Neuer Mix: TNT #24

#24

Die morgige Sendung bedeutet den Upload der letzen Folge, welche mit dem Special zu David Meiser’s Dark Legacy Album beginnt. Morgen wieder ganz ohne Special aber dafür, wie die Jahreszeit, sehr dunkel!

Die Playlist:
Playlist TNT 24

David Meiser – The Shaman
David Meiser – Vortex
David Meiser – My Game
Regal – Trave Generation
Pappenheimer – Bro (Jan Fleck Remix)
Phutek – Attack (Steel Grooves Remix)
Buitrago – Chemistry (Dino Maggiorana Remix)
Gero Jansen – Crackpot
Gero Jansen – Unicorn
Jusai – T.O
Joe Blake – Back Into The Shadow
Killawatt – Tranq’d

Record of the day: Skinny Puppy – VIVIsectVI (1988)

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Läuft hier gerade und dabei fällt mir auf wie gut die eigentlich wieder paßt. Für mich in Sachen Collagierung und Sounddesign bis heute eigentlich unerreicht, aber auch in Sachen Konsequenz und Radikalität fehlt mir sowas gerade heute. Wohlgemerkt das war 1988! Und neben Acid hörte ich eben sowas, ging bestens zusammen. Will sagen, mein Techno kommt eher von da als von Disco :D Auch wenn das in der Geschichtsschreibung wohl unter EBM laufen wird, hatten sich für mein Empfinden Skinny Puppy spätestens ab diesem Album davon verabschiedet, bzw. weiterentwickelt. Wirklich tanzbar war das nicht und wollte es wohl auch gar nicht sein, dafür aber ein sehr prophetisches Ausloten was mit der Elektronik so möglich ist, das den Test of time bis heute besteht,wie eben bei Acid und Techno zur gleichen Zeit auch, nur eben auf einer anderen Ebene, aber mit ähnlichen Mitteln. Interessant wie unterschiedlich die Ergebnisse aussahen, aber als Soundtrack zu Cyberpunk taugten beide gleichermaßen.
Ich hatte seinerzeit das Glück einige Konzerte in ihrer damaligen Gore Hochphase, also etwa zur Zeit dieses Albums, miterleben zu können und das war optisch mindestens ebenso konsequent umgesetzt wie das Audio, da flogen im wahrsten Sinne des Wortes die Fetzen, blutig und dreckig, das wo sich Trent Reznor und Marilyn Manson später, nicht nur in Sachen Mummenschanz, wohl inspiriert haben lassen. Der Wahnsinn sah live so aus:

Das Album hatte ebenso wie die Liveshow eine Geschichte zu erzählen, gegen die die heutigen LED Wände einfach mal schlapp wirken.

Hier das ganze Album in all seiner Pracht zum komplett durchhören

VCV Rack, das Modularsystem im Rechner

screenshot

Wer schon immer mal in die wundersame Welt der Modularsysteme einsteigen wollte, aber gerade keine freie Wand oder den nötigen Zaster parat hat, dem kann jetzt geholfen werden. VCV Rack gibt es völlig kostenlos, für Mac, Windows und Linux, dafür sind die Strippen halt nur virtuell. Der Module gibt es mittlerweile ziemlich viele und es kommen ständig neue dazu, darunter auch Nachbauten von ziemlich populären, wie z.B. von Mutable Instruments und inoffizielle die man sich über Github dazu laden kann.
Um die Sache rund zu machen wird es demnächst auch noch ein VST/AU Plugin geben, um die Chose in die Daw einzubinden

Neuer Mix: TNT #23

27

Bevor es morgen mit der neuen Ausgabe weitergeht, hier die magische Nummer 23 vom 23.9.2017.

