellbar wäre. Ach, was sag ich, seit der Digitalisierung ist eigentlich alles Sampling und mit der aufkommenden 3D Drucker Technik, denke ich mal, das wir da trotz mittlerweile 30 Jahren Erfahrung, immer noch am Anfang stehen.
Polygraph ist eine Seite, die sich visuellem Erzählen widmet, hat dies nun mit der Kunst des musikalischen Sampelns gemacht und zwar indem sie aufzeigt, wie der Jazzmusiker Robert Glasper, der durchgängig mit Samples aus dem Werk von Miles Davis arbeitet aus einem 2 sekündigen Sample einen neuen Track baut.
Auf der Seite Samplestitch kann man das dann mit anderen Tracks via Tastatur auch probieren

(via irightsinfo)

Doku: Prenzlauer Berg 1990

prenzlberg-1990

Damals, kurz nach der Wende war der noch Schwarzweiß, ich kann mich erinnern als ob’s gestern gewesen wäre!
Nein, es war eher ein grauer Matsch überall, zumindest draußen, drinnen war es immer so fröhlich und bunt, das ich mich sofort in den Bezirk verliebt hatte und dann auch bald hingezogen bin und fast 20 Jahre dort wohnte. Das damalige Cafe Nord war dann irgendwann meine Sparkasse, die Schönhauser mein verlängerter Balkon, der Mauerpark wurde fast täglich besucht, in der Oderberger nebendran kannte man in jeder Kneipe mindestens einen an der Bar, was die Einkehr sehr billig machte. Damals, als die 120 qm Altbau mit Parkett noch 600 € kosteten. Heute ist die Mischung eine ganz andere, die Clubs sind weg oder woanders hingezogen, so wie die Originale die sie ausgemacht hatten, die Baulücken sind geschlossen. Institutionen wie Prater und Konnopke gibt es immer noch, trotzdem ist alles anders, außen bunt, drinnen vielleicht nicht mehr so

Berlin – Prenzlauer Berg (1990) from uhu on Vimeo.

Modstep 1.1.4 ist raus und kann jetzt noch mehr! Plus 5 x Modstep for free


Modstep, mein absoluter Favorit wenn es um Sequencing auf dem iPad geht, ist gerade frisch upgedated worden. Neben iOS 10 Support gibt’s folgende neue Features:

– “Autostart Plugins” allows you to decide whether you want to load AUv3 and IAA with the Session
– “Load last Session on Startup” allows you to decide whether you want to load the last Session on Startup or start with a new Session
– Preset support for AUv3 FX
– State-saving for AUv3 instruments and FX (except for bassalicious)
– new Templates for Korg Volca Kick, Ruismaker, Ruismaker FM, DM-2, bastl micro granny and FLUXFX (thanks to Tom Wies and Oscar South for the last two!)
– updated Templates for Roland Boutique synthesizers and boom808 and boom909

Das Modstep sich bestens mit externer Hardware versteht sollte mittlerweile bekannt sein, wie schön sich IAA (Apple Inter-App-Audio) macht kann man in diesem Video sehen, bei dem Modstep das ebenso grandiose Elastic Drums steuert

Die 5 Codes um sich Modstep kostenlos zu sichern findet ihr in den Kommentaren, wer zuerst kommt sequenced zuerst

Wolfgang Tillmans Ode ans Smartphone: Device Control

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Ja, genau der Wolfgang Tillmans, Chronist der Afterhours der 90er, Fotograf und Künstler der neben dem Berghain auch in sämtlichen Galerien und Museen der Welt seine Momentaufnahmen ausstellt. Dieser Wolfgang Tillmanns hat sich nun also auch musikalisch versucht, überzeugt mich nicht ganz. Ich wußte ja, das er seit geraumer Zeit der Digitalfotografie erlegen ist, aber das das daraus Liebeslied auf iPhones wird, finde ich irgendwie süß