Meine 2 Cent zum iPad

Ok, meine 2 Cent kommen etwas spät, aber nach der Keynote ar ich etwas frappiert, ich weiß immer noch nicht genau was ich vom iPad eigentlich halten soll. Mir ist schon klar das nicht die Hardware, sondern die Software das Gerät bestimmt und da macht dem iPad im Moment kein Konkurrent was vor, auch nicht beim Preis.
Viel wurde geschrieben über das für und wider der fehlenden Anschlüsse, das liest sich für mich allerdings ähnlich kurzsichtig wie damals beim iMac das Entsetzen über fehlendes Diskettenlaufwerk und SCSI, schliesslich gibt es mittlereile WiFi mit dem man alles mögliche anstellen kann und Files kriegt man auch per Dropbox rüber.
Auch der Vorwurf, das dies ein reines Gerät zum konsumieren ist kann man aufgrund von Brush und der Worksuite nicht ganz so stehen lassen, zudem ist der Appstore voll mit Apps die kreatives Austoben ermöglichen, alleine auf dem Musiksektor, wo ich mich auskenne, strotzt das Angebot nur so von innovativen Programmen die Dinge ermöglichen, die kein anderes System bislang ermöglichen und ganz deutlich zeigen, wie wir in Zukunft Musik machen werden Man kann jetzt schon davon ausgehen, das das iPad die einige Weltenumkrempeln wird, sei es der der Printbranche, der eBookbranche, aber auch die der Midicontroller, es wird nicht lange dauern bis der Lemur einen schweren Stand haben wird, OSC macht’s möglich und zeigt auf dem iPhone jetzt schon was da geht.
Trotzdem werde ich wahrscheinlich bis zur 2. Generation warten, das habe ich beim iPhone auch so gemacht und nicht bereut, außerdem schrecken mich maximale 64 GB einfach ab.
Allerdings kann sich das auch ganz plötzlich ändern, wenn z.B. jemand den Knoten zum platzen bringt und beispielsweise eine App zaubert mit der man auflegen könnte und dabei auf die iPod Playlisten zurückgreifen könnte.

Kommentare (19) Schreibe einen Kommentar

  1. ich glaube zu warten wird dir dieses mal nicht viel bringen, wie du schon geschrieben hast ist alles softwareabhängig, so auch die firmware.
    als das iphone rauskam kam auch die erste firmware, die ja nicht grade überzeugte.
    mit dem ipad springst du ja ins gemachte nest vom iphone.
    es sollen ja auch apps entstehen die nur für das ipad sind…bin mal gespannt was das teil draufhat!

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  2. Ich hoffe das dafür wirklich bald ne Traktor Pro – iPad Edition kommt, oder was Ableton Live artiges. ich denke das iPad ist schon erstmal ein tool, das auf weitere Produktivtools wartet. Ich glaub schon das das Pad erfolgreich wird – es hat ja auch einen hohen “haben wollen” Faktor.

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  3. @cantaloop: Multitasking wird z.b früher oder später kommen müssen

    @EsDee303: diesbezüglich gibt es doch schon einiges, gerade auf dem Musikmachsektor gibt es ja schon apps, die den profipendants um einiges überlegen sind was die bedienung angeht, weil sie die multitouchmöglichkeiten voll ausnutzen
    touch dj ist da z.b ganz vorne wenn diverse einschränkungen nicht wären
    http://amidio.com/dj/
    aber vielleicht wird das ja jetzt für’s iPad aufgebohrt

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  4. Es ist ziemlich viel Hype entstanden, um ein Gerät, was es schon vielfach auf dem Markt gab, nur keine Beachtung gefunden hat, weil es nicht von Apple war. Am Ipad fehlen viele Features, die nachgerüstet werden sollten. Vor allem eine Kamera sollte installiert werden, ein Cardslot fehlt und auch ein gängiger Flashplayer ist nicht zu finden. Die Speicherkapazität ist einfach zu gering, was dringend verbessert werden muss. Im Moment ist das Gerät unbrauchbar für mich.

