Thema der Woche 218: Hardcore-Techno in Deutschland – Entstehung, Entwicklung, Acts

Da drängt sich erstmal die Frage auf, was ist Hardcore Techno und wo fängt er an? Quasi als Urvertreter dieses Sounds fang ich mal bei mir an um die Entstehung zu erklären. Acid und House hat mich damals bei Skinny Puppy, Front 242, Cabaret Voltaire, Nitzer Ebb und ähnlichem abgeholt. Einen wirklichen Bruch auf dem Weg zum Neuen mußte ich also nicht wirklich durchmachen, das ergänzte sich eher prächtig und folglich versuchte ich damals die Vorgeschichte in meine Acidsets ab 1988 mit einzubringen, was nur bedingt ging, dazu waren die Ästhetiken der Stile dann doch zu unterschiedlich, auch wenn sie in meinen Augen sehr miteinander verwandt waren und in den Folgejahren auch einige der genannten Künstler in dem Bereich aktiv wurden oder sich zumindest in die Richtung remixen ließen. Es war ja anfangs noch so, das man wirklich nach Platten kramen mußte um ein ganzes Set bestreiten zu können, kannste dir heute gar nicht mehr vorstellen sowas. Einer der Tracks die ich in meine Sets integrieren konnte war z.B. Front 242 – Work 242 (Ich würde ja gerne das Video dazu bringen, aber “Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar. Das tut uns leid”).
Test Dept.’s Faces Of Freedom wäre noch ein schönes Beispiel was ich damals gerne z.B. gerne in Verbindung mit KLFs What Time is Love oder EON’s Spice gespielt habe
Aber dann kamen ja auch schon bald, so ab 1989, die Belgier und man mußte gar nicht mehr so sehr Brücken bauen, sondern konnte sich gut in den Neuigkeiten bewegen. Die EBM Wurzeln konnte man da oftmals noch gut raushören und auch wenn man sich immer weiter davon weg bewegte, diese spaßige Grundaggression schien immer wieder durch und machte aus Acid und House in der Folge Techno und der wurde immer härter, womit wir uns auch schon in die Zeit von T99- Anasthasia vorgearbeitet hätten. Bis hierhin würde ich allerdings noch gar nicht von Hardcore Techno Szene sprechen wollen, das war ja alles noch im Rahmen der allgemeinen Entwicklung von Techno und splittet sich als Szene m.E. erst ab, als der Peak mit Gabber ca. 1993 errreicht war. Wenn sich auch z.B. der Bunker und in Teilen der Tresor in Berlin schon als eigene Szene im Hardcorebereich herauskristallisierte.
Gabber sehe ich dann als den Scheideweg, hier waren die Grenzen ausgelotet wie hart Techno werden kann und ab da teilt sich die Masse in die unterschiedlichsten Strömungen, Trance, Techno, House, Breakbeat und eben Hardcore. Auch wenn wir im Tresor schon in Camoklamotten und mit HarTcore Flaggen rumgerannt sind würde ich meinen wollen das das noch nicht eigene dezidierte Szene genannt werden konnte, sondern erst die Ausdifferenzierung dessen was sie werden sollte, denn wenn man sich die Tracks und Playlisten aus der Zeit anschaut wird man feststellen, das sogar ein Kid Paul Sperminator’s No Women allowed gespielt hat.
Erst als die Stile ausdefiniert waren und Gabber seinen Peak überschritten hatte kann man m.E. erst von Hardcore Szene sprechen und das war dann ein Sammelbecken dessen, was weiterhin hart war und nicht in die restlichen Technoschubladen paßte. Ein Konglomerat aus Gabber, englischen Breaks, die dort auch schon Hardcore hießen und eben Mischformen, die auch Industrial der alten Schule oder auch Rockelemente beinhalteten. DHR um Alec Empire’S Atari Teenage Riot, EC8OR und Bass Terror Soundsystem dürften dafür vielleicht am plakativsten sein, weil sie alles oben genannte integrierten. In Frankfurt Antipodium hatte sich das PCP Konglomerat um Mark Arcadipane gebildet, deren Track We Have Arrived anno 1990 quasi als Startpunkt zu Hardcore gesehen werden dürfte, und sich spätestens nach Konstabler Wache als Hardcore Bank der Stadt etabliert hatten. In Köln hatten sich Speedfreak und Patric Catini aka E de Cologne, welcher sich später auch DHR anschloß, um Beatgesplatter verdient gemacht, das seinem Namen alle Ehre machte. Um diese Pfeiler sammelte sich natürlich eine ganze Schar regional unterschiedlicher Szenen. Das Gros war eindeutig gabberbeeinflußt, aber davon abgesehen gab es durchaus noch viele andere Einflüsse, die von Whitenoiseexperimenten über Breakcore über Acidcore bis zu Digitalpunk und einfach nur Lärm reichten. Deren Ausschluß aus der Loveparade mündete dann in die Hateparade, später Fuckparade. Eine typisch deutsche Variante, wie z.B. in Frankreich mit Frenchcore, sehe ich hierzulande nicht, wenn auch die Gabber hier deutlich andere Ausprägungen hatte als in anderen Ländern und z.B. die Happy Hardcore Variante nie groß Fuß fassen konnte, aber auch die konsequent politisch eher linke Ausrichtung war im Nachhinein eine deutsche Eigenheit.
So ab ca. 1996 klang die allgemeine Beigeisterung für Hardcore ab und um die Jahrtausendwende war es bereits nur noch eine kleine Nische, vorbei die Zeit der eigenen Clubs und auch der dezidierten Veranstaltungen wurden zunehmend rarer, nach ca. 8 Jahren war ziemlich Ende im Gelände für Hardcore Techno und wenn man bedenkt was in dieser Zeit musikalisch alles passiert war ist das gar keine so schlechte Bilanz für ein derart extremes Musikgenre in Deutschland.

