Thema der Woche 44: Der Club mit dem besten / schlechtestem Sound

Die Frage selbst ist natürlich wieder mal ganz schlecht um ein wirkliches Endergebnis mit Liste und Plätzen zu vergeben, dazu sind die Ansprüche zu unterschiedlich. Der eine bevorzugt Hifi Klang, der Nächste legt sein Augenmerk auf Bass, der Präferenzen sind da viele. Schon allein deshalb ist ein ultimatives Ergebnis unmöglich. Aber da hört’s noch nicht auf, denn wer bin ich, das ich mir dazu ein Urteil erlauben dürfte? In vielen Läden war ich einfach noch nichtmal drin, nichtmal im z.B. Cocoon Club oder im Fabric um mal international zu werden, von daher bin ich nicht gerade die beste Adresse für Aussagen dieser Art. Aber auch allgemein läßt sich der beste Sound nicht wirklich bestimmen, das E-Werk z.B. hatte zwar denkbar schlechte akustische Vorgaben, wie hohe Decke, Fliesen und Metall und trotzdem eine für Techno und House, für ihre Zeit, superbe Anlage. Spätestens aber, als ich dort eine Breaksnacht veranstaltete war klar, das die Anlage dafür partout nicht geschaffen war, egal was man einstellte, das klang alles nur dumpf und paßte so gar nicht. Perfekt für die eine Sache und sonst nichts, das hat man nicht selten hat durchaus seine Berechtigung, lieber eine Sache richtig erledigen, als alles mittelmäßig zu bedienen.Mir sind in letzter Zeit allerdings öfter Function One Systeme positiv aufgefallen, wo die stehen gefällt mir das Klangbild komischerweise fast immer. Was allerdings auch darin begründet liegen mag, das für mich in den 90ern Turbosoundboxen sowas wie Pioneer Mischpult und Technics MKII waren, solide Qualität die zum Standard geriet. Nun, Function One wurde von Ex-Turbosound Leuten gegründet. Aprospos Standard, dazu gehört auch eine gut zu dosierende Monitoranlage, rechts und links! Ein Techniker, der die ganze Nacht über verfügbar ist und heutezutage ganz wichtig: Platz für Zusatzgeräte und nicht nur für 2 Techniks 2 CDPlayer und einen Mixer, es ist teilweise erschütternd zu welchen Provisorien man greifen muß, wenn man etwas außer dem aufgebauten Standardequipment anschliessen möchte.Aber die beste Anlage nützt ja nichts, wenn sie nicht richtig eingemessen wurde, oder aus Spargründen nur Zweipunktbeschallung bestellt wurde, Vierpunktbeschallung, also von jeder Ecke der Tanzfläche, sollte heute die Norm sein.Und beste und schlechteste Anlage hin oder her, ich war Zeuge von rauschenden Festen, deren Anlage aus 5 miteinander verkabelten JVC Bassröhren bestand und habe mieserabelste Nächte bei bestem Sound durchlangweilt. Eine perfekt auf die Gegebenheiten angepasste Anlage ist schonmal ein Anfang, aber ein Garant für Abfahrt ist das aber noch lange nicht, sondern lediglich ein Teil von vielen, die zum Gelingen beitragen und dazu gehören.

Kommentare (32) Schreibe einen Kommentar

  1. Also ich sag mal, wenn die Jeans so richtig wackelt, dann hat die Anlage 1T, daß ist so meine persönliche Maßeinheit und dann ist der Sound OK. ;)

    Nee, im Ernst. Ich finde, daß im Robert Johnson das beste Soundsytsem steht. Weiss jetzt zwar nicht was die für Technik haben, aber es ist eigentlich noch nicht mal so extrem laut, aber trotzdem drück es und der Sound ist klar.

    Antworten

  2. Die Lautsprecher sind von Martin Audio und die Anlage ist vom deutschen Vertrieb. Ich war nur einmal im Robert und ich war etwas enttäuscht von der Anlage. Sie liegt über dem (meist schlechten) Durchschnitt, aber richtig gut ist das nicht. Aber das ist ja auch subjektiv.
    Gerade im Bass und den unteren Mitten nicht überzeugend.

    Antworten

  3. In Leipzig steht die dickste Anlage definitiv im Conne Island.
    Bei Dubstep Veranstaltungen wird noch eine extra PA aufgestellt. Dann brummt es in allen Ecken. Kann ich nur jeden an Herz legen.

