WDR 3 Podcast: The Future is Ours – Als Techno durch die Decke ging

Geschichtsaufarbeitung die ichweißnichtwievielte, trotzdem cool geworden, soweit ich bisher durchgehört habe. Neben den üblichen Verdächtigen wie Motte, Westbam, Laarmann und Dimitri Hegemann sind auch Wolle XDP, Johnny Stieler, Arne Grahm, Elsa for Toys und meinereiner zu hören:

The Future is Ours – Als Techno durch die Decke ging

1989. Die Wende. Im gerade wiedervereinten Berlin herrscht ein neues Lebensgefühl und liefert die perfekten Bedingungen für eine neue Subkultur: In leer stehenden, vergessenen Kellern entstehen Clubs. Mit neuem, urbanem Sound. Und diese Musik schafft das, was die Politik lange Zeit nicht erreicht: sie vereint. Zumindest die unterschiedlichsten Leute auf einer Tanzfläche, mit einer Musik, mit einer Art, zu feiern. Diejenigen, die damals die Tanzfläche beschallt haben, sie gebaut haben oder auf ihr standen, erzählen, wie in den Trümmern der Berliner Mauer die Subkultur Techno groß wurde. Und dass die Raver schon bei der zweiten Loveparade 1990 wussten: „The Future Is Ours“!

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(Via Nerdcore)
(Bild via Zeitmaschine)

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Kommentare (9) Schreibe einen Kommentar

  1. kann man sich gut antun.
    selbst der max und der motte passen (fast immer).

    laarmann ist und bleibt halt das was er ist.
    und schön, dass detroit für dimi so wichtig war & ist. nur leider liefen genau 3 tracks aus detroit. was im verhältnis sogar noch viel ist.

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  2. Danke für den Link. Direkt mal reinhören, was mein Heimatsender da zusammengestellt hat.

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  3. Ey, Du bist aber auch einer der üblichen Verdächtigen (also im positiven Sinne). Ob es nun “We call it techno”, “SubBerlin – The Story of Tresor” oder irgendeine andere Doku, die ich so kenne, bist Du quasi immer dabei! Aber das ja auch ganz zurecht. gibt ja nicht so viele DJs, die von den frühen Anfängen hier in Berlin berichten können… ;)

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  4. warum wird mir immer schlecht wenn ich dimitri höre?

    ja, du bist der größte du hast uns techno gebracht und ohne den tresor hätte es die größte musik kultur ever nie gegeben.

    man, ohne diesen scheiss keller wäre absolut nichts anders gewesen.

    da ist man doch nur hingegangen um sich mal 2-3 stunden ein paar detroiter anzuhören, was auch geil war, aber besser die hätten woanders gespielt.

    wenn man aus dem loch kam hat man gestunken, taube ohren und einem war schwindelig wegen luftmangel und nebel und nikotin überdosis.

    und dann ab schnell wieder ins ewerk oder sonstwo hin um richig abzufeiern, das ging im tresor beim besten willen nicht.

    sorry, aber das ist echt peinlich!!!

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    • naja. der tresor war schon wirklich essentiell. nur dieses “techno kommt aus detroit” – das kann und will ich so einfach nicht stehen lassen.
      denn das ist blöder lokalpatriotimus. zumal bekannt ist, dass die detroiter selbst (juan, blake, derrick, jeff, robert, claude, kevin*) gar nicht verstehen, wie man zwischen “techno” und “house” unterscheiden kann.
      wenn man das weiss, dann ist zb chicago-house also genauso “techno” und damit ist klar, dass es vollkommener humburg ist, zu behaupten “techno kommt aus detroit”.

      (*diese personen habe ich selbst höchstpersöhnlich danach befragt. für sie sind (waren?) “techno” und “house” lediglich zwei verschiedene wörte, die die gleiche musik bezeichneten)

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  5. Nett aufbereitet das Ganze, kann man gut mal als Tagesabschluss hören.
    Richtig daneben finde ich keinen, der da spricht, nicht mal Laarmann.

    Ganz stark finde ich Wolles Aussage zu den VIP-Lounges ab 29:30 und direkt danach das über die “soziale Kontrolle” (keine Ahnung wer da spricht).

    Die Sci-Fi-Geschichte drumherum ist allerdings imo nicht nur nervig, sondern völlig überflüssig.

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