Thema der Woche 221: Ordungsämter – und wie Clubs und Veranstalter mit Ihnen auskommen, müssen, sollten, können

Ich glaube da liegt eine Verwechselung vor, solange man keine Open Airs in öffentlichen Parks abhält hat man als Club oder Veranstalter für gemeinhin eher weniger mit diesem Amt zu tun. Die Hölle sind eher Bauaufsicht, Umweltämter und derer mehr, die zwar alle irgendwo ihre Berechtigung haben, aber wie das in Deutschland nunmal der Fall ist, gerne bis ins kleinste Kleindetail gehen, bzw gerne von der Konkurrenz instrumentalisiert werden. Auskommen heißt in diesem Fall meist, die sitzen am längeren Hebel und man muß, wie es so schön heißt Folge leisten. Es ist jedoch immer von Vorteil sich schon im Vorfeld bekannt zu machen und mit den zuständigen Personen auf gutem Fuß zu stehen, so das zumindest die Ermessensspielräume weiträumig ausfallen und ein Ansprechpartner bei Problemen da ist. Was sich natürlich schwierig gestalten kann, wenn das Personal ständig wechselt.
Im Grunde verhält sich das wie überall anders bei Behörden auch, man sollte um die ganzen Paragraphen und Gesetze Bescheid wissen um vor bösen Überraschungen gefeit zu sein, Cheats und Workarounds sind ja nicht nur in diesem Segment Real Life eher unzuverlässige Kandidaten um den Endgegner zu besiegen und wer meint, bloß weil man es selbst ist gelten die Regeln an denen sich die anderen auch abarbeiten nicht, well, there’s a thin line between Naivität und Größenwahn.
Das soll nicht heißen das ich alles gut heiße was da an Regelwerk und Gesetzen existiert, die Überregelung führt auch hier oft einfach nur dazu, das einfach mehr Geld für Humbug verbrannt werden muß und Einstiegshürden unverhältnismäßig hoch gelegt werden und sicherlich gab es Zeiten in denen das alles einfacher zu bewerkstelligen war, für alles andere gibt’s immer noch die Illegalität, mit allen Risiken die sie nunmal birgt.
Aber zurück zum Ordnungsamt, wenn man sich in Parks mit seinem Open Air, zumindest in Berlin, nicht gerade an prominenter Stelle aufbaut, also da wo z.B. Familien mit ihren Kindern die Erholung suchen, was ja auch deren Recht ist, Lautstärkelimits einhält und um spätestens 22:00 Schluß macht, kommt man meist sogar mit dem Ordnungsamt klar, so ist zumindest meine Erfahrung hier bislang gewesen. Wenn danach natürlich nicht aufgeräumt wird, beim ersten Kontakt mit Polizei oder Ordnungsamt gleich der laute Anarcho rausgekehrt wird, dann muß man sich nicht wundern wenn diese Ämter irgendwann von dem Treiben die Nase voll haben und auch nachfolgende Veranstaltungen anderer genervt auflösen.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. moin,

    WORD! eben alles menschen.

    wirklich nerven jedoch:
    verrraeter, schwaetzerInnen, der mann von der feuerwehr, (*der aus persoenlichem gruenden, seine eigene auslegung von fuererpolizeilichen auflagen goutiert*), trolle, sowie auf ewig platz 1:

    neider, kanaKKen, 70 besoffene fuSSball VAN´s & diversers abstauber.

    … und nein, wir bezahlen nicht! das ist alles EHREnamtlich.

    im namen der ehre,
    art-ick-el 1 der gegenwaertig geltenden recht(s) & ordnung anleitung ist bindend!

    auch und erst recht, fuer neubuerger und anderes eingeschlepptes zeug´S.
    denn eines ist ja wohl klar: ” … WIR koennen auch anders!”

    RAVE ON, PEACE, P.L.U.R., hau den LUKAS……………..

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  2. Guten Morgen,

    treffen sich zwei Trolle…

    Ich mag die Alle, auch Tatüta, das sehen wir als Widerhohlung. Naja jetzt hat erst recht doch noch eine trotzdem blumenartig. Selten aber das wüsste ich aber. Ausgerechnet eine natürlich naheliegende um die Ohren im Takt besser.

    Erdnussbutter

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