Dem SO36 geht’s schlecht!

Wieso müssen solche Lärmspiesser überhaupt erst in die Stadt ziehen? Nach über 30 Jahren steht nun das alterwürdige SO36 vor dem Problem, das ein Anwohner, der sich durch sein Küchenfenster lärmbelästigt fühlt und deshalb eine Schallwand gebaut werden soll, die man sich natürlich nicht so einfach leisten kann. Deshalb haben sie diesen Aufruf gestartet, worin auch steht, wie man unterstützen kann.
Wenn ich die lange Geschichte des Ladens mal rekapituliere, das legendäre Punkmekka aus den Anfangstagen, über das erste Atonalfestival, bis zu den Electric Mondays und dazu die ganzen, oft wegweisenden Konzerte über all die Jahre! Ich verstehe nicht, das ein falsch eingezogener Anwohner eine solche Institution, die schon ganz andere Zeiten überlebt hat, zum Scheitern verurteilen könnte.

Kommentare (14) Schreibe einen Kommentar

  1. sind die Schwaben schon in X-Berg angekommen? könnte kotzen wenn ich sowas lese!

    Was ich da schon gefeiert hab. Electric Ballroom hiess die Veranstaltung immer, glaub ich.

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  2. Und wieder wird in Berlin auf die Schwaben geschossen…:-) Ihr seid echt zu krass. Aber zum Thema: So was ist eine Sauerei, aber ich denke Berlin ist im Wandel, diese Stadt ist so in, Hauptstadt, billiges Baugelände, Spekulanten, alle wollen was vom Berlin haben. Bald wird Berlin auch teuer sein, nach meiner Meinung nur eine Frage der Zeit.Spätestens wenn der DJ-Jetset weiterzieht, wisst ihr was Berlin die Stunde geschlagen hat. Ich wohne ja in München und für mich ist es immer wieder unglaublich,dass München mal auch ein solcher kreativer Anziehungspunkt war wie Berlin. Aber das ist schon lange vorbei, München wurde wohl zu trendy und alle saugen sie jetzt die letzte Authentizität aus der Stadt, wie es nur geht. Aber wehrt euch, ihr Berliner….es kann sich lohnen. Solche Ecken dürfen nicht plattgemacht werden. Auf Dauer sehe ich aber für die Entwicklung Berlins Schwarz.

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  3. @ DoctorBenway

    Lärmspiesser kommen zu 99% nicht aus Berlin
    und zu 70 % aus Süddeutschland :D

    Den rest kann ich nicht ganz nachvollziehen, ich habe keinesfalls das Gefühl das Berlin langsam die luft ausgeht auch nach 27 Jahren nicht.

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  4. @Doc
    Und ich sage Deutschland ist einfach ein Spiesserland. Schau doch an was gewählt wird, was gemacht wird (selbst tanith heiratet,-)) Deppen gab es und gibt es zuhaufen in D. und wenn eine Stadt so trendy ist wie Berlin, zecken die sich da ein und saugen es aus bis aufs Blut. Und was sind schon 27 Jahre in einer Stadtentwicklung, und schau mal genau hin, was in so manchen Viertel passiert, vorallem dann,wenn saniert wurde. Was ist mit der Urbevölkerung passiert? Wo sind die hä? Was war vorher da, wo das Sonycenter ist? Was ist mit dem alten Tresor passiert? Ruckzuck ist es Geschichte. Wie die Musiclandstudios in München, die wilden Partys und Discos der achziger im München,Ultraschall …früher oder später trifft es jede stadt….

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  5. Die Stadtentwicklung Münchens kenn ich nicht. Da bin ich zu Jung und zu doll Ostberliner :-D
    Mit den Sanierungen hast du allerdings recht. Als Ur-Prenzl-Berger gehöre ich noch zu den wenigen die es sich hier leisten können im Gleimviertel. Neulich bin ich mal wieder durch das Kollwitzviertel Spaziert und hätte heulen können. Man fühlt sich fremd :(

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  6. Was ist eiegtnlich mit dem Pfefferberg los? Gibts den wieder?

    Ansonsten muss ich DoctorBenway leider rechtgeben. Zur Zeit gibt es ja sogar in Stuttgart nen alternativen Tummelplatz rund um den Nordbahnhof mit Ateliers, KOnzerten, Parties usw. aber das auch nur noch bis nächstes Jahr. Dann soll das wohl alles weg wegen nem überdimensionierten Großbahnhofsprojekt.

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  7. Doc:

    na klar. Da für dich ja alles südlich von Neukölln zu Süddeutschland gehört, mag deine Aussage für dich sogar stimmen. Du kennst doch keinen einzigen Schwaben persönlich. Ich habe inzwischen die Schnauze voll vom Schwabenbashing hier. Das war hier mal ein netter Blog, aber ich bin raus.

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  8. Na meine Güte. Deswegen muss man doch nicht gleich eingeschnappt sein. Ich komme zwar ausm tiefsten Brandenburg wohne aber selber schon seit ein paar Jahren in Stuttgart und mir gefällts hier gut. NUr sind gerade die Schwaben tatsächlich etwas eigen. Ob das dann wie doc sag letztendlich auch so ist, weiss man ja nicht aber auf der anderen Seite denken doch die Schwaben immer sie wären die tollsten. Da wird doch wohl mal ein bisschen meckern erlaubt sein. ;)

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  9. Natürlich sind die Schwaben eigen. Bin ja selbst gebürtiger Stuttgarter (ähem), und ich muss sagen: Die Schwaben sind ein mitunter komisches, aber insgesamt doch recht entspanntes Völkchen. Leider macht die tiefschwarze Landesregierung hier viel kaputt, neulich wurde eine temporäre Location hier geschlossen, weil man Angst hatte: “Die konsumieret do sicher wieder Droga. Da machet mir d’r Deckl druff. So.”

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  10. als freiwillig geflohener exil-schwabe im randgebiet des prenzlauer bergs hätte ich da einen schönen, schwäbischen spruch anzubieten: was sind die schlimmsten krankheiten der welt? lepra, cholera, vonderalbra. *räusper*

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  11. Genau, Roundabout. Da durften sie zum Schluss keine Getränke mehr ausschenken und nicht mehr heizen, dann war Schluss. Das war echt ein Elend.

    Den Spruch, Spacecake, unterschreibe ich als Stuttgarter trotzdem voll und ganz :-)

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  12. @Jay Vee: Achso, deswegen höre ich davon nichts mehr. War da leider nämlich nie drin. Ich geh jetzt immer einmal im Monat in den Z-Club. Da ist immer am Ende des Monats Mighty Blossom Crew mit Detroit Dancehall und Disco.

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