Trommel und Bass für Workouts

Ok, ich habe mir vor knapp einem Jahr eine Klimmzugstange in den Wintergarten gehängt, was mittlerweile fast zu meiner kleinen eigenen Crossfitbox ausgeartet ist. Nun fehlt mir oft die passende Musik dazu, ich mag es da gern schnell und heftig, am besten hat sich dafür Drum & Bass der Neurovariante herausgestellt. Da ich auf dem Gebiet nicht so bewandert bin, habe ich einfach mal angefragt was andere da so kennen und da kam erfreulich viel und genau das was ich suchte. Hier mal ein paar Ergebnisse,for own reference, vielleicht ergeht es ja anderen ebenso:

und natürlich dürfen da Noisia nicht fehlen:

Diese Reihe spritzt nur so vor Testosteron:

Wer mehr davon kennt, nur her damit in den Kommentaren. Sollten schon neueren Datums sein und mindestens eine Stunde Länge haben (solange dauert mein Workout mindestens)

Nächstes Mal: Drum & Bass für Yoga und Autofahrten ;)

Das Shirt zum Bild oben bekommt man übrigens hier

EP of the day: Special Request – Modern Warfare Remixes

Modern Warfare Remixes
Das ich einen Faible für Paul Woolford’s Special Request alter Ego habe habe ich hier im Blog und auch im letzten Fusion Set wohl hinlänglich dokumentiert. Als ich dann gesehen habe das ausgerechnet Head High aka Shed die Remixe für “Reset It” liefert, war meine Freude natürlich groß, ich könnte mir momentan kaum einen besseren dafür vorstellen, das paßt:

Den zweiten Mix mit Namen “Head High Real Mix” konnte ich leider nirgends finden, aber den ebenfalls darauf zu findenden Detboi Remix von Damage nehme ich auch gerne mit:

Sehr schön finde ich auch, das XL den Weg zu den alten Covern wieder gefunden hat, reiht sich schön ein zu den Anfangszeiten von XL, in deren Linie ich die Special Request Sachen dort sehe.

Ein Heimstudio bauen (in richtig)

heimwerkerking
Man kennt diese Youtube Videos, in denen Studios in Nullkommanix zu professionellen Designhöllen werden, wer sich selbst daran schonmal versucht hat zweifelt danach an sich oder der Glaubhaftigkeit des Videos. Heimwerkerking Fynn Kliemann’s Tutorial dagegen ist erfrischend ehrlich, er selbst schreibt dazu:
Wie baut man sich ein halbwegs vernünftiges Tonstudio in seine Bude? Es ist ja überall das gleich Problem. Es hallt wie Arsch, es fehlt immer ein Kabel und irgendwo flattern UFO-Frequenzen durch die Tonspur. Nun hatte ich die Schnauze voll und hab mir selbst zu Weihnachten ein neues Studio geschenkt. Eben mit Messmikrofon durchgemessen und Absorber + Basstraps geplant um den Kack in Griff zu bekommen. Außerdem endlich nen vernünftigen Studiotisch mit ausziehbarem Masterkeyboard (M-Audio Oxygen 88) gebaut. Dazu dann die Studio-Monitore (ADAM-A7) entkoppelt, vernünftige Abhörposition definiert, neue Soundkarte (Presonus FireStudio Project) mit n paar Eingängen mehr, nen Kopfhörerverstärker (ART Headamp 6 Pro), damit man endlich mit mehreren Leuten zusammen hören kann und noch n bisschen Kleinzeug gekauft.

Jetzt ist es nicht nur sexy, sondern die Nachhallzeit im Studio ist auf unter 200ms runter. Jetzt kann man endlich kontrollieren ob man Hall drauf will, oder nicht :)

Da hier ein bisschen technischer Quatsch erklärt werden musste und ich immer neue Instrumente gefunden habe, nimmt das Video erst nach 2 min Fahrt auf. Ich hoffe so lange haltet ihr durch. Aber wer keine Knete hat und trotzdem n bisschen Mukke machen möchte, kann hier vllt irgendwo ne nützliche Info finden.

Die restlichen Videos werde ich mir als Gartenbesitzer auch bald mal zu Gemüte führen, denn sein Kanal ist voll davon.
Wer mehr über den Heimwerkerking wissen will sollte bei wirres.net vorbeischauen, der hat mich auf ihn aufmerksam gemacht

EP of the day: SAtAN – Nothing/Can’t Stop/Bleed

SAtAN

Alter! O_O
Nicht gerade sommerlich, aber dafür ziemlich sensationell. Oberflächlich mag sich das für ungeübte Ohren vielleicht nach üblichen Hardcore Shit anhören, aber was der Herr Satan da an Krach anstellt und dabei das Produktionslevel auf wirklich allen Ebenen hoch hält, bzw. die Latte von Release zu Release höher hängt, das nötigt mir schon ordentlich Respekt ab. Verglichen mit einem Panacea oder Enduser klingen die fast weichlich gegen.
Gibt leider nur diesen Minimix der 3 Tracks, die lohnen aber wirklich in voller Gänze gehört zu werden, besonders Nothing rasiert sich bei 175 BpM durch die Rhythmik, das ich wirklich nur den Hut ziehen kann.