    Antworten

  4. Die aktuelle Referenz für guten Sound ist für mich zweifelsfrei das Rechenzentrum (indoor) mit ihrem Kirsch-Audio-System. Daran Schuld ist sicher nicht nur das wirklich geniale PA-Holz, aber in diesem Raum wird der Qualitätsunterschied mehr als unüberhörbar. Der Club ist in einem schallenkoppelten Saal installiert. Wände, Decken und Fussboden sind komplett isoliert. Es gibt keinen Hall und damit kein Dellay.
    So einen fetten und klaren Sound habe ich zuvor noch nie gehört. Das wirkt fast unwirklich. Wahnsinn!

    Antworten

  5. nebenbei bin ich froh, dass das Thema Sound überhaupt mal wieder ein Thema zu werden scheint. Einer der Gründe für die “eierlose Minimaldiktatur” waren zweifelsohne auch die grottigen Minianlagen auf den Berliner “Undergroundpartys” – Stichwort “Bar25″ oder… auf solchen “Küchenradios” kann keiner was anderes spielen als “Klickerklacker”, weil sonst die Anlagen total überfordert sind. Das die grossartigen Minimalstücke von zB Matthew Johnson damit eigentlich kastriert wurden, scheinen auch weniger technikaffine Partygäste mitbekommen zu haben. Die besseren Anlagen sorgen jedenfalls jetzt auch wieder für bessere Musik und das finde ich rischisch jut!

    Den Anlass für den Grooveartikel zum Sound kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Auch wenn es angeblich die Referenz von FunctionOne sein soll, die Berghainanlage bringt es nicht. :(

    Antworten

  6. Auch wenn ich garantiert nicht jeden Club kenne: Die beste Anlage gab es für mein Empfinden im Dorian Gray / Frankfurt. Wenn da morgens gegen 8 die Gläser langsam vom Tresen vibrierten, war die Sause perfekt.

    Antworten

  7. @wolle: umgekehrt wird ein schuh draus.
    ich denke, daß die “minimaldiktatur” wie du es nennst auch zum umdenken bei den anlagen geführt hat.
    erst mit einer wirklich fetten anlage wird minimal überhaupt zu musik. auf einer schlechten klingt auch guter minimal nur nach fadem klickerklacker.

    den besten sound in meinem ganzen leben habe ich übrigens auf der manger im vorgänger vom lauschangriff. wobei es auch hier nicht nur an der pa sondern mit am komplett entkoppelten raum liegen dürfte. (auch wenn so etwas sicher nicht frei von Hall ist, das würde nämlich auch nicht gut klingen.)

    obwohl, das lux in lissabon ist auch nicht schlecht, aber da dürfte allein das soundsystem millionen verschlungen haben.

    Antworten

  8. Im Lux ist ja auch eine Funktion One Anlage. Was beim Lux aber dazu kommt, ist, daß der Raum akustisch extrem behandelt wurde. Die installierende Firma hat die Besitzer gefragt, ob sie mal ein paar Vorschläge machen dürften, und die Besitzer haben gesagt, macht was Ihr für richtig haltet. Das hatte selbst die installierende Firma so noch nicht erlebt. Der Raum wurde somit akustisch sehr trocken gemacht, vielen schon zu trocken, aber die Betreiber fanden es super. Dort kann man eben, im Gegensatz zum Berghain, Funktion One pur hören.

    Antworten

  9. @marinelli: nichts anderes habe ich in meinem post geschrieben. da stand was von “kastrierter musik” durch schlechte anlagen und dass das auch technikuninteressierte leute mitbekommen haben. allerdings lassen fettere anlagen nicht nur die wirklich guten minimalsachen besser wirken, sondern erlauben es endlich auch wieder anderen sound zu spielen (ohne dass die anlagen damit völlig überfordert sind). ich bin mir durchaus darüber im klaren, dass ich diese veränderungen eben bestimmten minimalstücken zu verdanken habe. solche sachen finden sich nebenbei seit langen in meiner kiste. ich wusste nur nicht, dass diese in die kategorie “minimal” einsortiert werden ;)

    Antworten

  10. @wolle: ich glaub, ich weiß schon, was du meintest, geschrieben hast du aber
    “Einer der Gründe für die “eierlose Minimaldiktatur” waren zweifelsohne auch die grottigen Minianlagen”
    Das sehe ich nicht so wie du.

