Wieder ausgegraben: dt64 Dancehall 23.02.1991 Berlin Special Vol. 1 (Tanith – Dick – Rokki – Marcos López)

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López hat da ein schönes Zeitdokument ausgegraben und wird das am Montag in kompletter Länge auf seinem Mixcloud Kanal online stellen. Neben viel zeittypischer Musik gibt es dann Interviews von Marusha mit ihm, DJ Dick, DJ Rok, damals noch Rokki (hihi) und meinereiner, welches ich hier exklusiv vorab bringen darf

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Kommentare (29) Schreibe einen Kommentar

      • Im Interview kommt in jedem zweiten Satz das Wort halt vor. Müsstest du eigentlich wissen, schließlich hast du das selber von dir gegeben.

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        • Was heißt Tanith muss an seinem Ausdruck arbeiten? Das Interview ist beinahe 23 Jahre her! Die paar “halt”… meine Güte! Und dafür, dass er offensichtlich bei einer Tekknozid-Party interviewt wurde, hat er doch einen erstaunlich klaren Eindruck gemacht. Hätte Dich damals gerne reden hören wenn Du voll dabei warst! So jetzt gleich mal auf mixcloud das ganze Teil hören. In diesem Sinne Prost aus Kreuzberg

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          • Ein paar? Das waren 13 Halts in 4 Minuten. In diesem Sinne Prost aus Friedrichshain.

        • Gottchen, wie Planet schon sagt, das ist jetzt 22 Jahre her und irgendwo mittendrin aufgenommen worden, also m.E. gibt’s schlimmere Interviews

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        • Bist wohl ein Deutschlehrer oder was? Ich lege persönlich schon Wert auf guten Ausdruck etc., aber wie Du hier auf einem uralten Interview rumreitest, ist ja schon fast penetrant! Möchte Dich mal während einer Party oder so quatschen hören, als Du noch 23 Jahre jünger und wohl aufgeputscht warst…. Er artikuliert absolut deutlich und Füllworte benutzt man, während man im Kopf weiter überlegt, was man nun sagt. Dass das Überlegen während einer Party etwas dauert, ist doch völlig normal…

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        • Das halt ist toll, im übrigen freue ich mich viel mehr über das posten solcher Sachen, die ich allein nie finden würde… Tanith Danke :-) immer noch Superblog!!!

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  1. DOPPELT UNTERSTRICHEN, weil “aus der Seele” gesprochen, Herr Thanatos!!!!!

    Und heutzutage… Ach, ne! Ich laß´ es lieber! 8-)

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  2. Hey Leute, mir sind die vielen “Halts” überhaupt nicht aufgefallen, da ich mich auf den Inhalt konzentriert habe, und der war doch sauspannend, oder?! Tekknozid, Frankie Bones, Cyberspace und UFOs – diese Schlagworte sind allesamt ein Kracher und geben absolut dem Berliner Geist derzeit wieder. Und wir waren mitten drin. Ich hoffe bei den folgenden drei Interviews und der Sendung stellt sich bei der Bewertung eine gewisse Milde ein, so dass man sich einfach an diesem Dokument wir an einem schönen Foto aus der alten Zeit zunächst einmal erfreuen kann. Und zu meinen Lieblingsfotos zählen auch immer wieder Aufnahmen mit einer gewissen Unschärfe ;-) Danke für’s Posten, Tanith!

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  3. Das halt ist toll, im übrigen freue ich mich viel mehr über das posten solcher Sachen, die ich allein nie finden würde… Tanith Danke:-) immer noch Superblog!!!

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  4. Danke Marcos, danke Tanith! :)

    Ich liebe solche alten Radiomitschnitte. Manchmal ärgere ich mich auch, daß ich früher beim Aufnehmen immer die Interviews ausgelassen habe. Gerade bei Paradise FM auf dem ehemaligen Radiosender Evosonic. Das war die Goasendung, immer Sonntagabend. Da wärs jetzt bestimmt lustig zu hören, über was die sich immer unterhalten haben. Ich weiss nur noch, daß ich öfters lachend vor dem Kassettenrekorder saß bzw lag. ;)

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  5. Lustig, ich hatte mir vor kurzem mein Dancehall-Tape vom 26.01.1991 angehört. Da waren Tanith und Rok auch zu Gast (wenn das Datum stimmt). Da moderierte Rok den besten Prodigy-Track “Android” mit den Worten ab, dass das nichts für Markus Lopez und seinen blitzsauberen Tanztempel ist, grossartig!