Kommentare (82) Schreibe einen Kommentar

  1. ich hatte dich bereits mehrfach auf deinen “anachronismus” betreffs gabber aufmerksam gemacht: gabber kam mitte 1992 mit den ersten rotterdam ins gespräch. die waren etwa 136bpm “schnell”… die xdp-hartware im bunker öffnete im spätsommer 92. zu diesem zeitpunkt warst du der meinung, dass die sache mit dem hardcoretechno “durch wäre” und hast dich sogar einer mitwirkung im bunker verweigert. deshalb hat dort am ersten tag statt deiner einer der uwe aufgelegt. als die promo für den bunker losging, hattest du jedoch (wie ich es erwartet habe) wieder richtig bock auf das konzept und warst bereits am zweiten wochenende voll dabei. aber so richtig. ich kann mich noch gut erinnern, wie du im bunker ankamst und meintest, du hättest heute DIE BUNKERSCHEIBE EVER* gefunden. du hast sie an diesem abend bestimmt 5 mal gespielt und jedes mal sind alle komplett ausgeflippt.

    was ich nicht beabsichtigt hatte, war eine musikalische entwicklung, wie sie sich dort dann innerhalb kürzester zeit ankündigte. ich wollte weder diesen stumpfsinnshardcore, noch dieses high-speed. für mich war hardcore eher sowas wie afxII und ur – rotterdam war anfangs superlustig. etwas prollig ja, aber “alles naar” brachte es dann auf den punkt, der jedoch bereits den scheitelweg aufzeigte. in diesem punkt waren wir beide dann wieder einer meinung. du hast dich (zu deinem glück) von dieser entwicklung abgekoppelt. roland bpm hingegen meinte wohl, da mitmachen zu müssen. aber so stumpf und schnell wie sascha und cutx wollte und konnte er wohl dann noch nicht und so war selbst er bald schon zu “lame” für diese gabberfreaks.

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    • Moin Tanith & Wolle,
      ich lese gerade Euer kleines “Battle” was den HC, Gabber etc. angeht.
      Ich selber war ein HC-Jünger erster Stunde, Anfang der 90er, was ich auch mit Platen zum besten gab… im guten, alten, dunklen Osten. :)
      Was ich aber eigentlich fragen will: ich besitze noch ein White Label – muss wohl aus Holland kommen, in der das Sample “Rotterdam” erstmalig erscheint – die muss von 1992 sein. So wie ich weiss, hatt das dann “Bald Terror” mit “Rotterdam” auf der ROT 018 erst 1993 wieder verwurstelt.
      Weiß einer von Euch, von wem dieses White Label sein kann und – kennt Ihr sie, wisst Ihr welche ich meine?
      In diesem Sinne: hakkeeeee
      der Mets

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  2. jetzt lese ich grad erst das ende deines artikels. und nein, auch an dieser stelle irrst du. gabber war 1997 nicht wirklich am abebben, sondern wurde wie bereits mitte 92 von den journalien und irgendwelchen schlaumeiern so totgesagt, dass es “uncool” wurde. das diese einschätzung erneut vollkommen daneben war, sah man am erfolg von “schranz” – insbesondere von dj rush und chris liebing. man muss das zeugs ja nicht mögen, aber die beiden haben damit bis etwa 2002 so richtig abgeräumt.

    heute lebt hardcore tatsächlich eine art nischendasein. es gibt zwar noch immer verschiedene szene, die sich in der tradition von hardcore-techno sehen (jumpstyle, gabber, hard techno), aber diese teilweise eher peinlichen diversikationen sind imho auch das, was eine erneute hardcore-welle sehr unwahrscheinlich macht.