Die Playlist:
Tropar Flot – Fight Back Or Die
Bak – Particle
Hollen – Cyclop (The Reactivitz Remix)
Reinier Zonneveld – Crimson
Ian O’Donovan – Voodoo Doll
Avgusto – Hadley
Volodia Rizak – Holditup
Vakkuum – Speaker Sounds
Kristina Lalic – Cube Zero
Mella Dee – Woodlands
Don Weber – Panic
Aitor Ronda – Bullocks (The YellowHeads Remix)
Harry Romero – Neon Jungle
Chicago Loop – Acid Freeq

David Meiser – Dark Legacy Album

Für mich bislang das Album dieses Herbstes. David Meidser kennt man schon geraume Zeit von Releases auf Nachtstrom, AFU Limited oder Reaktor. Dabei ist seine Soundcharakteriktik immer sehr klar zu erkennen, die für mich sehr von frühen Underground Resistance beeinflußt zu sein scheint, ohne diese jeoch zu kopieren. Dark Legacy ist ein facettenreiches Album wirklich ohne Füller geworden, das es zudem noch als, wie oben gezeigten, schicken USB Stick zu erwerben gibt.

Free Samples!

freesamples
Der Herbst ist da, man kann sich ohne schlechtes Gewissen wieder hinter seinen Maschinen verkriechen und seinem Studio Autismus frönen. Was viele daran hindert ist diese Blank Sheet Paranoia, die man hauptsächlich aus schriftstellenden Kreisen kennt, aber auch dem so manchem Musiker die Nackenhaare hochstellen kann. Dagegen gibt es Samples, die es vielleicht dann gar nicht bis zum Endprdukt überleben, aber eben einen schönen Ankerpunkt abgeben um überhaupt anzufangen.
Hier mal 2 ziemlich große Sammlungen for starters:

ZTEKNO haut mit Sonus Techno via Soundcloud 1 GB Techno Loops für umme raus:

Bei Cymatics gibt’s neben Loops auch Presets für diverse Synths und aktuell sogar deren gesamte Palette für fast free, Likes wollen sie dafür schon haben

Das sollte für den Anfang doch reichen?

Wavosaur Rave Generator V.2 VST/AU Plugin for free

Was für ein herrlicher Spaß! Wer von den Stabs und Sounds der Hits von vor fast 30 Jahren noch immer nicht genug hat und immer noch nicht von Platte gerippt hat, kann sich jetzt ne Menge Zeit sparen: Eine 128 Presets umfassende Orgie an Oldschool Sounds bietet Rave Generator als Plugin für alle Systeme, sogar Linux! Neu in Version 2 ist, das man jetzt eigene hinzufügen kann.
Der Hersteller nennt zudem folgende Features:
*Mac OS X, Windows and Linux compatible VST ! + AudioUnit version for Logic users.
*up to 147 internal sounds.
*sampler vs rompler : you can load your own samples !
you can layer samples (up to 16 sounds).
*multi timbral : you can assign different MIDI channels to each sample.
*editable / automatable loop points per sample.
tune/pan/volume + volume & pitch envelope per sample.
*AKAIZE effect from hell for your speed garage time-stretched vooooiiiicccceees.
*reverse, awful delay, green colors, working embeded keyboard.
pitch bend.

Vom Traktor zur Rekordbox mit DJ Conversion Utility

Es gibt viele Gründe warum man seine TraktorPplaylisten auch in Rekordbox vorrätig haben will, bei mir ist das z.B. ein ease of mind Backup, falls irgendwas mit meinem Traktorsetup mal ausfallen sollte, weil ein CDJ System ist eigentlich überall vorhanden. Ebenso gibt es auch immer mal wieder Gigs wo man sich die Schlepperei sparen möchte und einfach nur mit dem USB Stick auftaucht. Dafür aber die doppelte Arbeit haben, also Trackvorbereitung in Traktor und Rekordbox ist eher suboptimal. Früher habe ich dafür Rekord Buddy genutzt, dann kam ein Systemupdate und Rekord Buddy ging nicht mehr. Der Nachfolger ließ lange auf sich warten und kostete dann viel zu viel.
Seit geraumer Zeit nutze ich dafür jetzt DJ Conversion Utility for MacOS, das kostet lediglich 6,95 $, ist optisch zwar grausam, kann aber dasselbe und ja, auch schon für Rekordbox 5. Im Grunde sogar mehr, denn auch die Conversion auf die neuen Denon’s und Algoriddim’s djay sollte, laut eigener Ansage, damit klappen. Das konnte ich allerdings bislang nicht testen.
Eine Übersicht wie das Tool funktioniert sieht so aus:

Neuer Mix: TNT #22, Tekknozid Bleep Special

Vor 2 Wochen war eine Woche vor Tekknozid und das nehme ich immer gerne zum Anlaß mal nicht unbedingt brandneue Tracks rauszusuchen, sondern auf Vergangenes zurück zu blicken, oder lose Enden auszuloten. Diesmal war’s mir ein ganz bsonderes Vergnügen, weil Bleeps nach wie vor eins meiner liebsten Nischengenres ist. Ich habe mal versucht alt und neu zu mischen, denn so ganz tot kriegt man die ja auch 18 Jahre nach ihrer Entstehung nicht, es gibt immer mal wieder Referenzen auf den Sound, wenn auch nicht so hypemäßig wie das oft mit Acid und Konsorten passiert.

Hier die Tracklist:

Detromental – Rewind
Keeno 1 – Hutenzo
Hugo Massien – Swerve 2
Luca Luzano – End Of Line
Radio Slave – The Revenge
Luca Luzano – Calling All Dancers
Pelvis – Dance Freak (DJ Haus’ Union Jack RMX)
Fantasy UFO – Hypersonic
Turntable Overload- TTO
Botany 5 – Love Bomb (LFO Mix2)
Detromental – Move
Hi-Ryze – Cyberia
Cyclone -A Place Called Bliss
Fade II Black – The Calling Reprise
TNT22

Neuer Mix: Tanith @ TEKKNOZID 16.09.2017

Tekknozid160917

Für mich war diese Tekknozid ja ein ganz besonderes Fest, da mit Altern 8 und Groover Klein zwei Vertreter von Breaks dabei waren, also die Tekknozid wirklich so war wie man Techno in dieser Zeit von 88-92 wirklich verstanden hatte. Da gab es diese strikte Trennung zwischen 4tothefloor und geraden Beats nämlich noch gar nicht und wenn’s nach mir ginge hätte man da auch bis heute gar nix aufdröseln müssen. Das das auch heute noch klappt, das hat die Nacht gezeigt, nahtlos konnte man vom einen zum anderen kommen, gestört hat das keinen. Wenn auch ich meine Sets, vor und nach Altern 8, bzw. vor Groover Klein, schon etwas technolastiger gestaltete, damit der Abend ausgewogen blieb. Das erste Set war nur eine Stunde lang, da es quasi nur dazu diente den Umbau zu Altern 8 problemlos hinzukriegen und dafür war es beim begrenzten Platz nunmal nötig die Plattenspieler abzubauen und da ich nunmal der einzige bin der auch die Classics digital spielt, war das mein Part. Nach Altern 8′s full on Liveact war ich dann nochmal dran und das ist das Set:

Danach kam dann, wie gesagt, Groover Klein vom damaligen Milk! Club in Mannheim und ließ die Hymnen nur so fliegen, ich habe das sehr genossen, kannte fast jeden Track und war damit erstaunlicherweise nicht allein, obwohl viele derer die das abfeierten zu der Zeit bestenfalls noch in den Windeln, oder nichtmal ein Gedanke waren.
Die Afterhour bestritten dann der kleine und der große Uwe, da war ich aber schon nicht mehr da.
Eine sehr schöne Nacht mit vielen alten bekannten Menschen und Tracks und Nachwuchs der sich ebenso auskennt. Wat will man mehr?

Und als Nachklapp: Wat man mehr will? Vielleicht ein paar Liveeindrücke von Altern 8, biddeschön: