Alben der Woche

Wem Burial zusagt, der sollte mal in diesen Release reinhören, wechselt die Wetterlage wie dieser Sommer und presst die Bässe raus wie dunkle Gewitterwolken
Clubroot -Clubroot


und wenn wir schon dabei sind, City Limits Vol.1 von Silkie passt da ebenso dazu, sommerlich, leicht angejazzt und ein idealer Soundtrack für laue Sommertage


Review: Zomby – Where Were You in ’92?

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Ich geb zu ich bin befangen, wenn es um diese euphorischen Oldschool Pianostabs gepaart mit rappelnden Breakbeats geht, bin ich sofort dafür, allein schon als Korrelativ zu der möchtegernelaborierten und ernsthaften Produktionsweise heute, und somit hat es Zomby‘s erster Longplayer auf Werk Disc nicht schwer. Der Name sagt ja auch schon wo die Reise hingeht, UK Hardcore Rave wie von anno Leuchtstab.
Sicherlich kann man dem Album vorwefen das es sich nur aus dem bekannten Pool der Samples bedient, die damals in jedem Hardcoretrack vorkamen und auch arrangementtechnisch hält Zomby sich strikt an die alte Schule, aber gerade das finde ich erquickend und erfreulich, erinnert einen daran, das mal ein Akai 950 und ein Juno alles waren, was man für Walls of Sound mit Armageddonqualitäten brauchte. Freunde von Pianostakkatos, Hoovers und sonstigen Ingredenzien englischer E-Musik vor Jungle kommen voll auf ihre Kosten

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iPodFutter: Benga- Diary Of An Afro Warrior

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Benga’s Diary Of An Afro Warrior läuft bei mir seit 2 Wochen in Heavy Rotation. Spätestens seit Invasion gehört der eh zu meinen persönlichen Topproduzenten. Neben dem schon vorab veröffentlichten “Night” sind mit “E-Trips” “26 Basslines” “Crunked up” weitere Tracks dabei, die klar auf die Tanzfläche zielen. Daneben sind aber, wie es sich heutzutage für ein Album gehört, auch Titel dabei, welche nicht nur auf die zwölf hauen und die man früher wohl Trip-Hop oder IDM zugeordnet hätte. Trotz des sehr technoiden Soundansatzes von Benga kommen dann Instrumentierungen zustande, in denen auch mal akustischer Bass oder Gitarre oder Saxophon wie in “The Dual” oder “Zero M2” vorkommen, ohne deplaziert zu wirken. Klar, das bei einem solchen Bassvirtuosen wie Benga die Wobbles nie plump und plakativ eingesetzt werden, ein Benga schafft es sogar diese jazzen zu lassen, wo anderen nur ein vordergründiges Whopwhop rausrutscht. Irgendwo minimal und doch mit Visionen beseelt, die man seit den Anfangstagen von Drum & Bass vergeblich versucht. Benga ist sowas wie der Boymerang des Dubstep, auch wenn der Vergleich vielleicht etwas hinkt. Schöne Bandbreite die der junge Afro Warrior da in seinem Audiotagebuch ausbreitet.

Thom Yorke geremixt

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Noch mehr Futter das zur Zeit meinen iPod rockt sind die wirklich gut ausgesuchten Remixe von Thom Yorke’s Eraser. In der illusteren Runde der Remixer befindet sich so ziemlich alles, was momentan vorne ist, Burial, Modeselektor, The Bug, Surgeon, Various Production, um nur mal die Perlen zu nennen. Dat Janze gibbet exklusiv auf Boomcat als Download in drei Paketen zu erwerben für 2,95 englischen Pfund pro 3 Tracks.

Von wegen NuRave!

Ich weiß nicht was soll es bedeuten, das klassischer Oldschool sich gerade in meiner Wahrnehmung wieder clustert, muß wohl an der Jahreszeit liegen. Jedenfalls bin ich in letzter Zeit über vielleicht nicht ganz so ernstzunehmende, aber umso erfrischendere Versuche gestolpert, den alten UK Hardcoresound wieder aufleben zu lassen.

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Den Anfang machte Asylum Seeker’s Hardcore House EP, dahinter steht Ed DMX. Der cuttet und pastet da in einer Manier alte Sounds und Beats zusammen, das man sagen kann, der Name der EP ist Programm.

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Nicht minder original klingt Glowstyx – Class Of 1992, hier allerdings weniger House und dafür mehr Hardcore, als hätte die Ära von Force Mass Motion, Altern 8, Automation und Nitrous nie aufgehört und mit “The Dabbler” gibt’s sogar ein amtliches Anasthasia-Hoover-Brett. Dahinter steckt nun auch kein Unbekannter, sondern Breakcoremeister Bong Ra, der dafür 4 GB Sample CDs aus der Zeit gesammelt und verwurstet hat.

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Unique 3, die schon anno 89 mit “The Theme” die allererste Bleephymne ablieferten und danach ewig von der Bildfläche verschwunden waren, legen heute auch mit einem Album, Invasive Signals, nach und neben ein paar Misses gibt’s auch einige Hits. Insbesondere “Shades Of Gray” “Draw The Line” und “Rocks The Bass” sind tatsächlich die konsequente Weiterentwicklung dessen, was man unter Unique 3 versteht und die Misses hatte man auf dem damaligen ersten Album ebenso, also auch nur konsequent. Aber das schöne an Mp3-Releases ist ja das man die nicht mitkaufen muss :)

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