Thema der Woche 166: Insolvenz der Raveline

Lange ist es her das ich die letzte Raveline in der Hand hielt, für mich war diese Mischung aus Disco Boys, Kröcher und Novykolummne in der er Namedropt und über Laptop DJs lästert während er mit CDs auflegt nicht sonderlich interessant und fragte mich schon lange für wen diese Mixtur noch relevant sein sollte. Zudem, was mich bei Musikjournalismus interessiert ist Tiefe und das da jemand mehr weiß als ich, nicht das ein Thema erst Thema wird wenn alle schon drüber Bescheid wissen und dann halt auch mal was in Print darüber kommt, was man sonst schon allerorten lesen konnte. Oder wo wurden von der Raveline schonmal Talente entdeckt, Künstler vor ihrem Aufstieg gefeatured oder gar über Trends berichtet, bevor sie welche waren, auf die Gefahr hin auch mal falsch zu liegen, aber zumindest mal Kontur gezeigt zu haben? So hatte das alles etwas von einer Techno Bravo, was vielleicht für Einsteiger interessant sein mag, aber auch die werden sich heute schon andernorts billiger und besser informieren.

Dann kam vorletzte Woche über Facebook bei mir das Gerücht an, das die Raveline insolvent sei, was mich ob des oben gesagten nicht sonderlich verwunderte und ein wenig Recherche brachte dann auch die Insolvenzmeldung ans Tageslicht. Letztlich hat wohl eine Steuernachforderung von 800.000 Euro das Genick gebrochen, so kolportieren es zumindest einige News. Das wiederum wundert, denn entweder hat man es da mit amoklaufenden Behörden oder mit absoluter Nullcheckerei von Buchhaltung zu tun, was bei einem Verlag dieser Größenordnung eher ungewöhnlich sein sollte, aber nicht völlig undenkbar wäre. Andere munkeln das man sich mit Raveline TV überhoben hätte, wobei ich mich frage wieso so ein Format heute überhaupt noch was kosten soll. Amüsant fand ich den Einwurf, das ja schliesslich Jürgen Laarmann seit ein paar Ausgaben dort eine Kolummne hätte und man ja um seinen negativen Midas Touch, was Magazine angeht, wisse.
Dabei fing alles mal so niedlich an, damals als Claus Pieper und Kai Uwe Müller mit einigen anderen das Ding starteten. Ok, der Name Raveline hat von Anfang an nicht gerade durch Orginalität geglänzt, aber ich fand das damals noch kostenlose Heft ganz ordentlich um auch mal eine andere Perspektive als die frankfurter oder berliner Sicht auf das Ding called Techno zu sehen. Und irgendwie hatten die auch anders gewirtschaftet, spätestens wohl als dieser Lolo einstieg, der Typ mit dem etwas komischen Lebenslauf und Leumund, aber hey, wie gesagt, andere Gegenden andere Handhabe.
Dann vierliert sich aber auch schon meine Sicht auf die Raveline, erst wurde sie kostenpflichtig und dann kam dieser Poison Club und Tribehause Lokalkolorit da rein, also alles eher trancig (heute sagt man wohl progressive dazu) und glatt und dann wurde es irgendwie ganz beliebig, keine Linie für mich erkennbar, das was verkauft oder verkaufen soll, per Anzeige redaktionelles gekauft und an den Mann gebracht, so wie es leider im Musikjournalismus viel zu häufig vorkommt und einer der Hauptgründe warum ich immer wieder sage das in dem Bereich Print am totesten ist.
Etwas schäbig fand ich dann schon, das auf der mittlerweile abgeschalteten Website trotz der Insolvenz noch immer zum Voten für den Jahrespoll aufgerufen und Gewinne versprochen wurden, obwohl spätestens seit dem 1.12. klar war das da nix mehr ging, die Zeit hätte man stattdessen fairerweise nutzen sollen um seine Leser aufzuklären warum sie ihr Heft aus dem bereits bezahlten Abo noch nicht haben. So eine Behandlung der eigenen Klientel läßt den Verlust dann natürlich noch weniger schmerzen.
So fatal und fies das für die Beteiligten und Mitarbeiter jetzt sein und klingen mag, aber wenn man sieht das De:Bug und Groove weiterhin existieren ist das eigentlich ein gutes Signal, denn das diese beliebige Overground Berichterstattung sponsored by Energydrinks und gekauftem redaktionellen Content, auf die ein BWLer sicherlich eher gesetzt hätte als auf die im Gegensatz dazu doch oftmals eigensinnigen oder von außen besehen eher schrulligen Konzepte der überlebenden beiden Magazine und die Raveline es eben nicht geschafft hat sich damit langfristig Relevanz aufzubauen und am Markt zu behaupten, kommt mir und meinem Technoverständnis eigentlich nur entgegen, auch wenn es mir letztlich um die Bringmann & Kopetzki Seite natürlich leid tut.

