Beatport und die Alternativen

Wir hatten hier zwar schonmal eine Auflistung der Anlaufstellen für digitale Musikbeschaffung, aber das ist gute 5 Jahre her und bedürfte sowieso mal eines Updates. Dann kommt noch hinzu, das sich die Landschaft stetig wandelt, der Verlust von Zero Inch zum Jahresende sei da beispielhaft erwähnt, als auch neuerliche Ärgernisse bezüglich Beatport und seiner zunehmen Shareholder Value getriebenen kleinen Veränderungen, wie das Einstellen der embedded Player und dem Rauswurf der ganzen Programmierabteilung in San Fancisco, läßt sich so manchen umschauen was denn da die Alternativen wären.
Vorweg: die Platzhirschstellung von Beatport kommt nicht von ungefähr, es waren anno 2004 die ersten die neben iTunes und die allerersten die sich direkt an die DJs wandten. Keiner der folgenden Stores hat vergleichsweise Tools die an die Usability um Labels, Releases und Artists zu verfolgen, wie das Beatport anbietet, für den Mac gibt es mit Beatport Pro sogar eine App, die das alles kann und die zuweilen sehr träge Site überflüssig macht, das hat in der Tat sonst keiner. Auch wer alles bei einem Anbieter erstehen will ist mit Beatport weiterhin bestens bedient. Wer allerdings tiefer in die Nischen rein will, ein Problem damit hat das Kreativität und Dabeisein in nackten Zahlen gemessen wird, und die paar Kröten aus der Kreativität langfristig wohl in irgendwas anderes ablaufen, anstatt in die Szene zurückzulaufen, wie es bei börsennotierten Unternehmen wie der SFX Holding, die den Laden im Februar aquirierte, nunmal der Fall ist, für den bieten sich einige Alternativen.

Als erstes muß man wohl nach wie vor iTunes nennen, auch hier gibt es fast alles, allerdings nur im m4a Format, das zwar auch von fast allen Auflegeprogrammen verstanden wird, trotzdem, wer auf Formatskonsistenz seiner Sammlung wert legt oder gar nur auf verlustfreie Formate wert legt, für den mag das keine Option sein und wer grundsätzlich börsennotierte Unternehmen für den Musikkauf verweigert, für den sowieso.

junodl

Mein persönlicher Favorit seit Jahren heißt Juno, das hatte schon in Vinylzeiten angefangen und setzt sich mit der Downloadplattform fort. Wer eher englisch denn amerikanisch orientiert hat hat zudem den Vorteil das es viele englische Labels dort exklusiv gibt, die es zu Beatport, vielleicht aufgrund kleinerer Verkaufszahlen, gar nicht erst schaffen. Manko: Es gibt lediglich mp3 und Wav, Flac oder Aif werden immer noch nicht angeboten, was aber zeitgemäß wäre.
Ich persönlich komme mit der Usability bestens zurecht, weiß aber von anderen das sie es zum Haare raufen finden. Als Möglichkeit auf dem Laufenden zu bleiben was Neues angeht gibt es nur die Möglichkeit der wöchentlichen Genre Newsletter oder Mailbenachrichtigung zu Artists, Labels und Releases, was den Maileingang schonmal schön verstopfen kann und auch etwas veraltet daher kommt

boomkat
Wer Wert auf viel redaktionellen Content legt oder physische und digital unter einem Dach bevorzugt, der dürfte bei Boomkat bestens aufgehoben sein. Die haben tatsächlich Leute zum Reviewen eingestellt und übernehmen nicht nur einfach die Waschzettel der Releases als Content und Freunde von exklusiven Kleinauflagen kommen dort ebenso auf ihre Kosten, wie jene kleiner Labels Abseits des Massengeschmacks, was zuweilen sehr musiknerdig daher kommt, im positiven Sinne. Es gibt nicht viele Läden die sowas auch auf der Startpage in den Fokus stellen, wenn es ihnen gefällt, meist sind es ja dann doch nur die Sachen die alle anderen auch featuren.

wpp
Als deutsche Adresse ist natürlich Whatpeopleplay zu nennen, der digitale Arm des Vertriebs Word And Sound hat, neben einem tollen Player, auch regelmäßige Recommendation Listen und jede Menge aus allen Bereichen im breiten Programm.

traxsource
Wer mehr oder ausschließlich in House unterwegs ist, der könnte auch mit Traxsource zufrieden sein, denn deren Fokus liegt genau da, mit Seitenarmen in angrenzende Genres.

