Wo ist der Rausch geblieben?

Ah, endlich sagt mal einer was! Geht mir nämlich genauso auf die Nerven wie das Misstrauen des Staates in die eigene Bevölkerung. Dieses neuerliche Streamlinen der Gesellschaft auf standardisierte Untertanen die nur noch alkoholfreie Getränke ohne Zucker – und ohne Geschmack – zu sich nehmen, selbstverständlich nicht rauchen. Wir werden uns in die Augen sehen und fragen: Wo ist der Rausch geblieben?
Muß mir das Buch wohl mal zulegen.
Dieses Verbieten all dessen was mit Lust zu tun hat, ist so eine Tendenz die mir zunehmend übel ins Auge springt. Der Staat hat nicht in die Lebensführung reinzureden, bekanntlich kommt hier eh keiner lebend raus. Wie er seinen Beutel Leben, den er bei Geburt mitbekommt, aufbraucht, sollte jeder für sich entscheiden. Ansonsten verhält es sich wie mit dem Witz, in dem der Arzt dem Patienten erklärt, das er noch lange zu leben habe, wenn er auf alle Dinge wie fettiges Essen, Alkohol, Zigaretten und Frauen verzichtet. Einzig mögliche Antwort des Patienten: “Wozu dann noch?”
Dieser ganze Überwachungskram und die Verbote von Menschen mit lebenslangem Stock im Arsch hängen ganz nah beisammen. Menschen ohne Internetahnung sehen in diesem nur die Gefahr, wie heute wieder Mr. Wenn-ich-schon-keine-Lust-mehr-zwischen-den-Beinen-mehr-spüre-dann-soll-keiner-mehr-Spaß-haben Schäuble, dessen neuerliche Aussage zusammengedampft vielleicht so aussehen könnte: ich hab vom Internet keine Ahnung, Wissen ist aber Macht, Wissen das ich nicht habe ist böse!
Das ist so wie wenn der Pabst über Dinge redet von denen er nichts weiß, Sex oder Familie z.B. und so verhält es sich mit dem Tugendterror, verordnet von standardisierten Anzugs- und Bedenkenträgern, die den Exzess nicht kennen.

Kommentare (31) Schreibe einen Kommentar

  1. Na ja, das könnte ich jetzt nur bedingt unterschreiben. Was Alkohol und “emmissionsfreie” Drogen betrifft kann ich wohl zustimmen. Das sollte jeder selbst regeln. Zum Thema Rauchen habe ich jedoch eine etwas andere Meinung, solange ich den Qualm anderer Leute einatmen muss..

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  2. auch da würde ich lieber auf gesellschaftliche konventionen setzen, als auf staatliche verbote. mich persönlich bringen sommerliche schweißausdünstungen in vollgepackten öffentlichen verkehrsmitteln eher um als z.b. kneipenrauch, trotzdem kommt keiner auf die idee duschpflicht vor’m einsteigen gesetzlich zu verankern.
    ebenso inkonsequent finde ich es mit dem rauchverbot aktionismus vorzutäuschen, aber bei den verordnungen über stadtluftemissionen rumzuschlampen, die mindestens ebenso gesundheitsgefährdend sind, denen man sich nicht entziehen kann. das sind schon alles so lustfeindliche signale die da ausgesendet werden

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  3. Mit den “Ausdünstungen” mancher Leute hast du natürlich recht. Das ist mir auch schon oft aufgefallen. Der Vergleich hinkt aber ein wenig. Zwar ist der Körpergeruch mancher Zeitgenossen schon arg unangenehm, aber noch lange nicht gesundheitsgefährdend – auch wenn man sich nicht selten übergeben könnte. Bei den Grenzwerten für Emissionen im Stadtbereich muss ich dir allerdings zustimmen. Aber was Grenzwerte betrifft, ist man in Deutschland sowieso recht großzügig. Nur nicht die Wirtschaft verärgern..

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  4. Na, da sage noch mal einer, JL mit seinem “Amusement total sans regret 2.0″ hätte keine Visinen mehr… ;-)

    Ich komme übrigens prima ohne Rauch und Alkohol durchs Leben, und das ganz ohne Selbstkasteiung.
    Ich denke allerdings auch, Verbote sind nicht der richtige Weg. Gesellschaftliche Ächtung ist da viel wirkungsvoller. Obwohl, wenn Rauchen jetzt underground und revolutionär ist, müsste man ja schnell mal damit anfangen, wenn man cool sein will.
    Auch blöd.