Kommentare (47) Schreibe einen Kommentar

  1. ach die sind insolvent? …wusste ich noch gar nicht. aber is auch klar, hab ich doch zum ende des jahres mein abo gekündigt :o) … aber im ernst….ich weiß gar nicht wieviele jahre ich ein abo hatte, und rückblickend auch nicht mehr warum eigentlich. die letzten 1-2 jahre war es wirklich nur noch ein durchblättern zur “technik”-seite ….novy-kolumne gelesen…kopf geschüttelt, weggelegt.
    künstler die mich interessierten waren extrem rar, was aber durch druck- bzw. schreibfehler en mass kompensiert wurde. schlimm zum teil.

    “Amüsant fand ich den Einwurf, das ja schliesslich Jürgen Laarmann seit ein paar Ausgaben dort eine Kolummne hätte und man ja um seinen negativen Midas Touch, was Magazine angeht, wisse.” <<< *kicher …. böse böse, aber et is ja so

    n bissl tuts mir leid….. aber ich bin froh in der "beat" ein neues zu hause gefunden zu haben ….so is das eben

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  2. Hm, interessante Sicht und der Vergleich zur Bravo hinkt nicht. Trotzdem ist es halt auch schwer die Balance zwischen rohdiamanten und populären Themen, die vermeintlich verkaufen, zu finden. Irgendwie finde ich es schade, dass sie weg ist, aber das fand ich bei der frontpage auch und das leben ging weiter…

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  3. ich finde mit der Frontpage kann man die RL nicht vergleichen, während die FP versucht hat Grenzen des üblichen Magazinformats zu sprengen hat sich die RL brav an die Standards gehalten, sowohl was Inhalt, Format und Layout angeht
    Um die Balance geht es ja auch gar nicht sondern um Kontur, Authentizität, Stil und Glaubwürdigkeit, das hab ich halt dort nie gesehen, sondern lediglich ein getrieben sein von Themen die quasi durch die Anzeigenkunden vorgegeben waren. Kannte man die Releaselisten der üblichen Verdächtigen, konnte man die Artikel zu mindestens 80% vorher sagen. Mag zwar ökonomisch bedingt sein, zumal in diesen schweren Zeiten für Print, aber für ausstaffierte Promotexte ist man dann auch nicht gewillt 4,50 auszugeben.
    Ich sag ja, trotz der Tragik eigentlich erfreulich das die Formate mit den Eiern zum Eigensinn das längere Rennen machen

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  4. damals von “ravern für raver” – nicht so getrieben vom bedürfnis cutting edge zu sein wie frontpage fand ich die schon ganz ok. war dann aber auch schnell sense.

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  5. weiss garnich was ihr habt die raveline hat halt alles im angebot gehabt und war nich so festgefahren wie groove oder debug

    und novys worte waren doch immer sehr amüsant :-P

    naja abwarten ob die das lenkrad noch rumreissen können genug leser hatten sie ja…

    achso…neben den beiden “underground” blättern gibts ja nun auch alle 2 monate das dj mag in deutscher sprache…etwas nach england gerichtet auch immer mal interessant drinne um zulesen…hatte mir schon immer die englische ausgabe ab und an beim bahnhof gekauft (für schlappe 11,50)

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  6. meine letzte Raveline habe ich 2003 gekauft und mich damals sehr über die Berichterstattung zum 10jährigen Jubiläum geärgert, wo man sich nicht zu blöde war, die gesamte Entstehung und Geschichte des Blattes zu beschönigen und zu fälschen.

    Relevanz hat das Mag für mich schon Ende der 90er nur noch wenig gehabt, da die Berichterstattung fast immer an irgendwelche Anzeigendeals gekoppelt war und den Aussagen, man sei an den Kiosk gegangen, um sich eine größtmögliche Unabhängigkeit zu bewahren, absolut konträr gegenüber stand.

    Die Anfangs- und Aufbruchzeit der Raveline war in der Tat spannend, die Konstellation an Machern und vor allem einer großen Posse an Unterstützern dahinter schon was Besonderes. Als damals die Teilhaber Lolo und Andy einstiegen (Sommer 1993) ging es eigentlich nur vorwärts, aus Hobbyarbeit wurden richtige Jobs, kreative Freiheit und Vertrauen wurde den Redakteuren eingeräumt. Aber als dann der Megarave 1994 floppte, mit dem man das Mag sanieren wollte (eine Schnapsidee) und die wichtigen Leute aufgrund der finanziellen Situation ausstiegen, wurde eigentlich schon der Anfang vom Ende eingeläutet. Kritische Berichterstattung war ab da nicht mehr erwünscht, jedenfalls nicht, wenn dahinter große Labels und Veranstalter saßen.
    Konzeptionell ist das Blatt auch nie erneuert worden, die Heftstruktur war bis heute noch die gleiche, die Marcel Feige im Herbst 1994 dem Magazin verpasst hatte, bevor auch er sich neuen Aufgaben widmete.
    Eigentlich überraschend, dass überhaupt so lange durchgehalten wurde bei all den Geschichten um nicht gezahlte Rechnungen für Agenturen, Mitarbeiter etc. …

    Die einzige Träne im Knopfloch habe ich, weil ich die Geburt miterleben durfte, ergo hätte ich auf eine Beerdigung auch verzichten können, selbst wenn sie einen dann doch ziemlich kalt lässt.

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  7. “auch wenn es mir letztlich um die Bringmann & Kopetzki Seite natürlich leid tut.”

    Der Ehapa Verlag bringt das Werk von Bringmann & Kopetzki zurzeit ja in sehr schöner Aufmachung neu heraus. Von Hotze sind bereits 2 Bände erschienen. Wildlife ist mit 3 Bänden am Start.

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  8. …naja für eine Sitzung aufm Klo hat das Ding allema getaugt :D
    Gekauft hab ich mir die auch schon seit 2001 nicht mehr denn wie schon im Artikel beschrieben “Bravo der Technoszene” trifft es 100%

    Aber man sollte auch nicht vergessen, wenn man selbst involviert ist in einem Bereich hat man auch verschiedenste Quellen die einen Informieren. Da passiert es dann eben auch oft, das man Dinge zu lesen bekommt die man Wochen zuvor schon auf irgendeinem Blog gelesen hat. Das lässt sich nicht vermeiden zumal ein Format wie Raveline den Mainstream bedienen muss ansonsten wär dann irgendwann Essig mit Mitarbeiter bezahlen usw.

    Wer sich im Printmarkt etwas auskennt, weis auch wie das dort abläuft. Ala buche ne 4 Farb Vollseite und du bekommst nen Bericht. Warum sollte das bei denen anders gelaufen sein?!

    Jedoch ist diese Zahl 800.000 schon derbe abstract und da bin ich mir sehr sicher das dort das Finanzamt sehr übereifrig reagiert hat. Schade eigentlich das sowas in unserem Land möglich ist. Da wird dann einfach mal ein Jahr genommen an denen die Umsätze besonders hoch waren und das ist dann die Vorlage um Steuern einzutreiben. Am eigenen Leib schon erlebt! Das schlimme daran ist dann eher, wenn man bekannt ist, macht es auch gleich die Runde und aus vermuteten Forderungen des Finanzamtes wird dann nach drauße die Schulden die man hat beim Finanzamt. Das es letztlich dann nur 10-20% sind von dem was man unterstellt bekommt, das bekommt dann keiner mit. Sowas ist rufschädigend wie man ja sehen kann in diesem Fall hier.

    Die Buben der Raveline tuhen mir schon etwas leid das muss ich ehrlich gestehen auch wenns seit gefühlten 10 Jahren nicht mehr mein Format ist. Das deren Kommunikation zu ihrer Leserschaft allerdings ziemlich mies ist, ist eigentlich nicht zu entschuldigen das steht mal fest. Aber wer einmal ins Visier der staatlichen Gier geraten ist, kann denen nachfühlen die grade drinn stecken!