Weitere honourable Mentions:

hardwax
Hardwax hat ja nun auch seit geraumer Zeit Files und hat da die Philosophie des optionalen, will heißen, nur Releases die man auch physisch vertreibt gibt es auch in digital. Dafür gibt es dann dort auch diverse Labels die mit dem Store befreundet sind exklusiv. Wer also mit dem Hardwax Geschmack kongruent ist, wird dort auch einiges finden, was er woanders vergeblich sucht

bigtunes
Und als weiteres Beispiel, das auch Nischen mit eigenen Läden existieren und überleben, können sei noch Bigtunesmp3 genannt. Hierzulande wird das wahrscheinlich eher wenig Kunden haben, aber wer die nach wie vor lebendige Fidgetszene und was aus ihr hervorgegangen ist, also z.B. Bassline House oder Bassline Garage, der kommt dort voll auf seine Kosten, zu ziemlich was der Szene entspringt wird dort vertrieben.
Wie gesagt, vielleicht hierzulande nicht besonders relevant, aber durchaus beispielhaft dafür, das es nicht nur Big Player geben muß, sondern, wie auch bei Hardwax, ein Zeichen dafür das durchaus auch kleinere ambitionierte Angebote überleben können, wenn man seinen Käuferstamm hat.

Wie Zero Inch da mit all seiner Ausrichtung und Fördergeldern abkacken konnte, das würde ich dann gerne mal in einem Interview nachlesen wollen

bandcamp
Und weil man am Schluß immer das wichtigste bringen sollte, sei an genau dieser Stelle Bandcamp erwähnt.
Bandcamp ist, trotz des so zu vermutenden Namens, nicht nur Plattform für schrabbeliges oder sonstiges das keinen Platz auf einem Label fand, sondern auch Plattform für viele Artists und Label, die ihre Sachen, welche man auch in den oben genannten Stores findet, dort ohne Mittelsmänner (und das sind im Digitalgewese noch mehr als im physischen Bereich) anbieten. Heißt, es bleibt mehr bei Artist und Label hängen. Zudem findet sich auch immer mal wieder ein Track oder Release der dort exklusiv vertrieben wird, weil sich der kommerzielle Nutzen in Grenzen hält oder aus was für Gründen auch immer.
Bandcamp ist zudem für mich, neben dem neuerlichen Trend zum Eigenvertrieb, das zukunftsweisendste Konzept, sowohl für Artists, als auch für Label, denen die Bedingungen und Hürden der Online Stores sonst zu hoch sind.

Kommentare (45) Schreibe einen Kommentar

  1. Beatport reicht. Dort gibt es alles und dank der ganzen DJ Charts kann man das spielen, was die ganzen A-List DJs spielen und so am Puls der Zeit sein ohne sich durch den ganzen Releasemüll zu quälen.

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    • fast richtig: Die DJ-charts sind dazu da, den release-Müll gut sichtbar zu markieren, so dass man via der miesen Suchfunktion auf dieser Katastrophe einer Web-2.0-Seite die illegal veröffentlichten Backkataloge nach tracks zu überteuerten Preisen, an denen die Künstler fast gar nicht beteiligt werden, abgrasen kann…

      Gut, dass sich Elektro oder besser Elektrofunk (also die echten Erben von Model 500 und co.) heutzutage hauptsächlich auf bandcamp abspielt. Sogar vinyl-Kleinauflagen gibt’s da wieder.

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      • Lüg uns doch nich die Taschen voll. Im Endeffekt spielt die meisten Techhouse, DeeepHouse whateverHouse DJs auch nur die Genrecharts runter. Dazu kommen dann noch ein paar Konsenzhits und Tipps vom Bookingagenturkollegen. Und fertig.

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  2. Beatport:

    ” wie das Einstellen der embedded Player”

    Echt jetzt? Man kann seine eigenen Tracks nicht mehr als “Beatport-Playlist” auf der eigenen Seite einbinden?!?