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    • Du, da brauchte nix totgeredet werde, sieh dir dir Produktionen an, spätestens Ende 93 war das komplett durch, außer für die Freaks die nur auf sowas standen. Mich hatte z.B. auch gewundert wie lange Rok das tote Pferd noch geritten hat. Aber das war eben Gabber, Hardcore geht aber weiter und DHR und Konsorten haben noch locker bis ca. 2000 Produktionen abgeliefert die zwar nicht my cup of tea waren, aber durchaus noch was eigenes zu sagen hatten.
      Schranz hat für mich nichts mit Gabber oder Hardcore zu tun, das war sicherlich harter Techno, aber ausgehend vom Tooltechno der damals auch ging, also ein reines Technogewächs, was man z.B. auch an den BpMs erkennen kann und damals ja fast Mainstream Techno

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      • Sorry die ewigen Duelisten zu stören aber:

        Ich kann zwar nicht viel zur Entwicklung von Hardcore sagen, weil ich da nie sonderlich involviert war. Schranz jedoch unter Hardcore einzuordnen – da stimme ich Tanith zu – scheint mir völlig unpassend. Klar ist es “hart” und schnell, aber da hören dann wohl die Parallelen auf. Wenn mir jemand jedoch erzählen würde, dass Schranz entstanden ist, als ein paar EDMler ihre Platten schneller laufen liessen, und dann mehr “Geschrammel” hinzufügten – das würd ich dem sofort abnehmen ;-)

        Wenn überhaupt, so würd ich noch am ehesten Psycore (Darkpsy und Co.) als Weiterentwicklung von Hardcore und Gabber nennen. Aber Schranz? Neeeeee.

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          • ich hab mal ne faustformel aufgeschnappt:

            ( ruhepuls * 2 ) – alter = tanzgeschwindigkeit

            beispiel:

            70er ruhepuls * 2 = 140
            140 – 30 jahre = 110 bpm

            die zielgruppen sind sich bei goa/gabba recht ähnlich, wollen aber auf keinen fall miteinander verglichen werden. früher™ war trance deutlich langsamer, als gabba. heute™ hat sich das tempo so sehr angeglichen ( speed-/splattercore , darkpsy/forrest mal aussen vor ) so dass ein mashup durchaus möglich wird. da sich jedoch der stil der kicks und drums verändert haben ist ein synchrones übernanderlegen immer noch ein wenig mit künstlerischem können verbunden.

            das (über)pitchen von tracks macht aus acid noch kein hardcore und aus goa noch kein gabba. zumal disharmonien darin noch nicht betrachtet, aber vermutlich enthalten sind.

        • wenn ich langeweile hätt, würde ich dir jetzt eine liste von mindestens 100 tracks zusammenstellen, die sowohl hardcoretechno als auch schranz sind. genre-schubladen sind maximal ein hilfsmittel um die übersicht zu behalten. ein vorteil des digitalen ist, dass man jeden track in x verschiedene solcher schubladen verschlagworten kann.

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      • komisches bild von schranz hast du da. aber ok, es war nicht deine musik, obwohl ich bereits des öfteren festgestellt habe, dass du dich schlichtweg nicht dafür interessiert zu haben scheinst. denn schranz war nicht nur looptechno. es gab sowas ja. ich jedoch habe irgendwann mit erstaunen festgestellt, dass ich bei vielen leuten für meinen “schranz” äußerst beliebt war. dj rush zum beispiel mit kneedeep records definitiv hardcore techno veröffentlich. mein chicago-ghetto-gabber zählte für viele leute ebenfalls zum schranz.
        ich nenne mal ein paar läden in ostdeutschland, die mir in diesem zusammenhang sofort einfallen: triebwerk dresden, 8.mai chemnitz, 1040 leipzig… (ja, da gab es noch mehr. ich habe euch nicht vergessen ;)

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        • war schranz nicht dass, was eigentlich gabba sein sollte? anders formuliert empfand ich schranz als den versuch hardcore/gabba zu spielen und das resultat war dann halt schranz, aber eben nicht das angepeilte ziel.

          das du gut auflegen und mixen kannst, steht an dieser stelle nicht zu debatte. denn mit liebe aufgelegte musik kommt eben immer gut an :)

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  3. Schöne Zusammenfassung, danke! Ich kam damals als 12 jähriger mit KLF rein und landete ebenfalls über Belgium Techno bei Rotterdam Hardcore und später Gabber. Für mich war der Peak die Energy ’95 oder ’96, bin nicht mehr ganz sicher welche es war. Das war quasi die Mayday in der Schweiz nach der Streetparade und ’95 (IIRC) war Hardcore dort auf dem Mainfloor. Könnte man sich heute auch kaum mehr vorstellen ;) Das ist mir deshalb geblieben, weil irgend einer der damaligen HC DJs das Intro zum Set mit Masters Of Rave ?– Pump It (Like A Master) gemacht hat. Der Track ist rückblickend eher mässig aber das Intro unter 10’000 euphorischen Besuchern hatte es definitiv in sich :-)