    Ich bin ml gespannt wie das ausgehen wird. Ich könnte mir sehr wohl vorstellen das die wie Phönix aus der Asche auferstehen werden und das ganze Gerede darum wieder einmal mehr zeigen. “Die Geilheit nach Sensationsmeldungen destroyed jegliche Vernunft”

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  9. die raveline wurde ende 1990 von roland bpm und mir als partyinphone installiert. von einer gleichnahmigen zeitschrift weiss ich nix. gab es die wirklich?
    :)

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  10. Als Gegenpol zur DeBug und der Groove fand ich die Raveline eigendlich genauso wichtig – auf der einen Seite die beiden Undergroundhefte als Hüter des guten Geschmacks und auf der anderen Seite halt die Raveline für die breite Masse. Das Deutsche DJ Mag ist imo eine peinliche Lachnummer die die alten Berichte der UK Ausgabe 1:1 übersetzen und es nichtmal schafft ihr VÖ Datum einzuhalten (wie lange ist die letzte Ausgabe her ? 3 Monate ? oder sind es sogar schon 4 ?).

    Was bei der Raveline unübersehbar war ist das man bereits vorher wußte welche CD des Monats sein wird – im Sommer immer die Cocoon Compilation und im Winter immer die Sven Väth Mix CD. Für mich entstand da öfters der Eindruck das da bestimmte Labels immer gebauchpinselt wurden , auch so ganz allgemein im Reviewteil wo bestimmte Labels immer die Höchstnote bekamen , egal was sich da auf dem Tonträger befand. Kritische Stimmen mußte bestimmte Labels und Produzenten bei der Raveline niemals fürchten ;-)

    Kritik war bei der Raveline nie erwünscht – auch nicht auf deren Webseite wo sich im News Bereich öfters falsche Angaben waren die nicht berichtigt wurden obwohl man im Kommentarbereich freundlich darauf aufmerksam gemacht hat. Da sind die Jungs von der DeBug wesentlich besser und geben sogar Fehler zu wenn man sie darauf aufmerksam macht.

    Ganz ehrlich: Ich empfand 4,50 € für das Heft extrem viel , es stimmte einfach das Preis/Leistungs Verhältnis nicht. Einerseits geht schon eine Ära zu Ende , auf der anderen Seite hat sich die Raveline einfach selber überlebt.

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  11. keine einzige ausgabe der raveline war mir je geld wert. das hat für mich großraumdisconiveau. keinerlei bahnbrechende erkenntnisse, nicht schade drum.

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  12. Frontline (war mein Lieblingsmag) und Groove habe ich seiner Zeit viel gelesen. Bei Raveline hat es mir dann schlussendlich abgelöscht. Mittlerweile liest man sich das meiste eh im Internet an. Schneller, informativer und “unabhängiger”.

    Ganz zu schweigen wüsste ich nicht einmal, wo man je in einem Printmag (zugegeben auch schon lange keines mehr gelesen) irgendwas zu Netlabel zu finden sein sollte.

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  13. Als kommerzielle Ergänzung zu den anderen Mags hatte die Raveline durchaus ihre Berechtigung, auch wenn ich sie persönlich eher unteres Niveau fand. Ich habe auch nie eine “seriöse” Zeitung mit sovielen Rechtschreibfehlern und schlecht recherchierten Storys gelesen. Immer schon unsymphatisch und bißchen größenwahnsinnig fand ich den Claim “The worlds leading…”
    Aber letztlich haben sie den ganzen Markt der Kröchers, Van Dyk’s und Co. abgedeckt und auch wenn man die persönlich eher scheiße findet, gibt es halt doch nicht wenige Leute die drauf stehen. Von daher hatte die Raveline auf diese Art ihre Berechtigung.
    Ein Szene Magazin oder Trendsetter wollten die glaube ich auch gar nicht sein.
    Ich werde sie nicht vermissen, aber ist trotzdem schade um jedes Mag was pleite geht und Schadenfreude die man bei vielen so raushört ist da glaube ich fehl am Platz.