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    • @ Mike. Hallo Mike, dein Tape ist definitiv falsch beschriftet, den Rokkis Spitzfindigkeiten, die er überall und jedem angedeien ließ (vor allen Dingen mir: Backround Uni und Großraumdisco) stammen definitiv aus der Sendung vom 23.02.1991. Ich habe meine Mitschnitte akribisch beschriftet :-) In dem von Marusha geführten Interview mit mir habe ich einige Dinge zum Besten gegeben, die ich heute anders sehe (ist ja auch 22 Jahre her! ;-), und Rokkis Kommentar ist eine Reaktion auf meinen Text. Nun gut, ab Montag kann man sich auf meinem Mixcloud-Profil die ganze Sendung reinziehen, die wirklich ein tolles Zeitdkument ist. Das Interview mit DJ Dick gab’s gestern schon und heute habe ich Rokki hochgeladen, ich bin ja nicht nachtragend, ha ha… http://www.mixcloud.com/marcoslopez/teaser-dt64-dancehall-23-februar-1991-berlin-special-volume-1-interview-rokki/

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      • @Marcos
        Ob mein Tape definitiv falsch beschriftet ist, weiss ich nicht. Es ist leider keine durchgehende Aufnahme – es besteht aus ein paar Fragmenten.
        Hier ist der von mir angesprochene Part.
        http://www.mixcloud.com/Bostryx/dancehall-26-01-1991-part-prodigy-android/
        Das Interview was Marusha mit dir geführt hat, habe ich leider nicht auf Tape. Deshalb kann ich natürlich nicht sagen, ob wir von der gleichen Sendung sprechen. Ich kann mich aber erinnern, dass es um die Disco “Joe in der Hasenheide” ging, wo du damals aufgelegt hast ?! Das war glaube ich das Synonym für den “blitzsauberen Tanztempel”?!
        Die ganzen Ressentiments, die es damals gab, sind mir heute ziemlich egal…

        viele Grüsse

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      • Marusha ist eine Frau…und ja die Ansagen nervten einige andere fanden sie cool. Man hörte trotzdem ab und zu rein, um vielleicht neue Platten oder tolle Gäste zu hören.

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  6. @Mike: In diesem Kurzartikel kannst Du alle vier Interviews auf einmal hören, die ganze Sendung kommt am Montag, 25.11. :-)

    @asd: Ja, so war es mit Marusha: some loved it, some.. ;-) Wir waren Kollegen im Radiosender, deswegen verbietet sich ein persönlicher Kommentar. Geblieben ist eine Sendung, die mit den Interviews und den saugeilen Platten, die wir Berliner DJs wie Junkies am Tag des Eintreffens Hände ringend zu ergattern suchten, den Geist der Zeit eingefangen hat. Es ist eine absolute geile Sendung. Vom DJ-Aspekt her übrigens total nervig, weil die Sendung von Marusha und ihrem Redakteur mit ewig langen Kreuzblenden ohne Beat-Match gefahren wurde, allerdings ist die Musikauswahl allererste Sahne! Und zu den ganzen Rahmenbedingungen muss man sowieso mal sagen: Hey, aus diesen Studios in der Nalepastraße wurde jahrelang die Politik der SED ins Land gestrahlt, klassisches Moderatoren-Studio (Tisch, Mikro, Stuhl, Lämpchen zum Drücken (= Platte abfahren). Und dann lief jeden Samstag Elektronisches bis tief in die Nacht. Und ein bisschen später standen zwei Technics MK II da! War doch geil, oder?! :-)

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    • Die Sendung war damals total wichtig, daran hat auch die nervig Marusha nichts geändert. Leider ist durch sie die wahre weibliche Pionierin in Vergessenheit geraten: Monika Dietl hat zunächst Acid House im Radio gespielt, als keiner etwas davon wissen wollte und sie hat nach dem kurzen und heftigen Aufflackern von Acid House der elektonischen Tanzmusik nicht, wie die meisten anderen Radio DJs, den Rücken gekehrt, sondern kontinuierlich weiter an diese Nische geglaubt hat. Ohne sie wäre ich nicht so früh infiziert gewesen, zu einem Zeitpunkt, wo einem der Großteil der Freunde, ob des neuen Musikgeschmacks, den Vogel gezeigt hat. Danke an Monika Dietl, aber auch an Marusha, für die wichtige Radioarbeit seinerzeit!

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