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  5. warum das ipad meines erachtens nach ein erfolg werden wird:

    - es deckt mehrere gerätekategorien zugleich ab. wer will noch ein ebook, netbook oder evtl. gar ein echtes notebook mit sich rumschleppen, wenn er im ipad alles auf einmal bekommt?

    - es ist sofakompatibel. man kann damit bequem auf dem sofa sitzen und lesen, im bett liegen und surfen oder videos sehen.

    - es ist vergleichsweise preiswert. die günstigste variante konkurriert direkt mit den netbooks und ebooks. man bekommt beides zu einem nur unwesentlich höheren preis.

    - und schließlich: es verfügt über einen riesigen markt erprobter und für die fingerbedienung optimierter software. davon können alle konkurrenten bislang nur träumen.

    zum vorwurf, das habe es alles doch schon gegeben: klar, es gab umpcs, aber im prinzip waren die teile bisher doch unbedienbar mit einem standard-windows oder -linux. zudem ist der bookstore ein wichtiges element in apples strategie, um die geräteklasse für mehr anwender interessant zu machen.

    fehlendes flash? gegenfrage: wozu braucht man in spätestens einem jahr noch flash? in 90% der fälle wollen die leute das doch nur zum videos ansehen. dasselbe macht html 5 inzwischen nativ. flash ist daher obsolet.

    fehlende anschlüsse: sicher ein problem, andererseits durchaus auch ein vorteil. apple spart an der basis-ausstattung und kann das ipad dadurch recht günstig anbieten. wem wifi und bluetooth alleine nicht reicht kann sich verschiedene adapter vom speicherkartenslot bis zum bildschirmanschluss hinzukaufen und das ipad seinen bedürfnissen anpassen.

    der geringe flash-speicher ist für musiker möglicherweise ein problem, die eine große musikbibliothek benötigen, für die restlichen anwender wird es das aber tun. reine bücher brauchen selten mehr als 10 mb, da reichen selbst 16 gb eine weile. in der regel ist ja auch ein pc/mac in der nähe, mit dem man die daten synchronisiert, wie es von apple gedacht ist.

    alles in allem halte ich das gerät für durchdacht und sehr gut positioniert. ich schätze allerdings, dass die konkurrenz bald nachziehen wird. denn anders als damals beim iphone ist das ipad nicht revolutionär, sondern eben nur ein sehr gutes gesamtkonzept, das leicht zu imitieren sein wird. insofern wird das ipad das vorbild für die nächsten generationen der netbooks und sicher auch einiger ebooks, die um ihre daseinsberechtigung kämpfen werden müssen.

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  6. das iPad ist die Medienmaschine für Konsumenten. Schicker Player für Musik und Video, was man früher oder später eh aus dem Netz ziehen wird, Gerät für eBooks und Newspaper, zum surfen und für Mails in der richtigen Größe und was man produktiv als Laie zu erledigen hat decken Brushes und iWork ab. Ein gut durchdachtes Konzept. Daß Leute, die ein ernsthaftes Arbeitsgerät brauchen da Mängel finden liegt in der Sache, für Hardcoregamer ist ein Laptop auch nichts.

    Nur die Speicherkapazität finde ich schwach, 16GB reichen mir nicht mal beim iPod. Sobald man den für andere Zwecke als Musikhören nutzt, wo er sein eigentliches Potential entfalten kann, ist der ruchzuck voll.

    Mehr Speicher und Multitasking und dann werde ich bei der nächsten Genetation wohl auch zugreifen. Gerade die Aussicht das als Touchcontroller zu nutzen ist verlockend.