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  14. naja die schadenfreude kommt natürlich weil hier ja der böse kommerz gestorben is… :-P

    aber wenn mans schon ma aufs titelblatt schaft…sagt man dann doch nicht nein ;-)

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  15. Ich denke, dass sich die RL auch ihr Grab selber geschaufelt hat. Das Mag war schon seit Jahren nicht mehr das Geld wert und leider haben sie aus Raveline-TV nicht heraus geholt was es hätte hergeben können. Es scheint aber auch wirklich an der Unfähigkeit des Verlages zu liegen und an der Geldgier des Verlags-Chefs.

    Was ich lustig finde ist, dass sich hier einige Leute über Rechtschreibung beschweren, aber keiner erwähnt, dass der gute Tanith offensichtlich nicht in der Lage ist “das” und “dass” auseinander zu halten. Ich finde ein Blogger dieses Formats sollte einfache Grammatik und Rechtschreibung schon beherrschen ;)

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  16. es gibt Blogger noch viel größeren Formats als ich, die betreiben konsequente Kleinschreibung. Ich fand diese das und dass Regelung in der deutschen Schreinung schon in der Schule bescheuert und frage mich bis heute wieso die nicht schon längst einer Reform zum Opfer gefallen ist, deshalb übergehe ich die so konsequent es geht, einer muß ja damit anfangen

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  17. [...dass der gute Tanith offensichtlich nicht in der Lage ist “das” und “dass” auseinander zu halten...]

    Mensche die nichts machen, machen nichts verkehrt, sind aber auch meistens stinkend langweilig!

    Das dass Tanith das dass als das schreibt das stört mich null. :)
    und tendenziell fällt mir dazu noch ein “Wo kommst Du gegangen in diesen Zeit” und “Der Gerät” aber gut das mans mal erwähnt hat.

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  18. “Luat enier sidtue an eienr elgnhcsien uvrsnäiett, ist es eagl in wcheler rhnfgeeloie die bstuchbaen in eniem wrot snid. das eniizg whictgie ist, dsas der etrse und der lztete bstuchbae am rtigeichn paltz snid. der rset knan tatol deiuranchnedr sien und man knan es ienrmomch onhe porbelm lseen. das legit daarn, dsas wir nhcit jeedn bstuchbaen aeilln lseen, srednon das wrot als gzanes.”

    :-)

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  19. lieber tanith,

    “dass” und “das” auseinanderzuhalten macht durchaus sinn. dass das mal gesagt wird…
    du kannst mir gerne deine (äußerst lesenswerten) texte schicken, bevor du sie hier postest, auf dass da ein paar “s” mehr reinkommen.

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  20. erkläre mir einer wieso das Sinn macht, keine andere Sprache hat diesen Blinddarm und eine andere Bedeutung haben das dass und daß auch nicht

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  21. Es bedeutet eben nicht das Gleiche, Tanith.
    Grammatikalisch ist “dass” eine Konjunktion, “das” ist Artikel oder Pronomen.

    Einfache Regel: Kannst Du das “das” in Deinem Satz durch “dieses, jenes, welches” ersetzen, steht es da richtig. Geht das nicht, gehört da ein “dass” hin.
    Bsp: Das Stück, das er meinte. (Das Stück, welches er meinte).
    Er wusste nicht mehr, dass er das gesagt hatte. (“Er wusste, jenes er das gesagt hatte” geht nicht).
    Und es gehört nicht nach dem Komma zwangsläufig ein “dass” hin (s.o.) Diesen Fehler sieht man auch häufig.

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  22. Zum Glück hat keiner meinen Rechtschreibfehler gesehen ;-)
    “aber ist trotzdem schade um jedes Mag was pleite geht und Schadenfreude die man bei…”
    Na, wo liegt der Fehler?

    Aber Spaß beiseite, es ist ein Unterschied ob man Hobby mäßig einen Blog betreibt oder Kommentare schreibt oder wenn man ein “Worlds leading …” Magazin betreibt, 4.50 Euro dafür verlangt und dabei nicht selten sogar mal die Namen von bekannten Produzenten falsch schreibt, von den Grammatik Fehlern mal ganz abgesehen.
    Mal ein Fehler kann mal durchrutschen, aber öfter ist eigentlich ein No-Go für jede Zeitschrift mit Anspruch.