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  5. also mal ganz ehrlich: raucher gibt es mehr als castingshow-zuschauer. wie individuell ist das dann bitte?! diese individualität wird einzig durch die scheinwerbewelten der verkackten zigarettenindustrie aufrechterhalten, um die kleinen kinder süchtig zu machen. (einstiegsalter etwa bei 11 jahren) jeder 4. raucher krepiert an seinem junk. usw. usw. usw. ich bin seit gut einem jahr tabak-clean und verdammt froh darüber. die aktionen, die gerade laufen sind meiner meinung nach noch viel zu harmlos.

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  6. Der Deutsche liebt Regeln & Verbote. Mit Spaß kann er nur was anfangen, wenn’s Penunze bringt. Da kommt ihm auch der Islam sehr entgegen.

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  7. @Tanith: Du bist ja (wie ich) auch ein Leser von Brad Warners Blog und Büchern. Mich interessiert wie Du seine Einstellung zu Rauschmitteln im weitesten Sinne bewertest. Er ist ja sowohl Nichtraucher wie auch Antialkoholiker. Ich finde seine Einstellung etwas zu extrem (für mein Leben). Ich muss aber auch ehrlich gestehen, dass meine Balance sehr darunter leidet, wenn ich ne Nacht durchgefeiert habe und ich red’ nicht mal von Chemo, sondern nur Alk und Kraut. Brauche dann ne Weile um zur Ausgeglichenheit zurückzukehren und überlege ganz aufzuhören, da mir meine Balance wichtiger ist, als der eigentlich eher oberflächliche Spaß den der Konsum bringt. Bisher klappt das bei mir aber noch nicht so richtig, komme ohne Alles nicht so richtig in “Feierlaune”. Ohne Musik und Tanzen will ich aber auch nicht leben.
    Wie siehst Du das? Kannst auch ne PM an: karmatah at googlemail dot com schicken, wenn Du magst.
    P.S.: die anderen hier dürfen auch antworten ; )

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  8. erstmal: rauchen ist immer so ein totschlagargument, das sich aber auf viele andere verbote nicht übertragen lässt, da eben die nähere umwelt zum partitizipieren genötigt wird.
    mir geht’s bei dem lamento aber eher darum, das mit all diesen lust und spaßverboten oder auch nur ächtungen der mensch auf’s funktionieren reduziert wird. gut ist was den menschen zu einem funktionierenden teil der gesellschaft und insbesondere eben zu einem guten arbeitnehmer macht. die durchdrehrolle bleibt dem künstler überlassen, den man dann wie im panoptikum rumzeigt, wenn er die kontrolle verloren hat, um als schlechtes beispiel herzuhalten.

    @flashfrog
    >>>Ich komme übrigens prima ohne Rauch und Alkohol durchs Leben, und das ganz ohne Selbstkasteiung

    boah, das sind ja so die sätze die ich liebe! “ich lebte mein ganzes leben im kellerloch ohne fenster und ich vermisse nix” also generalisiert gesagt? oder auch “ich bin papst, hatte noch nie sex, und vermisse nix”, is klar, was man nicht kennt kann man auch nicht vermissen. ich möchte drogen, genussmitteln, rausch und extase auch nicht das hohelied singen, aber ich höre eher hin wenn mir einer sagt “ich hatte meine exzesse, ich habe meine erfahrungen gemacht, ich seh das jetzt so und so” ich z.b. bin noch nie fallschirm gesprungen, ich vermisse nix kann ich da nur erwiedern ;-)
    rausch exzess und masslosigkeit sind wahrscheinlich massgeblich daran beteiligt das musik überhaupt erfunden wurde und ebenso für einige andere kulturelle höchstleistungen verantwortlich. die reduzierung des menschen auf langweiliges funktionieren bringt uns wahrscheinlich als spezies nicht unbedingt weiter. hm, vielleicht im denken der bwl bedenken- und anzugsträger schon, aber ob die so ein guter leumund sind, wenn man sich anguckt was die so an positivem für die welt geschaffen haben?