    Ein Jahr später stand ich dann in derselben Halle und habe mich gefragt, was ich unter all den rumhüpfenden Teenagern mit Schnuller im Mund genau noch hier mache. Es folgte der Wechsel ins Goa Lager, was damals deutlich überschaubarer war als die Technoszene und den Spirit der frühen Technoparties behielt (und die 303 war auch prominent vertreten). Der Höhepunkt dort kam dann an der Zoom 2000 auf dem Zürichberg, danach ging es auch bergab und ist heute wieder Nische.

    Hardcore hat sich meiner Meinung nach ab mitte 90er selber zerstört. In der Schweiz wurde die HC-Szene latent rechts und damit wollte ich nun wirklich nichts zu tun haben. Zudem hat sich der Sound über die Jahre nicht mehr weiter entwickelt, Innovation in dem Bereich scheint nicht möglich zu sein.

    Aber war trotz allem eine lustige Zeit!

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  4. Ich erinnere mich in diesem Kontext gerne an den Nordbhf… in meiner Erinnerung wirkte die HC/Gabba (nahe) Szene oft offener als in die Berlin etablierte Technoszenen (nun, die Szene war aber auch nicht wirklich sympathischer…)

    auch interessant waren ja die english/french people aus der Pfarr 104 (vlt. war es eine ander Hausnummer, kA – früher war das wichtig, weil die sich ja alle gegenseitig abgezogen und verdroschen haben, und da konnte man schnell am falschen Platz und Ort sein), die dem Spiraltribe zumindest nahestanden. ’95 mag es gewesen sein, als die ihren Höhepunkt hatten, die Parties waren grundsätzlich derb, da wirkten des die Parties im Bunker/Nordbhf eher so ewerkmäßig… ich erinnere mich so manches mal an die Höhepunkte im Eimer, MS Stubnitz, Eisenbahner und im Schizzotempel. Wild summengewürfelte PAs, welche locker 1T erreichten… tinnitus, ick hör dir noch immer trapsen. Ihre Playlists waren nie langweilig – so manches mal wirkten die 33′er Vinyls 45′+ gepitcht in diesem Kontext sehr interessant.
    Natürlich waren die Freakz menschlich so eher naja, aber sie lebten eigentlich eher dieses “Family” – Ding (Sofern das überhaupt je halbwegs gelebt wurde… ). Es wurde nicht nach Herkunft gefragt (nun, war manchmal schon Problematisch) und es zählte im Grunde nur der sound.

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  5. Harcore Techno …… schwierig zu sagen, wann das eigentlich genau los ging. Eigentlich ja mit dem ganzen Gewese um die “k”-Anzahl in Tekkkkno. Wobei auch das ja alle sQuatsch ist. Irgendwann gegen Ende 91 wurde aus Technohouse Harcore, so gesehen kann man da dann auch Hypnotist-Produktionen genauso mit reinnehmen wie die ganzen harten & schnellen Direct Drive-Geschichten, den Insider, 80Aum, Mackenzie … viel PCP- & Dance Ecstasy 2001-Kram, aber auch so manche Force Inc-VÖ. Den englischen HC mal außen vor gelassen, der zu dieser Zeit eigentlich nur aus Breakbeats bestand und im Gesamtkontext nur in ganz bestimmten Regionen & Clubs mit lief.

    In der ersten Hälfte des Jahres 1992 gabs dann die erste große Gabber-Welle, die so bis Anfang 1993 noch Spaß machte und ihre Berechtigung hatte, aber musikalisch spätestens im Sommer bereits wieder durch war.

    Zu diesem Zeitpunkt hat mich Gabber ganz speziell nur noch angeödet, außerdem zog dieser Sound ein immer strangeres Publikum an, dass nicht so wirklich meiner Vorstellung von Spaß und Ausgehen entsprach. Härteren Techno gabs ja eigentlich immer, die einen gingen auf diese unsägliche Rave-Schiene mit Tempo und Uralt-Hoover-Sounds, alternativ gabs aber auch jede Menge industrieller harter Sounds aus UK oder derberen Chicago.

    ATR und dieser ganze Ballerkram, speziell auch aus HH, hat mich irgendwie nie besonders gereizt, das war so ein typisches Jungs- bzw. Männerding, wo dann auch kaum mal Mädels auf den Parties waren. not my cup of tea.

