Die Musikindustrie mal wieder

bietet [url=http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,264408,00.html]folgenden Handel[/url] an, wobei zu sehen ist inwieweit das fruchtet und ob es für solche Aktionen nicht schon längst zu spät ist, weil man sich sämtliche Credibility versaut hat.
Auch Plattenfirmen, namentlich Universal, grübelt nochmal und plötzlich geht, was bislang als unmöglich galt, CDs werden billiger! Allerdings nur in USA und anstatt 17 bis 18 Dollar, soll die CD nun 13 Dollar kosten, was immer noch zu viel ist. 10 Dollar oder Euro, da würde der Kunde sicherlich die Mühe des Downloads lassen, aber so denke ich mal wird das wieder nix. Untersuchungen und Befragungen, die dieses Argument nähren gibt es schon seit Jahren, aber man glaubt wohl mal wieder mit einem marktschreierischen Trick sei etwas zu bewerkstelligen, oder man hätte die Argumentation dann so auf seiner Seite. Es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, mehr nicht.
Hierzulande ist an von solchen Einsichten noch sehr weit entfernt, wie man an Tim Renner’s [url=http://www.universal-music.de/html/index.html]Pressemitteilung[/url] ersehen kann (jaja, der Tim Renner, der mir bei Unterzeichnung des Majorvertrags zum Album Still anno 97/98 die Internetrechte vertraglich mit den Worten “wer zieht sich denn bitte Musik aus dem Internet, das dauert doch viel zu lang” überliess ;-) . Auch die Rede( hier als .PDF einsehbar) des verknöcherten Herrn Gebhardt zur IFA, die mit so sinnleeren Sätzen wie “Die Zukunft des Musikhörens liegt in geschützten Umgebungen.” glänzt. Solange solche Herren das Geschäft hier beherrschen wird’s sicher nix mit dem, ebenfalls in der Rede beklagten, noch nicht erreichten Ende der Talsohle, denn Rechthaberei ist kein gutes Rezept gegen Innovationslosigkeit. Und die Innovation hat nunmal leider schon längst stattgefunden – ohne die Industrie- wegen Rechthaberei.

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