Für mehr Clubs: Crowdfunding Leipzsch!



Ich wurde vom Institut für Zukunft in Leipzig angeschrieben ob ich denn deren Crowdfundingidee für eine Kirsch Audio Anlage für ihren neuen Club in Leipzig hier einem breiteren Publikum vorstellen möchte, habe mir das angesehen und denke, warum nicht? So wäre doch allen geholfen, Leipzig, dem Institut, der Zukunft und Kirsch Audio, wo ja auch Wolle arbeitet, also noch einem! Zudem finde ich das Konzept Crowdfunding, zumal in dem Kontext durchaus interessant, weil meines Wissens unprobiert.
in ihren eigenen Worten:
Wir sind eine Gruppe von Leipziger DJs, Veranstalter*Innen, Booker*Innen, Künstler*Innen und Musiker*Innen, die bereits in unzähligen Locations Parties organisiert hat und nun endlich einen Club nach ihren eigenen Vorstellungen gründen will. Die perfekte Location haben wir bereits, doch was uns noch fehlt: ein angemessenes, optimal auf die Räumlichkeiten abgestimmtes Soundsystem. Bei diesem Punkt wollen wir – in eurem wie in unserem Interesse – keine Abstriche machen, deshalb brauchen wir eure Unterstützung!

Der Club soll über House und Techno hinaus Raum für experimentelle Musik, Live Konzerte, Kunst, Vorträge, Workshops und Performances bieten. Wichtig ist uns nicht nur die Musik, sondern ebenso ein offenes, kreatives und tolerantes Miteinander, das man leider in vielen Clubs vergebens sucht.

Kurzum: Wir wollen unsere Vorstellungen, was ein Club idealerweise bieten sollte, endlich ohne Kompromisse umsetzen!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit den 30.000€ der erfolgreichen Startnext-Kampagne finanzieren wir die Hälfte des Kirsch Audio Soundsystems. Je mehr Geld wir über die 30.000€ hinaus zusammen bekommen, umso mehr kann von dem bereits vorhandenen Geld in andere notwendige Bereiche des Clubs investiert werden. Die Finanzierung des gesamten Vorhabens ist dabei jedoch bereits zum jetzigen Zeitpunkt gesichert.
Mehr dazu und die Möglichkeit die Crowd zu funden gibt’s bei Startnext unter anothersoundispossible
Dazu gibt’s auch bislang zwei Compilations, mit insgesamt 26 Tracks von internationalen KünstlerInnen, ein analoges Mixtape von Kassem Mosse und MixMup, sowie teilweise längst vergriffene Vinylreleases von Ancient Methods, Semantica und vielen weiteren, die das Vorhaben unterstützen.
Wie gesagt, finde ich sehr interessant das Konzept in dem Kontext zu sehen und bin gespannt wie es ausgeht

Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. [...]für experimentelle Musik, Live Konzerte, Kunst, Vorträge, Workshops und Performances bieten. Wichtig ist uns nicht nur die Musik, sondern ebenso ein offenes, kreatives und tolerantes Miteinander,[...]

    Sagt doch alles aus. Der Club wird ebenso zum “Kultur”zentrum / Treffpunkt etc. | Samstags vormittags ein Ableton Workshop, abends Club. Sehe das Problem hier nicht. Wirklich nicht.

    Antworten

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