Tinnitracks, App gegen Tinnitus und Wearables auf Krankenkassenkosten


Über Tinnitus hatten wir es ja hier schon öfter, bzw wurde in den Kommentaren klar, das nicht jeder damit so klar kommt wie ich, der sich damit seit langem arrangiert hat. Nun hat sich seitdem wohl einiges geändert und via Apps scheint zumindest sowas wie eine Linderung, wenn nicht gar Heilung gegeben zu sein. Sag noch einer was gegen Digitalisierung von Musik! Tinnitracks ist so eine App, die mir vor kurzem schon mal aufgefallen ist, die ich aber aufgrund des Abopreises wieder aus den Augen verloren hatte, schließlich bin ich mit meinem Tinnitus kommod. Jetzt lese ich das es die App gegen Rezept gibt, zumindest bei der TK, bei der ich zufällig bin und bin nun schwer am überlegen ob ich das nicht doch mal testen will, alleine um zu sehen ob das so funktioniert, passiert also quasi mit dem täglichen Hörgenuss, anstatt, wie früher, das speziell präparierte Musiuk über einen gewissden Zeitraum gehört werden muß:
Tinnitracks ist eine Filtersoftware, mit der Tinnitus-Patienten ihre Lieblingsmusik so aufbereiten können, dass sie zur sogenannten neuroakustischen Tinnitus-Therapie eingesetzt werden kann. Dabei stellt der Arzt oder Akustiker zunächst fest, auf welcher Frequenz der Tinnitus eines Patienten liegt. Diese Frequenz filtert Tinnitracks aus der Musik des Patienten heraus. Hört der Patient die so aufbereitete Version seiner Lieblingsmusik, soll dabei gezielt der auditorische Kortex im Gehirn stimuliert werden. Dadurch soll die dem Symptom zugrunde liegende Überaktivität des Gehirns gelindert und die Lautstärke des Tinnitus somit verringert werden.
Vielleicht eine Hoffnung für jene die an ihrem Tinnitus schier verzweifeln, davon scheint es ja nicht wenige zu geben.
Was in dem obig angegebenen Artikel aber ebenso erstaunlich ist, ist der Hinweis darauf, das Wearables und Fitnesstracker, also so Geräte wie mein Mi Band oder gar die Apple Watch, von der Krankenkasse bezuschußt werden, ohne das man dafür die Daten daraus an diese herausgeben muß, finde ich gut, wenn nicht gar super!

Kommentare (5) Schreibe einen Kommentar

  1. Das ist ja interessant. Habe leider auch seit vielen Jahren einen Tinitus. Bin zwar nicht bei der TK, sollte man aber im Auge behalten ;-)
    Super Idee…

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  2. …muss man die angebotenen Kopfhörer verwenden oder kann man seine eigenen nutzen…und gilt das auch für Mixe oder nur für Tracks…und kann man mit der App jede Musik wandeln?

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    • soweit ich das verstehe geht das mit jedem besseren Kopfhörer, ob nur Tracks oder Mixe, da müßte man noch am besten @tinnitracks z.B. auf Twitter fragen. Wenn ich’s habe kann ich das sicher auch beantworten :)

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