Prisma, wirklich krasser next Level Fotofilter Shit

Fotofilter, wahrlich nix neues mehr und man meint auch wirklich alles gesehen zu haben, in zigfacher Ausführung. Mittlerweile nervt es eigentlich nur noch wenn diese immer wieder gleiche pseudoretro Digitalpinselei zu deutlich zu erkennen ist, oder der Kitsch kübelweise das so schon schlechte Foto weichzeichnerisch retten soll. Eigentlich schaue ich mir Apps die, oh so andere, Filter als Hauptverkaufsargument anpreisen schon gar nicht mehr an, bin aber froh bei Prisma eine Ausnahme gemacht zu haben. Klar gab es auch schon zu Anfang der iPhone Knipserei Apps, die versuchten aus Fotos Bilder zu machen, indem sie alles auf Bleistiftschraffierung oder Farbkleckse runterbrachen, die an den ein oder anderen Stil erinnern sollten, aber was Prisma aus Fotos macht ist wirklich mal next Level Shit. Bislang stehen 33 Stile zur Verfügung, die man in ihrer Intensität dosieren kann. Um die Magic wirken zu lassen werden die Bilder allerdings auf die Prismaserver geladen und zurück geschoben, das sollte man, nicht nur im Hinblick auf’s Datenvolumen, wissen, auch wenn kein Login oder Registrierung vonnöten ist.
Ich habe als Beispiel mal ein Foto von der Fusion Seebühne durch verschiedene Filter gejagt um etwas Anschaungsmaterial zu haben:

Das Original:
Seebühne Original

Die Filter:
Seebühne1

Seebühne2

Seebühne3

Seebühne4

Seebühne5

Seebühne6

Neuer Mix: Tanith @ Fusion2016, Seebühne

Seebühne
Dieses Jahr mal Seebühne, ich wußte das das anders als die Turmbühne letztes Jahr werden würde, allerdings nicht auf was ich mich einzustellen hätte. Auf dem Timetable stand vor mir Benga, nach mir Pinch. Benga spielt aber keinen Dubstep mehr und Pinch auch eher gerader. Als ich ankam hieß es zudem Benga hätte abgesagt, stattdessen lief Footwork. Der Vorteil des Digitalen ist ja das man Sets auch noch kurz vor’m Gig umstellen kann und so saß ich da hinter der Seebühne und holte mir schnell noch ein paar Tracks ins Set, von denen ich meinte das die jetzt ganz gut passen. Währenddessen auch immer wieder überraschend wen man da so trifft, Eva Cazal z.B. die lediglich als Gast anwesend war, oder Alexandra Dröhner, die auch aufgelegt hatte. Also, alles mal wieder ganz anders als erwartet und für euch jetzt wahrscheinlich auch beim Durchhören. Nicht das was man sonst so von mir gewohnt ist, aber das macht es ja auch irgendwo aus, gerademal bei einer Fusion, das man sich spontan auf die Gegebenheiten einstellt. Etwas schade fand ich diesmal das die Anlage nachts doch sehr leise ist, gerade bei dieser Musik kann es gar nicht genug Bassdruck geben, lief aber trotzdem. Aber hört selbst, zuhause wahrscheinlich sogar lauter als live vor Ort

Mixcloud:

Metal Riff Generator

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Was’n heute los? Ist heute internationaler Wir-machen-Musiker-obsolet-Tag? Das nimmt ja Ausmaße an! Zum Instant Bach Arpeggiator von vorhin, nun auch noch ein Metal Riff Generator. Die Hölle bricht los wenn man die in zwei Browserfenstern gleichzeitig laufen lässt

(via Nerdcore)

Snapchat Highlights

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Ich hab mich ja versucht in Snapchat reinzutun und nein, mit der Navigation komm ich schon klar allein mir fehlte der persönliche Mehrwert und die Fotofilter fand ich jetzt auch nicht so prall. Liegt aber vielleicht auch daran das ich dort nur mit Leuten verbunden bin, denen es offensichtlich ähnlich geht und mit meinen bisherigen Kanälen schon mehr als gut bedient bin. Aber ich finde das interessant, wenn mal jemand so Highlights aus anderer Leuts Timeline in meine bringt, nicht nur um zu sehen was da so geht, sondern auch über was sich die Jugend, die bekanntlich mehr damit anfangen kann, so beömmelt. Hier nun eine gar nicht mal so kleine Sammlung von Bored Panda, bei denen ich einige Beiträge tatsächlich beachtlich finde und zeigt, es kommt eben darauf an was man aus einem Medium macht, muß ja nicht jedes für einen selbst geschaffen sein.

Instant Bach: Musical Chord Progression Arpeggiator

MCPA

Arpeggiator kennt man ja, diese Akkordarbeiter nehmen einem das mühselige Melodieren ab, jeder halbwegs taugliche Synthesizer und jede DAW, die sich in den letzten 100 Jahren so nennen durften, bringen sowas von Haus aus mit, bzw. gibt es ganze Armadas dezidierter Geräte, die sich der Tonfolgeautomation widmen.
Der Musical Chord Progression Arpeggiator von Jake Albaugh ist ein bisschen anders, mit seinen Chord Progessions und Modes. Bach wäre wohl ein selbiger aus seiner Hose gelaufen, hätte er das noch erleben dürfen.
Wenn das Ding jetzt noch Midi könnte

(via _phis)

Sven Väth’s Auflegen vs. EM Multitasking

SVMultitask
Wie war das nochmal mit Laptop DJs, die aussehen als würden sie nebenbei ihre Emails checken? Klar, Vinyl kann das gut kaschieren.
You sneaky bastard, Sven ;)

(Via Kraftfuttermischwerk & Mr After Party)