Links für 17. Juni 2014

Wieder so ein Rageday:

Audiosauna, eine DAW im Browser, mit Sampler

Audiosauna
Gut, DAWs im Browser sind jetzt so neu nicht, aber mit Sampler der auch die eigenen Samples frisst, das war mir neu und die mitgebrachten Synths, FM und Analog können auch was, soweit ich das mit Presets durchsteppen beurteilen kann.

(via quinto)

17. Juni 2014 von Tanith
Kategorien: Studio | Schreibe einen Kommentar

Über das Laufen

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Seit genau einem Monat habe ich kein schlechtes Gewissen mehr. Das hatte ich zuvor quasi täglich bei der Hunderunde, wenn ich mir überlegte das ich hier quasi direkt an idealen Laufstrecken wohne und nur mit dem Hund spazieren gehe. Letztes Jahr haben die hier auch tatsächlich noch so richtige Laufstrecken ausgezeichnet, mit Wegweisern und so, die wie mahnende Pfosten alle paar hundert Meter stehen, damit war jede weitere Ausrede natürlich Makulatur. Ich hatte zwar schon paarmal mit Laufen angefangen, muß aber halbherzig gewesen sein, jedenfalls schlief das immer wieder von alleine ein. Ich gaube in der Stadt würde mir das nach wie vor nicht gelingen, ich fand das immer zu blöd erstmal auf Bürgersteigen zwischen Menschen zu laufen um dann ein paar Runden um irgendeinen Park zu drehen, oder erstmal rauszufahren um zu laufen. Hier draußen ziehe ich das ziemlich konsequent seit einem Monat durch und wundere mich fast täglich über die Fortschritte, von denen ich sonst immer nur gehört hatte, aber innerhalb eines Monats die Laufstrecke verdoppeln und die km/h um fast 2 zu erhöhen, das hatte ich vorher immer als so Läuferlatein abgetan.
Ich muß zugeben, ich weiß nicht wie es um die Motivation stünde wenn ich mir nicht eine App dazu auserkoren hätte um meine Läufe zu protokollieren und Nerd der ich in solchen Dingen nunmal bin habe ich sie alle ausprobiert, Runkeeper, weil das schon ewig auf meinem iPhone dahin vegetiert, Runtastic, weil ich bei anderen auf Facebook immer sehe das die gerade einen runtastischen Lauf abgehalten haben, Runmeter, weil mir dort dir Grafiken am ehesten zusagten, MapMyRun, weil hier nicht jeder Kleinkram extra kostet und bin am Ende bei iSmoothRun hängen geblieben, weil ich das mal in einer Aktion kostenlos geschossen habe und mir Darstellung der Fortschritte und Statistiken am besten gefällt überhaupt paßt mir das Flatdesign am besten zum iOS7 und das kippen des Displays wechselt von Listenansicht auf Balkenansicht, BÄM, i’m sold. Weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil: die App kann in so ziemlich jede andere App automatisch exportieren, so das man auch diese weiternutzen kann, wenn man denn will, was ja sein kann, wenn laufende Freunde diese benutzen und man mit denen vergleichen will.
Hier mal eine Gallerie wie die App so daher kommt:


Ich bin z.B. deswegen noch bei Runkeeper geblieben, auch weil da der automatische Upload eines Rennens bei mir nach dem Sync zu Facebook tadellos funktioniert, andere Apps haben da so ihre Macken und das Ergebnis posten ist einer der wenigen Schwachstellen von iSmoothRun, weil z.B. nicht eine anklickbare Karte mitgepostet wird, was aber sehr schön wäre, ist es doch die einzige der vielen Apps, die imstande ist, Geschwindigkeitsunterschiede farblich darzustellen.
Und wenn man schon dabei ist sich selbst zu vermessen, habe ich im Hintergrund auch noch immer Moves am laufen, das auch meine Radstrecken und Hunderunden mitzählt, so das ich ein ziemlich genaues Aktivitätenprotokoll habe, das zudem auch noch optisch recht ansprechend daher kommt.
Das Schöne an der Sache ist, das ich nicht darauf achten muß im richtigen Moment irgendwas zu starten, Moves läuft immer automatisch mit und am Ende des Tages oder Monats weiß ich ziemlich genau wieviel Bewegung ich hatte, ich liebe so einen Kram. Trotzdem schade das Moves letztens von Facebook aufgekauft wurde.
Mein vorläufiges Ziel sind 10 km in einer Stunde, ich habe keinen Plan wann das passiert und fühle ich noch weit davon entfernt, gerademal am Ende jedes Laufs, aber es eilt ja nicht.
Und bevor jemand fragt: Nein, ich habe kein Interesse an Marathons oder Wettläufen, das Rennen im Rudel wird mir wohl ewig fremd bleiben. Ich laufe gern allein, sogar ohne Musik auf den Ohren und am liebsten abends in den Sonnenuntergang rein.
lauf

17. Juni 2014 von Tanith
Kategorien: About me | 23 Kommentare

Wie man ein fast bewässerungsfreies Beet baut


Datschenbesitzer kennen das Problem, es gibt Zeiten da kommt man nicht oft genug zu seinem Kleinacker um alles so regelmäßig zu gießen, das man das Optimum an Wachstum aus seinen Pflänzchen rausholen kann und Sprinkleranlagen sind kompliziert und teuer.
Hier zeigen zwei Jungs eine billige und einfache Lösung des Problems