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  23. Zitat Tanith: “…es gibt Blogger noch viel größeren Formats als ich, die betreiben konsequente Kleinschreibung. Ich fand diese das und dass Regelung in der deutschen Schreinung schon in der Schule bescheuert und frage mich bis heute wieso die nicht schon längst einer Reform zum Opfer gefallen ist, deshalb übergehe ich die so konsequent es geht, einer muß ja damit anfangen…”

    Eine derart kreative Rechtfertigung der eigenen Rechtschreibschwäche habe ich noch nie gelesen. Respekt!

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  24. Ich teile deine Sicht, was die Raveline angeht. Aber was anderes:

    Was Leute “Progressive” nennen, und was es dann wirklich ist, sind zwei verschiedene paar Schuhe. Ich steh nicht auf Trance, würde mich aber als Progressive-Künstler bezeichnen, zumindest überwiegend. Und “glatt” möchte ich dann doch auch von mir weisen. ;-)

    Aber nochmal, du hast Recht. Das Ganze war sehr uninteressant, beliebig und mainstreamig.

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  25. sollten es tatsächlich 800.000 vom finanzamt sein, der hinweis: sowas geht ganz schnell, wenn man gewerbesteuer, umsatzsteuer etc. nicht zahlt… oder das verpeilt und n paar mal geschätzt wird. oder die bilanz irgenwo nicht ganz stimmt usw. usf.

    kann man eigentlich schon irgendwo wetten, wann und wen es als nächsten trifft?

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  26. @Ingo Vogelmann: boah, Progressive als Genrebezeichnung find ich ganz ganz schlümm, da kommt nur noch Intelligent Techno in Schlimmigkeit mit

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  27. Hab das mit Progressive auch nie verstanden oder eingesehen, weil das doch eigentlich die Fortentwicklung von Trance im ursprünglichen (Techno)Sinne war/ist. Aber gleichzeitig wurde das ganze KirmesVocalTralatalabuurenundwiesiealleheißeneigentlichdancefloorsonstwas Shit als Trance bezeichnet. Entweder muss man sich dann ständig erklären oder zieht sich genervt aus solchen Diskussionen komplett raus.
    Dann kann man über solche super intelligtenten Statements wie “Techno ist doch sch….., ich hör gern Elektro” auch schmunzelnd hinwegsehen. Denn schließlich sind wir durch Techno zur Tolleranz erzogen worden ;-)

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  28. Nunja….Ihre Berechtigung hatte die Raveline ganz sicher!
    Vieleicht nicht unbedingt bei den meisten der hier vertretenen Individuen, denoch aber bei einer nicht ganz unbedeutenden Anzahl anderer!

    In den letzten 15 Jahren habe ich mir persönlich genau 2 Ausgaben gekauft und zwar Ende 2010 und Anfang 2011. Allerdings auch lediglich nur aus dem Grund, dass ( :D ) die ersten beiden Realeses eines befreundeten Labels (Mimique-Records) jeweils zum Minimal-Records of the Month gekürt worden!

    Alle anderen Inhalte waren für mich eigentlich schon immer nicht in meinem Interesse (aus Gründen die weiter oben schon von genügend anderen Leuten angebracht würden, zu mainstreamig,…), weshalb sich mein Bedauern um dieses Magazin eigentlich auch in Grenzen hält.

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  29. Das einzige was man der Raveline ja zugute halten muss, das sie aber auch mal über Leute und Genres geschrieben haben, die in den anderen “coolen” Magazinen ja gerne totgeschwiegen werden. Gerade was Goa betrifft oder mal Interviews mit Gabriel Le Mar oder so. Sowas fand in der Groove ja zum Beispiel überhaupt nicht statt.

    Letztendlich wars aber dann doch nur so die Technobravo. Schade drum, aber anyway.