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    • Ich glaube bei euch ist Gabber dann auch etwas anders verlaufen als hier, so an der holländischen Grenze war ja damals dann auch schnell eher rechtes Umfeld mit drin, wie ich hörte, kann das sein?

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      • So ist und war es. Ob Gabba, Schranz, Hardcore oder Hardstyle. Die politische Gesinnung wurde auf dem Land und den Parkplatzraves nicht hinterfragt. Trainingsjacke und Basecap waren genug um dabei zu sein. Ist heute noch so. Bei den Hardcoreraves tummeln sich die schrägsten Gestalten, aber anderswo auch…

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      • Das wurde mir hin und wieder berichtet, deckt sich aber so gar nicht mit meinen, zugegebenermaßen ab 1993 eher spärlichen, Erfahrungen. Aber genau deshalb kann ich es auch nicht einschätzen und beziehe mich da mal auf die Aussagen von Hooligan, der ja zu der Zeit sehr aktiv in NL war und für harten Sound (nicht nur Gabber) stand. Der zuerst öfter von genialen Parties, dann immer mehr von völlig verdrogten, runtergekommen Events und immer mehr Gewalt und rechten Spinnern.

        Mir hat die gesamte Gabberszene in NRW einfach nicht zugesagt, musikalisch war das einfach öde.

        Aber es gab auch immer wieder Platten, die ich absolut genial fand, so z.B. die Nasenbluten-Sachen auf Industrial Strength.

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        • wobei wir dann langsam des pudels kern am ausarbeiten waeren, wenn denn nicht der fuchs laengst gestreift waere . denk u well, PRO nrw und KLOPP the VAN FASCHISM nederlands STEIGBUEGEL partei . BRAve the RA und Presse im Namen der der gesamten menschheit senden wir gruesse an team schlaefer mit den STARTNUMMERN aller qualifizierten ORDNER der PARADENnnnnn.

          PS: lebt basti paule noch?

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  6. Techno hat sich insgesamt nach rechts entwickelt. Die Szene bietet unglaublich viel Potential für braune Rattenfänger. Völlig egal, wo auf der Welt. Die gute Zeit war tatsäclich so bis 94. Da gab`s sogar mehrheitlich Parties wo auf einem Floor von House bis Gabber alles statt fand. Das wird es in der Form so nie mehr geben. Ansonsten was house Und tech angeht, ist es nix anderes die Fortführung von Disco, mit all den Stars und Sternchen, was Techno so ja angeblich nie gewollt hat, hihi. Was es auch nicht mehr geben Wird DJ X und Y legen auf und Z schmeißt nen live-act und jeder hat ‘ne Tolle Zeit verbracht oder Metals Punks und Popper und die eierlegenden Wollmilchsäue auf einem Floor halbwegs friedlich vereint am schwoofen… keine Chance! Und Minimal gab`s schon in den 80s. Ist also auch keine Revolution. Die meisten die dort hingehen sind auf Balztanz aus. Nich verwerflich, aber kann man inder Disse nebenan auch haben.
    Progressive House? Ja, gab`s aber auch schon anfang der 90er. Dubstep Trap und Co? So muss sic das halt anhören wenn Möchtegerngangsterrapper heute Posen wollen und bei BMW ‘nen Spot kiregen müssen. Bliebe noch der Klamottenfetisch….auch das Jahrhunderte alt, dabei immer das größte Fiasko, da man daran nicht nur die Oberflächlichkeit deuten kann, sondern auch feststellt: Verdammt! 90 % wollen nur den Fasching verlängern. Aber vielleicht bekommt Ihr ja noch ein paar Autogrammkarten., dann könnta später auch mal vor den Enkeln posen.

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  7. Bei diesem Thema schreiben einige echt komisches Zeug, schon bei dem Pestbam/Payday-Thema!….. *koppschüddel*

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  8. moin herr tanith,

    ick muss och intervenieren. die wahrnehmung der entwicklung ist doch durchweg verschieden. wolle hatte ick mal interviewed um mein bild da zu schließen.

    marc arcadipane hat mit der nutzung von röhren-verzerrern aus analogen bassdrums die hardcore-bass gemacht. ( angaben von bassphase aus ffm ). ähnliches kann man mit stinknormalen signalgeneratoren erreichen:

    http://www.arnatronic.fr/anglais/products/images/mupsi_HM8030_5.jpg

    aber ums kurz zu machen. dein set bei der ersten walfischparty begann härter, als hardcore zu den neunzigern definiert wurde. von daher definier dich nicht nach schlampig recherchierten geschichtsartikeln, sondern schreib die geschichte einfach neu, indem du neuen sound generierst – ganz einfach.

    grüße und hakke
    tet

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    • wieso sollte ich nach Geschichtsartikeln gehen, wenn ich’s miterlebt habe?
      Wie kann man vergangenes neu schreiben in dem man neues hinzu fügt?

