Der Grund, als Digital DJ muß man weniger schleppen, könnte bald obsolet sein

wenn ich mir dieses Monster von Numark anschaue. Abgesehen davon das ich gerne darauf verzichten würde einen eingebauten PC im Controller rumschleppen zu müssen, finde ich die Idee des All In One Controllers gar nicht mal schlecht, nur noch größer als eine S4 sollte es dann doch nicht werden, weil, viel Spaß beim Einchecken im Flugzeug z.B. Da ist die S4 schon knapp am Rand dessen was noch als Handgepäck durchgeht und solch ein fragiles Trum abgeben und zerscheppert wieder vom Gepäckband nehmen will man auch nicht. Der Preis dafür, das man kein Laptop mehr braucht sollte nicht sein, das man mehr Real Estate an den Controller anbaut als das Laptop an Gesamtgröße bräuchte. Ich sag das auch im Hinblick darauf das sich die Gerüchte verdichten das Native Instruments ähnliches plant. Pioneer CDJ Competition wird man so nicht, wenn man einen mitgenommenen USB-Stick damit vergleicht.

(via Digital DJ Tips)

Kommentare (13) Schreibe einen Kommentar

  1. Das hab ich glaube ich auf der Messe gesehn…Komisches Teil, was soll der Spaß kosten?

    Und: Kann das auch andere computermäßigen Funktionen oder ist das nur ein riesen DJ Gameboy für den altmodischen Style? Die Displays und die eingebaute Jukebox (ich nenns mal so) können den Braten ja nicht wirklich fett machen, bei der von mir vermuteten Preisklasse (4stellig oderß) :D

    Ich finde im digitalen Berreich kann man auch von den Jogwheels weggehen und da andere Lösungen finden, ich warte ja auf einen Controller der einfach eine Combo aus Xone K2 inkl. Crossfader zusammen mit einer F1 und einem Chaospad auf beiden Decks ist. Offen für jede Software wäre das sicher ein Verkaufsschlager. Mit dem Pad könnte die Software immer noch sowas wie Wheels simulieren -für die die es brauchen- und alle anderen haben dann endlich mal Platz für ne sinnvolle FX-Steuerung für Ableton und Co in EINEM EINZIGEN Controller.

    Ich sehe immer nur Controller, die ENTWEDER fürs altmodische Auflegen (wie dieser) ODER für neumodischen Abletonkram (APC-xyz, push!, etc) konzipiert sind.

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  2. @Peter: ein Glück produziert nur Apple in China. Der Rest, also PCs, werden ja glücklicherweise in Deutschland produziert.

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  3. wenn, ja WENN, es einem hersteller gelingen sollte, eine konsole zu bauen, in die man als dj einen usb-stick reinstecken kann, der nicht nur die musikfiles, sondern auch das mapping überträgt, ja dann kämen wir dem ENDSIEG näher.
    gewonnen hätte dieser hersteller, wenn er an dieser konsole auch noch einen zweiten usb slot anfügen würde, womit man bei laufendem track sogar ein umschaltem und damit einen unhörbaren wechsel zwischen den djs realisieren könnte…
    das wäre eine revolution, die überzeugen würde.
    letztens ware wir 3 djs, die alle nacheinander unsere traktors4 aufgebaut haben… DAS nenne ich eine dämliche situation… aber ich bin optimistisch, dass das (leider) pioneer hinbekommen wird. die anderen (einschliesslich native) scheinen dafür einfach zu blöde und verlieren am ende den markt vollkommen an pioneer :(

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  4. also wenn ich ein wenig in die nahe zukunft blicke,
    könnte ich mir das ganze durchaus im laptop format vorstellen
    mit versenkbaren potis und wheels
    im grunde wie die traktor konsole nur mit deckel
    aufklappen,einsöpseln und ab geht die post
    ich würde native auch noch nicht abschreiben
    das ding von numark ist ja eine der ersten ideen
    und so ein koloss wird sich mit sicherheit nicht durchsetzen
    warten wir mal ein paar jahre ab
    ich bin sehr gespannt

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    • es ist eigentlich vollkommen unsinnig, dass jeder dj seine geräte durch die gegend schleppt und es bei jedem wechsel einen umbau gibt.

      numark geht daher mit dem ansatz der integration eines, für den sound und den funktionsumfang unverzichtbaren, hochwertigen prozessors den richtigen weg. das daraus resultierende gerät ist jedoch kein gerät zum rummschleppen. es soll im club stehen und jeder dj soll es nutzen. doch leider fehlt es an vielen wichtige basics: der möglichkeit des unhörbaren dj-wechsel und der mittels usb-stick übertragbaren individuellen funktionseinstellungen (mapping). der zukünftige clubstandart braucht die fähigkeit, eines unhörbaren dj-wechsels und der fähigkeit, dass jeder dj seine eigenen einstellungen, marker, effekte etcpp auf die konsole nutzen kann.

      ich bin mir sicher: es wird in naher zukunft wieder einen (oder auch mehrere) technische standardgeräte geben, auf der jeder dj arbeiten kann.