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  30. doch, elektrosandy, es gab mal ne fotosession für die groove mit 3 goahippies. ewig lange her. 2 davon sind inzwischen elektros, der 3. beim techno . :-)

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  31. was mich ankotzt ist das ich vor ein halben jahr noch ein 2 jahres abo gemacht hatte und jetzt krieg ich keine zeitung und mein geld bekomme ich auch nicht wieder, bin solange schon raveline leser die haben es nicht mal in der zeitung geschrieben das se probleme haben, als damals qwelle pleite ging mußten wir auch noch die raten weiter zahlen fürn laptop und raveline gibt dir dein abo geld nicht wieder find ich echt ne sauerei von den, ich hatte die echt gern
    guten rutsch euch

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  32. @Synchrone: Hehe, welche waren denn das? Weiß da garnichts drüber. Ansonsten fällt mir ein das es tatsächlich mal (so 2003 oder so) mal nen mehrseitigen Bericht über Trance gab.

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  33. naja warum sich die raveline leading dance magazin nannte wurde mir nochma kla als ich ein bisschen bei der groove gesurft hab… is die groove doch relativ festgefahren und alles was mehr als 10 scheiben verkauft is böse kommerziel und wird weg gedisst… etwa der review zum underworld album barking… und auch sonst is mir die groove einfach zu nüchtern…komischerweise wird der kalkbrenner immer noch bei denen geliebt… liegt wohl am gemeinsamen pulver ;-)

    schon kla das bei den keller leuten hier im blog die raveline nich gut abschneidet fehlen tut sie mir allerdings doch weil sie wirklich in alle breiche rein geschaut hat und nich ein auf pseudo unkommerziel gemacht hat… kommerz mit stempel drauf is doch auch was gewesen :-P

    bleibt immer noch abzuwarten ob nun noch was kommt nach der ankündigung…vielleicht mal ein statment zum ganzen..also ein richtiges…

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  34. also jetzt weiß man wohl doch ein wenig mehr. Raveline wirds nimmer geben aber dafür gibts von der alten Redaktion bald ein neues Mag. Ich finde ja, man sollte ihnen ne neue Chance geben und schauen was das neue Mag so bringt oder ob es einfach nur Raveline in neuem Gewandt wird. http://www.fazemag.de

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  35. Es ging doch bei der Raveline nur noch um Kröcher, ATB, Paul van Dyk und diverse andere, die immer und immer wieder bis zum erbrechen gefeatured wurden. Dazu wurden für ein SCHWEINEGELD Anzeigen verkauft. Dazu gab es belanglose Artikel über belanglose Produkte und überwiegend Künstler, bei denen man sich gefragt hat “Hat die Welt jetzt DARAUF gewartet?”. Ergänzt durch Werbung für *beliebiges i-Motion Event*.

    Der Rest wurde mit wertlosen “Plattenkritiken” aufgefüllt, die wahrscheinlich auch gekauft waren.

    Ich hoffe, dass sie das noch hinkriegen und Qualität liefern können. Und ich hoffe, dass sie das Thema Trance ein Wenig ernster nehmen als sie es bis dato getan haben. Es gibt soviele interessante Themen, Releases, Labels, Künstler in dieser Szene (fernab von Armin van Buuren und die anderen 5 üblichen Verdächtigen). Da kann man soviel Material aufbereiten, und das kann man auch interessant gestalten. Einmal im Jahr ‘n halbes Interview mit Alex M.O.R.P.H., das reicht einfach nicht.

    Da müsste nur mal einer ran, der von dieser Materie Ahnung hat.
    Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Es gibt im Team Raveline keine Experten auf diesem Gebiet. Im Bereich Techno mag das anders aussehen, aber wenn man über seinen Tellerrand schauen möchte und verschiedene Genres abdecken möchte, dann muss man das auch konsequenter durchziehen. Und gerade Trance gehört zu den beliebtesten Genres im elektronischen Bereich, das ist nunmal so, auch wenn viele das immernoch nicht einsehen wollen.

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  36. nachtrag… Raveline vorhin am bahnhof gekauft…nix anders aussa n paar namen auch kein wort über die insolvenz

    Zufrüh gefreut dafür bald noch n anderes magazin…

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  37. da gibts doch jetztseitmonaten keine bewegung mehr.
    sowohl im netz als auch irgend ein wort von den machern.
    ich sage: völlig am markt vorbei “geschrieben”. inhalt, themen usw.
    sind nur zu 40% von wirklicher relevanz gewesen.

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  38. ach nu seh ich auch tzjaa sind doch nur 3 ausgaben :-D

    wer steckt da eigentlich grad hinter ?

    und wer war so doof und hat sich n abo bestellt ?

    :-P

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