    “Keiner der folgenden Stores hat vergleichsweise Tools die an die Usability um Labels, Releases und Artists zu verfolgen, wie das Beatport anbietet”

    Na gut, aber die Suche von Beatport ist unter aller Sau.

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  3. Hardwax find´ ich schon sehr nett, bezüglich des “Musikgeschmacks” dort!

    Bandcamp ist auch nicht zu verachten!

    Traxsource kannte ich bis jetzt noch gar nicht (HöHö)!
    8-)

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  4. Toller Artikel! Von Beatport habe ich mich schon länger verabschiedet. Unverschämte Preise und zuviel Proll-House haben mich da vertrieben. Boomkat ist seitdem mein absoluter Favorit, die Preise sind fair, auch wenn man sie in Euro umrechnen muss. Bandcamp nutze ich auch gerne, WPP eher selten. Bei Zero Inch habe ich auch gerne gekauft, sehr schade dass die ihre Pforten schließen. Die digitale Ecke bei Hard Wax ist zwar klein aber super sortiert, die Preise sind auch noch im fairen Bereich. Zumal es dort wirklich Sachen als Download gibt, die man sich sonst bei YouTube besorgen müsste.

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  5. Bei Juno konnte man früher alle WAV-Dateien optional auch als FLAC herunterladen. Hat sich das zwischendurch geändert? Das wäre ja ein bisschen doof.
    Der Shop von Soma Records hat sein Angebot leider auch wieder von FLAC auf WAV umgestellt. Verräter! ;)

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    • ich verstehe eh nicht wieso die alle Wav anstatt Aif anbieten, Wav ohne Metatagsmöglichkeit ist so ein Kreuz, während dasselbe in Aif ohne weiteres geht, Hardwax macht das schon ganz richtig

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      • Finde ich auch. Klar, kann man auch selber konvertieren und dann taggen, aber das nervt natürlich und sollte nicht sein müssen, wenn man schon sein gespartes für die Mucke gelassen hat.

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        • als ich vor einigen wochen bei juno gekauft habe, ging der optionale download als flac noch. zugegeben: man muss etwas suchen. überhaupt könnte etwas reduktion der seite sehr gut tun.
          allerdings: guter player, ziehe ich dem von boomkat gerne vor, jedoch finde ich preis-leistung bei bk für mich ungeschlagen.

          bei zero-inch hat mich eine ganz schlichte tatsache abgehalten, dort kunde zu werden: keine verlustfreien formate, und 320er-mp3s zu recht saftigen preisen. an sich schade, weil ich das layout und deren redaktionellen teil zu artists oder labels sehr ansprechend fand.

          bleep hat diese woche einen kleinen relaunch hingelegt, weniger layer, stabilerer player, und wegen der 24khz-option bei neuerscheinungen im warp-katalog für die audiophilen auch eine nicht zu unterschätzende alternative.

          das bandcamp-konzept finde ich auch super, und die schlichte aufmachung ist fast der größte pluspunkt, neben dem, den labels / artists dort am nächsten zu sein.

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  6. Sehr schön finde ich, dass bei Bandcamp auch alte Schätze (oder Kuriositäten) zu finden sind. Thomas Heckmann, Oliver Lieb, Analog Records USA, Bunker Records, Biochip C. und andere re-releasen da ihre alten Sachen.

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    • deswegen meinte ich ja auch zukunftsweisenderes Modell, an solchen Sachen sind erfahrungsgemäß viele Stores gar nicht interessiert, aber allein schon antiquarischen Grunden ist es wichtig das sie auch weiterhin erhältlich bleiben

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  7. Also von Bandcamp bin ich auch sehr begeistert. Bin da selber am Überlegen dort Musik (unter anderem) zu veröffentlichen. Wusste nur nicht das man darüber auch Schallplatten verkaufen kann.

    Höre mir auch schon den ganzen Vormittag im Büro, mir total unbekannte, aber sehr geniale Musik an.