      pioneer geht da bisher leider als einziger den richigen weg: usb-stick in den slot rein – fertig. nur leider scheint es pioneer dabei offensichtlich vollkommen egal, wie scheisse ihre produkte klingen. soundlich ist das ganze absoluter schrott. sie sind daher (bis auf die cd-spieler) inakzeptabel. auch ist pioneer wenig daran interessiert, die individuellen ansprüche der djs an den gewohnten funktionsumfang (von zb traktorS4) in ihren universalgeräten zu berücksichtigen. auch das macht die geräte nicht nur für mich unbrauchbar und daher sind sie weit weg von einem möglichen standard.
      da pioneer-geräte in der herstellung offenbar nichts kosten dürfen, kommt da em ende eben raus, womit sich nur stümper und prolls zufrieden geben können.

      wir djs (aber auch alle anderen musikliebhaber) täten gut daran, sich diesem peinlichen pioneer-standards aktiv entgegenzustellen. denn deren markterfolg macht nicht nur die soundqualität kaputt, sondern entwertet auch die musik… denn durch diesen standard auf geringstem niveau, wird alles das, was das digital-djing als positives element in das geschehen einbringen kann, immer mehr und unwiederbinglich verloren.

      was ich meine, ist heute schon vielerorts zu sehen: jeder depp bringt seinen usb-stick mit ein paar musikfiles mit ihn den club und spielt diese ohne sinn und verstand ab. da sich kaum einer von denen das extem teure pioneer-equipment für zu hause leisten kann, kennen und nutzen diese getränkebon-djs nur die rudimentärsten funktionen.
      ich kenne einige motiviertere djs die sich schon heute die frage stellen, ob sie sich nicht doch auf diese niveau herablassen. sie stellen sich die frage, wozu sie eigentlich mehr aufwand betreiben sollen und ob der schlechte sound des pioneer-equipements wirklich jemanden ernsthaft stört? –
      das offensive pioneermarketing forciert diesen prozess natürlich: die top-clubs bekommen dieses zeug regelrecht (und kostenlos) aufgedrängt… wenn native, vestax, numarc, rodec & co nicht bald aufwachen, sind sie weg vom fenster. für immer.
      düster, sehr düster :(

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      • da die zeit fuer epilog zu knapp, hier mal folgendes aus einem bunker, welcher regelmaessig unterschiedlichst beschallert wird.

        1st setup
        dvj-1000–>1210er–>”alter DJM-500″<–1210er<–CDJ-1000
        da bleibt immer noch genug "schnelles" anschlusspotential fuer neumodischen kram e.t.c.
        und egal wer kommt, er kann erst mal "arbeiten". wenn nicht,
        die tuer ist ja nicht weit.

        2nd setup
        xone 4d fuer qualifizierte gaeste mit controllern, laptop´s, "ss-20", what ever.
        die decks aus 1st setup, koennen per multischalter darauf umgelegt werden.

        3nd setup und immer am start
        tontechniker, der digital und analog auf der masterkonsole
        hinter dem geschehen agiert und ggf. dem schwer beladenen "dj" sein mitgebrachtes setup in die anlage einbindet und in allen drei faellen als natuerlicher limiter fungiert.

        es ist sicher richtig, das der sound eines "alten djm-500" anders ist, als ueber den xone4d. beide gehen jedoch in diesem konkreten fall, auf masterkonsole ("alter" O2R mit div. erweiterungen)
        das generelle pioneer bashing geht mir persoenlich ziemlich auf die eier, auch wenn ich es nachvollziehen kann.

        um auf den punkt zu kommen,
        wenn vorne scheisse reinkommt, kann hinten nur noch mehr scheisse rauskommen, nicht weniger. (*punkt)
        dieser umstand war schon immer mediums- und herstellerunabhaengig.

        gerne lassen wir uns kostenlos irgend etwas aufdraengen. ;-)
        als backround crew, in dieser non profit "nicht TOP club" off-location ist uns das jedoch nur sehr selten untergekommen. :-) :-) :-)

        RAVE ON

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      • Da ich mit Platten auflege, kenne ich mich mit diesen Geräten jetzt nicht so aus, aber ich denke auch, das das dann irgendwann das zentrale Bedienelement werden wird. Nur, wo ist dann noch Platz für Plattenspieler?
        Ansonsten kann ich in den Punkten mit der Soundqualität dir nur Recht geben. Wenn das echt so schlecht klingt, braucht man dieses ewige Diskusion über die Soundqualität mit MP3 und Schallplatten dann ja auch nicht mehr führen, wenns dann doch wieder an der Technik hapert.

        Und ich sehe schon kommen, wie die DJs alle verzweifelt in der Hosen und JAckentasche rumwühlen und ihren Stick nicht mehr finden, weils doch in der anderen Jeans war. ;)

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        • richtig. eine diskussion um mp3 vs wav vs vinyl ist so lange in clubs noch pioneermischpulte stehen, fast wie die diskussion, ob bier aus braunen oder grünen bierflaschen besser schmeckt, obwohl das bier ausm aldi und dazu noch zimmerwarm ist.

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        • Turntables haben in einem modernen Club nichts zu suchen, deshalb erübrigt sich deine Frage.

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