    Übrigens:
    “Die besseren Anlagen sorgen jedenfalls jetzt auch wieder für bessere Musik ”
    finde ich auch arg an den Haaren herbeigezogen. Kann es sein, daß es dir nur um plattes “Minimal”bashing geht?
    (“Minimal” mit Absicht in Anführungszeichen, denn es geht ja gar nicht um Musik, die den Kriterien für Minimalismus entspricht, sondern um eine bestimmte Soundmode, die halt “Minimal” genannt wird. Umgekehrt könnte man auch sagen, daß praktisch die ganze elektronische Tanzmusik minimalistisch ist, wenn man Kriterien wir Repetivität und Beschränkung auf wenige Elemente anlegt)

    Antworten

  11. ach, nicht so ernst nehmen, wolle durfte nach langer entzugszeit mal wieder auflegen und wittert morgenluft bzw. oberwasseer. nichts was nach 3 wochen entzug nicht wieder in normalen bahnen endet ;-)

    Antworten

  12. Und ich kann nur sagen das es zu diesem Thema wieder Zeit wir die neue Groove zu lesen, da ist das nämlich gerade Thema und ich hab den von vorne bis hinten gelesen. Mit einem Erfahrungsbericht von Daniel Wang und einem Artikel über Tony Andrews, dem Chef von Function One.
    Hat mir sehr gefallen…

    Antworten

  13. mir persönlich gefällt der Sound im Übel & Gefährlich in HH, meines Wissens setzt man dort auf HiFi. Der Sound dort “klingt” einfach gut. Ebenso finde ich den Sound der Pannebar klasse, wobei da sicher vieles zusammenkommt, sei es die zeitlos-gute Location, die Stimmung, die Leute …

    das Soundspecial in der Groove liest sich ganz nett, aber als Daniel Wang dann was von “gutem Sound im Hotel Shanghai” erzählte, fiel auf, dass dort mal wieder vieles extrem heiß gekocht wird, man das Ganze aber besser lauwarm & mit Abstand goutiert. Bahnhofs- und Klolektüre halt.

    Antworten

  14. das argument der “besseren musik” durch “bessere anlagen” ist nicht verkehrt. allein dadurch, weil sich das wirklich gute minimalzeugs auf schlechten anlagen überhaupt nicht wirkt. gerade sowas braucht fetten sound, sonst hört man eben nur langweiliges “klickerklacker”. das haben in der stadt tatsächlich eine ganze menge leute gemerkt. auf besseren anlagen muss die musik dann aber auch nicht mehr nur als hintergrundgedudel herhalten, sondern wird wieder erfühl- und erlebbar. in diesem kontex funktioniert dann aber auch wieder etwas energetischerer techno. wenn ich das bemerke und hier schreibe, ist das sicher was anderes, als stumpfes “minimalbashing”. klar warte nicht nur ich seit langem darauf, dass die musik auf den partys mal wieder richtig kickt… glücklich und beneidet sind die, die das nicht als defizit empfunden haben.

    @tanith: auf deine sticheleien muss ich jetzt nicht jedes mal eingehen. oder?

    Antworten

  15. Der Sound im Omen Anno 1992 war amtlich….ich denke eine fette Electrovoice Geschichte mit fetten Endstufen und großen hartaufgehängen Bässen in den Bassboxen.

    Antworten

  16. ach ja, über Jahre absolut oben auch das Tarm Center in Bochum. Dürfte in den späten 80ern bis Mitte der 90er zu den besten Beschallungssystemen Deutschlands gehört haben.

    Antworten

  17. Ich glaube auch, Daniel Wang hat sich mit seinem Kommentar zum Hotel Shanghai etwas in eine Sackgasse verrannt. Styropor ist zur Verbesserung der Raumakustik eher nicht ernst zu nehmen. Durch die Dekoration sind eher noch andere akustische Probleme entstanden. Und man darf auch bezweifeln, daß der Dekorateur sich jemals Gedanken um Akustik gemacht hat … leider.

    Antworten

  18. Es wäre sinnvoller gewesen, hier das Interview mit Tony Andrews zu verlängern. Das ist nach dem ganzen kurzbericht dann doch etwas kurz geraten. Oder man hätte sich mal mit einem Akustiker unterhalten. Das wäre sicher fundierter gewesen.

    Antworten

  19. wollte es nur am Rande ergänzen, das die OpenAirAnlagen als Sechspunktsystem richtig dicken Klang machen, aber wie schon gesagt wurde, man kann frühmorgens nur mit den Monitorboxen beschallt Spaß haben oder bei einer SuperPA allein auf dem Dubstepfloor stehen…

    Antworten

  20. Über eine schlechte Anlage gehört kann niemand beurteilen, ob gerade fader Klickerklacker oder guter (was immer das sein mag) “Minimal” läuft.
    Ich verstehe immer noch nicht, wo dein Kausalzusammenhang herkommen soll.