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      • du hast hardcore miterlebt, wo auf der mayday oder der loveparade ? sicher hast du irgendwie gelebt und auch dinge miterlebt, aber zu den interviews, die du damals gegeben hast, würd ich an deiner stelle lieber schweigen…..

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  9. fragen über fragen und nur eine antwort: ja.

    du warst meinetwegen auf der mayday dabei, wenn “die” da einen pop(ulären) artikel äää dj brauchten. sonst warst du nur gespöt der stadt. vielleicht zeert das an deinem ego ( immer noch ) sollte es aber nicht. denn wenn du meinen beitrag frei von vorurteilen lesen würdest, könntest du feststellen, das dort ein kompliment versteckt war.

    die erinnerung ist oft ein falscher ratgeber, dass was du hier schreibst, hab ich von keinem _echten_ hardcore dj jeh gehört. es mag eine nette erweiterung der historie sein, aber insgesamt kann man die beteiligten unter ulk verbuchen.

    my 2 cents

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    • wo liest du in 2 Fragen jetzt Vorurteile raus? o_O
      aber alles klar, mein Ego heult weil mir bis heute die Anerkennung als echter Hardcore DJ fehlt und ich war das Gespött der Stadt und sollte besser die Fresse halten :D

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        • ich könnte jetzt noch was darüber schreiben, welchen zusammenhang ich einst zwischen bpm-zahlen, körpergröße und den (un-)mengen von drogen pro nacht ermittelt hatte – auch ein grund, warum ich selbst keinen bock mehr auf diese szene hatte ;)

          aber ok. dieses vorurteil habe ich später beim kennenlernen von ein paar gabberheads im zusammenhang mit der fupa wieder abgelegt. aber erinnert werde ich an dieser stelle daran ;)

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          • warst du mal im golden gate oder im keta holzig … da sind die schlangen zum klo länger als auf allen goa und gabba parties zusammen. der vorteil ist, die leute scheiden schneller aus, als damals™ :)

      • ja, weder ironie noch sarkasmus hast du dir zu eigen gemacht.

        man könnts auch anders schreiben. du hast versucht mit amigaplatten ( war DAS label im osten ) hardcore zu machen … ob da nun smilies drauf waren ( acid boom tschaggalagga ) oder nicht, spielt keine geige.

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  10. übrigens, als ich von der halle weißensee hörte, dass dort elektronische gar däschno musik gespielt wurde, konnte ich nur mit einem hohlen lachen kommentieren.

    damals, ja damals. da war das linientreu noch hart an der linie, der bunker nur ein mythos und der tresor nur dermaßen verschallert ( also schlecht beschallt ) dass einem das trommelfell die felgen poliert hat. guter sound war weit entfernt von thx oder dolby. das einzig reizvolle war der bunker, wo einem die hosenbeine flatterten, obwohl man sich unterhalten konnte.

    der rote bereich war der rote bereich und dir ist es heute noch scheißegal wenn der pegel verzerrt. also halt einfach die fresse und kuck das alles im grünen bereich ist. wenn der sound dann immer noch nicht fetzt, liegts wohl am inhalt, nicht an der darstellung.

    fragen kienzle – mein emil haste.

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  11. > Du, da brauchte nix totgeredet werde, sieh dir dir
    > Produktionen an, spätestens Ende 93 war das
    > komplett durch, außer für die Freaks die nur auf
    > sowas standen.

    Eine sehr gewagte These. 1994 begann (zunächst zögernd) die Deathchant-Era und hatte erst 2002 ihr Peak erreicht. Aber da warst du vermutlich schon längst raus.

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    • oh, stimmt, Deathchant hatte ich nicht auf der Liste, die mochte ich tatsächlich auch noch teilweise, aber das war ein Leuchtturm in einem Meer aus hauptsächlich generisch gewordener Tristesse, oder?

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      • die tristesse lag wohl weniger in generierten bassdrums, als an kopierten samples. mangels (externer) hardware sind die meisten wohl damals auf sowas angewiesen gewesen. selbst heute, wo die software allerhand dampf hat, klingen viele dinge immer noch gleich, weil es eben chique ist, dass die kickdrum nicht kickt ( minimal ) und die bassdrum nicht drückt.

        generisch zu verwenden deutet eher auf mangelnde kenntnisse des wortstammes hin und die verwendung von anglizismen oder synonymen generell hilft der verständlich keit eher weniger, sie dient meist nur dazu, dem sprecher einen kleinen vorsprung zu verschaffen, in der hoffnung, der andere fühle sich mangels wissen oder intelligenz eingeschüchtert.

        ich beziehe mich dabei auf die objektorientierte programmierung, weil die klangsynthese meist durch software, die auch in hardware verwendet werden kann, häufig benutzt wird.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Generisch

        zum glück gibts jetzt sowas wie wiki, in den neunzigern wäre ich sonst der karl arsch gewesen ( aka schlaumeier ).