    @karmatah: ich finde brad warner’s einstellung dazu grundrichtig – für ihn! aber er hat ja auch erst seinen weg dahin gebraucht und den weg sollte man auch jedem anderen zugestehen. der weg ist erstrebenswert, nur jeder muß ihn selber gehen und der eine braucht kürzer der andere länger. hm, ja, ok, einige packen ihn auch gar nicht ;-)
    bei mir hat sich das z.b. von allein gelegt, die chemozeit war toll damals, aber das interesse hat sich von allein gelegt, durch die ewigen wiederholungen des ewig selben. alk war wie koks noch nie mein ding, kann ich nix mit anfangen. koks wirkt bei mir nicht und der alkfilm war nie meiner. das einzige monster das ich zu bekämpfen habe ist das rauchen, der kampf ist noch nicht gewonnen, aber auch das kommt sicher noch, liegt halt noch’n stück weg vor mir.
    mit der balance hatte ich da früher auch nie solche probleme, was aber sicher auch dem geschuldet war, das ich unter der woche ausschlafen und regenerieren konnte, während andere normal arbeiten mußten. vielleicht lag’s aber auch mit daran, das ich nie alkohol dazu trank, ich glaube die verbindung mit alkohol ist das was am meisten reinhaut und die balance ruiniert.
    hätte mir früher auch nicht vorstellen können, so völlig nüchtern hinter den decks zu stehen, weil ich mir irgendwann das denkschema zurechtgelegt hatte, das ich auf dem level mit dem publikum sein müsse um gut zu sein. war hart von so einer selbstassoziierten these wieder weg zu kommen, aber klappt dann doch. heute bin ich allein schon wegen der kabelei mit laptop vor dem gig eher komplett nüchtern, weil in anderen zuständen ist das überhaupt nicht händelbar, wenn da irgendwas nicht funzt, haha!
    ich würd mal sagen, wenn man noch nicht soweit ist und nicht völlig nüchtern feiern kann, dann ist es halt noch nicht soweit, dann hat man eben seine balance beim feiern und danach nicht. der punkt wo sich das ausbalanciert kommt eh irgendwann. und ich gehe da jetzt nicht nur von mir aus, sondern sehe das ebenso bei den leuten mit denen ich früher gefeiert habe und bei denen sich das auch ausbalanciert hat. bei gelegentlichen ausrutschern zur unbalance sollte man sich nicht selbst kasteien, sondern das als trainingsaufgabe sehen. immer diszipliniert zu sein kann genauso zur routine werden und einen unterfordern, bzw trägheit bedeuten.

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  9. Hah! Koks fand ich auch immer langweilig war für mich reines Geld “verpulvern” ;-)
    Mit der Mischung von Alk und Rauchstoff hab ich auch Probleme, ist bei mir entweder oder. Ich bilde mir irgendwie immer noch ein, dass ich völlig nüchtern nicht so abgehen kann. Aber das wird schon noch…
    Chemo war irgendwann einfach nicht mehr interessant, genauso wie die Psychodelika. Been there, done that! Das andere wird sich schon auch noch legen. Erzwingen kann man eh’ nix!
    Aber ne Dubstep Party ohne Ganja, das geht doch nicht! ;-)

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  10. @Tanith: Das Leben ohne Rauchen ist ein dunkles Kellerloch? Muhaha.

    Rauchen macht abhängig, schadet der Gesundheit, ist teuer und es kickt nichtmal. Und dass Zigaretten kreativ machen, wäre mir auch neu.

    Wozu also? Man muss ja nicht jeden Fehler selbst machen.;-)

    Es gibt genug rauchende saufende koksende anzugtragende BWLer, ohne dass das irgendwie zur Optimierung ihrer Persönlichkeit oder der Welt beitragen würde.

    Die nähere Umwelt, die Familie, partizipert übrigens auch zwangsläufig, wenn jemand Alkoholiker oder sonstwie abhängig ist. Das mag manche Menschen dazu veranlassen, das gar nicht erst persönlich ausprobieren zu wollen…

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  11. also Kokser kann man nur bemitleiden, nee einfach garnicht irgnorieren, die versuchen, sich für´n haufen Knete, ein Stückchen Klarheit zu kaufen hrhr
    Letztendlich muss es doch jeder selber wissen, ob er sich die Gesundheit ruiniert oder nicht, aber wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!

