Linkschleuder für den 28.10.08

Gestern als Attac die Frankfurter Börse stürmte (denen bleibt auch gerade nix erspart, hehe ;) ) :

Poladroid realistische Polaroidemulation für OSX including Entwicklungszeit abwarten

Einer der Gründe weswegen ich Twitter mag ist, weil man sehr nah an den Medien ist. Z.B an der Redaktion der Welt Kompakt, denen ob des vermeindlich geplanten Obamaattentat’s ganz offensichtlich der Kragen platzte:
weltkompaktwitter.png
Die Reue am nächsten Morgen:
weltkompakt1.png

Das US Militär schätzt Twitter natürlich mittlerweile als Terrorwerkzeug ein, wobei die Definition als zum “Tool für Sozialisten, Menschenrechtsgruppen, Kommunisten, Vegetarier, Anarchisten” interessant ist, eigentlich ja die sympathischere Gesellschaft. Und nach dieser Definition dürften dann auch Handys zu potentiellen Weapons of Mass Destruction zählen.

Twitfriends ist ein Tool um die Verbindungen zu Followern zu sehen und so vielleicht weitere interessante Twitterer zu finden

FriendOrFollow zeigt an wem man followed und wer nicht zurück followed oder wem man selber nicht zurück followed

Mit Usernamecheck läßt sich genau dies tun, checken auf welchen der ganzen neuen Dienste und Plattformen der eigene Username schon belegt oder frei ist

tanith war bei Brightkite z.B. noch frei, ein ähnlicher Dienst wie Twitter, mit ein bisschen Quipe, Plazes und vor allem eben sehr auf Location Based fokussiert, wie man es vielleicht in Ansätzen vorher von Twinkle oder Twittelator auf dem iPhone kannte. Ich finde dieses Feature von Mobile Internet gerade sehr spannend.
Hier noch ein Review auf Appvee

Twitterkeys sind Symbole die Twitter versteht (und in Twittelator Pro schon eingebaut sind).
Übrigens von den gleichen Leuten die mit Twittercounter ein Neugiertool für Twitterstats an die Hand gibt:
twitcount.png

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. alles wi(e)derholt sich?

    Kurt Tucholsky schrieb schon 1930 in seiner (Mitherausgeber) Wochenzeitschrift “Die Weltbühne”:

    Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen,
    aber manche blühen auf:
    Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

    Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben,
    treten selbst den Absturz los, den sie brauchen – echt famos!

    Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten:
    Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert.

    Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen,
    und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus.

    Trifft es hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken –
    auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut!

    Soll man das System gefährden?

    Da muss eingeschritten werden:
    Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat.

    Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite,
    hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand.

    Für die Zechen dieser Frechen hat der Kleine Mann zu blechen
    und – das ist das Feine ja – nicht nur in Amerika!

    Und wenn Kurse wieder steigen, fängt von vorne an der Reigen -
    ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur.

    Aber sollten sich die Massen das mal nimmer bieten lassen,
    ist der Ausweg längst bedacht:

    Dann wird ein bisschen Krieg gemacht!

    oder terror?

    Antworten

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