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        • Die oop (Die objektorientierte Programmierung) begegnet einem in C++, Java, Ruby, C# und PHP … ich verstehe Dein Ansatz, die oop in die generische Klangsynthese zu holen nicht wirklich.

          Und das es damals zu heute klangliche Unterschiedlichkeiten gab, liegt ja unterem daran, dass es (endlich) für jeder/m möglich ist, einen ordentlichen Sound zu erstellen.

          Wobei ich mir eigentlich eher gewünscht hätte, dass wir soundmäßig schon ganz woanders wären, aber nunja… auch Techno und House sind konservativ geworden. (ich beziehe mich auf: conservativus – erhaltend, bewahrend).
          Techno/House bezieht sich auf Bestehende Produktionen, orientiert sich an an dem Hergebrachten … und dabei wirkte der Sound 93 so frisch, so freiheitlich… diese freiheitlich konnte natürlich nicht aufrecht gehalten werden, die Szene erlag jedem Schicksal einer Revolution.

          War eigentlich klar, aber wer hätte das gedacht? Wir als Techno-Verteranen schleichen uns um die Wahrheit… die es, für sich genommen, gar nicht gibt. Tanith seine Wahrheit ist nicht WollXDP seine und dessen nicht Motte seine… nur ich selbst habe meine Wahrheit, die ich an meinem roten Faden erlebt habe.

          Aber magst noch einmal so nett sein und das Gewusel um Generisch, Intelligenz und OOP verständlicher aufdröseln?

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        • versteh ich jetzt auch nicht. generisch im Sinne von z.B. Generika war hier gemeint, also Copycats, aber das wäre auch wieder ein Anglizismus.
          Aber was das alles mit oop zu tun haben soll erschließt sich mir nicht.
          Generik ist BTW durchaus tanzmusikimmanent (wieder so ein Wort, ich weiß) das fängt schon beim 4/4 Takt an und hört bei der Bassdrum nicht auf, der Rahmen dessen was innerhalb eines Genres möglich ist, ist eigentlich recht eng, deswegen werden ständig neue dazu erfunden, damit man diese Rahmen eben verlassen werden können.
          Ich finde es nach fast 30 Jahren Geschichte von Techno weder verwunderlich, noch schlimm das sich vieles auf bestehendes bezieht, man muß ja nicht alles davon mögen und der Fundus aus dem man mittllerweile greifen, neu kombinieren oder den Faden weiter spinnen kann, ist doch fast unerschöpflich und trotzdem gibt es immer wieder neue Ansätze

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          • Das moit den neuen Ansätzen – ok, jup, da will ich mich korrigieren: die sind vorhanden, nach wie vor. Da hätte ich mir gewünscht, dass ich das in meinem vorigen Post bedacht hätte.

            Ebenfalls hätte ich mich vlt. weniger kritisch über eine konservative herangehensweise an der Produktion/Remix oder DJ-Set auslasen können. Nun ja, ich bin ja diesbezüglich auch nicht unbedingt „freiheitlich”, eher gegenteilig.

            Und ich hoffe, dass noch möglichst viele ihren Faden, in welcher Form auch immer, weiterspinnen.

  12. man hoert sehr viel und weiss so wenig. schade. vielleicht mag sich bunkertom oder wer anders mal ergiessen? sockenpuppen sind ja nun bald vorbei. nyc hardcore ebenso. hat richtig weh getan …

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    • warum soll tom jetzt onanieren ( sich ergießen ) … den hab ich irgendwie nie im bunker gesehen …. macht aber nix

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  13. Es ist auch unfair Tanith einen Artikel über die Entwicklung von Hardcore nach ’93 schreiben zu lassen. Das ist als ob er eine Biographie über die 4 Amigos schreiben soll. Ansonsonten ergießt sich hier ein Mix aus Halbwahrheiten, Güllebeiträgen und Klugscheißergeplapper.