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  12. @flashfrog: ich will hier gar nicht drogen das wort reden, nichts läge mir ferner. aber so wie du über ein thema urteilst, mit dem du keine erfahrung hast, das erinnert schon so’n bisschen an schäuble ;)

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  13. ich hör auf mit rauchen, wenn die autos abgeschafft sind oder nur noch mit erneuerbaren energien angetrieben werden.

    achso und könnte die ihr bitte meine petition für die anschaffung von limitern in jedem club unterstützen? das geht immer so auf die ohren, wenn ich die kopfhöhrer maximal aufdrehe zum mixen.

    und man sollte übrigens für geregelte freundeskreise sorgen. es geht nich, dass manche menschen echt so viele coole freunde haben und manche gar keine. da kann der staat doch bestimmt auch was tun. die brauchen ja nur gucken wer wen wie oft angerufen hat und die anrufe umleiten…

    MENSCH3.0 ab demnächst.

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  14. http://www.drugcom.de/ ;-)

    geregelte Freundeskreise?
    Anzahl der coolen Freunde wird aud 10 limitiert, bester Freund, einer. Wer nicht über 10 coole Freunde verfügt, wird kostenübernehmend ein Hund zur Verfügung gestellt. Freundin nur alle 6 Monate wechseln und Sonntags auch um die Familie kümmern.

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  15. @Tanith: Du stopfst mich reflexartig in die völlig falsche Schublade. Ich will doch niemandem was verbieten. Jeder erwachsene Mensch muss letztlich selbst entscheiden, was er tut und was er lässt, solange er nicht anderen damit schadet. Und jeder ist selbst verantwortlich für die Risiken und Nebenwirkungen.
    Was soll das, mich hier abzukanzeln, weil ich für mich entschieden habe, dass Nikotinsucht nix ist, was ich ausprobieren möchte?
    Erfahrungen mit dem Thema Drogen habe ich übrigens mehr als mir lieb ist.
    Ich plädiere für ein bisschen mehr Differenziertheit im Umgang mit dem Thema.

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  16. Mit Drogen ist es wie mit den Frauen: Entweder du kommst mit Ihnen klar oder du trennst dich von Ihnen. Wenn die Drogen dich nicht mehr glücklich machen und Sie somit ihren Sinn nicht mehr erfüllen, dann ist es mächtig an der Zeit, dass man sich davon trennt. Eben wie mit den Frauen… :-)

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  17. >>>Erfahrungen mit dem Thema Drogen habe ich übrigens mehr als mir lieb ist.

    JaJa…subjektiv oder objektiv

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  18. @freki: Ich bin mit einem alkoholkranken Vater aufgewachsen. Das reicht, um diese spezielle Subtanz lebenslang nicht zu mögen, glaub mir.

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  19. @jimmy: wat für ein dämlicher vergleich ist das denn? >>Mit Drogen ist es wie mit den Frauen: Entweder du kommst mit Ihnen klar oder du trennst dich von Ihnen.

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  20. @flashfrog: ich will dich nicht abkanzeln, aber den bogen nikotinsucht, rausch und drogen kann ich nicht nachvollziehen. differenzierung fängt genau da an, nikotinsucht ist was ganz anderes als rausch und rausch muß nicht zwangsläufig gesundheitsschädlich sein. du reitest mir da zu sehr auf dem blöden nikotin rum, welches ich ja bereits als totschlagsargument erwähnt hatte. komischerweise sind die süchtigst machendsten drogen wie nikotin und alkohol gesellschaftlich akzeptiert, während user so genannter illegaler drogen, die in den wenigsten fällen zu einer sucht führen, verfolgt werden.
    nochmal: ich möchte den substanzen nicht das wort reden, ich finde es aber ziemlich bigott wie das gehandhabt wird und es ödet mich an, wie abstinenzler die vernunftshohheit für sich proklamieren, obwohl sie sich mit dem thema nur theoretisch oder duch abschreckende beispiele beschäftigt haben. ich habe definitiv mehr respekt vor leuten die da erfahrungen haben und drüber berichten können wie sie damit umgehen oder umgegangen sind, als vor welchen die sich meinen ihre vernunft den kram nie benutzt zu haben sei wertvoller oder moralischer oder vernünftiger und erhebe sie über den user. das ist die gleiche ignoranz wie das drogenproblem hierzulande gehandhabt wird: wärst du vernünftig wärste jetzt nicht in der patsche. geholfen ist damit keinem, außer dem der sich darüber erhebt.
    das man bei eigenen fällen in der familie so seine vorbehalte hat ist klar, differenzieren sollte man trotzdem.
    und dir als germanisten schlag ich mal vor in die biografien deiner lieblingsautoren zu gucken, gerade die schriftstellerei sticht doch mit drogeninduzierten werken fast jede andere kunstrichtung, bis auf musik, aus.
    es ist eine dünne linie zwischen gebrauch und missbrauch, aber das haben die dinge meist so an sich, ist mit schokolade, internet und anderen dingen ebenso.

