Fuck Art lets Gif


Manchmal erinnern mich Gifs an Techno, dessen patternbasierte Wiederholung und Loops gut zu den Wiederholungen eines animierten Gif’s passen, wahrscheinlich sind deswegen beide so beliebt. Man könnte perfekte Technomusikvideos erstellen indem man animierte Gifs kombiniert und abwandelt. Diese hier z.B. sind schon für sich gesehen ein Mindfuck.
Ausgedacht von David Szakaly und die Story dazu gibt’s bei This is Colossal

(via Boing Boing)

19. März 2014 von Tanith
Kategorien: Design | 5 Kommentare

Neuer Mix: Tanith @ Walfisch Revival Party 2014-03-14

Es war mal wieder ganz famos den alten Walfisch aufleben zu lassen, viele alte bekannte Gesichter und erstaunlich viele neue junge zu sehen die gemeinsam zu der Musik abgingen, als gäbe es kein Morgen, wie man das von früher kennt. Die Mischung aus der alten Location und der Musik ist einfach so stimmig, das paßt wie Arsch auf Klobrille. Meine Zeit war von ca. 3:30 bis 6:00, also nach Mijk van Dijk und vor Felix FX und so klang das:

Und damit es nicht zu retro wird, gibt’s diesmal noch eine Neuerung, anstatt Mixcloud teste ich jetzt mal Hearthis, ein neuer Soundcloud Konkurrent der vieles richtig macht. Alles wesentliche dazu haben die Blogrebellen geschrieben

17. März 2014 von Tanith
Kategorien: Tanithmix | 15 Kommentare

100 neue Fonts für 2014

awwwards
Ich bin ein Sucker für Free Fonts, auch wenn ich die wenigsten brauche, es ist mir eine Leidenschaft mein System damit voll zu stopfen, schon immer. Bei Awwwards hat man da schon seit Jahren einen Wettbewerb um die besten neuen Fonts drauß gemacht, bei dem man immer wieder kräftig zuschlagen kann.

UPDATE: hier gibt’s nochmal soviel mit ein paar Überschneidungen

16. März 2014 von Tanith
Kategorien: Design | 4 Kommentare

Visualisierung von Flügen über Europa

Ja, fliegen ist böse für die Umwelt und anstrengend mit den ganzen Checkins und so, sieht aber visualisiert ziemlich gut aus.
Das hier sind die Flugbewegungen eines Tages über Europa, zusammengtellt aus den Radar- und Flugplandaten des 21. und 28. Juni letzten Jahres in 1440 fachem Fast Forward.

Europe 24 from NATS on Vimeo.

(via Mashable)

14. März 2014 von Tanith
Kategorien: Planet Earth | 2 Kommentare

Überraschung: Pioneer bringt einen Plattenspieler raus!


Also der Platzhirsch in Sachen CD Player Systeme und Controller will jetzt auch
im Vinylplayer Markt mitmischen. Ich schätze mal es hat mit den Meldungen zu tun das die schwarze Scheibe wiedermal im Kommen sei, oder auch nur um Seratosystemen, die sie ja auch mit Controllern unterstützen, das Controlvinyl zu gönnen, oder vielleicht auch nur um den Technis Gebrauchtmarkt von 1210ern etwas zu ärgern.
Bislang gibt’s nicht viel zu sehen außer einen zum verwechseln ähnlichen 1210er Clon unter Glas der wohl im fertigen Stadium auch eine USB Schnittstelle haben soll. Was davon zu halten ist muß man sehen.
Wieso wundert es mich nicht das der auf der Frankfurter Musikmesse vorgestellt wird und nicht vor paar Wochen auf der NAMM? ;)

)