    Merkst du eigentlich auf was für einem Film du unterwegs bist?
    Dein Bashing ist keins, weil es von dir stammt, dein “Minimal” ist gut, sonst wäre er nicht in deiner Plattenkiste. Sogar Ursache und Wirkung müssen sich deinem unfehlbaren Urteil beugen. Ja ne, is klar…

    @Tanith: ernstnehmen? DAS ist jetzt nicht dein Ernst, oder. Ich hatte hier noch nie so viel Spaß.

    cuz that music got no groove
    got no balls
    no me hace PUMPIN’ PUMPIN’ PUMPIN’
    porque yo quiero bailar
    con un ritmo
    más nocturno
    más profundo
    más sensual
    ¡BASTA YA DE MINIMAL!

    (Matias Aguayo – Minimal)

    Antworten

  21. “Über eine schlechte Anlage gehört, kann niemand beurteilen, ob gerade fader Klickerklacker oder guter (was immer das sein mag) “Minimal” läuft.”
    nichts anderes steht in meinem post und genau das, ist der kausale zusammenhang.

    Antworten

  22. Gehts hier noch um das Thema “Der Club mit dem besten / schlechtestem Sound” ??? Nur mal so nebenbei gefragt…..

    Das Thema ist wirklich schwierig, wie soll man alle beurteilen können!?? Wenn ich jetzt so auf Anhieb (auf die Anlage selbst bezogen) das beste Klangerlebnis im Club in der letzten Zeit beschreiben sollte, dann wüsste ich auch nicht sofort eine Antwort.
    Bei technischen Ausführungen kann ich ohnehin nicht mithalten, ich kann nur sagen wie es sich für mich anhört…
    Waren kürzlich in der Maria- so richtig wirklich glücklich hat es mich nicht gemacht :-/ Im Großen und Ganzen habe ich das Gefühl, dass es nicht nur auf die Qualität der Anlage selbst ankommt und auch nicht nur darauf, wer wie spielt (obwohl das schon maßgeblich ist), sondern ein wichtiger Aspekt ist der Techniker, der die Anlage einstellt und ausrichtet. Macht der einen scheiß Job ist auch der Klang hinüber- da kann die Anlage noch so kraftvoll sein. Was ich allerdings sagen kann, ist, dass ich bei unserem letzten Festival- Besuch (bei der SMS) durchweg wunderbare Anlagen (egal ob indoor oder outdoor) genießen durfte! !

    @ Elektrosandy:

    Also ich sag mal, wenn die Jeans so richtig wackelt…

    WORD!

    @Wolle:

    klar warte nicht nur ich seit langem darauf, dass die musik auf den partys mal wieder richtig kickt

    da kann ich nur zustimmen!

    @marinelli:

    ”Minimal” mit Absicht in Anführungszeichen

    JA! das finde ich auch UNERHÖRT! Böser Wolle!:-)

    @Tanith: geh`spielen ;-)

    Antworten

  23. @UC du hast den wunden Punkt getroffen, es gibt viele schlechte Techniker, da nützt die beste Anlage nichts…

    Antworten

  24. oha! Ich habe vorhin die Groove mit dem Tony Andrews-Interview (Function One) gelesen. Der Typ spricht mir in so vielen Dingen direkt aus dem Herzen. Ich hatte fast eine Träne im Auge. Auch was seine Betrachtungen zur Entwicklung von House/Techno anbelangt. 100% Word!!!

    Ja und seine alten Turbosound-Bässe waren und sind für mich die besten Technobässe ever… (Remember MagicBassline auf den Tekknoziden – das waren genau jene legendären Turbosounds!)

    Trotzdem muss ich noch einmal wiederholen, dass für mich der Besuch des Rechenzetrums einen neue Dimension in Sachen Soundqualität eröffnet hat. Der dortige Sound ist für mich definitiv die neue Referenz. Ich kann nur jedem empfehlen, sich das mal selbst anzuhören.

    Antworten

  25. hab mir grad mal die groove ausm cafe gefischt. erster artikel war der oben erwähnte. yepyep. geh nicht bei allen sachen mit, aber scheint zumindest als thema ne gewisse relevanz zu besitzen.

    und das mit dem rechenzentrum – jajajajaja!!! der laden ist wirklich fein. so nun aber zurück zur groove – der ersten seit jahren mal wieder. dünner isse geworden.

    Antworten

  26. Definitiv ein Club mit einem superfetten Sound ist das Robert-Johnson in Offenbach am Main.

    Antworten

  27. Im Club kann man doch kein HIFI erwarten. Betonwände, Metall, Ecken, Fliessen, Hilfe !!! Da liegt die Konzentration eher auf BASS & Lautstärke, so meine Erfahrung.

