Zwei Neuinterpretationen klassischer Werke: T99′s “Anasthasia” und “Der Klang der Familie” im Perc & Truss Edit


Für mich sind viele Tracks aus der Frühzeit von Techno wahre Kunstwerke, weil sie den Blueprint dessen darstellen, was Techno heute noch ausmacht, auch wenn er jetzt ganz anders klingt. Das soll aber nicht heißen, daß man mit diesen Tracks ehrfürchtig und respektvoll umgehen muß. Gerne darf man sich derer bemächtigen und etwas völlig anderes daraus stricken, so wie Perc & Truss bei diesen beiden Edits. Perc verfolge ich ja schon sehr lange und mir geht beileibe nicht alles gut was er so macht, was bei der Fülle an Material aber nicht verwunderlich ist, aber diese beiden Edits, da mußte ich schon süffisant grinsen:

T99 – Anasthasia

3 Phase feat. Motte – Der Klang der Familie

Scheint schon länger draußen zu sein und war ein regulärer Release, herrlich!

Kommentare (12) Schreibe einen Kommentar

  1. oha – mit der version von ‘KdF’ werd ich ja sogar eher warm als mit dem original, das mir nie so richtig zu 100% reingegangen ist. auch wenn ich dafür jetzt wahrscheinlich einen auf die müdse kriege.

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  2. so ein mist. erinnert mich an die hochzeiten des schranz. techno (der masse) ist mal wieder in der sackgasse.

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  3. Da sieht man mal wie die Geschmäcker auseinander gehen, was ja auch völlig legitim ist, das macht Musik aus. Mir gefällts garnicht, vor 10 Jahren wär ich darauf noch abgegangen, jetzt find ichs Furchtbar großes F und großes URCHTBAR

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    • fies rotziger acid mit hohem energielevel kriegt mich eigentlich immer, gerade wenn’s nicht nur stumpf durchspult sondern die tracks per se eine gewisse dynamik haben. daran hat sich nicht viel geändert, auch wenn sich die geschmackspalette grundsätzlich natürlich erweitert hat – auch in richtung nicht-elektronischer musik.

      das leute dinge, die sie mal gut fanden musikalisch, auf einmal – oder nach gewisser zeit – komplett über den haufen werfen, finde ich für mich immer ein wenig schwer nachvollziehbar. ich denke mir, dass mensch vielleicht zwar neue sachen entdeckt, die mensch vielleicht wesentlich spannender findet als das, was mensch mal gehört hat, aber gerade zu musik gibt’s doch auch emotionale bindungen und erinnerungen auch. dann zu sagen ‘geht jetzt gar nicht mehr’ / ‘find ich ganz schlimm’ entzieht sich immer ein wenig meinem verständnis, es sei denn natürlich, damit hängen irgendwelche harten persönlichen einschnitte zusammen und mensch braucht aus diesen gründen distanz dazu.

      für mich gesprochen hör ich sicherlich in sachen elektronischer musik auch nicht mehr ständig das, was mich u.a. in den früh- und mitt-neunzigern gekickt hat, aber ich würde jetzt auch nicht auf die idee kommen, das völlig zu verneinen und zu sagen, dass ich mir das jetzt überhaupt nicht mehr anhören könnte. selbst, wenn das für andere vielleicht nicht ‘the most credible shit ever’ ist.

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  4. beide taugen mir sehr, perc & truss sind auch in meinen augen meister ihres handwerkes um uk techno herum..

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