13. März 2014 von Tanith
Kategorien: Studio | 21 Kommentare

Nachruf: Goodbye De:Bug

debug
Wenn es einen Beweis braucht das Print tot ist, dann ist die die Nachricht von der kommenden, voraussichtlich letzten Printausgabe der De:Bug. Auch wenn ich nicht jede gekauft hatte, habe ich die restlichen Ausgaben oft als PDF nachgelesen und auch wenn mich nicht alles interessierte was in dem Heft drin stand, so war doch die Schnittmenge dessen was mich gesellschaftlich, technisch und musikalisch interessierte, die größte von allen in nur einem Printmagazin.
Die De:Bug war das einzige Magazin das Techno eben nicht nur als Musikstil, sondern, so wie ich, als “Elektronischen Lebensaspekt” begriff, vermutlich ein Überbleibsel der ersten Technogeneration.
Es war nicht immer leicht mit der Schreibe dort und es gab Phasen bzw. Artikel die mir zu sehr im schwurbeligen Praktikanten Möchtegernintellektuellismus dümpelten und sich über den Leser erhoben, was ich hasse. Aber auch diese Phase ging vorüber, es bleiben die eher guten Erinnerungen, wie die Roundtables zu denen ich eingeladen wurde oder die Zeit als dieses Blog hier bei den Jahrespolls auf den vordersten Plätzen landete, aber auch die zeitgleiche Entdeckung von Dubstep und vielen anderen Sachen, die in anderen Mags, die sich Musikmags nennen, gar nicht erst vorkamen oder erst wenn die Anzeige vom Label wegen des Albums kam, was man immer daran feststellen kann, das in allen zeitgleich das gleiche Gesicht mit zugehörigem Feature auf dem Cover prangt. Ich fand es immer sehr angehnehm, wenn auf De:Bug Covern kein aktueller Musikheld zu sehen war, sondern anderen Themen, die sonst eher in der Welt der Blogs behandelt wurden, der Vorrang gelassen wurde. Das De:Bug Blog ist bis heute eine meiner täglichen Hauptanlaufstellen, ich wünsche mir das kann auch weiterhin so bleiben. Mir persönlich wird die Printversion jetzt nicht so wahnsinnig fehlen, solange die De:Bug im Netz weiterlebt. Musik und Netzthemen passieren heutzutage eben nunmal hauptsächlich dort, also nur folgerichtig das die Medien auch dorthin wandern, ohne das man einen Monat auf die neue Ausgabe mit all ihren Sachzwängen wie Platz für Reviews und damit einghergehender Punktgröße der Schrift, und mediumsbedingter Schwächen wie nicht klickbarer Links und fehlender Kommentarfunktion leben müßte.
Ich glaube auch nicht, das durch den Verlust des Mediums die Stimmen der Redaktion verstummen und man darf sicherlich damit rechnen an anderer Stelle weiterhin von Schreibmaschinen wie Bleed zu lesen, das ist doch mittlerweile in die Gene übergegangen. Soweit ich das verfolgen konnte hat ein Großteil der Redaktion seit längerem auch ein Zweitstandbein u.a. in der Redaktion der Engadget Deutschland, von daher hoffe ich das die Existenzkrise zumindest auf persönlicher Ebene etwas gepuffert ist.
Also erstmal Danke für 16 Jahre De:Bug und all die, die ich über die Jahre dort treffen und kennenlernen durfte.
Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht und alle verfügbaren Ausgaben als PDF komplettiert.

13. März 2014 von Tanith
Kategorien: Musikbusiness, Technohistory | 10 Kommentare

Interview 1993 mit mir bei Activ8, einem Kooperationspartner der damaligen Raveline

Bitteschön der junge Tanith mal wieder. Ich finde es bei so alten Interviews ja immer interessant ob und wie man da nach zig Jahren noch dahinter stehen kann. Ich muß sagen, jawoll, ich erkenne den roten Faden bis heute

)

(via lacasafiesta auf Facebook)

11. März 2014 von Tanith
Kategorien: About me | 1 Kommentar

Survival Research Laboratories


Schön das es die noch gibt. Ich habe früher nach jedem Fitzelchen Information über die SRI gesucht, irgendwann aber den Faden verloren. Jetzt haben sie sich mit dem Proposal um eine Performance auf dem Google Campus gestellt und sich damit bei mir zurück ins Bewußtsein geschlichen.
Die machen das schon seit 1979, also schon ne Weile länger als Boston Dynamics, welche Google ja letztens gekauft hatte, würde also gut passen.
Aber viel lieber als auf einem Google Campus würde ich deren Performance mal auf einem hiesigen Festival sehen, ich meine, mehr Techno geht ja wohl kaum!

(via Boing Boing)

11. März 2014 von Tanith
Kategorien: Allgemein | 2 Kommentare

Thema der Woche 221: Ordungsämter – und wie Clubs und Veranstalter mit Ihnen auskommen, müssen, sollten, können

