Adventskalender 10: Sabres Of Paradise – Smokebelch II (David Holmes RMX)

Andrew Weatherall’s Sabres of Paradise waren so ab 92/93 bis Mitte der 90er sowohl als Projekt, als auch als Label immer für Überraschungen zwischen den Stühlen gut. Völlig weggeflasht hatte mich aber Smokebelch II im Remix des damals noch recht unbekannten David Holmes, heute komponiert und compiled der Filmmusik für ziemlich große Filmprojekte. Als ich die Nummer zum ersten mal im Exit spielte kam ein völlig aus den Wolken fallender LB Bad an, weil der Track auf einem seiner frühen Tracks auf NuGroove basiert. Was Weatherall und Holmes dann aber daraus gemacht haben kann man nicht anders als episch bezeichnen, erst die Lieblichkeit und dann diese Drumorgien:

Adventskalender 7: Exocet – Lethal Weapon

Exocet’s Lethal Weapon steht als Vertretung für das gesamte Opus des Labels Catt, zumindest so ab Katalognummer 8, ab da habe ich die alle.
Lethal Weapon stammt bereits aus dem Jahre 1989, die Nummer gab es also schon vor z.B. LFO und Warp mit Bleeps und Clonks, trotzdem ist das hier schon sehr schön rauszuhören. Weitere spooky Perlen wären Jail Breaks’ Nepalese Skeleton oder Confidental’s Subject

Adventskalender 6: Cyber Punks – What U Been Missing

What u Been Missing hatte ab seinem Erscheinungszeitpunkt 1990 bis weit in die Tresorzeit hinein einen Stammplatz in meinem Case und wurde auch ungezählte Male gespielt. Aus heutiger Sicht vielleicht eine ziemlich stumpfe Sampleorie, damals genau das was man sich unter Cyberpunk vorgestellte.
Erschienen ist das auf Zoneaphone, was, erkennbar schon an der Labelgestltung, ein kurzlebiges Unterlabel vom Trax Records Label war, das lediglich 2 Releases lang lebte. Trax war in den Räumen von Waxtrax untergbracht, wo so Sachen wie Ministry und Revolting Cocks ihre Sachen rausbrachten, das hört man hier deutlich durch

Adventskalender 5: La Rools- Fool Moon Roolz

Full Moon Roolz von 89 war eigentlich nur die Fortsetzung von Sure Is von 88. Das Acidgezwitscher des Ausgangtracks wurde gegen vollmondiges Hundegejaule ausgetauscht, Rhythmus und rollende Bassline fast eins zu eins übernommen. Heraus kommt dabei ein Veitstanzgebräu das allemal bei verpillten Tanzflächen die Nackenhaare sträubte. Bei beiden stand der Pitch seinerzeit immer auf +8

Adventskalender 4: SunKings – Ikarus Rising

Was für eine epische Wall of Sound! Muß so um 92 gewesen sein, als dieses Whitelabel in mein Plattencase wanderte. Der komplette Track ist über 10 Minuten lang (daher fehlen die letzten Sekunden ob der Youtubebegrenzung auf 10 Minuten) und schraubt sich in finsterste Horroripgefilde. Irgendwie Detroit aber irgendwie auch völlig undefinierbar vom Style her. Ein Boschgemälde in Audio, das leider nie die Aufmerksamkeit bekommen hat die ihm zusteht, da eben Whitelabelnie und nie richtig releast.

Adventskalender 3: Edwards & Armani – Acid Drill

Erstmal sorry für das grottenschlechte Video dazu!
Acid Drill ist einer dieser komischen New Beat Tracks, bei denen man deutlich die beginnende Bastardisierung zwischen belgischen New Beat, von Front 242 kommend, und Acid raushört. Hier zwitschert die 303 zum Drill Instructor, eine so absurde Mischung, das sie zum Friede Freude Eierkuchen Zeitpunkt ihres Erscheinens denkbar schlecht in die meisten Sets paßte, bei mir aber spätestens zu Hardfloor’s “Acperience” ihr Revival erfuhr.

Adventskalender

Ich weiß ich fange verspätet an und ich kann dieses Jahr auch nicht mit Mixen dienen, die besten gingen ja letztes Jahr schon raus und ich habe momentan auch gar nicht die Zeit zum Digitalisieren, von daher dachte ich mir ich poste euch jeden Tag einen seltsamen Track aus der langen Technogeschichte. Das müssen nicht unbedingt Hits sein, Hauptsache strange und irgendwie denkwürdig.

Ich fange mal mit Earth Leakage Trip’s No Idea an, die erste Platte auf Moving Shadow und nicht gerade typisch für den weiteren Verlauf des Labels:

Adventskalender 24

Als Abschluss dieses Adventskalender gibt’s zur Abwechslung was aktuelles und speziell für diesen Zweck gemixtes. Über 2 Stunden Tracks die mich dieses Jahr gekickt haben, von Techno bis Dubstep von hart bis soft, biddeschön:

TanithEndmix 2007

Eine fröhliche Weihnacht wünsche ich all meinen Lesern und Hörern, bleibt mir gewogen und wir lesen uns bald wiieder :)