Autorückbank Interview

Letztens, vor dem Gig in der Leipziger Distillery habe ich Myoon ein ausführliches Interview auf einer Autorückbank gegeben und das ist nun nach, wie ich finde, superber Nacharbeitung endlich online. Man hört mich nicht nur, sondern bekommt auch gut die Stimmung in der Tille mit

Tanith im myoon-Interview Teil 1 from myoon on Vimeo.

Tanith im myoon-Interview Teil 2 from myoon on Vimeo.

Twitter DJ App

Heute erschien ein Artikel in der Futurezone.Orf in dem unter anderem ich zur gerade von Richie Hawtin promoteten Twitter DJ App für Traktor Pro befragt wurde. Ursprünglich war ich ja von der Idee dieser App ziemlich begeistert, nun, nach einigem Überlegen hat sich die Euphorie ein wenig abgekühlt, gerade in Bezug auf die ihr innewohnende angebliche Gema Playlist Funktionalität. Trotzdem eine coole Sache um Playlisten während des Sets zu generieren, aber lest selbst: Gezwitscherte Playlists aus den Clubs

Icke in der neuen Raveline

Ich hatte es schon im dieswöchigen Thema der Woche erwähnt, aber jetzt hier nochmal an exponierter Stelle: In der Raveline gibt’s eine neue Serie called “Meine Stadt im Wandel der Zeit”, der erste Teil behandelt Berlin und dazu hat Hardmate Clé, Rok, DJ Jauche und eben auch mich befragt. Ich find’s sehr schön gelungen und von daher empfehle ich das gerne zur Lektüre

Interview: Der ganz andere Sägezahn (Spex ’99)

Ein Real- Time-Veteran, der weiß, wo die Techno-Kriege am härtesten waren, wo der Speedschweiß in strömen floß, wo der Kopf noch an die Bunkerdecke stiess: Aber TANITH ist kein Teacher, bei Gott, nein!

Was waren das doch für Zeiten, als in Berlin der Techno im Kriechkeller lärmte, als die “Clubs roch Ufos waren und geheime Zugänge Türsteher überflüssig machten; und dann, als die Clubs noch Walfisch hießen, als die Afterhour noch bis zum Zenith der Mitternachtssonne dauerte und alle auf dem grünen Mittelstreifen irgendeiner Hauptverkehrsader flashten – Gott/DJ, was waren das doch für Zeiten.
TANITH: “Klar, ich würde auch gern etwas anderes erzählen, aber da sind eben Dinge passiert, die man nicht in Worte fassen kann, man war einfach eine eingeschworene Gemeinde. im Gegensatz zu Frankfurt wurde in Berlin der DJ ja noch nicht vergöttert, man hing einfach ab. Das war damals noch ´ alles viel schöner und aus Holz oder reinem MDMA. In der OstVariante: Es war ja auch nicht alles schlecht.
Tanith, aufgewachsen in einer rheinland-pfälzischen Kleinstadt und seit ’84 Dj, 77er Punk und EBM-Konvertierter, Techno-Pionier und Breakcore-Klotzkopf, early Bird bei Love Parade, Mayday und Tekknozid (blablabla) ist ein Opi, der wenigstens weiß, wo der Stellungskrieg am härtesten war. Er kann Geschichten erzählen, die Techno geschrieben haben (oder umgekehrt?). Da hängt einiges im Raum, das Odorama von 10.000 Speed ausschwitzenden Techno-Kiddies auf dem holländischen (Gabba-Mega-Rave) )Hell Razor, die eindringlichen lmpressionen von sanftmütig bedrogten Hooligans vor dem Exit, die Atmosphäre der weiten, niedrigen Räume des Bunkers oder Tresors.
Weiterlesen