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  8. ich habe mich durch vieles durchgequält und lande am ende immer wieder bei beatport.
    die preise sind saftig, aber bei neuem auch nicht schlimmer als anderswo. nur eben aufpassen muss man, dass man keine alten rereleases auf anderem label teuer als neu einkauft.

    wer sich hingegen ernsthaft darüber aufregt, dass es bei beatport nur schrott gibt und zuviel prolomucke, der ist imho selbst schuld. niemand wird gezwungen, sich dort mit den charts aufzuhalten oder etwas aus denen zu kaufen. und das, was es außerhalb der charts gibt, ist wirklich gigantisch. ich persöhnlich habe sogar das gefühl, dass es dort ein paar einkäufer gibt, mit denen ich geschmacklich einiges teile. denn dort gibt es sachen, die sind so schräg, dass selbst ich viel mut und eingebung im richtigen moment benötige, sowas überhaupt einmal in meine sets zu integrieren. und ich halte mich hin-und wieder für wagemutig. wer also kauft sowas? und warum wird es dort angeboten? der vorwurf, dass beatport nur massengeschmack bedient, ist einfach nicht haltbar.

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    • Ist ja auch nur mein persönlicher Eindruck. ;) Wenn ich beim Aufrufen einer Seite von Avicii, Deadmau5 und Konsorten begrüßt werde, vergeht mir nur ziemlich schnell die Lust, mich da weiter aufzuhalten. Ich bin allerdings auch kein DJ und kaufe die Musik nur für den privaten Gebrauch, DJ-Charts u.ä. sind für mich vollkommen irrelevant. Die schaue ich mir nicht mal in der GROOVE an.

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      • “Wenn ich beim Aufrufen einer Seite von Avicii, Deadmau5 und Konsorten begrüßt werde, vergeht mir nur ziemlich schnell die Lust, mich da weiter aufzuhalten!”

        musst du auch nicht. geh auf mixcloud und höre dir die mixe deiner lieblings-djs an. die mixe dort haben fast immer eine playlists. da wird dir sicher der eine oder andere track gefallen -> suche den geziehlt bei beatport, dann hast du einen anfang. denn der track hat einen artist und ein label. von da aus geht die suche los – und innerhalb einer halben stunde hast du 20 ähnliche tracks von 20 ähnlichen artists und 20 verrückten labels gefunden…. wem stört da die startseite und warum?

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  9. allerdings gebe ich zu, dass ich das nur für meine lieblingsgenre beurteilen kann.
    wie anstrengend ich die suche nach neuem deephouse und house empfinde, darüber habe ich mich bereits einige male geäußert. aber da geht es mir andernorts nicht besser… und da spielt ein umstand für beatport: das durchzappen geht einfach viel, viel schneller. ich kotze dabei zwar regelmäßig im strahl. aber innerhalb von 1-2 stunden habe ich mehrere hundert tracks durchgezapped und alles nur ansastzweise brauchbares in meinem “haltekorb”. dann geht es ans aussieben, aussieben, aussieben… das geht über tage und wochen. der flow bei beatport ist in dieser beziehung wirklich super.

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    • Die interessantesten Sachen kamen, ähm, räuspre, immer wieder durch die Portale der illegalen.
      Manche files klingen vielversprechend – und wie mit dem Sync-Button muss mensch die dls nicht nutzen (nicht alles, was mensch kann, muss mensch), den entsprechenden Release kann mensch wunderbar bei den erwähnten Portalen vorhören und vor allem: kaufen… ;-)

      Andererseits ist es wie Platten kaufen in der Spacehall ohne Fach hintern Tresen… ;-)

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  10. der einzig limitierende fakt dabei ist nicht beatport, sondern mein arbeitsspeicher und meine zeit. immer wenn ich mehr als 40 tabs gleichzeitig auf habe (mit allen beachtenswerten artists, remixern und labels) und mehr als eine stunde höre, dann läuft der cache auf volle 2gb hoch und ich muss ihn leeren.
    aber taniths behauptung, die seite sei langsam, verstehe ich nicht bzw kann sie nicht teilen.

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  11. ich bin nicht zufrieden.

    Ich suche immer Sachen digital, die ich als 12″ (whitelable) bekomme.

    Habe durch alle o.g. Seiten die UNKLE Remixe v. Noel Gallghers High Flying Bird´s- What A Life, gesucht- Nüschte!

    Nee. So stell ick mir den Westen nich vor.

    Ich lasse mich gerne als doof betiteln, wenn ich einen link dahin bekomme!