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  7. tzja is das der erste schritt richtung digitales buch ? im endeffekt hat appel es ja geschaft alles zuverkaufen wo ein “i” vorsteht….weil es ja kuhl ist… ob ich nun ein zwischen ding zwischen iphone und nem macbook brauch is natürlich die frage… ist ja nicht das erste mal das man sich an sowas probiert… aba durch das “i” können die eigentlich jeden schrott mittlerweile verkaufen… status “i” alle anderen sind looser

    zum thema appz fürs iphone, wer langeweile hat und das ding eh nur zum spielen hat in der aktuellen “beat” ausgabe sind ein paar seiten wo jede menge musik appz vorgestellt werden… ganz schicke sachen dabei fürs scheiss haus oda so…

    http://www.beat.de/

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  8. Sorry, aber das iPhone ist im geschäftbereich vollschrott!
    jeder der täglich ab 100 nutzmails, also ohne SPAM verwalten muß der weiß wovon ich Rede. Eine office Suite gibt es erst garnicht.
    Das Apple diesen absolutten vollschrott von Email Client auf die Menschheit losläßt zeigt wo der Wind weht. Das ganze ist ein nettes Spielzeug nicht mehr nicht weniger.
    Aber wer Brauch ein ipad und wozu überhaupt?

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  9. Eigentlich ganz cooles Gerät zu einem für Apple-Verhältnisse günstigen Preis. Allerdings darf man das Gerät nicht mit nem Computer verwechseln, auf dem man nach Bedarf Software installieren und Nutzen kann. Apple wird nicht von der Einnahmen durch den Geräteverkauf leben, sondern davon, dass man jede Software schön bezahlen darf. Bleiben also unkalkulierbare Folgekosten, wenn man das Gerät über einfaches Internetsurfen hinaus nutzen will.

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  10. stimme dir da zu,die ganzen nörgler und co sehen immer nur die ganzen technik details,sobald das ding 128-256gb speicher hat ist es mehr als interessant und in 4-5jahren ist das teil der neue standart “epublishing” reader-naja mal abwarten obs einen jailbreak gibt fürs iPad dann wirds richtig witzig

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  11. Ist das nun wirklich das endgültige Ende meiner Galaxis?

    Schriftsetzer aller Länder vereinigt Euch! Ringt nieder das Ungetier der Moderne, welches in Form eines Buches daherkommt. Der Webstuhl war nur der Anfang unseres Maschinensturms. Wehrt Euch gegen Sklaverei auf Apfelplantagen und Tyrannei eines Steve Jobs, der Euch selbige raubt! Stürmt die Bastille und köpft ihn!

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  12. Na wie du ja sagtest. Mit Wifi ist viels möglich. Da schrecken mich selbst 64 gb nicht ab. Per Netzwerk auf einen Homeserver zugreifen wäre wohl ne machbare Sache

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  13. ich verstehe echt nicht warum man die ständige gängelung seitens apple,nämlich das weglassen von features, als innovation hypen muss, vor allem leute die mit den geräten wirklich arbeiten werden immer wieder verarscht (jetzt gerade aktuell der express card slot, zwischendurch die firewire schnittstelle, matte displays etc.)
    (ich bin kein apple hasser, hatte selber ein powerbook)
    die einzigen sinnvollen anwender für das teil sind für mich pendler die jeden tag stunden gelangweilt im zug verbringen müssen…für alles andere fällt mir echt nichts ein was das teil besser kann als ein kleines notebook.

    zum thema auflegen…auch wenn es wahnsinnig modern und innovativ erscheint…warum dann nicht gleich von zu hause in die disse streamen ? durch diesen ganzen vorproduzierten playlists und aalglatten übergänge ist das alles jetzt schon sooo langweilig

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  14. ps: was ich eigentlich sagen wollte..wenn auf der kiste osx laufen wäre es der hammer und mein erster mac nach 5 jahren … aber so .. gähn

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  15. multitouch displays werden definitiv die zukunft des deejayings. hat man ja schon vor 2 jahre bei diesem dj attigo sehen können.
    allerdings kann ich apple nicht mehr sehen. die bauen sich gerade eine monopolstellung auf (gerade was die zwangsbindung an den applestore für apps angeht) von der microsoft seit 30 jahren träumt. allerdings hatten die natürlich nie so ein cooles image, weshalb der gemeine konsumtrottel kaufen wird, bis das kind dann irgendwann in den brunnen gefallen ist. mal kieken wanns den ersten mac mit soner zwangsbindung gibt :D

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