    Den besten Sound und die besten Filme ;) gibts daheim, im Sessel, im Halbschlaf unter geschlossenen Kopfhörern. Da hört man alle Details, eine Offenbarung! Danke, Sennheiser.

    Antworten

  28. Hallo ……. spannendes Thema habt ihr da aufgetan

    wie so oft sind die “Besten” hinsichtlich der Superlative mehrere , jeweils auf individuelle Art und Weise, und leider sind die ” Besten” das meist nur temporär ………..

    Platz 1 . erhällt von mir die Philharmonie von Hans Scharoun ( Architekt ohne besondere Ausbildung als Akustiker ) und den zugehörigem Klangkörper ( Orchester ) aber mit dem Abstrich ” minus” weil der von uns so geliebte Impulsbis runter so ca 20 Hz von von klassischen Instrumenten nicht ” phasenkhärent” als Wellenfront abgestrahlt wird, deswegen ein kleines minus.

    und schon bin ich mitten im Thema:

    was sind denn die Kriterien für “Gut” und “Schlecht” einer elektroakustischen Übertragungstechnik für den Bereich Luftschall ???

    hier gehen die Meinungen weit auseinander, sowohl bei Laien als auch bei “alten Hasen” der Live-Techniker Scene ebenso bei Profs von div. Universitäten. Für die eine Musikrichtung/Spielart ist ein ebenmässiger Amplitudenfrequenzverlauf ein Maß von dominierender Wichtigkeit ,wiederum ist für die Dispersion von knochentrockener Electro/Bassmusik die Gruppenlaufzeit engl. group-delay mit resultierendem Phasengang über der Frequenz vie, sehr viel wichtiger als eine kleine Delle im Amplitudenfrequenzgang

    ergo: es ist ein Zusammenspiel aus dem Musiker, dem Instrument ( hier ist PA System inbegriffen ) dem RAUM der Darbietung und dem betreuendem techn. Personal und last but not least dem Publikum.

    Antworten

  29. beste/schlechteste anlage

    wie schon in den vorigen posts geschrieben ist das sehr subjektiv jeder empfindet das anders….
    aktuelle systeme von: kirsch audio, funktion one, martin audio, coda etc sind halt guter standart. die nehmen sich alle nicht viel

    wenn man was richtig gutes haben will sollte man es selberbauen!
    wer jetzt denkt ..was selberbauen?!?…man muss ja das rad nicht neu erfinden! ein bisschen handwerkliche begabung, nen computer bediehnen und lesen können ist schon mal gute voraussetzungen;D
    Selbstbau lohnt sich….im internet gibs halt noch menschen die ihr wissen/know how gern teilen!!!!! und sich nicht elitär dafür bezahlen lassen standard chassis in eine holzkiste zu bauen…..

    und…..guter sound braucht viiiiiiieeeeellllll Eisen und Kupfer! in form von spulen, übertragern und überdimensionierten trafos/netzteile……….
    färbung, sätigung, wärme da muss man hin
    was nützt eine p.a. mit monitor qualitäten in nicht akustisch optimierter umgebung? von den ganzen low produktionen/equipment die/das so in der dj/live scene umhergeistert mal ganz abgesehen

    Antworten

  30. Auch der ahrige Polizeiobermeister K., ein fruherer LKA-Mitarbeiter, der als Zeuge ( K-2 ) geladen war, war Empfanger solcher direkten Auftrage. Das war sogar Ausschussmitgliedern, die sich mit den Strukturen der Polizei auskennen, neu. Der Beamte arbeitete regular fur das LKA-Dezernat 64 ( Operative Dienste ). Er nahm Kontaktaufnahmen zu bestimmten Zielpersonen vor, machte aber auch verdeckte Beobachtungen. Und zwar, wie sich herausstellte, selbst in Moscheen und gar in Privatwohnungen. Zugleich verneinte er aber, ein verdeckter Ermittler gewesen zu sein. Er sei ein offen agierender Polizeibeamter gewesen. Das allerdings passte nicht mit seinem konkreten Tun zusammen. Seine genaue Rolle wurde im Verlauf der Befragung immer ominoser, er immer wortkarger, sein Auftritt, zu dem er einen Rechtsbeistand mitgenommen hatte, immer irritierender. Ob er auch an direkten Gefahrderansprachen beteiligt war, blieb unklar.

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar zu Electrix Antworten abbrechen

Pflichtfelder sind mit * markiert.