17. Juni 2014 von Tanith
Kategorien: Off Grid | Schreibe einen Kommentar

Neuer Mix: Tanith @ Gegenkultur im about blank 12.06.2014

Quasi aus dem Urlaub, die Kita hat Schließtage, das Wetter war prächtig, deswegen kommt der Mix auch sommerlicher daher. Vor mir waren noch Astma und Akufen dran, als ich von 5:00-7:00 diese Perlen zückte

und noch Mixcloud mit Paylist:

Tanith @ aboutblank_2014-06-12 by Tanith on Mixcloud

13. Juni 2014 von Tanith
Kategorien: Tanithmix | 1 Kommentar

Takin the piss on Housepiano Loops

Es gibt ja diese Momente, vornehmlich in längeren Sets, wo man mal ganz dringend wohin muß und es bräuchte einen etwas längeren Track, weil man nicht weiß wie lange man durch die Menge braucht und ob gerade was frei ist. Ladies and Gentleman hier meine zukünftige Pissplattedatei.
So ziemlich jedes Housepiano aus den Klassikern in 10 Minuten, das sollte reichen:

(via Kraftfuttermischwerk)

05. Juni 2014 von Tanith
Kategorien: Track of the day | 3 Kommentare

Tyrese Gibson, Word!

Dieses Video wurde mir gerade paarmal in die Timeline gespült. Ich weiß nicht wer Tyrese Gibson ist, noch was für Musik er macht, er bittet darum dieses Video zu teilen und er sagt so viele Dinge so richtig, das ich das gerne mache.

04. Juni 2014 von Tanith
Kategorien: Planet Earth | 1 Kommentar

Morgen, 5.6.2014: The Sound of Belgium – Film Screening and Q&A at Platoon Kunsthalle


Es gab eine Zeit vor Techno, die Älteren hier werden sich erinnern. In fact war es ein langer Weg bis zu Techno, der in den frühen 80ern seinen Anlauf nahm und Belgien viel zu verdanken hat, angefangen von Front 242 über The Weathermen versuchte man sich dort schon früh an der Tanzbarkeit von elektronischer Musik. Zeitgleich mit Acid schwappte dann hier New Beat an, das zwar einige Parallelen hatte und doch völlig anders war, man merkte ihm seine Wurzeln im EBM noch deutlich an, der im Nachhinein etwas stumpfe Beat und die gröbere Agessivität der Sounds ließen daran nicht zweifeln. Vor allem letzteres machten ihn damals attraktiv für meine Sets, das mit der groben Kelle einschenken mischte sich wunderbar mit Acid und diesem Prä-Techno, den ich damals für meine Sets suchte. Aus New Beat wurde dann irgendwann Techno, auf Labels wie Music Man, R&S, SST und weiteren, die allesamt ihre Wurzeln wiederum im New Beat hatten. Für die ausführliche Geschichte hat praktischerweise gerade die Groove einen Artikel draußen und wer es ganz ausführlich will, dem empfehle ich morgen das Screening der Doku The Sound Of Belgium, wo ich nach der Vorführung dann auch bei einer Paneldiskussion dabei sein werde um zu eruieren, wie wichtig dieses Land und seine Epochen für das sind, was wir heute Techno nennen.

Als Bonus noch hier meine New Beat Top 3:

Agaric I’m Gonna Beat This

Zsa Zsa Laboum – Something Scary

Edwards & Armani- Acid Drill

04. Juni 2014 von Tanith
Kategorien: Dates, Technohistory | 3 Kommentare

Alexander Shulgin RIP und Danke für die Pillen


Das muß man auch erstmal schaffen, 88 werden obwohl man sicch als Versuchstier der eigenen Forschung verschrieben hat. Jetzt ist er wohl friedlich eingeschlafen und auch wenn wahrscheinlich in den meisten Nachrufen wahrscheinlich die Warnung vor MDMA dominiert und immer noch davon gefaselt wird das Langzeituntersuchungen bezüglich der Ungefährlichkeit von Exstacy noch ausstehen (wie lange eigentlich noch?) muß man den Pillen, in sauberem Zustand, immerhin zugestehen das sie vielen Menschen eine Musik näher gebracht haben, die sie sonst wahrscheinlich nie verstanden hätten, Menschen miteinander bekannt gemacht haben, die sich sonst nie etwas zu sagen gehabt hätten und dadurch eine Kultur geprägt haben, die bis heute anhält. Manche Dinge warten nur auf das Zeitfenster, bis sozusagen die Chemie stimmt und so war das auch mit MDMA, das bereits 1912 erfunden wurde, von Shulgin wiederentdeckt wurde, aber erst die Kombi aus elektronischer Musik und dem Wirkstoff in Pillenform hat so richtig gezündet, hier in Berlin kam noch die Wiedervereinigung als Faktor dazu. Wer weiß wie das alles ohne diese puddingbrumselige Wirkung der Es, die er gerne als “low-calorie Martini” bezeichnete abgelaufen wäre?
Auch wenn man schon lange aus der Sache raus ist, gilt mein Respekt für Shulgin’s Arbeit und für diese Momente und die Wechselwirkungen, die ohne seine Arbeit vielleicht nicht so möglich gewesen wären.

03. Juni 2014 von Tanith
Kategorien: Allgemein | 14 Kommentare

Kein Acid bis das Zimmer aufgeräumt ist!

Merk ich mir

03. Juni 2014 von Tanith
Kategorien: Musik | 3 Kommentare

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