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  14. Mein Gott,
    was für Wichtigtuer sich hier herumtreiben und meinen sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen und sie wären the only Real Thing, the only Hardcore und alle anderen nur Aufschneider und Betrüger. Was für eine Aufschneiderei und Possenhaftigkeit. Die Warheit ist doch, dass diese ganzen Styles über die ihr euch hier in eurem Phatos ergiest nur deswegen bekannt sind, weil irgendwelche Medien darüber berichtet haben und geschrieben haben und weil es Thunderdome zu kaufen gab. Weil 2/3 der Leute die meinen sie wäre hier the real hardcore underground sich mit Thunderdome Compelations in ihren aufgemotzen Fiat Unos mit Bassrohr die Ohren rausgeballert haben, da hilft auch nicht der Bezug zu den wahren Läden. Oder ihr seid über Mokum in die Szene gehört haben, aber es passt halt nicht zu eurer Coolness und hört nur noch heimlich I wanna be a Hippy and wanna get stonded. Warscheinlicher ist aber, dass Scooter, Dune (Hardcore Vibes) oder Marusha euer Herz geöffnet hat. Wer auf der Mayday rumhing war und ist sowieso Veräter. Das hat sich schon zu Anfang bis in die Provinz herumgesprochen, dass das Komerz ist, ihr Rotterdam Terror Corps und Lenny Ds…. Ihr könnt sowieso nicht alle “Real” sein, weil ich euch in den wahren Strobokellern nie gesehen habe….. Merke, sobald ein Laden eine Lizenz zum Alkoholausschank hat, war es das mit Underground und es ist nur noch Komerz, wie ihr alle Kommerz seid. Wegen euch gibt es die coolen Spießer Werbungen zu Bausparvertägen im TV. XTC Motherfucker.

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  15. Also ich wäre für ein globales Schwanzmessen. Da das mit dem Geodreieck anne Klöten nicht so schön ist, einfach ein paar Bilder reinstellen. Ich vertick die dann irgendwie sonst.

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  16. last post

    hat sich schon mal einer gefragt, warum immer wieder spacken aufschlagen, die z.b. da http://www.youtube.com/watch?v=kQko_qnKoW4 nie dabei waren?

    LEBENSFREUDE scheisst doch sowas von drauf, das MENSCHEN, die auch ein PRODIGY konzert nie besuchen wuerden, weil da zu viele GITARREN im SPIEL sind, auch noch auf dieser WELT wandeln.

    …und bevor jetzt wieder gegen evangelisten, andersdenkende, andersriechende, anderstanzende, andersfeiernde, anderswieauchimmerseiende gehetzt wird.

    ja, auch ich bin nicht frei von schuld, doch den ersten stein im strassenkampf zu werfen, ist immer noch was anderes, als die erste bassdrum durch die anlage zu druecken.

    der effekt ist bei beiden immer der selbe.

    peace & RAVE ON trotz EDM —> oder gerade deswegen.

    meinen penis moechte ich nicht verschicken, da er nicht lang ist, aber schoen duenn.
    leider auch sind die eier keine alternative, denn die sind so DJ maessig DICK, das niemand sie, -noch nicht mal als gefahrgut-, transportieren will. nicht mal fuer ALLES GELD der welt.

    POLLERELLIE und ELFRIEDE haben sich jedoch angeboten, mal so einen richtigen haKKbraten zu praesentieren.

    sie bestehen jedoch auf null publikum und min. 3×63 ampere absicherung. besser 3×100 ampere. werkzeug wird mitgebracht.

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  17. ja schle(i)mt wohl so wie blo(GG)sternwarte. hehe KOSHEEN:RESIST ist nicht viral nur doofe /$§”((($%”.

    rest MORGEn, ich muss auch mal die ANLAGE runterdrehen.

    ps: komm mir keiner mit beamter. ich bin KEINER – - – … – - – NIEMAND WIRD SIE FINDEN – - – … – - – AUCH und SCHON mal GAR – - – … – - – NICHT ein ARZT – - – … – - -

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  18. Es ist doch immer schön zu sehen, wie Poster fremder Inhalte sich selbst gerecht werden. Darum kann man den Thread auch schließen mit einem Zitat von DAF: “Ich glaub, ich fick dich später!”

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  19. gabber, Hardcore oder wie auch immer eine auch eine kurze Phase meiner Teeny Tage geprägt. Hatte mir damals auf Klassenfahrt den ersten Thunderdomesampler gekauft. Kannte schon so Sachen wie PCP oder Bioship C / Speedfreak und und halt diese Rave City Sachen. Die Thunderdoms waren für mich bis zu 6. ok und klar merkte man da eine Entwicklung weg vom harten zum Happy Hardcore…fand aber gerade, dass die 6. noch einen guten spagatt schaffte. Danach wurde es immer Kommerzieller und dann gab es da noch diese Napalm rave sampler die richtig extrem waren. Hab ich alles hier irgedwo noch rumfliegen…meine lieblingsplatte war damals “a Nightmare on 250bpm vom Speedfreak…oh gott was man mal gut fand ?

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  20. Hab die LP gefunden vom Speedfreak…hiess Destruction by speed und ich fand die LP damals so geil genau wie die Atari teenage riot sachen oder EC8OR. Höre gerade in diese alten sachen rein und die zeit haben die wirklich nicht gut überstanden :-)

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