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    • gehörst du zufällig zu dieser vinylmafia, die versucht ihren scheiss durch limitierung wert einzuhauchen?

      rezept: man presse 300 stück als “whitelabel”. bringt 100 davon gezielt in umlauf und den “rest” gibt es dann zu “liebhaberpreisen” nur noch zu ersteigern.
      der trick ist bekannt und durchschaut.

      wenn du zu den erlesenen auserwählten gehörst, die mit solchen whitelabelpressungen bemustert wird, dann hast du bestimmt gründe, warum du sie dir nochmal als file kaufen möchtest.
      geschickte leute würden es vielleicht mit selbst digitalisieren probieren. aber sich in einem forum darüber beschweren, dass es dass es deine whitelabels nicht digital zu kaufen gibt, ist natürlich voll integer.

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      • mahlzeit wolle und co,

        ist ja leider nicht thema der woche geworden, jedoch ist es fuer mich, nach abwaegung von geldbeutel und 300´er auflage, immer noch ein betrag von ca. 2000,- € wenn ich qualitaet, hergestellt in deutschland, haben moechte. whitelabels natuerlich deutlich guenstiger. das DU, wolle, leider hinter allem einen trick vermutest, den DU laengst durchschaut hast, ist ein armutszeugniss erster guete. ich haette nie gedacht, das mal so zu schreiben, aber ich bin echt sauer und habe sicher keine ahnung, respektive vielleicht auch nur was in den falschen hals bekommen.(hoffe ich sehr)
        jaja, die echten dj´s! ;-) manchmal beschleicht mich das gefuehl, ICH war nie einer. :-)
        es hat schon sehr gute gruende, nicht ueberall seinen namen drunter zu schreiben. so hatte ich immer “white label” verstanden. das dies ein trugschluss von genauso erster guete ist, war mir so noch nicht klar. anonymitaet ist so ein schuetzenswertes gut, das ich froh bin, das es malesiam nur an dedizierten stellen im web gibt.

        der namenlose dj war doch mal essentiell fuer das ding, was ich unter dem dingen´s techno verstanden habe.

        das du, wolle, immer so abgehen musst, hab ich nie verstanden. ob das jetzt diss ist, ist mir nicht egal, jedoch nicht als solches gemeint. einfach nur kanalisierung eines wutausbruches…….IM OEFFENTLICHEN RAUM.

        PEACE & RAVE ON

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        • hi malesiam, ich weiss jetzt nicht, was ich geschrieben haben soll, weshalb du so abgehst.
          da oben schreibt einer, dass er beatport&co doof findet, weil er dort seine whitelabelpromos nicht als files finden kann… was soll dieser bullshit? wer und warum schreibt solchen blödsinn?

          vinylpressungen habe ich mir nicht ausgedacht. sie wurde wiederholt in verschiedenen foren thematisiert.

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          • da fehlt ein stück zeile: “das mit den gefakten ausverkauften vinylpressungen habe ich mir nicht ausgedacht..”

          • wer noch vinyl kauft, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. sind wir im jahr 2013 oder 1993?

  12. Addictech wäre noch so ein Beispiel für erfolgreiche Nischen, dort gibt’s jede Menge Glitchhop von Tipper & Co.

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  13. @asd

    wir sind im Jahre 2013 und haben die Wahl zwischen verschiedenen Medien.

    Und auch wenn es Leute wie du nicht kapieren wollen, die Wahlmöglichkeit ist ein Luxus. Warum soll man nicht Vinyl kaufen, wenn man möchte.

    So “kluge” Leute wie du haben auch schon den analogen Synths den Tod vorhergesagt und heute gibt es mehr denn je davon.