    @jimmy, uh, nee, der war nix. klingt nach mario barth und dessen humor versteh ich auch nicht

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  21. @freki: Das ist einer der Gründe, warum ich bei Techno gelandet bin, dass da (zu meinen Anfangszeiten zumindest) kaum Alkohol sondern eher chemische Dinge (wenn überhaupt) konsumiert wurden, die mir weitaus sympathischer waren und sind.
    .
    @Tanith: Unsaubere Argumentation.
    Es ging um den Satz, wo ich behauptet habe, dass ich persönlich ohne Zigaretten und Alkohol gut leben kann. Woraufhin du mir vorwarfst, ich hätte keine Ahnung. Darauf habe ich mich 1. zu Zigaretten und 2. zu Alkohol geäußert und meine persönliche Abstinenzentscheidung begründet. Das ist alles.

    Rauchen ist unvernünftig, stimmt. Weiß jeder. Über andere erheben tu ich mich deswegen sicher nicht. Das käme mir nie in den Sinn. Aber ich kann doch dich, Tanith, achten und dein Monster ächten.
    Und du weißt ja, dass es Schreiber gibt, die ich als Mensch sehr schätze, obwohl sie mit Dämonen ganz anderen Kalibers zu kämpfen haben als du mit deinen Kippen…

    Dass da eine Neubewertung nötig wäre von legalen und illegalen Drogen, sehe ich auch so. (Weißt du ja auch, das Thema hatten wir beide ja schon desöfteren.) Aber die Nikotin- und Alkoholiindustrie hat halt eine starke Wirtschaftsmacht und der Staat verdient kräftig mit, und der gemeine Pillendreher hat keine Lobby.

    (Meine Lieblingsdroge ist übrigens derzeit ein Mischkonsum aus Büchern, Milchkaffee und 60%iger Schokolade.)

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  22. Das
    http://www.zeit.de/2007/13/Verbotsmanie?page=all
    kann man auch genau umgekehrt interpretieren: Das Feierabendbierchen, der Fettburger, das Fernsehn sind das Opium fürs Volk, damit das nicht aufmuckt, nicht anfängt, darüber nachzudenken, warum man ein Tausendstel von dem verdient, was der korrupte Manager kriegt, der demnächst wieder mal Tausende von Jobs nach China auslagert. Oder darüber, dass wir vermutlich knapp 300 Jahre brauchen, um den Planeten unbewohnbar zu machen. Wer nachdenkt, fängt am Ende noch an zu rebellieren wie in Paris grad mal wieder der Fall…

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  23. @dit winta: Das sollte hier kein Anti-Frauenspruch sein und wenn er so gedacht gewesen wäre, dann würde ich auch dazu stehen. Mein Kommentar war einfach nur als humorvolle bildliche Darstellung gedacht und wenn es dir besser dabei geht, kannst du auch gerne das Frauen gegen Männer/Menschen austauschen. Der Sinn bleibt der gleiche: Trenne dich von dem was dir nicht gut tut!

    @tanith: Kann nicht alles ein Knaller sein und ich habe es bereits oben klargestellt. Also steckt die Messer wieder weg, meine lieben Alice-Schwarzer-Sympathisanten. ;-)

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  24. kann man auch wirklich anders rum drehen, ein Kokser der sowieso über alles erhaben ist und Pseudoprahlerei von irgendwelchen Junkies….
    “Musik ist the only Drug” hatte ich damals mit Edding auf meinem Rucksack prangern und damit hat sich der Kreis bis heute wieder geschlossen.

    Mario Barth ist wiklich für`n Arsch mit seinem Witz, kommt aber scheinbar gut an, er füllt Stadien….

    AliceSchwarzerSympatisanten???? Da sagt dann auch einiges…..

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  25. @freki: Finde Herrn Barth auch nicht so prall, mich selbst allerdings umso mehr. :-) Und Bitte, legt nicht alles auf die Goldwaage, speziell das mit den Sympathisanten. Wozu habe ich wohl ein Augenzwinkern-Smilie drangehängt? Zurück zum Thema…..

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