Ich glaube da liegt eine Verwechselung vor, solange man keine Open Airs in öffentlichen Parks abhält hat man als Club oder Veranstalter für gemeinhin eher weniger mit diesem Amt zu tun. Die Hölle sind eher Bauaufsicht, Umweltämter und derer mehr, die zwar alle irgendwo ihre Berechtigung haben, aber wie das in Deutschland nunmal der Fall ist, gerne bis ins kleinste Kleindetail gehen, bzw gerne von der Konkurrenz instrumentalisiert werden. Auskommen heißt in diesem Fall meist, die sitzen am längeren Hebel und man muß, wie es so schön heißt Folge leisten. Es ist jedoch immer von Vorteil sich schon im Vorfeld bekannt zu machen und mit den zuständigen Personen auf gutem Fuß zu stehen, so das zumindest die Ermessensspielräume weiträumig ausfallen und ein Ansprechpartner bei Problemen da ist. Was sich natürlich schwierig gestalten kann, wenn das Personal ständig wechselt.
Im Grunde verhält sich das wie überall anders bei Behörden auch, man sollte um die ganzen Paragraphen und Gesetze Bescheid wissen um vor bösen Überraschungen gefeit zu sein, Cheats und Workarounds sind ja nicht nur in diesem Segment Real Life eher unzuverlässige Kandidaten um den Endgegner zu besiegen und wer meint, bloß weil man es selbst ist gelten die Regeln an denen sich die anderen auch abarbeiten nicht, well, there’s a thin line between Naivität und Größenwahn.
Das soll nicht heißen das ich alles gut heiße was da an Regelwerk und Gesetzen existiert, die Überregelung führt auch hier oft einfach nur dazu, das einfach mehr Geld für Humbug verbrannt werden muß und Einstiegshürden unverhältnismäßig hoch gelegt werden und sicherlich gab es Zeiten in denen das alles einfacher zu bewerkstelligen war, für alles andere gibt’s immer noch die Illegalität, mit allen Risiken die sie nunmal birgt.
Aber zurück zum Ordnungsamt, wenn man sich in Parks mit seinem Open Air, zumindest in Berlin, nicht gerade an prominenter Stelle aufbaut, also da wo z.B. Familien mit ihren Kindern die Erholung suchen, was ja auch deren Recht ist, Lautstärkelimits einhält und um spätestens 22:00 Schluß macht, kommt man meist sogar mit dem Ordnungsamt klar, so ist zumindest meine Erfahrung hier bislang gewesen. Wenn danach natürlich nicht aufgeräumt wird, beim ersten Kontakt mit Polizei oder Ordnungsamt gleich der laute Anarcho rausgekehrt wird, dann muß man sich nicht wundern wenn diese Ämter irgendwann von dem Treiben die Nase voll haben und auch nachfolgende Veranstaltungen anderer genervt auflösen.

11. März 2014 von Tanith
Kategorien: Thema der Woche | 2 Kommentare

Kreativarbeit in Zeiten des Neoliberalismus


Musik/Kultur und ihre Bezahlung bzw. das davon Leben im digitalen Zeitalter 2014, 2 Artikel die mir am Wochenende unterkamen, zu der durchaus komplexen Angelegenheit, die die Problematik von unterschiedlichen Seiten beleuchtet.
Zum einen,Some of Your Friends Are Already This Broke, The Problem With Digital Music der sehr anschaulich beleuchtet was am Ende für den Musiker eines Digital Releases übrig bleibt. Ich möchte ergänzen, das es bei physischen Releases nicht besser aussieht, aber in meiner Ex-Tätigkeit als Content Manager in diversen Positionen mußte ich auch feststellen, das diese Pest der Mittelsmänner im Digitalbereich sich dermaßen ausgeufert hat und durchaus mit den größten Posten in jeder Kalkulation ausmacht.
Der zweite Artikel, ein lesenswertes Interview mit Berthold Seliger beschreibt in launiger Weise was mit Musik passiert ist, wie sie in ihrer jetzigen Form neoliberale Arbeitsverhältnisse fördert und wie eine vernünftige soziale Absicherung für Künstler aussehen könnte:

“Sich selbst würden aber all die lohnabhängigen Arbeiter und Manager, die in der Musikindustrie arbeiten, und all die Künstler jedoch kaum als “Arbeiter”, sondern eben als “Manager” bezeichnen oder im Fall der Künstler als “Selbständige”, als “Unternehmer”. Und da sind wir eben mitten in der Ideologie des neoliberalen Kapitalismus – die Zuschreibung ist ja: Selbst schuld, wenn du arm bleibst! Selbst schuld, wenn du einen unattraktiven Job machst! Du bist Unternehmer deiner selbst! Du bist für deine Selbstoptimierung, für dein neoliberales Selbst verantwortlich. Und all die “Kreativen”, wie es immer so schön heißt, spielen vergnügt die ihnen vom System zugewiesene Rolle als autarke “Miniaturkapitalisten”

Eine Arbeitswelt inszenieren, in der sich Sklaverei wie Freiheit anfühlt
Durchaus streitbare Thesen, aber dafür haben wir ja die Kommentare :)

(Pic via Danielle De Picciotto)

10. März 2014 von Tanith
Kategorien: Musikbusiness | 21 Kommentare

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