20 Jahre Mille Plateux ein interactives Script


Mit Achim Szepansky organisierte ich vor meinem Umzug nach Berlin Konzerte von den Einstürzenen Neubauten, Psychick TV, Laibach, Swans und anderen mehr in der Wiesbadener Wartburg. Nach meinem Umzug verlor sich der Kontakt und irgendwann so 91 liefen wir uns in Frankfurt wieder über den Weg, da hatte er bereits Force Inc am Start und natürlich war ich für ihn sowas wie ein hedonistischer Verräter, so als Berliner und mit meinem Musikstil, obwohl ich fast jede Platte von Force Inc spielte, sogar die Breakbeat Sachen von Spacecube, die sonst wohl eher niemand spielte. Only fair,mir waren seine Theoriegebäude ja auch schon immer over the top, was hab ich über die Texte im Booklet zu den Rauschen Compilations gefacepalmt, trotz dieser Diskrepanz war da immer gegenseitiger Respekt. Auch Mille Plateux war mir als Label meist zu kopflastig und auch hier gilt dem Label trotzdem mein Respekt, denn es nahm mit seinen theorielastigen Releases und den Clicks & Cuts vieles voraus, was später auch praxistauglich wurde.
Mille Plateux wäre dieses Jahr 20 Jahre alt geworden und dazu gibt es diese Story von Sebastian Meissner, die m.E. einige pikante Details des Untergangs ausläßt, aber sei’s drum:

ACHIM SZEPANSKI’S MILLE PLATEAUX – THE ACCELERATION OF A MUSIC LABEL

(via Bleed)

Kommentare (11) Schreibe einen Kommentar

  1. Vieles war mir ja zu frickelig, aber “Beginning To Understand” von Cristian Vogel, “Distance” von R.I.C., “Systemisch” von Oval und “The Orion Years” von Age höre ich mir heute noch gerne an.

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  2. Alec Empire – Low on Ice. Durch diesen Track, den ich das erste Mal bei Housefrau auf Viva gesehen hab, bin ich zu diesem Label gekommen. Auch wenns mir oftmals zu intellektuell war, wars aber auf jedenfall sehr wichtig. Wahrscheinliche auch weils diesen intelektuellen HIntergrund noch hatte.

    Hatte das Chain Reaction eigentlich auch?

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    • Schwer zu sagen. Kam in der timeline auf jeden Fall nach Basic Channel. Und was letzteres ausmachte, war auch eine Art unbekümmerte Konsequenz. Chain Reaction fehlte dann irgendwie die Stahlkraft und es wurde zu formelhaft.

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