    Also warum immer das dissen von Andersdenkenden.
    Dies ist für mich die wahre Armut. Armut im Geist…

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    • Word. Wenn ich die nötigen Mittel und den Raum dafür hätte, würde ich die Platte auch dem digitalen Download vorziehen. Ist aber leider nicht der Fall. :-(

      “Vinyl only” dagegen find ich nicht so prickelnd, aber das wäre schon wieder ein eigenes Thema. ;)

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      • ich kann nur aus eigenem erleben sagen, dass ich mich nicht einen moment an die vinylzeiten zurücksehne. ich habe auch noch nicht eine einzige platte digitalisiert. ich finde soviel neue spannende musik… und das auflegen hat durch das digitale eine neue dimension erreicht.
        wenn ich vinyl spiele (classics spiele ich von vinyl) dann hat das für mich was nostalgisches… ja es macht spass. aber es ist beschränkt…

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  14. tach auch.
    was ist den eigentlich mit stompy.com? seite ist aus den staaten, spezialisiert auf house. tracks in .mp3 und .wav format. finde die nicht schlecht. außer das die seite ähnlich träge wie beatport ist und auch die suchfunktion zu wünschen übrig lässt.

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  15. Auch recht neu und auf DJ’s spezialisiert ist pulselocker.com mit einem interessanten Abo System

    “Jeder Song kann im sogenannten Locker – einer Art virtuellen Plattenkiste – hinterlegt werden. Die Größe des Lockers hängt von der Art des Abos ab (von 25 Tracks für 9,99 US-Dollar pro Monat bis zu 1000 Tracks für 59,99 US-Dollar pro Monat). Der Clou ist, dass dieser Locker mittels einer App für Mac OS X oder Windows mit einem Ordner auf dem Rechner synchronisiert werden kann. Diese kann dann wahlweise in Traktor oder Serato Scratch Live – die zwei weit verbreitetsten DJ-Programme – geladen werden. ” http://www.musikexpress.de/technik-web-gadgets/article457503/pulselocker-bietet-streaming-speziell-fuer-djs.html

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  16. hi, wenn ich mir die sets von einigen anhören merke ich immer ein halbes jahr später, das sie ein halbes jahr vorher nur ihre eigenen tracks, edits, remixe und die tracks von label- oder bookingagenturkollegen gespielt haben……die gibt es nicht zu kaufen oder auch oft schon gehabt: ein anderer artist gibt den edit, remix, cover oder eigenen song nur für 300 downloads frei (320kbit/s) und wer später kommt guckt in die röhre. ich finde oftmals viel später heraus von wem der song ist da die playlisten bei soundcloud etc. halt nicht dabeistehen und “trackid please?” ist schon ein runninggag…..

    und meine selektion ist eh nochmal ganz anders. ich produziere die sets mittlerweile mit ableton vor, bringe die songs auf eine tonlage und bleibe in der gleichen stimmung. dannach kann man nirgends suchen. “deep” heißt nicht automatisch es wäre das gleiche stimmungsattribut.

    for instance: quirk.fm

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  17. Ich rate jeden bei Juno die Track längen zu überprüfen. Habe mir unlängst so ein broken Release eingefangen, Juno schiebt es aufs Label. Immerhin haben sie mir eine Gutschrift auf den nächsten Einkauf gegeben, was mir aber auch nicht wirklich weiterhilft.

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  18. @wollxdp

    Danke für den Tipp mit Mixcloud.
    Kannte ich noch garnicht …kann man sogar runterladen :-)

    Btw. Wegen Beatport …sollte man die Tracks besser als mp3 oder mp4 nehmen ?

    Geht mir nur ums private hören zu Hause & unterwegs

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  19. Danke für die Infos.
    Wollte rausfinden wie und wo ich Tracks kaufen kann bei denen für Künstler am meisten hängen bleibt. Nehme Junosearch und Bandcamp als Empfehlung mit und rege an, die Eingräge mal wieder zu aktualisieren. Oder gibt’s nichts Neues?

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  20. Hey Tanith,
    stimme in vielerlei Hinsicht deinem Artikel zu. Ich persönlich stehe nachwievor auf Whatpeopleplay, da ich vor Langem festgestellt habe, dass das Vorhörfenster von Beatport eine Abzocke ist, auch wg der Kompressionseinstellung. 75% meiner bei Beatport gekauften Artikel hab ich nicht mehr in meinen Playlists und vergammeln.
    Aktuell bietet Beatport einen Stream an, den ich als Dj Tutor testen darf. Der Shit is echt scary, aber wird sich bei allen Freizeitdjs durchsetzen.
    Bandcamp? Daumen hoch.
    Suchen, hören, informieren und entdecken.
    Daran hat sich auch heutzutage nichts geändert : )

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